AT236823B - Klappschute zum Transport von Baggergut od. dgl. - Google Patents

Klappschute zum Transport von Baggergut od. dgl.

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AT236823B
AT236823B AT182463A AT182463A AT236823B AT 236823 B AT236823 B AT 236823B AT 182463 A AT182463 A AT 182463A AT 182463 A AT182463 A AT 182463A AT 236823 B AT236823 B AT 236823B
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AT
Austria
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pontoon
barge
pontoons
folding
flaps
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AT182463A
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Deggendorfer Werft Eisenbau
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H13/00Gearing for conveying rotary motion with constant gear ratio by friction between rotary members
    • F16H13/10Means for influencing the pressure between the members
    • F16H13/14Means for influencing the pressure between the members for automatically varying the pressure mechanically

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tents Or Canopies (AREA)

Description


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  Klappschute zum Transport von Baggergut od. dgl. 



   Bei Klappschuten gibt es zwei verschiedene   Grundarten ; bei   der einen sind das ganze Vorschiff und das ganze Achterschiff mit Hilfe fest angebrachter Verbindungselemente als starre Gesamtkonstruktionen ausgebildet, wobei der zwischen dem Vor- und dem Achterschiff liegende Laderaum von einer seitlich ausschwenkbaren Klappe oder von zwei nach entgegengesetzten Seiten ausschwenkbaren Klappen begrenzt wird. Im letzteren Fall hat man auch schon den das Vor- und das Achterschiff verbindenden   Mittel1ängs-   träger als eine im Querschnitt dreieckförmige Trennwand zwischen zwei Teil-Laderäumen ausgebildet. 



   Bei der andern Art besteht die Klappschute aus zwei auf ihrer ganzen Länge seitlich ausschwenkbaren
Schwimmkörpern, die an ihren ausserhalb des Laderaumes liegenden Enden im Bereich des Vpr- und des
Achterschiffes in der Decksebene gelenkig miteinander verbunden sind. In diesem Falle braucht ausser der
Bodenfuge in   der Längsmittelebene der Schute   nur je eine vergleichsweise kurze Fuge in der vorderen bzw. hinteren Begrenzungswand des Laderaumes bei geschlossenem Zustand derselben zu dichten. Dafür nehmen allerdings die scharnierartig miteinander verbundenen Deckshälften des Vor- und des Achterschiffes, die zum Anordnen von Bordeinrichtungen, wie z. B. der Festmache-Poller, der Ankerwinde usw., dienen, beim Ausschwenken der Klappen eine entsprechende Schräglage ein. 



   Die Erfindung geht von der Überlegung aus, dass sich durch eine neuartige Zusammenfassung von bestimmen konstruktiven Merkmalen die Forderung einer Vereinfachung und Rationalisierung der Herstellung und des Transportes der   einzelnen Schutenteile erfüllen   und darüber hinaus auch eine möglichst vielseitige Verwendbarkeit solcher Klappschuten erreichen lässt. Zu diesem Zweck wird für eine Klappschute mit mehreren in Längsrichtung hintereinander liegenden und lösbar miteinander verbundenen Pontons, von denen dieEndpontons mit einem Deck versehen sind und das Vor-bzw.

   Achterschiff bilden, während von den dazwischenliegenden, beiderseits ausschwenkbaren Teilen der Schute der Laderaum gebildet wird, erfindungsgemäss vorgeschlagen, dass die das   Vor-und Achterschiff bildenden Pontons   in an sich bekannter Weise mittels Scharnierverbindungen auf ihrer ganzen Länge um eine in der Decksebene liegende Symmetrieachse aufklappbar sind und die auf der gleichen Seite liegenden Pontonhälften des Vor- und des Achterschiffes paarweise mit einem dazwischenliegenden Laderaumteil lösbar verbunden sind. 



