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Fliehkraftschalter
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geln geht in einfacher Weise durch die Einfüllöffnung vor sich, so dass die Grobeinstellung rasch und mühelos vorgenommen werden kann.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung kann das freie Ende des Schwenkhebels zur Führung des Fliehgewichtes längs der Kammerwand nach aussen abgewinkelt sein. Durch diese Ausbildung des Schwenkhebels wird verhindert, dass sich das Fliehgewicht bei seiner Bewegung nach aussen, etwa infolge von Erschütterungen von der Kammerwand abhebt und in benachbarte Räume des Gehäuses hinüberwechselt. Der Kugelmittelpunkt folgt somit genau einer vorgeschriebenen Bahn, so dass ein exaktes Ansprechen des Fliehkraftschalters bei Erreichen der vorbestimmten Schaltdrehzahl gewährleistet ist.
Schliesslich soll erfindungsgemäss in der Ruhelage des Fliehkraftschalters der freie Querschnitt zwischen der das Fliehgewicht beinhaltenden Kammer und dem übrigen Gehäuseinnenraum kleiner als die kleinste Abmessung des Fliehgewichtes sein. Dadurch wird ein Ausspringen des Fliehgewichtes aus der Kammer beim Anlauf des Fliehkraftschalters mit Sicherheit vermieden ohne die freie Beweglichkeit des Fliehgewichtes zu beeinträchtigen.
Die Erfindung wird im folgenden an Hand eines Ausführungsbeispieles in der Zeichnung näher erläutert u. zw. zeigen Fig. 1 einen Querschnitt durch den erfindungsgemässen Fliehkraftschalter und Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie II-II in Fig. 1.
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umso kleiner sein, je weiter die Schraube 10 aus dem Gehäuse 1 herausgeschraubt ist, wobei sich als Grenzfall die Stellung ergibt, bei welcher die Schaltwippe 6 auch bei in Ruhe befindlichem Gehäuse nicht mehr in ihre Ruhelage zurückkehrt.
Auch die Schraube 9, die den Anschlag der Schaltwippe 6 in der Ruhelage bildet, ist etwa in Bewegungsrichtung der Schaltwippe 6 verstellbar und mittels einer seitlichen Klemmschraube 23 feststellbar. Durch eine Verstellung der Schraube 9 wird die Anfangslage der Schaltwippe 6 und damit auch die Ausgangslage des Schwenkhebels 12 sowie der Kugel 24 verändert. Beispielsweise wird bei einem Hineindrehen der Schraube 9 der Abstand der Kugel 24 von der Drehachse des Gehäuses 1 vergrössert, so dass bei gleicher Drehzahl die auf die Kugel 24 wirkende Fliehkraft grösser ist. Die Schaltbewegung der Schaltwippe 6 wird daher bereits bei einer niedrigeren Drehzahl erfolgen. Die Schraube 9 gestattet somit eine Feineinstellung des Fliehkraftschalters auf die genaue Drehzahl, bei welcher die Schaltbewegung erfolgen soll.
Die Grobeinstellung des Fliehkraftschalters erfolgt hingegen wie bereits erwähnt, durch Austausch von Kugeln 24 verschiedenen Gewichts bzw. verschiedener Grösse. Zum Einführen bzw. zum Austausch der Kugel 24 ist eine in der Zeichnung nicht dargestellte seitliche Öffnung im Gehäuse 1 bzw. im Deckel 5 vorgesehen.
Aus Fig. 2 ist die gekreuzte Anordnung der Schaltwippe 6 und des Schwenkhebels 12 ersichtlich. Der
Schwenkhebel 12 besitzt dabei eine Ausnehmung 25 zum Durchtritt der Schaltwippe 6 und die Schaltwip- pe 6 ist samt ihrem auf dem Schenkel 7 liegenden Schwenklager mit einer Ausnehmung 26 zum Durch- tritt der Zugfeder 13 versehen. Dadurch ergibt sich eine raumsparende Anordnung der Schalteinrichtung, die insbesondere für kleine Ausführungen des Fliehkraftschalters von Vorteil ist.
Im Rahmen der Erfindung kann aber auch der zweite Anschlag der Schaltwippe 6 z. B. die Schrau- be 10 als Kontakt ausgebildet sein und mit einem Schleifring in Verbindung stehen, so dass auch Umschaltvorgänge bzw. Schaltvorgänge für getrennte Stromkreise möglich sind. Ebenso können auf der Schaltwippe 6 noch mehrere, voneinander isoliert angeordnete Kontakte vorgesehen sein, die je mit einem eigenen ortsfesten Kontakt zusammenarbeiten, oder es können mehrere Schaltwippen nebeneinander durch ein gemeinsames oder auch je ein eigenes Fliehgewicht betätigt werden. Ferner ist noch eine Ausführung möglich, bei der die beiden Schleifringe an einer der beiden Stirnflächen des Gehäuses konzentrisch angeordnet sind, wodurch der radiale Platzbedarf infolge achsparalleler Anordnung der Stromabnehmer stark verringert wird.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Fliehkraftschalter mit einer zwischen Anschlägen schwenkbar gelagerten Schaltwippe, deren Kippbewegung von einem mittels eines Fliehgewichtes betätigten Schwenkhebel über eine vorgespannte Zugfeder abgeleitet ist, wobei die von der Schaltwippe betätigten Kontakte über Schleifringe mit dem ortsfesten Schaltkreis verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass innerhalb einer Kammer (4) des geschlossenen Schaltergehäuses (1) ein lose angeordnetes Fliehgewicht auf das freie Ende des Schwenkhebels (12) einwirkt. welches Fliehgewicht, vorzugsweise über eine stirnseitige Füllöffnung des Schalterge- häuses, einsetzbar bzw. austauschbar ist.