AT237101B - Vorrichtung zur Befestigung von Gehäusen an Wandflächen od. dgl. - Google Patents

Vorrichtung zur Befestigung von Gehäusen an Wandflächen od. dgl.

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AT237101B
AT237101B AT658163A AT658163A AT237101B AT 237101 B AT237101 B AT 237101B AT 658163 A AT658163 A AT 658163A AT 658163 A AT658163 A AT 658163A AT 237101 B AT237101 B AT 237101B
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AT
Austria
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slot
housing
mounting bracket
leg
width
Prior art date
Application number
AT658163A
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English (en)
Inventor
Walter Ing Mazanek
Erich Ing Schmid
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke Gmbh
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Description


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  Vorrichtung zur Befestigung von Gehäusen an Wandflächen od. dgl. 



   Die Befestigung von Gehäusen an Wandflächen od. dgl., insbesondere die Fixierung der Gehäuse von Deckeneinbauleuchten in Deckenkonstruktionen wird üblicherweise mittels Schrauben bewerkstelligt, die in die Wände bzw. Decken eingreifen. Mit der immer häufiger werdenden Verwendung von Betonkonstruk- tionen wird jedoch diese Möglichkeit praktisch zunichte, da es zumindest schwierig und zeitraubend ist, sogenannte Packl, Dübel oder Dübelmasse als Bett für die Schrauben in den Beton einzulassen, und da das Betonmaterial selbst für die Schraubenwindungen nicht tragfähig ist. Überdies ist in vielen Fällen eine Verschraubung wegen der Lage der Halteschrauben in bezug auf ihre Zugänglichkeit schwierig oder nicht möglich. Auch andere Methoden für dit Befestigung der Gehäuse,   z.

   B.   das Festnageln oder Ankleben, sind bei Beton bzw. andern harten und spröden Materialien praktisch nicht anwendbar. Ebenso ist eine Befestigung der Gehäuse mittels Spreizklemmen, wie sie etwa bei Steckdosen vorgesehen sind, nicht vorteilhaft, da die Klemmkräfte beim Angreifen der Klemmpratzen an ein nicht   nachgiebig es Material, wie   Beton, sehr gross sein und von dem meist dünnen Gehäuse aufgenommen werden müssen, das dieser Beanspruchung nicht standhält. 



   Bei der vorliegenden Erfindung wurde daher ein anderer Weg beschritten. Die erfindungsgemässe Vorrichtung zur Befestigung von Gehäusen an Wandflächen od. dgl., Insbesondere zur Fixierung der Gehäuse vonDeckeneinbauleuchten inDeckenkonstruktionen, ist gekennzeichnet durch an den Gehäusewänden angeordnete Montagewinkel, welche mit einem Schenkel in Schlitze in den Gehäusewänden eingreifen und in den Schlitzen in deren Längsrichtung verschiebbar geführt sind, wobei jeder Montagewinkel durch mindestens eine Schraube od. dgl., die den in den Schlitz eingreifenden, im wesentlichen parallel zur Gehäusewand verlaufenden Schenkel durchsetzt, an den Randteilen des Schlitzes festklemmbar ist und mit seinem zweiten, vorzugsweise senkrecht von der Gehäusewand abstehenden Schenkel in eine Nut   od. dgl.   der Wand bzw. der Deckenkonstruktion eingreift.

   Diese neue Anordnung bietet unter anderem den Vorteil, dass in den Wänden in den meisten Fällen keinerlei   Bohr- oder   Stemmarbeiten durchgeführt werden müssen, um zu einer sicheren Befestigung der Gehäuse zu gelangen, da die erforderlichen Nuten bei Neubauten schon während des Betongusses bzw. bei der Durchführung der Maurerarbeiten vorbereitet werden können. Es genügen vielmehr für die Befestigung Nuten oder Vertiefungen in den Wänden oder Wandnischen, in welchen sich die von den Gehäusewänden abstehenden Schenkel der Montagewinkel abstützen können. Überdies ist das erfindungsgemässe Befestigungssystem besonders anpassungsfähig an die Lage der Nuten   oder Vertiefungen gegenüberderGehäuseposition,   da die abstehenden Schenkel der Montagewinkel gegenüber dem Gehäuse in den verschiedensten Höhenlagen fixierbar sind.