   Auf diese Weise lassen sich die zu jedem Ponton gehörenden beiderseitigen Klappen einzeln herstellen und auch transportieren, so dass der Zusammenbau der ganzen Schute auch an einer vom Herstellungsort entfernten Stelle möglich ist. Das hat besondere Bedeutung für die Verwendung solcher Schuten auf Binnengewässern, die nur auf dem Landwege erreicht werden können, aber auch in sonstigen Fällen, wenn die Schute zwar grundsätzlich schwimmend überführt werden könnte, ein Transport über Land jedoch kürzer und zweckmässiger ist. 



   Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung können zwischen dem Vor- und dem Achterschiff auch mehrere Laderaumteile paarweise hintereinander angeordnet sein, wobei zwischen je zwei in Längsrichtung benachbarten Laderaumteilen eine mit diesen ebenfalls lösbar verbundene Zwischenpontonhälfte angeordnet ist, die wie die Endpontonhälften mit einem Deck und einer in der Symmetrieachse liegenden Scharnierverbindung versehen ist. 



   Infolgedessen können die gleichen Endpontons für Schuten verschiedener Ladefähigkeit verwendet werden, indem für einen kleineren oder grösseren Laderaum ein entsprechend lang bemessener mittlerer Ponton vorgesehen wird oder wahlweise ein bzw. mehrere Pontons eingebaut werden. Die letztere Mög- 

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 lichkeit kommt vor allem dann in Betracht, wenn dieselbe Schute zeitweise für eine kleinere oder grö- ssere Lademenge ausgenutzt werden-soll. 



   In Nischen der Endpontons und gegebenenfalls auch jedes Zwischenpontons können druckmittelbetätigte Einrichtungen vorgesehen sein, deren relativ zueinander bewegbare Teile in horizontaler Querlage an paarweise einander zugeordneten Pontonhälften gelagert sind und in an sich bekannter Weise zum   Auf-oder/und   Zuklappen der Schute dienen. 



   Eine derartige Klappschute kann übrigens auch von fremdem Antrieb unabhängig sein, indem sie mit einem eigenen, üblicherweise im Bereich des Achterschiffes angeordneten Antriebsaggregat versehen ist. 



  Dieses aus   Motor, Propellerwelle und Propeller bestehende An triebsaggregat   ist zweckmässig gemäss einem noch nicht zum Stand der Technik gehörenden Vorschlag zusammen mit dem Steuerstand auf der einen Deckseite mit einem festen Gelenk und auf der andern, mit der ersteren schwenkbar verbundenen DeckSeite mit einem auf derselben in an sich bekannter Weise quer verschiebbaren Gelenk abgestützt. 



   Der Gegenstand der Erfindung ist in der Zeichnung in zwei Ausführungsformen, beispielsweise dargestellt. Es zeigen   : Fig. l die   eine Ausführung einer Klappschute in Seitenansicht ; Fig. 2 die gleiche Schute in Draufsicht ; Fig. 3 einen Querschnitt durch einen Endponton mit geschlossener und strichpunktiert angedeutet geöffneter Lage der beiderseitigen   Klappen ; Fig. 4   einen entsprechenden Querschnitt durch den mitmittleren   Pontpn ; Fig. 5   die   andere Ausführung einerklappschute in Seitenansicht ; Fig.   6 die gleiche Schute in Draufsicht ; Fig. 7 einen Querschnitt durch den Zwischenponton in Schutenmitte ; Fig. 8 einen vertikalen Längsschnitt durch eine Kupplungsstelle   (bei" A") ;

   Fig. 9   ebenfalls einen vertikalen Längsschnitt durch zwei andere Kupplungsstellen   (bei"B"und"C") ; Fig. 10   einen vertikalen Querschnitt durch die vierte Kupplungsstelle   (bei "D").   



   Die Schute gemäss den Fig. 1-4 besteht aus je zwei spiegelbildlich zueinander beiderseits der Mittellängsschiffebene angeordneten Klappen 1, 2 des achteren Endpontons, Klappen 3,4 des mittleren Laderaum-Pontons und Klappen 5,6 des vorderen Endpontons. Die Klappen der beiden Endpontons haben einen rechteckigen Querschnitt mit einem sich über ihre ganze Breite erstreckenden Deck und sind an ihrer obe-   ren inneren Längskante scharnierartig miteinander verbunden. Die miteinander fluchtenden   Scharnierverbindungen 7 bilden die Schwenkachse der ganzen Schute, deren beiderseitige Klappen mit Hilfe von hydraulisch betätigten Zylindern 8, die in Nischen 9 der Endpontons untergebracht sind, zusammengehalten bzw.   auseinandergedrückt weiden.

