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Geschirrwaschmaschine
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indem man Belastungsgewichte an einem radial abstehenden, am Spritzrohr befestigten Hebel anbrachte ; die Drehzahl wurde mit einer Stroboskop-Einrichtung gemessen. Die Versuchsergebnisse waren die folgenden :
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<tb>
<tb> Drall <SEP> : <SEP> Geschwindigkeit <SEP> : <SEP>
<tb> Ringförmige <SEP> Wassereinlass-Armatur <SEP> gemäss
<tb> USA-Patentschrift <SEP> Nr. <SEP> 2. <SEP> 734. <SEP> 520 <SEP> : <SEP> 0, <SEP> 0027 <SEP> kgm <SEP> 200 <SEP> - <SEP> 400 <SEP> UpM
<tb> Spiralkammer <SEP> nach <SEP> der <SEP> Erfindung <SEP> :
<SEP> 0, <SEP> 014 <SEP> kgm <SEP> 2300 <SEP> UpM
<tb>
Man erkennt, dass die Spiralkammer-Konstruktion gemäss der Erfindung gegenüber der Konstruktion mit ringförmiger Einlassarmatur eine fünffache Erhöhung des Antriebsdralles und eine sechs-bis zehnmal erhöhte Drehzahl des Spritzrohres ergab. Die Ursache des Schwankens der Geschwindigkeit bei der ringförmigen Einlassarmatur bestand darin, dass der geringe Antriebsdrall kaum dazu ausreichte, eine gleichmässige Drehung zu erzielen, so dass geringe Lagerreibungen zu dem Schwanken der Drehzahl zwischen den beiden angegebenen Werten führten.
Die Verwendung der erfindungsgemäss ausgebildeten und angeordneten Spiralkammer sichert wegen der hohen Drehzahl des Spritzrohres die Ausbildung eines ringförmigen Flüssigkeitskörpers mit einem hohlen Kernteil, durch den sich das Rohr selbst auswuchtet und die Verwendung eines verhältnismässig kurzen Achsstummels gestattet. Ausserdem ist die Grösse des Auflagerdruckes, der auf das Spritzrohr wirkt, offenbar dann stark vermindert, wenn es nur zum Teil gefüllt ist. und dies begünstigt wieder die Verwendung eines kurzen Achsschenkel und von reibungsarmen Lagern geringen Durchmessers.
Ein weiterer Vorteil der hohen Rotationsgeschwindigkeit besteht darin, dass ein bei der Verwendung des Waschmittels allenfalls gebildeter Schaum dazu neigt, in das Innere des hohlen Flüssigkeitskörpers ge- presst zu werden, von wo er durch eine zentrale Öffnung in der Vorderseite des Spritzrohres abgelassen werden kann, ohne die kinetische Energie der Waschmittelstrahlen und daher die Waschwirksamkeit zu vermeiden.
Die Erfindung wird nun an Hand der Ausführungsbeispiele darstellenden Zeichnungen näher erläutert, wobei zum besseren Verständnis auch nicht Erfindungsgegenstand bildende Einzelheiten dargestellt und beschrieben sind. Dabei zeigen Fig. 1 eine schematische Ansicht einer Geschirrwaschmaschine, Fig. 2 eine Ansicht der offenen Seite einer Flüssigkeitsübertragungsleitung samt Pumpe und Spiralkammer, Fig. 3 einen Schnitt durch das Spritzrohr und den oberen Teil der Übertragungsleitung mit dem Achsstummel ; Fig. 4 zeigt einen Querschnitt des Spritzrohres, wobei der obere Teil der Übertragungsleitung in gestri- chelten Linien dargestellt ist ; Fig. 5 ist ein Schnitt durch ein Spritzrohr mit einer verbesserten Anbringung.
