AT236522B - Schwenkleuchte - Google Patents

Schwenkleuchte

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AT236522B
AT236522B AT139063A AT139063A AT236522B AT 236522 B AT236522 B AT 236522B AT 139063 A AT139063 A AT 139063A AT 139063 A AT139063 A AT 139063A AT 236522 B AT236522 B AT 236522B
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AT
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swivel
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AT139063A
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Kaiser & Co Leuchten Ohg Geb
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  • Pivots And Pivotal Connections (AREA)
  • Fastening Of Light Sources Or Lamp Holders (AREA)

Description


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  Schwenkleuchte 
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schwenkleuchte mit einem verstellbaren, mehrere gelenkig verbundene Glieder umfassenden Traggestänge, das sich zwischen einem Leuchtenfuss und einer Lampe erstreckt und mit einer Haltevorrichtung kombiniert ist, die unterschiedlichen Einstellungen des Traggestänges unterschiedliche Haltekräfte zuordnet und eine zur Drehachse eines zwei Gestängeglieder verbindenden Gelenkes aussermittig gekrümmte Führungsfläche einerseits sowie ein gegen dieses anliegendes Stützglied anderseits umfasst, wobei diese Abstützung unter der Spannung einer Federanordnung steht. 



   Bei einer bekannten Schwenkleuchte dieser Art weist ein Gestängeglied, das sich zwischen einem feststehenden Leuchtenfuss und einem schwenkbar angeschlossenen Lampenträger erstreckt, an dem dem Fuss zugewendeten Ende einen zur Schwenkachse aussermittig gekrümmten längsgeteilten Kurvenkörper auf, gegen den ein federbelastetes Druckstück anliegt, das an einem stangenförmigen Lampenfussteil verschiebbar geführt ist.

   Der durch das federbelastete Druckstück abgestützte Kurvenkörper äussert entsprechend der Neigung des sich zwischen dem Fuss und dem Lampenträger erstreckenden Gestängeteiles unterschiedliche Stützkräfte, die den mit der Neigung veränderlichen aufzunehmenden Drehmomenten angepasst sind, so dass die Lampe auch bei einer in dem fussendigen Verbindungsgelenk vorhandenen verhältnismässig geringen Lagerreibung ohne weiteres in jeder eingestellten Lage verbleibt, soweit es sich um das zwischen dem Leuchtenfuss und dem Lampenträger erstreckende Gestängeglied handelt. Dabei ist jedoch nicht berücksichtigt, dass wechselnde Neigungen des Lampenträgers ebenfalls unterschiedliche Einflüsse auf das im Bereich des Lampenfusses angeordnete'Gelenk haben.

   Noch ungünstigere Verhältnisse ergeben sich unter Zugrundelegung der vorerwähnten Ausführung bei Schwenkleuchten, deren Traggestänge mehrere, beispielsweise zwei hintereinandergeschaltete Gestängeteile umfasst, die sich zwischen einem Leuchtenfuss und einem Lampenträger erstrecken. Bei solchen Ausführungen können sich im Bereich des Lampenfusses weitgehend unterschiedliche Drehmomente ergeben, wenn lediglich das lampenträgerseitige Gestängeglied verstellt wird. 



   Eine mit der Neigung eines Gestängegliedes einer Schwenkleuchte veränderliche Kräfte äussernde Stützanordnung ist weiterhin in einer Ausführung bekannt, bei der das Drehgelenk von zwei quer zur   Längserstreckung des   Traggestänges gerichteten, ineinanderfassenden Hülsen gebildet ist, die gegeneinander verdrehbar und längsverschiebbar sind. Die äussere Hülse weist einen ihre Innenwandung überragenden Anschlag auf,   gegen den sich ein Stirnrand der inneren Hülse anlegt. Dieser Stirnrand   ist als Steuerkurve ausgebildet. Die Anlage wird durch eine sich achsparallel in der Hülsenanordnung erstreckende vorgespannte Zugfeder aufrechterhalten. Je nach der Drehlage, in die die beiden Hülsen beim Neigen des Traggestänges gelangen, erhält die Feder unterschiedliche Spannungen.