   Diese Beweglichkeit der Mon- 
 EMI1.1 
 kel in die Schlitze sowie ihre Fixierung bietet hiebei keine Schwierigkeit. 



   Gemäss einem weiteren Merkmal der Erfindung sind die Schlitze in den Seitenwänden, vorzugsweise in den   Stirnwänden   des Gehäuses senkrecht zum Deckenniveau angeordnet.   DieseAusführung   bewährtsich besonders bei Deckeneinbauleuchten, deren Gehäuse in Vertiefungen der Ecke eingebaut werden, wobei der untere Rand des Gehäuses etwa in Deckenniveau liegt. 



   Weitere Merkmale der Erfindung gehen aus der folgenden Beschreibung sowie aus der Zeichnung hervor. Es   zeigt: Fig.1   eine erfindungsgemässe Vorrichtung zur Fixierung des Gehäuses einer Deckeneinbau- 

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 leuchte in der Deckenkonstruktion, wobei sämtliche dargestellten Teile bis auf den Montagewinkelund dessen Befestigungsschraube parallel zu einer der Seitenwände des   Gehäuses durchgeschnitten   dargestellt sind.

   Fig. 2 eine andere Befestigungsart im gleichen Schnitt wie Fig. l, wobei der Montagewinkel sowie die Befestigungsschraube und das Abdeckelement gegenüber Fig. l variiert sind und   Fig. 3   schliesslich eine Draufsicht auf eine mit den Schlitzen versehene Gehäusewand, in deren einen Schlitz ein Montagewinkel-von der Seite seines nach aussen ragenden Schenkels her   gesehen-eingeführt   ist. 



   In Fig. l ist mit 1 das Gehäuse einer Deckenleuchte bezeichnet, zu deren Befestigung ein in der Gehäusewand verstellbar angeordneter Montagewinkel 2 dient.   Der Montagewinkel 2 greiftmit einemSchen-   kel 3 in einen rechteckigen Schlitz 4 in der Gehäusewand 1 ein. Der Montagewinkel 2 ist mittels einer Schraube 5 an der Gehäusewand 1 festgehalten, die den in den Schlitz 4 eingreifenden, im wesentlichen zur Gehäusewand 1 verlaufenden Schenkel 3 durchsetzt. Der   Montagewinkel 2 ift   an den Randteilen des Schlitzes 4 festgeklemmt und greift mit seinem zweiten, senkrecht von der Gehäusewand 1 abstehenden Schenkel 6 in eine Nut 7 der Deckenkonstruktion 8 ein. 



   Der Montagewinkel 2 kann entweder, wie in Fig. l dargestellt, mit seinem äusseren Schenkel 6 nach unten, oder, wie in Fig. 2 dargestellt, mit seinem äusseren Schenkel 6 nach oben eingesetzt werden, je nachdem, wie dies die Deckenkonstruktion erfordert. Bei der Ausführung nach Fig. 2 liegt der Schenkel 6 auf einem vorspringenden Teil 15, der als Leiste oder Packl in der Deckenkonstruktion 8'ausgebildet sein kann, auf. 



   Das Ende des in den Schlitz 4 eingreifenden Schenkels 3 des Montagewinkels 2 weist eine Kröpfung 
 EMI2.1 
 ist als die Breite des Schlitzes 4, so dass im Bereiche der Kröpfung ein Steg 9 gebildet ist, der den Montagewinkel 2 im Schlitz 4 führt. 



   Länge und Breite des Schlitzes 4 sind so bemessen, dass der Montagewinkel 2 mit seinem Schenkel 3 durch Schrägstellen von aussen eingeführt werden kann ; danach kann der Montagewinkel 2 ohne weiteres in die dargestellte Gebrauchslage gebracht werden. Fig. 3 zeigt den Montagewinkel 2 in seiner Gebrauchslage am Gehäuse 1 in der Ansicht, die in Fig. l durch einen Pfeil angedeutet ist. 



