AT236822B - Flaschenmundstück - Google Patents

Flaschenmundstück

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AT236822B
AT236822B AT572461A AT572461A AT236822B AT 236822 B AT236822 B AT 236822B AT 572461 A AT572461 A AT 572461A AT 572461 A AT572461 A AT 572461A AT 236822 B AT236822 B AT 236822B
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AT
Austria
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bead
grooves
bottle
crown cork
diameter
Prior art date
Application number
AT572461A
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English (en)
Inventor
Ferdinand Ing Gantner
Original Assignee
Ferdinand Ing Gantner
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Flaschenmundstück 
Die Erfindung bezieht sich auf ein Flaschenmundstück für mit Kronenkork oder Abreissverschluss verschliessbare Flaschen   mit einem Kronenkorkwulst, darunter   einen über eine Ringrille anschliessenden Halsverstärkungswulst, dessen Aussendurchmesser vom Ringrillendurchmesser ansteigend auf einen Durchmesser anwächst, der grösser als der des Kronenkorkwulstes ist und-wieder etwa auf den Ringrillendurchmesser abfällt, und mit einer im wesentlichen zylindrischen Innenfläche (nach A 26 DIN 6094), wobei Rillen zur Verankerung von zusätzlichen Verschlusskappen auf der Aussenfläche des Halsverstärkungswulstes im Bereich der grössten Stärke dieses Verstärkungswulstes angeordnet sind. 



   Flaschenmundstücke   für mit Kronenkork verschliessbare   Flaschen sind bekannt und beispielsweise unter A 26 DIN 6094 genormt. Nach dieser Norm weist das Flaschenmundstück einen Aufsetzwulst auf, den der Kronenkork bzw. ein Abreissverschluss umgreift. Durch dieses Umgreifen haftet der Verschluss fest am Mundstück. Die Flaschenmundstücke A 26 DIN 6094 weisen ausser dem Aufsetzwulst einen Halsverstär- 
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 durch mehrere übereinander liegende Rillen, sondern nur durch kurze Rillenstücke. Der Verschluss mit Kronenkork ist ohne Gefahr möglich. Trotzdem ist das Aufsetzen einer über das ganze Flaschenmundstück ziehbaren Verschlusskappe und deren Befestigung in Rillen des Halsverstärkungswulstes mit Hilfe von Befestigungsvorsprüngen vor oder nach Entfernung des Kronenkork- oder Abreissverschlusses möglich. 



  Die Befestigungsvorsprünge können, ohne Schaden zu nehmen, in die Rillen   ein-und ausgeführt   werden. 



  Die   Verschlusskappe.   kann beliebig oft aufgesetzt und befestigt und abgenommen werden. Es sind also die Vorteile von Flaschen mit Schraubverschlüssen vorhanden und gleichzeitig die Vorteile von mit Kronenkork oder Abreissverschluss   verschliessbaren   Flaschen. Dadurch, dass die Befestigungsvorsprünge in den Rillen durch rein axialen Druck nicht entfernbar angeordnet sind und nur durch zum Grossteil radiale Verdrehung aus den Rillen herauszuführen sind, ist es nicht möglich, dass bei einer erfindungsgemässen Flaschenmundstückausführung eine Verschlusskappe durch einen auf diese in axialer Richtung wirkenden Überdruck herausgedrückt und abgeworfen wird.

   Die Tiefe der Rillen muss so bemessen sein, dass die zusätzliche Verschlusskappe über den Kronenkorkwulst geführt und mit Sicherheit in den Rillen verankert werden kann und beträgt daher maximal die halbe Differenz zwischen dem grössten Durchmesser des Kronenkorkwulstes und dem grössten Durchmesser des   Halsverstärkungswulstes.   Diese Rillentiefe hat sich für einen festen Verschluss mit einer Überwurfkappe als ausreichend erwiesen, ohne dass dadurch die Festigkeitseigenschaften der Flasche merkbar beeinträchtigt werden. 