   Solche Leuchten haben sich praktisch kaum bewährt, weil das Drehgelenk quer zur Längserstreckung des Traggestänges recht grosse Abmessungen hat, die sich überdies noch mit wechselnden Neigungen des Traggestänges ändern.   Ausserdem   lässt sich die angestrebte Kompensation von sich mit wechselnden Neigungen des Traggestänges ändernden Belastungsdrehmomenten praktisch nicht mit der wünschenswerten Genauigkeit erreichen, weil zusätzlich zu der mit wechselnden Neigungen veränderlichen Zugspannung die Feder auch mit wechselnden Zugbelastungen der Feder veränderliche Torsionskräfte äussert.

   Deshalb müssen bei solchen Anordnungen der mit der Neigung veränderlichen Stützkraft beachtlich hohe Reibungsbremskräfte nebengeordnet werden, die den 

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 jeweiligen Haltekraftbedarf in der Regel weit übersteigen, wenn gewährleistet sein soll, dass die Leuchte sich in der jeweils gewählten Stellung zuverlässig hält. 



   Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schwenkleuchte der eingangs umschriebenen Art zu schaffen, bei der eine der mit wechselnden Neigungen des mehrgliedrigen Gestänges veränderlichen Stützkraft nebengeordnete konstante Reibung besonders niedrig gehalten werden kann, so dass das Gestänge sich in allen möglichen Einstellungen zuverlässig hält, ohne dass es erforderlich ist, zum Verändern der vorhandenen Einstellung grössere Kräfte aufzuwenden, welche durch eine hohe, der veränderlichen Stützkraft nebengeordnete konstante Reibungskraft bedingt sind. Dies wird erfindungsgemäss im wesentlichen dadurch erreicht, dass die beiden Enden eines Traggestängegliedes je   über   eine Haltevorrichtung mit den ihnen gelenkig angeschlossenen Gliedern zusammenwirken und die Federanordnung zwischen beide Haltevorrichtungen eingespannt ist.

   Durch die die beiden Haltevorrichtungen mit ihren Enden gleichzeitig belastende Federanordnung wird eine Kombinationswirkung der Haltevorrichtungen in dem Sinne erreicht, 
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 an dem   andem   Gestängeglied anfällt, so dass bei freizügiger Einstellbarkeit aller Gestängeglieder sich die Stützkräfte stets den Erfordernissen selbsttätig anpassen, ohne dass es notwendig wäre, die Verbindungsgelenke noch mit ungünstig grossen konstanten Reibungskräften zu belasten. 



   Die Erfindung lässt sich in mancherlei Arten verwirklichen. Bei einer bevorzugten Ausführungsform lagert eine beide Haltevorrichtungen belastende Schraubendruckfeder frei verschiebbar in dem sich zwischen den beiden Haltevorrichtungen erstreckenden Gestängeglied und liegt mit ihren Enden je gegen ein in dem Traggestängeglied verschiebbares Stützglied an. Damit ergibt sich ein einfacher und raum- sparender Aufbau, bei dem die Teile abgedeckt untergebracht sind. 



   Die mit   Verbindungsgelenken   kombinierten Haltevorrichtungen können ebenfalls verschiedenartig ausgeführt werden. Bei einer besonders zweckdienlichen Ausbildung trägt das die Feder halternde Ge- stängeglied an seinen Enden je eine ein Gelenkglied bildende Hülse, die einen das andere Gelenkglied bildenden, an dem gelenkig angeschlossenen Gestängeglied sitzenden Lagerkörper umgreift, der seinerseitsdie aussermittig gekrümmte Führungsbahn trägt. Hiemit ergeben sich bei hoher Belastbarkeit und Dauerhaftigkeit besonders kleine Abmessungen der Gelenke. Bei einem solchen, im Fussbereich des Traggestänges angeordneten Gelenk weist der der Haltevorrichtung zugeordnete Lagerkörper zweckmässig eine radial verlaufende Bohrung auf, die einen die Gelenkachse kreuzenden, vorzugsweise schneidenden, am Leuchtenfuss sitzenden Drehzapfen enthält.

