AT235410B - Lastumschalter für Stufenschalter von Regeltransformatoren - Google Patents

Lastumschalter für Stufenschalter von Regeltransformatoren

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AT235410B
AT235410B AT189363A AT189363A AT235410B AT 235410 B AT235410 B AT 235410B AT 189363 A AT189363 A AT 189363A AT 189363 A AT189363 A AT 189363A AT 235410 B AT235410 B AT 235410B
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AT
Austria
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transition
diverter switch
resistors
contact
choke coil
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Application number
AT189363A
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English (en)
Inventor
Wolfgang Dipl Ing Breuer
Original Assignee
Reinhausen Maschf Scheubeck
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Lastumschalter für Stufenschalter von Regeltransformatoren 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 
MeistLa und zwischen die Hauptkontakte 5, 6 und die Stufenanzapfung B eine ebensolche Drosselspule Lb ge- schaltet. Die Drosselspulen La bzw. Lb sind über einen hochohmigen Magnetisierungswiderstand R1 bzw. 



     R2"   mit nur einem der Parallelwiderstände Ral bzw. Rbl verbunden. Die   Haupt-und Überschaltkontakte   des Lastumschalters sind zu einer Ableitung M zusammengeschaltet. 



   Bei ruhendem Lastumschalter ist stets eine der eisengeschlossenen Drosselspulen   La bzw. Lb strom-   durchflossen, wodurch deren Eisen durch den Betriebsstrom des Transformators stark gesättigt wird. Der
Spannungsabfall an der Drosselspule entspricht daher im wesentlichen dem ohmschen Spannungsabfall und demStreuspannungsabfall und ist gering. Zur Erläuterung der Funktion der Drosselspulen wird an Hand des
Ausführungsbeispieles nach Fig. 1 und der Oszillogramme nach Fig. 2 eine Umschaltung des Lastumschalters von Stufenanzapfung A nach Stufenanzapfung B betrachtet. 



   In der Ruhestellung des Lastumschalterssind die Hauptkontakte 1 und 2 der Stufenanzapfung A geschlossen und damit   die'Drosselspule La stromdurchflossen.   Beim   Öffnen des Dauerhauptkontaktes 1 wird   der Belastungsstrom auf den parallelliegenden Hauptkontakt 2 übergeben. Darauf schliesst der Überschaltkontakt 3 und gleichzeitig öffnet der Hauptkontakt 2. Am Hauptkontakt 2 entsteht ein Lichtbogen, der bis zum folgenden Stromnulldurchgang brennt. Im Bereich des Stromnulldurchganges greift die Drosselspule La in den Schaltvorgang durch die während der Ummagnetisierung der Drosselspule auftretende Spannung ein. 



   Aus den Oszillogrammen nach Fig. 2 ist dieser Vorgang näher zu erkennen. Kurz vor dem Stromnulldurchgang (Zeitpunkt t2) kommt die Drosselspule La aus dem Bereich der Sättigung und wird dadurch zum sehr hohen Widerstand, durch welchen der Strom vom Hauptkontakt 2 auf den parallelliegenden Überschaltkontakt 3 verdrängt wird. Der Strom am Hauptkontakt 2 erlischt dadurch. Die am Hauptkontakt 2 wiederkehrende Spannung ist nahezu Null, solange die Drosselspule La ungesättigt ist. Die Spannung, welche die Drosselspule La aufzubringen hat, wird bestimmt durch den Spannungsabfall des Belastungsstromes i3   amParallelwiderstand R i.

   Der'Magnetisierungsstrom der Drosselspule L   schliesst sich über den gegenüber dem Parallelwiderstand   Ral   sehr grossen Widerstand   RI'Da   jedoch der Magnetisierungsstrom vernachlässigbar klein ist, ist auch der Spannungsabfall an Ri unbedeutend und somit die Wiederkehrspannung am Hauptkontakt 2 praktisch Null. 



   Wie aus den Oszillogrammen Fig. 2 ersichtlich ist, ist das Eisen der Drosselspule La vom Zeitpunkt t3 ab in Sättigung, die Selbstinduktionsspannung u1 bricht auf die Streuspannung und den ohmschen Spannungsabfall zusammen. Der Strom i2 über die Drosselspule wird durch den Magnetisierungswiderstand Rl begrenzt. Die Wiederkehrspannung uw am Hauptkontakt 2 entspricht also der in Fig. 2 schematisch dargestellten Kurve. Die Spannung ist Null vom Zeitpunkt t2 bis t3 und entspricht vom Zeitpunkt t3 ab dem Spannungsabfall des Betriebsstromes i3 am Überschaltwiderstand Ra. Die Drosselspule muss also so gewählt werden, dass die spannungsfreie Zeit am Hauptkontakt 2 mit Sicherheit ausreicht, um ein Rückzünden an diesem Kontakt zu vermeiden. 



   Der weitere Schaltablauf des Lastumschalters entspricht dem einer üblichen Fahnenschaltung. Der Überschaltkontakt 4 schliesst und gleichzeitig öffnet der Überschaltkontakt 3. Zur Erleichterung der Löschung des Lichtbogens sind die Überschaltkontakte 3,4 in je vier parallele Strombahnen aufgeteilt. 



  Mit dem Schliessen des Überschaltkontaktes 4 entsteht ein Ausgleichstrom, der sich dem Betriebsstrom überlagert. 



   Der Strom am   Überschaltkontakt   3 verlöscht im folgenden Nulldurchgang, der Spannungsabfall an den   Überschaltwiderständen Rb   zusammen mit der Stufenspannung ergibt die Wiederkehrspannung am Überschaltkontakt 3. Die Umschaltung wird beendet durch Aufschalten des Hauptkontaktes 5 und danach des Dauerhauptkontaktes 6. Kommt es am Überschaltkontakt 3 infolge der Wiederkehrspannung zu einer   Rückzündung, so   brennt der Lichtbogen an diesem Kontakt in die Aufschaltung der Hauptkontakte 5 bzw. 



  6 hinein. Nach Aufschalten des   Hauptkontaktes 5   wird der Betriebsstrom von der Stufenanzapfung B übernommen. Da der Lichtbogen am Überschaltkontakt 3 zu diesem Zeitpunkt noch brennt, entsteht ein Ausgleichstrom, hervorgerufen durch die Stufenspannung und begrenzt durch den Überschaltwiderstand. Durch die Aufteilung der   Überschaltwiderstände   in mehrere parallele Zweige kann dieser Ausgleichstrom je Kontaktstelle vom Überschaltkontakt 3 so weit vermindert werden, dass   sichere Löschung   an den einzelnen Stellen gewährleistet ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Lastumschalter für Stufenschalter von Regeltransformatoren mit Haupt- und Überschaltkontakten und ohmschen Überschaltwiderständen, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen die Hauptkontakte und die jeweilige Stufenanzapfung des Transformators bzw. Stufenwählers parallel zu den Überschaltwiderständen eine eisengeschlossene Drosselspule und in eine Verbindung zwischen Drosselspule und Überschaltwiderstand ein ohmscher Magnetisierungswiderstand geschaltet ist.
    2. Lastumschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der ohmsche Magnetisierungswiderstand einen um ein Vielfaches höheren Widerstandswert als die Überschaltwiderstände besitzt.
    3. Lastumschalternach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Überschaltwiderstände in mehrere Parallelwiderstände unterteilt sind und nur einer der Parallelwiderstände über den Magnetisierungswiderstand mit der Drosselspule verbunden ist.
AT189363A 1962-05-25 1963-03-11 Lastumschalter für Stufenschalter von Regeltransformatoren AT235410B (de)

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