Die in Fig. 1 dargestellte Geschirrwaschmaschine besteht im wesentlichen aus einer Waschkammer C, einer Flüssigkeitsübertragungsleitung T für die Druckflüssigkeit, welche an ihrem unteren Ende mit dem Auslass einer Zentrifugalpumpe P und an ihrem oberen Ende mit dem offenen Ende des mit Öffnungen versehenen Spritzrohres S in Verbindung steht. Die Pumpe P saugt Flüssigkeit aus einem Sumpf M am Boden der Waschkammer an und setzt sie in Richtung der Pfeile in Umlauf, so dass sie als Strahlen J aus den Öffnungen im Spritzrohr austreten. Die Waschkammer ist durch eine Tür D zugänglich, die nach abwärts geöffnet werden kann.
Die in Fig. 2 gezeigte Übertragungsleitung für die Waschflüssigkeit ist an jedem Ende mit einer Kammer, u. zw. am oberen Ende mit einer Spiralkammer 7 verbunden. Die Leitung besteht aus einer Rückwand 2, einer Stirnwand 4 und Seitenwänden 3 und 3', welche Befestigungsösen 5 aufweisen, mit deren Hilfe sie mit der einen Teil der Waschkammer C bildenden Stirnwand 4 verschraubt werden. Am unteren Ende ist die Kammer 6 mit der Pumpe P an die Leitung angeschlossen. Die Wände 2 und 4 sind gleichzeitig Bestandteil der Kammern 6 und 7.
Man erkennt, dass diese Konstruktion einer Übertragungsleitung jede plötzliche Änderung der Richtung oder des Querschnittes der strömenden Flüssigkeit vermeidet und so zur Aufrechterhaltung einer hohen Strömungswirksamkeit mit einem Mindestmass an Turbulenz oder Energieverlusten beiträgt, während das Wegfallen von Verbindungen die Kostenersparnis und das klaglose Funktionieren begünstigt.
Die Kammern 6,7 ergeben sich dadurch, dass die Seitenwand 3. zu Spiralen von etwa einer vollständigen Windung geformt ist, wie dies aus Fig. 2 ersichtlich ist. Eine kreisförmige Entleeröffnung mit einer geflanschten oder abgerundeten Kante - bei 8 in Fig. 3 angedeutet - ist in. der Stirn wand 4 der Waschkammer C gebildet. In der Rückwand 2 der Übertragungsleitung ist eine Nabe 13 vorgesehen, in welcher ein Achsstummel 12 festgehalten ist. Diese Nabe ist an der Innenseite der Wand 2 durch eine kegelförmi-
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ge Wand 13'begrenzt, deren Zweck es ist, das Strömen der Flüssigkeit durch die Öffnung 8 und in das offene Ende des Spritzrohres 9 zu erleichtern.
Die Nabe 13 und der Achsstummel 12 liegen koaxial zur Auslassöffnung 8.. Ein Leitblech 10 (Fig. 2) dient dazu, den Wasserfluss durch die Spiralkammer 7 in zwei gleiche Ströme zu unterteilen. Die Verwendung solcher Leitbleche - es können auch mehrere sein - unterstützt die Aufrechterhaltung eines glatten, geregelten Wirbelstromes, frei von Turbulenz oder andern Energieverlusten.
Die von der Zentrifugalpumpe P abgegebene-Waschflüssigkeit gelangt von der unteren Kammer 6 aufwärts durch die gerade Übertragungsleitung und fliesst in die Spiralkammer 7, von wo sie durch die Öffnung 8 in das offene Ende des Spritzrohres 9 mit einer Bewegung, die eine axiale und eine drehende Komponente besitzt, eintritt.
Nach den Fig. 3 und 4 ist das Spritzrohr 9 mit inneren axialen Treibflächen 14 versehen. Es erwies sich als vorteilhaft, dass sich diese Flächen 14 über die ganze Länge des Spritzrohres erstrecken, da dadurch sichergestellt wird, dass die ganze darin enthaltene Flüssigkeitsmenge mit der gleichen Geschwindigkeit rotiert. Wenn die Schaufeln, am Flüssigkeits-Eintrittsende beginnend, sich nur über einen Teil der Bohrung des Rohres erstrecken, wird eine Drehung des Spritzrohres selbst nicht beeinflusst, die Flüssigkeit am andern Ende des Rohres wird aber langsamer. Es kommt daher zu einer Verminderung der Strahlge- schwindigkeit und damit der Waschwirksamkeit.