   Gebebensnfalls   genügt es für das Öffnen der Klappen auch, wenn die Zylinder 8 vom Druckmittel entlastet werden. weil dann das Gewicht der Ladung bereits eine ausreichende Schwenkkraft in diesem Sinne ausübt. 



   In den vier Ecken der den Laderaum bildenden mittleren Klappen 3,4 sind in Längsrichtung derselben sich erstreckende Rohre 10 angeordnet, die zur Aussteifung der betreffenden Hohlkörper an Stelle der sonst erforderlichen Kimmplatten, Deckstringer usw. dienen. Dadurch wird die Konstruktion vereinfacht und zugleich eine grössere Längsfestigkeit erreicht. Die Rohre können auch durch andere geeignete Profilkörper,   z. B.   mit segment- oder kastenförmigem Querschnitt, ersetzt werden. 



   Die Rohre 10 dienen ausserdem an ihren Enden zusammen mit gleichachsig dazu in denEndpontonKlappen 1, 2 bzw.   5, 6   angeordneten kürzeren Rohren 11 zur Aufnahme von Kupplungselementen, wie im einzelnen aus den Fig. 8-10 zu ersehen ist. 



   Die Fig. 5-7 zeigen   eine andere Ausführung,   bei der zwischen den beiden Endpontons 1, 2 bzw. 5,6 zwei Laderaum-Pontons 3,4 bzw. 3', 4'und zwischen diesen noch ein kürzerer Zwischenponton vcrgesehen sind. Die beiden Klappen 12,13 des letzteren haben, wie aus Fig. 7 zu ersehen ist, ebenso wie die 
 EMI2.1 
 ge und mit denselben fluchtende Scharnierverbindung 14. Dasselbe gilt für Rohre 15 mit Bezug auf die Rohre 10 der benachbarten Pontons. 



   Ausserdem ist, ebenfalls übereinstimmend mit den Endpontons, ein hydraulisch betätigter Zylinder 8' in einer Nische 9'untergebracht. Diese Einrichtung dient einerseits   zur Verstärkung   der Schwenkkraft beim Öffnen   oder/undSchliessen der Schutenklappen und anderseits zum Dichthalten der Bodenfuge   auf der ganzen Länge. Wenn nämlich bei einer solchen Ausführung mit mehreren Laderaum-Pontons hintereinander nur im Bereich der Endpontons Hydraulik-Zylinder vorgesehen sind, kann infolge der starken Belastung im Boden ein Spalt entstehen, durch den feinkörniges Ladungsgut wie Sand oder Schlamm während der Fahrt teilweise ausgespült wird. Bei gröberem Ladungsgut, z. B. Steinen, ist die Einschaltung eines solchen zusätzlichenHydraulik-Zylinders, gegebenenfalls auch des ganzen Zwischenpontons, nicht erforderlich. 



   Das Zusammenkuppeln der benachbarten Pontons erfolgt gemäss den   Fig. 8,   9 mit Hilfe von Doppelkegelkörpern 16, die je zur Hälfte mit etwas Spiel in zwei entsprechende Hohlkegel 17, 18 hineinragen. 

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Jeder Hohlkegel besteht aus einem in ein Rohr 10 bzw, 11 oder 10 bzw. 15 eingeschweissten Blech, das genau mit der Stirnfläche des betreffenden Pontons abschneidet. Zur Verriegelung eines solchen Doppel- kegelkörpers in zwei sich gegenüberliegenden Hohlkegeln dienen Bolzen, die bei dicht aneinanderliegen- den Pontons in miteinander fluchtende Querbohrungen des Kegelkörpers und der Hohlkegel eingeschoben werden. 