   Möglich ist es, den Halsverstärkungswulst gegenüber der angeführten DIN-Norm zu verlängern. Diese Verlängerung in geringem Masse wirkt sich bei der maschinellen Verschliessung nicht störend aus. Das Flaschenmundstück bekommt eine grössere Festigkeit. 



   Die Erfindungwird nun an Hand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert, ohne sich darauf zu beschränken. Fig. 1 zeigt ein Flaschenmundstück und Fig. 2 eine zugehörige Verschlusskappe. 



   Das Flaschenmundstück gemäss   Fig. l weist   einen Aufsetzwulst   1,   einen Halsverstärkungswulst 2 und eine Flaschenöffnung 3, übereinstimmend mit A 26 DIN 6094, auf. Am Halsverstärkungswulst 2 befinden sich zwei oder mehrere senkrechte Einführrillen 8 und sich in Umfangsrichtung erstreckende Halteril- len 9. 



   Die zugehörige Verschlusskappe 5 (Fig, 2) weist an ihrem Mantel zwei oder mehrere in die Rillen   einführbare   Vorsprünge 10 auf und ist in den Rillen nach Art eines Bajonettverschlusses befestigbar. So- lange der Kronenkork oder Abreissverschluss nicht entfernt ist, hat der Konsument die Gewissheit, dass in der Flasche die unveränderte   Originalfüllung   ist. Nach Entfernung des   Originalverschlusses   und eventuell der Entnahme eines Teiles des Inhaltes kann die Flasche leicht durch Aufsetzen und Verdrehen der Ver- schlusskappe unter Wirksamwerden der Dichtungseinlage 6 verschlossen werden. Die Verschlusskappe kann nach Leeren der Flasche für andere Flaschen weiterverwendet werden. Es ist nicht notwendig, zu jeder
Flasche eine eigene Verschlusskappe mitzuliefern.

   Es genügt eine einmalige Ausgabe, die nur durch in
Verlust geratene Verschlusskappen zu ergänzen ist. 



   Das Ausführungsbeispiel zeigt lediglich eine Möglichkeit der Ausführung der Erfindung, ohne dass sich diese darauf beschränkt. So kann beispielsweise der Halsverstärkungswulst je nach Erfordernis - wie bereits   erwähnt-länger   oder weniger lang gestaltet werden oder es können die Rillen eine andere Führung bekommen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Flaschenmundstück für mit Kronenkork oder Abreissverschluss verschliessbare Flaschen mit einem Kronenkorkwulst, darunter einen über eine Ringrille anschliessenden Halsverstärkungswulst, dessen Aussen- durchmesse± vom Ringrillendurchmesser ansteigend auf einen Durchmesser anwächst, der grösser als der des Kronenkorkwulstes ist und wieder etwa auf den Ringrillendurchmesser abfällt, und mit einer im wesentlichen zylindrischen Innenfläche (nach A 26 DIN 6094), wobei Rillen zur Verankerung von zusätzli- chen Verschlusskappen auf der Aussenfläche des Halsverstärkungswulstes im Bereich der grössten Stärke dieses Verstärkungswulstes angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Rillen an sich bekannte Bajonettnuten sind,
    die zur Verankerung einer Verschlusskappe mit Bajonettverriegelung dienen.
AT572461A 1961-07-25 1961-07-25 Flaschenmundstück AT236822B (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6431381B1 (en) 2000-10-11 2002-08-13 Seaquist Closures Foreign, Inc. Positive orientation systems for closures and containers
US7621413B2 (en) 2006-06-09 2009-11-24 Seaquist Closures Foreign, Inc. Closure system with orientation and removal capability
US8365933B2 (en) 2007-07-13 2013-02-05 Aptar Freyung Gmbh Closure system for a container and dispensing closure

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US7958703B2 (en) 2006-06-09 2011-06-14 Seaquist Closures Foreign, Inc. Closure system with orientation and removal capability
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