AT235861B - Vorrichtung zur Regelung des Trübeabzuges aus zwei oder mehreren Eindickern - Google Patents

Vorrichtung zur Regelung des Trübeabzuges aus zwei oder mehreren Eindickern

Info

Publication number
AT235861B
AT235861B AT251062A AT251062A AT235861B AT 235861 B AT235861 B AT 235861B AT 251062 A AT251062 A AT 251062A AT 251062 A AT251062 A AT 251062A AT 235861 B AT235861 B AT 235861B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
thickeners
pulp
sludge
container
measuring device
Prior art date
Application number
AT251062A
Other languages
English (en)
Original Assignee
Kloeckner Humboldt Deutz Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kloeckner Humboldt Deutz Ag filed Critical Kloeckner Humboldt Deutz Ag
Application granted granted Critical
Publication of AT235861B publication Critical patent/AT235861B/de

Links

Landscapes

  • Treatment Of Sludge (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Vorrichtung zur Regelung des Trübeabzuges aus zwei oder mehreren Eindickern 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   AufbereitungsanlageNach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist   vorgesehen. dass   die Drosselorgane zur   Schliessbewe-   gung der Abzugsquerschnitte Anschläge erhalten, so dass unabhängig von der Regelung ein Mindestdurchfluss gewährleistet bleibt. 



   Die beschriebene Anordnung hat den Vorteil, dass der Regelkreis für die Regelung des   Trübevolume. ! s   und der Steuerkreis für spezifisches Gewicht der Trübe vollkommen getrennt arbeiten. Die Rückwirkungen sind demgemäss umso geringer, je grösser die Anzahl der beteiligten Eindicker ist. Die erfindungsgemässe Vorrichtung lässt sich daher mit besonderem Vorteil bei einer grossen Anzahl von Eindickern anwenden. 



   Nachstehend ist die Erfindung an Hand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles näher beschrieben. Es zeigen : Fig. 1 schematisch eine Anordnung zur Durchführung der erfindungsgemä- ssen Vorrichtung bei Eindickern mit zwei Trübeabzugsstellen je Eindicker, Fig. 2 ein weiteres Ausführungsbeispiel für Eindicker, die nur einen Trübeabzug je Eindicker besitzen. 



   Der Trübeabzug aus beispielsweise drei Eindickern   l,   2 und 3 soll auf die erfindungsgemässe Weise 
 EMI2.1 
    - 33a.   3b versehen, welche die Trübe über Rohrleitungen   4 - 9   einem Sammelbehälter 10 zuleiten. Eine Pumpe 11, deren Förderleistung dem Trübebedarf der nachgeschalteten Aufbereitungsmaschine angepasst ist, fördert die Trübe aus dem Behälter 10 zu den Aufbereitungsmaschinen. Unter jeder Abzugsstelle la,   lb,   2a, 2b, 3a, 3b ist je ein Drosselorgan 12-17 angeordnet, mit dessen Hilfe der Abzugsquerschnitt und somit das abgezogene Trübevolumen verändert werden kann. Die Drosselorgane bestehen im wesentlichen aus einem Ventil oder Schieber, einem Steuerkopf und einem Motor zur Verstellung des Schiebers oder Ventils. 



   Zwischen den Abzugsstellen la, 2a, 3a und den Rohrleitungen 4, 5 und 6 ist je eine Messeinrichtung für das spezifische Gewicht 18, 19 und 20 vorgesehen, mit deren Hilfe die Drosselorgane 12, 14 und 16 betätigt werden können. Die Messeinrichtungen für das spezifische Gewicht 18. 19 und 20 bestehen beispielsweise aus einer Messstrecke, in die zwei von Druckluft durchströmte Tauchrohre verschieden tief eintauchen. Der mit Hilfe der beiden Tauchrohre in jeder Messeinrichtung für das spezifische Gewicht gebildete Differenzdruck stellt ein direktes Mass für das spezifische Gewicht der Trübe dar und wird verstärkt den Drosselorganen 12, 14 und 16 zugeleitet.