   Die in Fig. 8 gezeigte Verwendung vom begehbaren Innenraum der Pontonklappen her lotrecht ein- geschobener Kupplungsbolzen 19, die sich durch ein bis über die Leer-Wasserlinie der Schute reichendes
Kokerrohr 20 erstrecken und am oberen Ende in der Verriegelungslage durch zwei auf ihrem Gewindeteil angeordnete Muttern 21 gesichert sind, eignet sich besonders für die untere aussenliegende Kupplungs- stelle (in   Fig. 4 mit "A" bezeichnet),   damit bei einem etwaigen Bruch der Kupplungsbolzen kein Wasser in das Innere der Pontons eindringen kann. 



   Bei den beiden oberen, dicht unter dem Deck liegenden   Kupplungsstellen"B","C"genügt   es, ge- mäss Fig. 9 der. ebenfalls senkrecht von oben her in die entsprechenden Bohrungen der zugehörigen Kupplungselemente eingesetzten Kupplungsbolzen 191 kürzer auszubilden und durch einen angeschweissten Bund 22 zu halten. Der Innenraum des Pontons ist durch eine von unten her an das Rohr 10 bzw. 11 angeschweisste Haube 23 gegen die zum Einsetzen des Bolzens   192 dienende   Bohrung abgedichtet. 



   Bei der vierten Kupplungsstelle "D", die auf der gleichen Höhe mit der Kupplungsstelle A, aber innen an der Bodenfuge des Laderaumes liegt,   können-   gemäss Fig. 10 mit Rücksicht auf den von Einbauten freizuhaltenden Laderaum auch nur, wie bei den oberen Stellen B und C, kurze Kupplungsbolzen 19' mit einem angeschweissten Bund 22 vorgesehen werden. Zum Abschluss des Trograumes ist hier ein abnehmbarer Deckel 24 in Richtung der schrägen Trogwand angeordnet. Der Innenraum des Pontons ist an dieser Stelle gegen das die Kupplungselemente aufnehmende Rohr 10 seitlich ausserhalb des Bolzens 19' abgedichtet. 



    PATENT ANSPRÜCHE :    
1. Klappschute zum Transport von Baggergut od. dgl. mit mehreren in Längsrichtung hintereinanderliegenden und lösbar miteinander verbundenen Pontons, von denen die Endpontons mit einem Deck versehen sind und das Vor- bzw. Achterschiff bilden, während von den dazwischenliegenden, beiderseits ausschwenkbaren Teilen der Schute der Laderaum gebildet wird, dadurch gekennzeichnet, dass die das Vor- und Achterschiff bildenden Pontons (5,6 bzw.   l,   2) in an sich bekannter Weise mittels Scharnierverbindungen (7) auf ihrer ganzen Länge um eine in der Decksebene liegende Symmetrieachse aufklappbar sind und die auf der gleichen Seite liegenden Pontonhälften (5,1   : 6,   2) des Vor- und des Achterschiffes paarweise mit einem dazwischenliegenden Laderaumteil (3, 4) lösbar verbunden sind.

Claims (1)

  1. 2. Klappschute nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Vor- und dem Achterschiff (5, 6 : 1, 2) mehrere Laderaumteile (3, 4 : 3', 4') paarweise hintereinander angeordnet sind, wobei zwischen je zwei in Längsrichtung benachbarten Laderaumteilen (3, 3' bzw. 4, 4') eine mit diesen ebenfalls lösbar verbundene Zwischenpontonhälfte (12 ; 13) angeordnet ist, die wie die Endpontonhälften mit einem Deck und einer in der Symmetrieachse liegenden Scharnierverbindung (14) versehen ist.
    3. Klappschute nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass in Nischen (9 bzw. 91) der EMI3.1 Einrichtungen (8, 8') vorgesehen sind, deren relativ zueinander bewegbare Teile in horizontaler Querlage an paarweise einander zugeordnetenPontonhälften gelagert sind und in an sich bekannterweise zum Aufoder/und Zuklappen der Schute dienen.
AT182463A 1909-11-16 1963-03-08 Klappschute zum Transport von Baggergut od. dgl. AT236823B (de)

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