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Tastenfeld für eine Fernsprechstation
EMI1.1
Es sind Tastenfelder bekannt, bei denen die einzelnen Kontakte und Gegenkontakte zu Federsätzen in üblicher Weise zusammengeschichtet und verschraubt sind. Diese bekannten Ausführungen aber haben den Nachteil, dass sowohl für die Montage eine erhebliche Arbeitszeit benötigt wird, da die einzelnen
Kontakte bzw. kontakttragenden Blattfedern in einer Schichtvorrichtung geschichtet, durch Schrauben oder Nieten zu einem Federsatzpaket zusammengepresst, im Tastenfeld montiert und justiert werden müssen, als auch bei der konstruktiven Anordnung als solche mit dieser in üblicher Weise zusammenge- schichteten und den einzelnentasten zugeordneten Federsatzpaketen keinbesonderer raumsparender Effekt erzielt werden kann.
Die Erfindung hat die Aufgabe, die Nachteile der bekannten Ausführungen von Tastenfeldern zu ver- meiden. Erfindungsgemäss wird dies dadurch erreicht, dass in die einzelnen, den jeweiligen Tasten zuge- ordnetenKammern die Kontaktfedern eingelegt und formschlüssig an ihren Aussenkanten in der geforderten Lage fixierbar sind.
Gemäss weiterer Ausbildung der Erfindung werden die notwendigen Abstände zwischen den Kontaktfedern durch beigelegte Isolierplatten oder durch seitlich in der Kammerwand befindliche Führungsnuten gehalten. In dem gesamten Tastenfeld wird kein Hilfsbauteil, wie z. B. Schrauben, Muttern, Nieten usw. verwendet. Alle Teile werden nur durch Formschluss und Warmverformung dazu bestimmter Partien miteinander verbunden. Der aus Kammern bestehende Hauptteil, der die einzelnen Kontaktfedern aufnimmt, besteht nur aus einem Stück.
Die Erfindung hat den Vorteil, dass die einzelnen Kontaktfedern nicht mehr in einer besonderen Schichtvorrichtung eingelegt, durch Schrauben oder Nieten miteinander zu einem Federsatzpaket zusammengepresst, einzeln im Tastenfeld montiert und justiert werden müssen und dass das Tastenfeld nach der Anordnung nach der Erfindung gegenüber bekannten Ausführungen von Federsatzbefestigungen in Tastenfeldern sehr raumsparend ausgeführt werden kann.
Die Erfindung wird an Hand von Zeichnungen beschrieben. In den Figuren zeigt : Fig. l eine Draufsicht auf ein Tastenfeld, das aus 12 Tasten besteht, Fig. 2 eine einzelne Taste bzw. Kammer, geschnitten gezeichnet, mit eingelegten Kontaktfedern, Fig. 3 eine Draufsicht auf eine einzelne Kammer des Tastenfeldes mit herausgenommenem Tastenkopf, Fig. 4 eine einzelneKontaktfeder in eine seitlich dargestellte, geschnitten gezeichnete Kammer eingelegt, Fig. 5 eine einzelne Kammer des Tastenfeldes im Schnitt mit einseitig angebrachten mehrlagigen Kontaktfedern und Fig. 6 eine Kammer nach Fig. 5 in Draufsicht.
In Fig. l ist mit 1 ein Tastenfeld bezeichnet, das aus soviel Kammern besteht, wie Tasten 2 vorgesehen sind. Das Ausführungsbeispiel zeigt demnach ein Tastenfeld mit 12 Tasten.
In Fig. 2 ist ein Taste mit dazugehöriger Kammer in seitlicher Darstellung geschnitten gezeichnet.
Das Tastenfeld 1 (Hauptteil) besteht aus einem Stück, das durch quer und längs verlaufende Wände 3 und 4 zu einzelnen Kammern 5 aufgeteilt wird. Nach der einen Seite werden die einzelnen Kammern durch eine allen Kammern gemeinsame Deckplatte 6, die gleichzeitig als Träger für die Kammerwände 3 und 4 dient, d. h. mit diesen aus einem Teil gespritzt oder gepresst ist, abgeschlossen. In diese Kammern 5
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werden je nach gewünschter Bestückung der Kammern Kontaktfedern 7 eingesteckt, die voneinander ent- weder durch denKontaktfedern 7 beigelegte Isolierplatten 8 oder seitlich in derKammerwand befindliche
Führungsnuten (nicht dargestellt) gehalten werden.
Durch die Deckplatte 6 in die Kammer hinein bzw. ein Stück über diese Deckplatte 6 hinausstehend, ist ein Führungsteil 9 eingespritzt oder eingepresst, der zur Führung des Schaftes 10 der Taste 2 dient. Der Schaft 10 wieder betätigt die Kontaktfedern 7 beim
Herunterdrücken der Tasten 2 in bekannter Weise durch an den Federn 7 angebrachte Nasen oder Vor- sprünge 11 und 12. Die Taste 2 wird durch eine Rückstellfeder 13 entgegen der Betätigungsrichtung zu- rückgestellt und durch einen allen Tasten einer Reihe gemeinsamen Splint 14, der in eine längliche Aus- nehmung 15 des Tastenschaftes 10 eingeschoben wird, gehalten.
Fig. 3 zeigt die Ausführung nach Fig. 2 ohne eingesetzte Taste.
In Fig. 4 ist eine einzelne Kammer geschnitten dargestellt, mit einer im Querformat eingesetzten
Kontaktfeder 7, die mit ihren Aussenkanten 16 an den Kammerwänden 4 geführt wird. Die Feder 7 ist mit aus der Kammer 5 hervorstehenden Lötösen 17 versehen. Durch eine, allen Kammern gemeinsame Deck- platte 18 werden die Kammern 5 nach der einen, bisher offenen Seite abgeschlossen und die Kontakt- federn 7 gegen Herausfallen aus den Kammern 5 gleichzeitig gesichert.
In Fig. 5 ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt mit einer andern Kammernaufteilung, bei der z. B. die Kontaktfedern 7 nur einseitig eingelegt sind und einen mehrlagigen Kontaktfedersatz bilden. Die Tastenführung 9 ist bei dieser Ausführung aussermittig versetzt. In der allen Kammern 5 gemeinsamen Deckplatte 18 befinden sich Aussparungen 19, durch die die Lötösenansätze 17 der Kontaktfedern 7 hindurchragen.
In Fig. 6 ist die in Fig. 5 beschriebene Ausführung einer Kammer mit seitlich versetzter Tastenführung 9 in Draufsicht dargestellt.
In jede Kammer 5 werden, wie bereits beschrieben, die einzelnen Kontaktfedern 7 bzw. auch die Isolierstoffbeilagen 8 nur eingelegt und formschlüssig in der geforderten Lage gehalten. Alle Hilfsbauteile, wie z. B. Schrauben, Niete usw. entfallen bei dieser Ausführung eines Tastenfedersatzes.
Der Aufbau einer Einzeltaste mit nur einer einzigen, dem gewünschten Kontakt aufbau entsprechenden Kammer ist möglich.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Tastenfeld für eine Fernsprechstation, bei dem als Blattfedern ausgebildete Kontaktfedern verwendet werden und die Tasten in Kammern eingebaut sind, dadurch gekennzeichnet, dass in die einzelnen, den jeweiligen Tasten (2) zugeordneten Kammern (5) die Kontaktfedern (7) eingelegt und formschlüssig an ihren Aussenkanten (16) in der geforderten Lage fixierbar sind.