   Solche Ausführungen sind naturgemäss nur erforderlich, wenn es erwünscht ist, zusätzlich zu der vorgesehenen Einstellung wahlweiser Neigungen das   Traggestänge,   um eine die Neigungsachse schneidende bzw. kreuzende Achse zu drehen. Dabei empfiehlt es sich überdies, gegen die Mantelfläche des Drehzapfens ein an dem Lagerkörper nachspannbar gehaltenes Bremsglied anliegen zu lassen, um der Schwenkbarkeit um die Längsachse des Zapfens eine wählbare konstante Reibung zuzuordnen, die die jeweils eingestellten Drehlagen ausreichend sicher beibehält. 



   Das Traggestänge der Leuchte kann im übrigen verschiedenartig ausgestaltet werden. Besonders zweckmässig ist es, einen sich zwischen zwei Drehgelenken erstreckenden Gestängeteil aus zwei sich mit   freiem Abstand parallel erstreckenden Rohrgliedern zu bilden,   von denen das eine die Feder und das andere die elektrische Leitung aufnimmt. Wenn grössere mit der Neigung veränderliche Stützkräfte erforderlich sind, kann es   im Interesse zweckmässiger Abmessungen des Gestänges   vorteilhaft sein, einen sich zwischen zwei Drehgelenken erstreckenden Gestängeteil aus zwei sich mit freiem Abstand parallel erstreckenden Rohrgliedern zu bilden, die je eine Feder enthalten, wobeidie Federn beidendig je über ein Stützglied mit einer aussermittig gekrümmten Führungsbahn zusammenwirken.

   Damit werden praktisch zwei je mit wechselnden Neigungen veränderliche Stützkräfte äussernde Haltevorrichtungsgruppen parallelgeschaltet. 



   In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem   Ausführungsbeispiel dargestellt.   Es zeigen Fig. eine Schwenkleuchte gemäss der Erfindung von der Seite gesehen, wobei gewisse Teile weggeschnitten sind, Fig. 2 einen Schnitt II-II nach Fig. l in vergrössertem Massstabe, Fig. 3 einen Schnitt durch das untere Drehgelenk in vergrössertem Massstab. 



   Die in der Zeichnung gezeigte Leuchte hat einen Fuss, der aus einer Schraubzwinge 1 besteht, in deren oberen waagrechten Arm ein Zapfen 2 eingeschraubt ist, der ein erstes Drehgelenk 3 trägt, dessen Konstruktion untenstehend näher erklärt werden wird. Zum Schutz des Tisches 4, an dem die Leuchte anzubringen ist, ist der Fuss mit nachgiebigem Werkstoff, z. B. Gummieinlagen 5 und 6, abgedeckt. 



   Das Drehgelenk 3 ist durch zwei parallel verlaufende Rohre 8 und 9 mit einem zweiten Drehgelenk 7 verbunden, das ebenfalls nachstehend näher beschrieben werden wird. Das Drehgelenk 7 ist durch ein einziges Rohr 10 mit einem Drehgelenk 11 verbunden, das einen Reflektor 12 haltert, der eine Fassung für 

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 eine Glühlampe enthält und auf dem ein nicht gezeichneter Druckschalter angeordnet ist. Das Gelenk 11   umfasst zwei   Glieder 13 und 18. Das Glied 18 ist auf dem Rohr 10 begrenzt drehverstellbar. Zur Begrenzung der Drehbeweglichkeit dient eine Schraube 19, die in einen in Umfangsrichtung verlaufenden Schlitz des Rohres 10 fasst. Die Reibung in dieser Drehverbindung kann durch eine Schraube 20 geregelt werden. 



   Das die beiden parallelen Rohre 8 und 9 drehbar mit dem Rohr 10 verbindende Drehgelenk 7 hat ein Gehäuse, das aus zwei an den Rohren 8 und 9 befestigten Endteilen 22 und 23 und einem dazwischen angeordneten, am Rohr 10 befestigten Mittelteil 24 besteht. Der Teil 24 umfasst einen Lagerkörper 25, der eine zylindrische Bohrung aufweist, die sich gleichachsig mit der Achse des Drehgelenkes erstreckt. 