   Die Drosselorgane 12, 14 und 16 sind dabei so eingestellt, dass sie bei Verringerung des spezifischen Gewichtes der aus den Abzugsstellen la, 2a und 3a abgezogenen Trübe den Durchfluss durch Herabsetzung des Strömungsquerschnittes verringern. Dadurch tritt eine Erhöhung des spezifischen Gewichtes der Trübe ein, da der Trübe eine längere Zeitdauer zur Eindickung zur Verfügung steht. Analog vergrössern die Drosselorgane 12, 14 und 16 den Querschnitt, wenn das spezifische Gewicht der Trübe steigt. Wie aus Fig. 1 hervorgeht, kann demgemäss das spezifische Gewicht jedes Teilstromes la, 2a, 3a aus den Eindickem   l,   2 und 3 getrennt gesteuert werden. 



   In dem Behälter 10 ist eine Mengenmesseinrichtung 21 vorgesehen, welche den Trübestand in dem Behälter 10 und somit bei konstanter Förderleistung der Pumpe 11 den Gesamttrübezufluss aus den Rohrleitungen   4 - 9   misst. Die Mengenmesseinrichtung 21 besteht beispielsweise aus einem in den Behälter ragenden Tauchrohr, das von Druckluft durchströmt wird. Der sich einstellende Druck ist ein Mass für den Gesamt-Trübezufluss aus den Rohrleitungen   4 - 9   und wird verstärkt den Drosselorganen 13, 15 und 17 zugeleitet. Die Stellglieder 13, 15 und 17 sind derart eingestellt. dass alle drei bei Absinken des Trübespiegels in dem Behälter 10 um einen gleichen Betrag weiter geöffnet werden. Bei zunehmendem Behälterstand werden die Stellglieder gemeinsam um einen gleichen Betrag wieder geschlossen. 



   Die erfindungsgemässe Vorrichtung arbeitet wie folgt :
Bei Inbetriebnahme der mit der erfindungsgemässen Regelvorrichtung ausgerüsteten Eindicker werden die Drosselorgane   12 - 17   derart eingestellt, dass durch jedes Drosselorgan in den Behälter 10 etwa 1/6 des Trüebevolumens V   fliesst, das   von der Pumpe 11 gefördert werden soll. Im Laufe des Betriebes kann die Regelanlage durch zwei Einflüsse gestört werden. 



   1. Durch Änderung des Trübestandes in dem Behälter 10, die durch veränderte Förderleistung der Pumpe 11 oder durch veränderte Trübezufuhr aus den Leitungen   4 - 9   hervorgerufen sein kann. 



   Nimmt   die Trübezufuhr   beispielsweise um einen Betrag v zu, so spricht das Mengenmessgerät 21, welches auf einen vorgegebenen Sollwert eingestellt ist, an, und bewirkt eine Drosselung der Trübezufuhr um den Betrag v, wobei jedes der Drosselorgane 13, 15 und 17 entsprechend dem Betrag v/3 so lange geschlossen wird, bis der am Mengenmessgerät 21 eingestellte Sollwert wieder erreicht ist. Bei einer Verringerung der Trübezufuhr verläuft der Regelvorgang sinngemäss umgekehrt. 



   2. Durch Änderung des spezifischen Gewichtes der Trübe in einem oder mehreren der Eindicker 1-3. 



   Ein Anstieg des spezifischen Gewichtes der Trübe, beispielsweise in dem Eindicker   l,   wird von dem Messgerät 18 für das spezifische Gewicht erfasst. Das Messgerät 18 für das spezifische Gewicht bewirkt 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 dann, dass das Drosselorgan 12 um einen Betrag u geöffnet wird, so dass das spezifische Gewicht der Trübe   abs ! 11kt.   Die erhöhte Trübezufuhr durch die Rohrleitung 4 in den Behälter 10 bewirkt einen   Trabean-   stieg, der von der Mehgenmesseinrichtung 21 erfasst wird. Über die Mengenmesseinrichtung 21 werden daraufhin die Drosselorgane 13, 15 und 17 entsprechend dem Betrag u/3 geschlossen. so dass das insgesamt zugeführte Trübevolumen konstant bleibt.

