AT237455B - Bremsgestänge, insbesondere für Kraftfahrzeuge - Google Patents

Bremsgestänge, insbesondere für Kraftfahrzeuge

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AT237455B
AT237455B AT261562A AT261562A AT237455B AT 237455 B AT237455 B AT 237455B AT 261562 A AT261562 A AT 261562A AT 261562 A AT261562 A AT 261562A AT 237455 B AT237455 B AT 237455B
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AT
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brake
spring
brake linkage
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AT261562A
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Hans O Schroeter
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Hans O Schroeter
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    Bremsgestänge,   insbesondere für Kraftfahrzeuge 
Die Erfindung bezieht sich auf   ein Bremsgestänge,   insbesondere für Kraftfahrzeuge, mit einem zwei- teiligen Hebel, welcher bei der Betätigung der Bremse die Übersetzung stark ändert. Dieser Hebel ist über eine beim Anziehen der Bremse sich spannende Feder mit einem zu den Bremsen führenden Gestänge verbunden. Derartige Bremsgestänge weisen, wenn die Übersetzungsänderung in Abhängigkeit vom Gestängeweg erfolgt, den Nachteil auf, dass nur bei einer bestimmten Gestängeeinstellung eine befriedigende Wirkung der Bremse erzielbar ist. Wegen ihrer besonders einfachen Bauart haben Hebel, die in Abhängigkeit vom Gestängeweg die Übersetzung ändern, manche Vorzüge. 



   Aufgabe der Erfindung ist es, ein Bremsgestänge der oben beschriebenen Art bei einfacher Konstruktion so auszubilden, dass eine befriedigende Bremswirkung unabhängig von der Einstellung des Bremsgestänges, d. h. unabhängig von dem Lüftweg in der Bremsanlage, mit Sicherheit erzielt werden kann. Gemäss der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch verwirklicht, dass der Haupthebel an dem die Betätigungskraft angreift. nach Ausführung eines vorbestimmten Arbeitswinkels zusammen mit dem Zwischenhebel mittels eines Gesperres, bestehend   aus Raste und Sperrverzahnung,   gegen weitere gegenseitige Verschwenkung selbsttätig verriegelbar ist. 



   In weiterer Ausgestaltung des Erfindungsgedankens ist das zu den Bremsen führende Gestänge mit mehreren Gelenken bzw. einer Laschenkette versehen, und das an den Zwischenhebel angeschlossene Endglied mit einer Raste ausgestattet, wobei der Haupthebel eine Verzahnung besitzt, in welche die Raste eingreift, wenn ein vorbestimmter Schwenkwinkel des Hebels überschritten wird. 



     Das Bremsgestänge   nach der Erfindung lässt bei einfacher Bauart eine starke Änderung der Übersetzung bei der Betätigung der Bremse wirksam werden, ohne dass das jeweilige Lüftspiel in der Bremsanlage die Wirkung nachteilig beeinflusst.   DieÜbersetzungsänderung,   welche das Lüftspiel mit einer kleineren Übersetzung überwindet, tritt immer ein, unabhängig davon, ob die Bremsen eng oder weit eingestellt sind. Ein weiterer Vorzug des Bremsgestänges nach der Erfindung ist darin zu sehen, dass der die Übersetzungs- änderung bewirkende Hebel mit einer Feder in der Weise verbünden sein   kann, dass   in der letzten Phase der Schwenkung desHebels   dieSpannung der Feder dieBetätigungskraft   unterstützt.

   Dadurch, dass in der letzten Phase immer im Gestänge eine starke Spannung wirksam ist, kann diese Unterstützungskraft durch die Feder beliebig gross gewählt werden, ohne dass bei dem Lösevorgang Kraft aufgewendet werden muss. Schliesslich ist es ein Vorzug des Bremsgestänges nach der Erfindung, dass bei Anwendung einer solchen, dieBetätigungskraft   unterstützendenFeder der Bedienungshebel des Bremsgestänges   niemals in unerwünschter Weise beschleunigt werden kann. 
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 Achse mit letzterem und mit ihm fest verbunden ist ein Hebelarm 7, welcher durch ein Zuggestänge 8 mit einem Bedienungshebel 9 verbunden ist, der um die ortsfeste Achse 17 in vertikaler Ebene schwenkbar ist. Der Einfachheit halber ist das weiter zu den Radbremsen führende Gestänge, welches an dem Lenkhebel 10 angreift, weggelassen. 