  In diese Bohrung ragt ein Ringkragen 26 des Endteiles 22. Der Ringkragen 26 kann mit einem geeigneten Reibungsmaterial 26a umgeben sein. Die zur Erzeugung der erforderlichen veränderlichen Bremswirkung bestimmte Kraft wird von einer Schraubendruckfeder 27 geäussert, die in dem Rohr 8 angeordnet ist und deren oberes Ende gegen eine Stange 28 anliegt, die mit einem Druckfuss 29 versehen ist. Der Druckfuss 29 wirkt auf eine zur Achse des Drehgelenkes aussermittig gekrümmt verlaufende Führungsbahn 30 des Lagerkörpers 25 ein. Durch die Kraft der Feder 27 wird die Begrenzungsfläche der Bohrung im Körper 25 gegen die Aussenseite des Ringkragens 26 oder das darauf angeordnete Reibungsmaterial 26a angedrückt, wodurch Reibung entsteht.

   Daneben ergibt sich auf Grund des exzentrischen Verlaufes der Führungsbahn 30 aus der Neigung der Stange 28 gegenüber dem Flächenverlauf der Führungsbahn 30 in dem jeweiligen Berührungspunkt eine zusätzliche, mit der Drehstellung veränderliche Stützkraft. Diese bewirkt in Verbindung mit der anfallenden Reibung, dass das Drehgelenk in jeder Stellung selbsttätig gehalten wird, ohne dass das Umstellen des Traggestänges erschwert ist. 



   Wenn die Reibungskraft grösser sein soll als diejenige, die auf die vorgenannte Weise erreichbar ist und inder Regel völlig ausreichen dürfte, um das Gestänge in jeder gewünschten Stellung zu halten, oder wenn ausnahmsweise das Drehgelenk in einer ganz bestimmten Stellung blockiert werden soll, kann dazu eine Schraube 31 verwendet werden, die sich durch den Ringkragen 26 erstreckt und in den Endteil 23 eingeschraubt ist. Mittels dieser Schraube können die beiden Endteile 22 und 23 gegen den Mittelteil 24 angepresst werden. 



   Das Drehgelenk 3 weist ebenso wie das Drehgelenk 7 einen Lagerkörper 32 auf. Dieser Körper umfasst einen zylindrischen Teil 33, der gegen die Innenfläche der Ringwand eines topfförmigen Gehäuses 34 anliegt und mittels einer Schraube 34b einen Deckel 34a haltert, ferner einen Teil 35, der einen kleinen
Teil einer Zylinderschale bildet und an sich nur als Abstandstück dient, sowie einen Teil 36, der eine zur Drehgelenkachse exzentrische Führungsbahn 37 bildet. Die beiden Rohre 8 und 9 sind an einem Querstück 38 befestigt, das seinerseits mittels einer Schraube 39 dem Gehäuse 34 angeschlossen ist. Der
Zapfen 2 des Halters 1 fasst in eine sich radial erstreckende Bohrung des Lagerkörpers 32. Das Gehäuse 34 hat einen in Umfangsrichtung verlaufenden Schlitz 40, durch den der Zapfen 2 fasst.

   Damit kann sich der Reibungskörper 32 um eine senkrechte Achse drehen, während das Gehäuse 34 und damit die beiden Rohre 8 und 9 um eine waagrechte Achse schwenkbar sind. 



    Die Reibungskraft wird mittels der auchdie dem Drehgelenk 7 zugeordnete Haltevorrichtung belastenden    Feder 27 erzeugt, die mit ihrem unteren Ende auf eine Stange 41 einwirkt, die einen Druckfuss 42 aufweist, der gegen die Führungsbahn 37 anliegt. Hiedurch wird der Lagerkörper 32 gegen die Innenseite des Gehäuses 34   gepresst,   wobei Reibung entsteht. Ausserdem fällt auch hier eine sich mit der Neigung ändernde Stützkraft an. 



   Die in dem unteren Gelenk 3 anfallende Reibung ist von wechselnder Grösse. Insbesondere aus Fig. l ist ersichtlich, dass, wenn die Rohre 8 und 9 aus der etwa vertikalen Gleichgewichtsstellung geschwenkt werden, der Druckfuss 42 nach oben gedrückt wird, wodurch die Feder 27 sich stärker spannt. Wenn die Rohre 8 und 9 in eine Schräglage überführt werden, in der die Schwerkraft einen grösseren Einfluss hat, wird auch die Reibungskraft ansteigen. Die Reibungskraft wird also bedarfsmässig verändert. Eine solche Änderung der Reibungskraft findet ohne weiteres unter Vermittlung der Feder 27 auch an dem das Rohr 10 anschliessenden Gelenk 7 statt.