   Durch das Schliessen der Drosselorgane 13, 15 und 17 erhöht sich das spezifische Gewicht der aus allen Eindickern   l,   2 und 3 abgezogenen Teilströme gleichmässig um einen bestimmten Betrag, wobei das spezifische Gewicht jedes einzelnen Teilstromes gleich hoch ist wie das spezifische Gewicht. der andern beiden Teilströme. Die spezifischen Gewichte der einzelnen Teilströme sind daher stets ausgeglichen. Bei einer Verringerung des spezifischen Gewichtes der Trübe verläuft der Regelvorgang sinngemäss umgekehrt. 



   Durch die beschriebenen Steuer- und Regelvorgänge wird also erreicht. dass die Summe aller Teilströme (Q) konstant (c) bleibt. Dies lässt sich durch die Gleichung 
 EMI3.1 
 darstellen. 



   Vor Inbetriebnahme der Anlage werden die Drosselorgane   12 - 17   derart eingestellt, dass durch je   zwei zu einem Eindicker gehörige Drosselorgane ein Grunddurchfluss (po) abgezogen wird, der gleich der Summe aller Teilströme Q geteilt durch die Anzahl der Eindicker (n) ist :

      
 EMI3.2 
 Die Teilströme (Q) werden dann im Betrieb in Abhängigkeit von dem spezifischen Gewicht der Trübe um einen Betrag A Qw verändert nach der Gleichung 
 EMI3.3 
 Der Trübeabzug läuft bei Inbetriebnahme einer beliebigen Eindickerzahl (n) folgendermassen   ab :   
 EMI3.4 
 
Eine Änderung des spezifischen Gewichtes der Trübe beispielsweise in dem Eindicker 1 macht sich nun durch eine Veränderung des Trübedurchflusses um den Betrag A   Qwi   bemerkbar, da das Drosselorgan 12 den Abzugsquerschnitt im Eindicker 1 verändert hat.

   Die Gleichung (4) ist dann gestört : 
 EMI3.5 
 
Um die durch die Grösse A Qwl hervorgerufene Störung zu beseitigen, wird der Gesamtdurchfluss durch die Drosselorgane 13, 15 und 17 nachgeregelt, so dass er wieder konstant ist : 
 EMI3.6 
 
Wie aus der Gleichung (5) hervorgeht, bleibt der Gesamtdurchfluss E Q konstant. Veränderungen des spezifischen Gewichtes eines Teilstromes teilen sich dabei gleichmässig auf alle Teilströme auf. 



   Die Drosselorgane 12 - 17 können mit Anschlägen versehen sein, die ein vollständiges Schliessen der Abzugsquerschnitte durch die Regelanlage verhindern. Dadurch bleibt stets ein Mindestdurchfluss durch die Drosselorgane 12-17 erhalten, so dass Verstopfungen der Rohrleitungen   4 - 9   und der Abzugsstellen la - 3b wirksam vermieden werden können. 



   Die Mengenmesseinrichtung 21 kann überdies noch mit einem optischen oder akustischen Signal verbunden sein, dass bei unzulässig hohem Trübestand in dem Behälter 10, beispielsweise durch Ausfall der Pumpe 11, anspricht. 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 



   Wie Fig. 2 zeigt. lässt sich das erfindungsgemässe Regelverfahren auch bei Eindickern anwenden, die nur eine Abzugsstelle besitzen. Es müssen jedoch mindestens zwei Eindicker vorhanden sein. In diesem Falle braucht lediglich der Trübeabzug aus jedem Eindicker durch ein Hosenrohr 22 in zwei Teilströme zerlegt zu werden, die dann auf die oben beschriebene Weise geregelt werden können. 