   Zur Erleichterung der Montage erweist es sich als vorteilhaft, das im Inneren des Gehäuses liegende Ende des Montagewinkels 2 mittels eines gegen das Gehäuseinnere hin abgeknickten Schenkelteils 10 als Handhabe auszubilden. 



   Bei der Ausführung nach Fig. 1 ist als Gegenlager für den Montagewinkel 2 und zur Abdeckung des Schlitzes 4 eine schachtelartig ausgebildete Abdeckhaube 11 vorgesehen, deren Randteile 12 mittels der die Abdeckhaube 11 durchsetzenden Befestigungsschraube 5 unter Zwischenlage einer Dichtung 13 gegen die Gehäusewand 1 gepresst sind. 



   Bei   der Ausführung   nach Fig. 2 dient als Gegenlager für den Montagewinkel 2 eine Abdeckplatte   II*.   



  Sowohl die Abdeckhaube 11 der Fig. l als auch die Abdeckplatte   11'der Fig. 2   sind zumindest in der Schlitzrichtung grösser als die Schlitzlänge. 



   Der Kopf der Schraube 5 kann zweckmässig zusätzlich noch mit einer Dichtung in Form einer Beilagscheibe versehen werden. Um die Schraube 5 unverlierbar zu machen, erweist es sich als    zweckmässig,   diese an ihrem freien Ende mit einem in eine Ringnut eingesetzten geschlitzten Ring 14 zu versehen. 



    PATENTANSPRÜCHE : ;      l.   Vorrichtung zur Befestigung von Gehäusen an Wandflächen   od. dgl., insbesondere Fixierung der Ge-     häuse   von Deckeneinbauleuchten in Deckenkonstruktionen, gekennzeichnet durch an den Gehäusewänden   (1)   verstellbar angeordnete Montagewinkel (2), welche mit einem Schenkel (3) in Schlitze (4) in deren Längsrichtung verschiebbar geführt sind, wobei jeder Montagewinkel (2) durch mindestens eine Schraube (5) od. dgl., die den in den Schlitz (4) eingreifenden, im wesentlichen parallel zur   Gehäusewand (l)   verlaufenden Schenkel (3) durchsetzt, an den Randteilen des Schlitzes (4) festklemmbar ist und mit seinem zweiten, vorzugsweise senkrecht von der Gehäusewand   (1)   abstehenden Schenkel (6) in eine Nut (7) od.

   dgl. der Wand bzw. der Deckenkonstruktion (8) eingreift.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlitze (4) in den Seitenwänden, vorzugsweise in den Stirnwänden des Gehäuses senkrecht zum Deckenniveau angeordnet sind.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Breite der Montagewinkel (2) zumindest im Bereiche der von den Schrauben (5) od. dgl., durchsetzten Ausnehmungen grösser ist als die Schlitzbreite.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Ende des in den Schlitz (4) eingreifenden Schenkels (3) des Montagewinkels (2) eine Kröpfung aufweist, deren Höhe etwas grösser ist als <Desc/Clms Page number 3> die Materialstärke des Gehäuses und deren Breite etwas geringer ist als die Breite des Schlitzes (4), so dass im Bereich der Kröpfung ein Steg (9) gebildet ist, der den Montagewinkel (2) im Schlitz (4) führt.
    5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Ende des in den Schlitz (4) eingeführten Schenkels (3) des Montagewinkels (2) im Inneren des Gehäuses liegt.
    6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das im Inneren des Gehäuses liegende Ende des Montagewinkels (2) vorzugsweise mittels eines gegen das Gehäuseinnere hin abgeknickten Schenkelteiles (10) als Handhabe ausgebildet ist.
    7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass als Gegenlager für den Montagewinkel (2) und zur Abdeckung des Schlitzes (4) eine beispielsweise schachtelartig EMI3.1 kels vorzugsweise unter Zwischenlage einer Dichtung (13) gegen die Gehäusewand (1) gepresst sind, wobei die Abmessung der Abdeckhaube (11) usw. zumindest in der Schlitzrichtung grösser ist als die Schlitzlänge.
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