   An dem fussendigen Gelenk der Rohre 8 und 9 entsteht eine weitere Stützwirkung dadurch, dass die Führungsbahn 37, wenn die Rohre 8 und 9 aus der Gleichgewichtsstellung geschwenkt werden, auf Grund ihres zur Gelenkachse exzentrischen Verlaufes allmählich mehr und mehr gegenüber der Längsachse der Stange 41 geneigt wird, wodurch ein mit   de, m   Drehwinkel wachsendes Stützmoment entsteht, das die Rohre 8 und 9 in Richtung auf die Gleichgewichtsstellung zurückzubewegen sucht. 



  Dies wirkt ebenfalls dem Einfluss der Schwerkraft auf die Rohre 8 und 9 bei deren Drehen entgegen und unterstützt somit die Reibungskraft. 



   Ähnliche Wirkungen fallen im Drehgelenk 7 beim Drehen des Rohres 10 aus der Stellung an, in der es etwa parallel mit den Rohren 8 und 9 steht, wobei wieder entsprechende Rückwirkungen auf die fuss- 

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 seitige Haltevorrichtung der Rohre 8 und 9 unter Vermittlung der Feder 27 geäussert werden. Wenn man nämlich annimmt, dass alle drei Rohre senkrecht gerichtet verlaufen, und dass das Rohr 10 danach im
Gelenk 7 gedreht wird, entsteht zunächst die Wirkung, dass die Reibungskraft im Gelenk 7 erhöht wird, und dass der Druckfuss 29 das Rohr 10 gegen die senkrechte Stellung, d. h.   zurückzudrehen   sucht. Da der Druckfuss 29 nach unten verlagert worden ist, ist jedoch auch der Reibungsdruck im Gelenk 3 erhöht worden, was wesentlich ist, da das nicht mehr senkrechte Rohr 10 nun auch ein Drehmoment im Gelenk 3 hervorruft.

   Wenn man erneut von der senkrechten Stellung ausgeht und sich vorstellt, dass die Rohre 8 und 9 durch Drehen im Gelenk 3 geneigt werden, wobei das Rohr 10 fortgesetzt parallel zu den Rohren 8 und 9 verbleibt, wird zunächst eine erhöhte Reibungskraft sowie eine gewisse Rückstellkraft im Drehgelenk 3 auftreten. Ferner wird unter Vermittlung der Feder 27 die Reibungskraft im Drehgelenk 7 erhöht,   so dass   das Rohr 10 sich nicht unbeabsichtigt abwärts drehen kann. 



   Die elektrische Zuleitung ist durch ein mit einer Buchse 44 versehenes Loch im Gehäuse 34 eingeführt und verläuft von dort aus nach oben durch das Rohr 9 zum Drehgelenk 7 und weiter durch das Rohr 10 und das Drehgelenk 11 zu der im Reflektor 12 angeordneten Fassung. 



   Bei der dargestellten Ausführung ist in der Schraube 39 ein mit Gewinde versehener Zapfen 45 angebracht, der auf eine Feder 46 drückt, die ihrerseits auf einen Druckfuss 47 einwirkt, der gegen die Zylinderfläche des Lagerkörpers 33 anliegt. Dadurch, dass man den Zapfen 45 mehr oder weniger in die Schraube 39 hineinschraubt, ist es möglich, eine gewisse Regulierung der stets vorhandenen und nicht neigungsabhängigen Reibung zwischen dem Lagerkörper 32 und dem Gehäuse 34 zu erhalten. 



   In der beschriebenen Ausführung ist das Drehgelenk 11 nur durch eine achsparallele Reibungskraft belastet. Ein solches Gelenk kann an dieser Stelle in der Regel ohne weiteres seine Aufgabe erfüllen, da dort die bei wechselnden Einstellungen auftretenden Drehmomentänderungen nur verhältnismässig klein sind. Es wäre jedoch möglich, das Drehgelenk 11 durch ein Gelenk zu ersetzen, bei dem die Reibungskraft mittels einer Schraubenfeder erzeugt wird, die winkelrecht zur Drehachse des Gelenkes wirkt. 