   Zur Steuerung des Ausgleiches des spezifischen Gewichtes ist dann der Fig. 1 entsprechend ein Drosselorgan 23 und zur Regelung des gesamten Trübedurchflusses ein Drosselorgan 24 vorgesehen. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Vorrichtung zur Regelung des Trübeabzuges aus zwei oder mehreren Eindickern, dadurch gekennzeichnet, dass zum Abziehen der Trübe aus jedem Eindicker (1 - 3) in zwei voneinander getrennten Teilströmen durch eine jedem Eindicker   (l.   2, 3) zugeordnete Messeinrichtung (18,19, 20) für das spezifische Gewicht der durch diese abgezogene erste Teilstrom über ein Drosselorgan (12, 14, 16) so steuerbar ist, dass bei steigendem spezifischem Gewicht   der Trübe der Strömungsquerschnitt   vergrössert und bei Verringerung des spezifischen Gewichtes verringert wird, sowie dass durch eine in einem gemeinsamen Be- 
 EMI4.1 
 organe um den gleichen Betrag weiter öffnen und bei zunehmendem Behälterstand gemeinsam um einen gleichen Betrag wieder geschlossen werden.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Drosselorgane (12-17) zur Schliessbewegung der Abzugsquerschnitte Anschläge erhalten, so dass unabhängig von der Regelung ein Mindestdurchfluss gewährleistet bleibt.
AT251062A 1961-03-30 1962-03-28 Vorrichtung zur Regelung des Trübeabzuges aus zwei oder mehreren Eindickern AT235861B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE235861T 1961-03-30

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT235861B true AT235861B (de) 1964-09-25

Family

ID=29722438

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT251062A AT235861B (de) 1961-03-30 1962-03-28 Vorrichtung zur Regelung des Trübeabzuges aus zwei oder mehreren Eindickern

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT235861B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE10164735A1 (de) Verfahren zur Aerosolerzeugung
DE3447709C1 (de) Steuervorrichtung fuer den hydraulischen Kreislauf einer Kunststoff-Spritzgiessmaschine
AT517592A4 (de) Temperiervorrichtung
DE3612063C1 (de) Vorrichtung zur Regulierung des Konzentratablaufes einer Zentrifuge
DE3518834A1 (de) Vorrichtung zur rueckfoerderung von suspension vom boden eines speichersilos
AT235861B (de) Vorrichtung zur Regelung des Trübeabzuges aus zwei oder mehreren Eindickern
EP0218869A1 (de) Vorrichtung zum gleichmässigen Dosieren von körnigem Strahlmittel bei pneumatisch arbeitenden Strahlmittelanlagen
CH426328A (de) Verfahren und Vorrichtung zum Hervorrufen einer Pulsationsbewegung einer Flüssigkeit in einer Kolonne
DE2303978C2 (de) Vorrichtung zum Einbringen von feinkörnigen Behandlungsmitteln in Stahlschmelzen
WO1999055472A1 (de) Vorrichtung und verfahren zur druckwechselspülung
EP0121599A2 (de) Verfahren und Vorrichtung zur pneumatischen Förderung von Feingut
DE3003917A1 (de) Einrichtung zum ueberwachen und regeln der schmelzflussdicke bei einer stranggiessmaschine fuer metalle mit einer wanderkokille
DE1283147B (de) Verfahren zum pneumatischen Entleeren eines mit koernigem oder staubfoermigem Gut gefuellten Druckgefaesses und Anlage zur Durchfuehrung dieses Verfahrens
EP0247235B1 (de) Druckluftförder- und Dosiereinrichtung
DE1964273B2 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Steuerung des Wärmeübergangs an einen länglichen Körper
DE1160407B (de) Verfahren zur Regelung des Truebeabzuges aus Eindickern
DE3219813C2 (de) Vorrichtung zum Fördern pulverförmiger Stoffe von einem unter Druck stehenden Behälter zu einer Abgabestelle
DE1163263B (de) Verfahren und Vorrichtung zur Durchfluss- und Wichteregelung von Trueben
DE1219298B (de) Vorrichtung zum Zerstaeuben von OEl in druckluftfuehrende Leitungen
DE861641C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Regeln des Stoffzuflusses zur Papiermaschine
DE1119529B (de) Verfahren zum Messen oder Regeln der von einer fliessenden Truebe pro Zeiteinheit gefoerderten Feststoffmenge
EP3765216A1 (de) Kühlgruppe einer laminarkühlvorrichtung
DE2912252C2 (de) &#34;Druckregelventil für die Rücklaufleitung eines Ölbrenners mit Rücklaufdüse&#34;
DE488432C (de) Einrichtung zur Verteilung von staubfoermigem Gut
DE102016106630A1 (de) Verfahren sowie System zum Dosieren von Strahlmittel