   Der Haupthebel 5 ist wie der Hebel 7 um die ortsfeste Achse 11, also einem Festpunkt, schwenkbar   gelagert. Auf dem Haupthebel5 ist um einen von   ihm abstehenden Zapfen 12 der Zwischenhebel 6 schwenkbar gelagert, dessen freies Ende als Widerlager für eine Druckfeder 13 ausgebildet ist. Dieser Hebel 6 wird 

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 durch   die Spannung der Druckfeder   13 druckbeaufschlagt und dadurch sein Anschlag 14 gegen den Hebel 5 gedrückt. An seiner   unterenKante   hat der Haupthebel 5 eine Sperrverzahnung 4.

   Das mit dsm Zwischenhebel 6 gelenkig   verbundeneEndglied   des Gestänges 1, 2 trägt an seiner oberen Kante eine Raste 3, welche so angebracht ist, dass sie bei einer Schwenkung des Endgliedes um   den Anschlussgelenkpunkt   15 in die Verzahnung 4 des Haupthebels 5 eingreifen kann. Die Feder 13 stützt sich mit einem Federteller am äusserenEnde   einerSpannschraube   16 ab, die die Feder 13 und dasFederwiderlager desZwischenhebels 6 durchsetzt und an einem mit der ortsfesten Achse 11 und demZapfen 12   ein Gelenkdreieck bildenden Zapfen 51   des Haupthebels 5 angelenkt ist. 



     Die Wirkungsweise des Bremsgestänges ist wie folgt :   Wird der Bedienungshebel 9 im Uhrzeigersinn um seinen festen Schwenkpunkt 17 in der Vertikalebene geschwenkt, so wird über das Zuggestänge 8 und den Hebelarm 7 der mit letzterem fest verbundene Haupthebel 5 im gleichen Drehsinn, jedoch mit wesentlich grösserer Winkelgeschwindigkeit, um seine   ortsfesteSchwenkachse   11 geschwenkt. Hiebei wird das Brems- 
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 l,überwunden und der Hebel 5 kann trotzdem so weiter geschwenkt werden, dass dieRaste 3 in die Verzahnung 4 eingreift. Hiebei hat sich der Zwischenhebel 6 relativ zum Haupthebel 5 entgegen dem Uhrzeigersinn geschwenkt.

   Ist die Raste 3 des Gestängegliedes 1 in die Verzahnung 4 des Haupthebels 5 zum Eingriff gekommen, so ist die durch die Feder 13 zunächst vorhandene elastische Nachgiebigkeit zwischen dem Gestänge 1, 2 und dem Hebel 5 aufgehoben. Das Gestänge   l,   2 ist jetzt starr mit dem Hebel 5 und auch mit dessen Hebelarm 7 verbunden. Hiebei ist die grösste Übersetzungsstufe im Bremsgestänge wirksam. 



   Zum Lösen der Bremse wird der Bedienungshebel 9 im umgekehrten Drehsinne geschwenkt und alle Hebel kehren dabei in die gezeichnete Stellung zurück. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Bremsgestänge, insbesondere für Kraftfahrzeuge, welches einen bei Betätigung der Bremse die Hebelübersetzung ändernden zweiteiligen Hebel besitzt, der über eine beim Anziehen der Bremse sich spannende Feder mit einem zu den Bremsen führenden Gestänge verbunden ist, wobei der Haupthebel und der Zwischenhebel gegeneinander verschwenkbar sind und zwischen sich die Feder abstützen, dadurch gekennzeichnet, dass der Haupthebel (5), an dem die Betätigungskraft angreift, nach Ausführung eines vorbestimmten Arbeitswinkels zusammen mit dem Zwischenhebel (6) mittels eines Gesperres, bestehend aus Raste (3) und Sperrverzahnung (4), gegen weitere gegenseitige Verschwenkung selbsttätig verriegelbar ist.

Claims (1)

  1. 2. Bremsgestänge nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass das zu den Bremsen führende Gestänge (1) mit mehreren Gelenken bzw. einer Laschenkette (2) versehen ist und dass das an den Zwischenhebel (6) angeschlossene Endglied eine Raste (3) trägt und der Haupthebel (5) eine Verzahnung (4) besitzt, in welche die Raste (3) eingreift, wenn ein vorbestimmter Schwenkwinkel des Hebels (5) überschritten wird.
AT261562A 1961-04-01 1962-03-30 Bremsgestänge, insbesondere für Kraftfahrzeuge AT237455B (de)

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DE237455T 1961-04-01

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AT237455B true AT237455B (de) 1964-12-10

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ID=29722658

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