   In der beschriebenen Ausführung umfasst der untere Teil des Traggestänges zwei parallele Rohre 8 und 
9, wogegen der obere Teil nur aus einem Rohr 10 besteht. Es konnten jedoch für alle Glieder des Tragge- stänges Rohrpaare angewendet werden. Es ist anderseits auch möglich, die Gestängeteile je durch nur ein
Rohr zu bilden. In diesem Falle muss die elektrische Zuleitung abweichend untergebracht werden. Bei- spielsweise könnten Rohre mit grosser lichter Weite verwendet werden, die nebeneinander sowohl die Leitung als auch die Feder aufnehmen, oder es werden einstegige Gestängeglieder mit zwei nebeneinander- liegenden Kanälen angewendet. Bei der gezeichneten Ausführung   liegen die Krümmungsmittelpunkte   der
Flächen 37 und 30 nicht genau aufder Achse des Zapfens 2 bzw. des Rohres 10.

   Damit wird berücksichtigt, dass der Reflektor praktisch stets eine gewisse einseitige Belastung hervorruft, da sein Verstellbereich im
Gelenk 11 begrenzt ist. Daher sind die exzentrisch gekrümmten Stützflächen im Verhältnis zur Senkrechten etwas versetzt. 



   Aussen am Reflektor 12 ist ein Handgriff 48 aus wärmeisolierendem Werkstoff angebracht, so dass die Lampe sich auch umstellen lässt, wenn sie nach längerem Gebrauch recht warm geworden sein sollte. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Schwenkleuchte mit einem verstellbaren, mehrere gelenkig verbundene Glieder umfassenden Traggestänge, das sich zwischen einem Leuchtenfuss und einer Lampe erstreckt und mit einer Haltevorrichtung kombiniert ist, die unterschiedlichen Einstellungen des Traggestänges unterschiedliche Haltekräfte zuordnet und eine zur Drehachse eines zwei Gestängeglieder verbindenden Gelenkes aussermittig gekrümmte Führungsfläche einerseits sowie ein gegen diese anliegendes Stützglied anderseits umfasst, wobei diese Abstützung unter der Spannung einer Federanordnung steht, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Enden eines Traggestängegliedes (8) je über eine Haltevorrichtung (28,30 und 36,42) mit den ihnen gelenkig angeschlossenen Gliedern   (l,   2 und 10) zusammenwirken und die Federanordnung (27)

   zwischen beide Haltevorrichtungen eingespannt ist.

Claims (1)

  1. 2. Schwenkleuchte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine beide Haltevorrichtungen (28,30 und 36, 42) belastende Schraubendruckfeder (27) frei verschiebbar in dem rohrförmigen Traggestängeglied (8) lagert und mit ihren Enden gegen je ein in dem Traggestängeglied verschiebbares Stützglied (28 und 41) anliegt.
    3. Schwenkleuchte nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das die Feder (27) halternde Gestängeglied (8) an seinen Enden je eine ein Gelenkglied bildende Hülse (22 und 34) trägt, die einen das andere Gelenkglied bildenden, an dem gelenkig angeschlossenen Gestängeglied (10 und 1, 2) <Desc/Clms Page number 5> sitzenden Lagerkörper (25 und 32) umgreift, der seinerseits die aussermittig gekrümmte Führungsbahn (30 und 37) trägt.
    4. Schwenkleuchte nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass ein sich zwischen zwei Drehgelenken (3 und 7) erstreckender Gestängeteil (8) zwei sich mit freiem Abstand parallel erstreckende Rohrglieder umfasst, von denen das eine die Feder (27) und das andere eine elektrische Leitung (43) aufnimmt.
    5. Schwenkleuchte nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass ein sich zwischen zwei Drehgelenken (3 und 7) erstreckender Gestängeteil zwei sich mit freiem Abstand parallel erstreckende Rohrglieder umfasst, die je eine Feder enthalten, wobei die Federn beidendig je über ein Stützglied mit einer aussermittig gekrümmten Führungsbahn zusammenwirken.
AT139063A 1962-02-24 1963-02-22 Schwenkleuchte AT236522B (de)

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