AT237125B - Verfahren und Anordnung zur Steuerung einer Synchronmaschine mit Erregung über steuerbare Halbleiterzellen - Google Patents

Verfahren und Anordnung zur Steuerung einer Synchronmaschine mit Erregung über steuerbare Halbleiterzellen

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AT237125B
AT237125B AT809563A AT809563A AT237125B AT 237125 B AT237125 B AT 237125B AT 809563 A AT809563 A AT 809563A AT 809563 A AT809563 A AT 809563A AT 237125 B AT237125 B AT 237125B
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semiconductor cells
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren und Anordnung zur Steuerung einer Synchronmaschine mit
Erregung über steuerbare Halbleiterzellen 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 spiele, die Möglichkeiten zur Anordnung von zusätzlichen Widerständen zeigen. 



   Der Gegenstand der Fig. 2 stimmt hinsichtlich der Anordnung eines Synchronmotors   1,   des nicht näher bezeichneten Drehstromnetzes und des Hauptschalters 5 mit dem Gegenstand der Fig. 1 überein. An Stelle eines Gleichstromerregergenerators ist jedoch ein   Wechselstromerregergenerator   getreten, dem zwei Teil- stromrichter 64 und 65 nachgeschaltet sind. Die beiden Teilstromrichter 64 und 65 sind in Gegenparallel- schaltung angeordnet. Bei entsprechender Ausbildung der umlaufenden Drehstromwicklung 61 des Wech- selstromerregergenerators 60 ist jedoch auch die Anordnung der beiden Teilstromrichter in einer Kreuz- schaltung möglich.

   Die Erregung des   Wechselstromerregergenerators   60 erfolgt durch die ruhende Erreger- wicklung 8 aus einer an die Klemmen 62 und 63 angeschlossenen Gleichstromquelle über den Einstellwi- derstand 9. 



   Während des Anlaufes des Synchronmotors 1 sollen beide Teilstromrichter 64 und 65, die beispiels- weise jeweils sechs steuerbare Halbleiterzellen in Drehstrombrückenschaltung enthalten, an ihren Steuer- elektroden   mit Zündströmen   beaufschlagt werden. Wenn man die Phasenlage der Zündströme derart wählt, dass sich ein Gleichrichterbetrieb mit möglichst geringer Zündverzögerung ergibt, dann wird man zweck- mässig während des Anlaufes die Erregerfeldwicklung 8 des Wechselstromerregergenerators 60 stromlos halten. Somit wird während des Anlaufes die Erregerfeldwicklung 3 des Synchronmotors 1 in jeder Wech-   selstromhalbwelle von einem. Teilstromrichter   64 oder 65 kurzgeschlossen.

   Da einerseits der Anlauf des
Synchronmotors 1 mit verminderter Netzspannung erfolgt und anderseits die steuerbaren Halbleiterzellen der beiden Teilstromrichter 64 und 65 derart ausgelegt sein müssen, dass sie durch Stosskurzschlussströme hervorgerufene Stromspitzen führen können, tritt durch den Kurzschluss der Erregerfeldwicklung 3 keine Überlastung der steuerbaren Halbleiterzellen auf. Insbesondere zur Verbesserung des Anlaufmomentes sind in dem Teilstromrichter 65 die zusätzlichen Widerstände 66,67 und 68 vorgesehen. 



   Wenn der Synchronmotor 1 mit Hilfe seiner Dämpferwicklung durch Wirbelstrom in den Erregerpolen und den Wechselstrom in der Erregerfeldwicklung 3 auf zirka 4 % Schlupf hochgelaufen ist, dann wird der Wechselstromerregergenerator 60 über seine Erregerfeldwicklung 8 erregt. Ausserdem werden jetzt die rotierenden steuerbaren Halbleiterzellen entsprechend dem normalen Betrieb bei Nennfrequenz mit Zündströmen beaufschlagt. Hiedurch wird die Erregerfeldwicklung 3 mit Gleichstrom beaufschlagt, so dass sich der Synchronmotor 1 in den Synchronismus zieht. 



   Der Teilstromrichter 65 soll zur eventuellen Erzeugung eines Entregungsstromes vorgesehen sein. 



  Dementgegen liefert der Teilstromrichter 64 den in Normalbetrieb benötigten Erregerstrom. Durch die in Fig. 2 dargestellte Anordnung der   Zusatzwiderstände   entstehen betriebsmässig keine Verluste. Man könnte natürlich den gleichen Effekt erreichen, wenn man einen Zusatzwiderstand unmittelbar an die Erregerfeldwicklung 3 anschliesst'und den Zusatzwiderstand für eine Stromrichtung mit Dioden überbrückt. 



   Die Fig. 3 entspricht aer Fig. 2. An Stelle der Widerstände 66,67 und 68 sind jedoch Widerstände 69 und 70 getreten. Auf einen der letztgenannten beiden Widerstände kann verzichtet werden, wenn der andere Widerstand entsprechend gross genug ausgelegt ist. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Verfahren zur Steuerung einer Synchronmaschine mit Erregung über mit dem Läufer umlaufende, in einer Zwei-Stromrichterschaltung angeordnete steuerbare Halbleiterzellen. die an einen als AussenpolSynchronmaschine ausgebildeten Haupterregergenerator angeschlossen sind, dadurch gekennzeichnet, dass während eines asynchronen Anlaufes der Synchronmaschine   (1)   den steuerbaren Halbleiterzellen beider Teilstromrichter (64,65) der Zwei-Stromrichterschaltung Zündströme zugeführt werden   (Fig. 2,   3).

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Haupterregergenerator (60) zunächst unerregt bleibt und die Zündströme den steuerbaren Halbleiterzellen (64,65) derart zugeführt werden, dass sich Gleichrichterbetrieb mit möglichst geringer Zündverzögerung ergibt.
    3. Anordnung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass im Erregerstromkreis der Synchronmaschine (1) mindestens ein zusätzlicher Ohmscher Widerstand (66... 70) derart angeordnet ist, dass er lediglich in der Stromrichtung eines Entregungsstromes von Strom durchflussen wird.
    4. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der jeweilige zusätzliche Ohmsche Widerstand (66... 70) im Stromkreis des Teilstromrichters (65), der lediglich zur Lieferung eines Entregungsstromes bestimmt ist, angeordnet ist.
AT809563A 1962-10-18 1963-10-09 Verfahren und Anordnung zur Steuerung einer Synchronmaschine mit Erregung über steuerbare Halbleiterzellen AT237125B (de)

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DE237125T 1962-10-18

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