Mit den Treibflächen 14 ist ein kürzeres Rohr 18 geringeren Durchmessers verbunden, welches an beiden Enden Lagerschalen 16 und 16'trägt, mit deren Hilfe es auf dem fixen Achsstummel 12 läuft. Das komplette Spritzrohr ist auf dem Achsstummel 12 mit Hilfe einer Scheibe 17 mittels Schraube oder Mut- ter gehalten. Das von der Übertragungsleitung abliegende Ende des Spritzrohres ist durch einen Deckel
15 verschlossen, der eine zentrale Öffnung aufweist, deren Zweck - wie bereits erwähnt-darin besteht, das Ablassen von Schaum zu ermöglichen.
Die Düsenöffnungen. im Spritzrohr 9 sind über dessen ganze
Länge verteilt und können so angeordnet sein, dass die Strahlen entweder radial oder nach vorwärts oder rückwärts gerichtet austreten, je nachdem, wie es für das wirkungsvolle Auftreffen auf die zu waschen- den Gegenstände für zweckmässig befunden wird.
Um zu verhindern, dass wegen der vergleichsweise hohen Axialgeschwindigkeit des Flüssigkeitsstromes innerhalb des Spritzrohres am Eintrittsende die Spritzstrahlen nach vorne gerichtet sind, kann der Rand aller oder einiger der Düsenöffnungen in Strömungsrichtung vorwärts nach aussen gewölbt sein. Dadurch wird eine Richtung der austretenden Strahlen senkrecht zur Rohrachse erreicht.
Nach Fig. 5 erfolgt die Befestigung des Spritzrohres 9 mit Hilfe eines Achsstummels 40, welcher in die Nabe 41 in der Rückwand 2 der Spiralkammer eingepasst ist, wobei die Nabe einen konischen Sitz 42 für einen Gummiring 43 aufweist und der Achsstummel 40 an seinem inneren Ende von einem geflanschten Kautschuklager 44 unterstützt wird.
Ein Sprengring 45 sitzt in einer Ringnut des Achsstummels und legt diesen axial in bezug auf die Nabe fest und ermöglicht das Festpressen des Gummiringes mittels Schraubenmuttern 46. Dank der durch den Ring 43 bewirkten Elastizität hält sich das Spritzrohr selbst im Gleichgewicht, was einen glatteren Lauf bei den durch den Wirbelströmungsantrieb erzeugten hohen Geschwindigkeiten bewirkt.
Zur Erhöhung der Drehgeschwindigkeit des Spritzrohres können die Spritzdüsenöffnungen etwa 20 bis 300schräg gestellt sein, wodurch der Rückstoss ausgenützt wird, ohne dass dadurch die Waschwirkung eine Verringerung erfährt.
Bei grossen Geschirrwaschmaschinen können statt eines auch mehrere Spritzrohre mit je einer vorgeschalteten Spiralkammer nach der Erfindung angeordnet werden, wobei es möglich ist, alle diese Spiralkammern von einer einzigen Pumpe aus mit Waschflüssigkeit zu versorgen.
Wird das Spritzrohr zumindest im Bereich seines der Spiralkammer abgewendeten Endes mit einem der Kreisform abweichenden Querschnitt, z. B. quadratischen oder ellipsenähnlichen Querschnitt ausgebildet und die Spritzdüsenöffnungen an achsnahen Stellen angeordnet, wird verhindert, dass Schmutz und Festteilchen auf das zu waschende Gut gelangen. Es können auch zusätzlich den am weitesten von der Achse des Spritzrohres entfernten Stellen des Spritzrohrdeckels Hilfsdüsenöffnungen angeordnet sein, durch die Schmutz oder Festteilchen - ohne auf das zu waschende Gut zu gelangen - axial ausgetragen werden.
Endlich ist auch noch möglich, die Treibflächen im Spritzrohr gewölbt statt eben auszuführen.
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