AT235356B - System zur Steuerung eines Durchschaltenetzwerkes für Vermittlungseinrichtungen, insbesondere für Fernsprechvermittlungseinrichtungen - Google Patents

System zur Steuerung eines Durchschaltenetzwerkes für Vermittlungseinrichtungen, insbesondere für Fernsprechvermittlungseinrichtungen

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AT235356B
AT235356B AT547561A AT547561A AT235356B AT 235356 B AT235356 B AT 235356B AT 547561 A AT547561 A AT 547561A AT 547561 A AT547561 A AT 547561A AT 235356 B AT235356 B AT 235356B
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Description


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  System zur Steuerung eines Durchschaltenetzwerkes für
Vermittlungseinrichtungen, insbesondere für
Fernsprechvermittlungseinrichtungen 
Die Erfindung betrifft eine Steuereinrichtung für ein Durchschaltenetzwerk für Vermittlungseinrich- tungen, in dem mehrere im Zeitvielfach betriebene Sammelleitungen vorgesehen sind, die zur Verbin- dung von in Gruppen zusammengefassten Anschlüssen dienen, insbesondere von solchen für Fernsprech- vermittlungseinrichtungen.

   Diesen Sammelleitungen sind Informationsspeicher oder   Unter-Steuereinrich-   tungen zugeordnet, die Informationen über die zwischen den Anschlüssen über die entsprechenden Sam- melleitungen im Zeitvielfachbetrieb aufgebauten Verbindungen speichern ; ferner sind diesen Sammel- leitungen Einrichtungen zum Aufbau der Verbindungen, zur Festlegung des Verbindungsweges, zu ihrer Überwachung und zur Unterbrechung eines aufgebauten Verbindungsweges zugeordnet. 



   Solche Vermittlungseinrichtungen sind an sich bekannt, beispielsweise durch, die der belgischen Pa-   tentschriftNr. 515605 entsprechende deutsche Patentschrift Nr. 943172. In einer derartigen,   beispielsweise zur Verwendung als Fernsprechvermittlungseinrichtung von grosser Kapazität eingerichteten Vermittlungs- einrichtung kann man insbesondere eine Anordnung gemäss der   deutschenAuslegeschrift 1075155 verwen-   den. Bei dieser Anordnung ist für eine jede Teilnehmergruppe eine besondere Sammelleitung vorgesehen.

   Die Sammelleitungen sind in Obergruppen von Teilnehmern eingeteilt, wobei Zwischensammelleitungen vorgesehen sind, die einerseits Verbindungen zwischen   solchenTeilnehmern   herzustellen erlauben, die von in   derselbenObergruppe zusammengefasstenSammelleitungen   bedient werden, anderseits auch Verbindungen vonTeilnehmern, die verschiedenen Obergruppen angehören. Eine derartige Vermittlungseinrichtung weist verschiedene Vorteile auf und gestattet unter anderem, die Aufgabe wesentlich zu vereinfachen, die verschiedenen Gruppen von Teilnehmern bedienenden Sammelleitungen miteinander zu verbinden. 



   Eine solche Vermittlungseinrichtung mit Zeitvielfachbetrieb erfordert für jede Sammelleitung eine Steuereinrichtung ; da diese Steuereinrichtungen bei dem Aufbau von Verbindungen zusammenwirken müssen, muss eine für die ganze Vermittlungseinrichtung gemeinsame Steuereinrichtung vorgesehen sein. 



  Jede dieser Einrichtungen muss insbesondere aus einem als Gedächtnis fungierenden Informationsspeicher mit Zeitfolgezugriff, allenfalls mit Abtasteinrichtung oder mit einer andern diese Funktion ausführenden Einrichtung bestehen, die der   Ausführungsform   des Gedächtnisspeichers angepasst ist, ferner aus einer logischen Schalteinrichtung, die die Aufgabe hat, die aus dem Gedächtnisspeicher abgelesene Information weiter auszuwerten, die sich ergebenden folgenden Vorgänge zu steuern oder die in dem Gedächtnisspeicher an Stelle der vorhergegangenen aufzuzeichnende Information vorzubereiten. Die im folgenden mit "Hilfsspeicher" bezeichneten, den Sammelleitungen zugeordneten Gedächtnisspeicher enthalten so viele Abteilungen als dieSammelleitungenZeitkanäle aufweisen.

   Jede solche Abteilung in einem Hilfsspeicher enthält die für eine vermittels des entsprechendenzeitkanals aufgebaute Verbindung zuständige Information. Sie werden in der für dieSignalübertragung erforderlichen   hohenAbtastgeschwindigkeit   in zeitlicher Aufeinanderfolge der Reihe nachimmerwieder abgetastet. Beispielsweise ergibt sich für eine Abtastsequenz von 10 kHz bei Verwendung von 25 Zeitkanälen in den Verbindungsgliedern eine Abtastsequenz der Zeitkanäle und daher auch der diesen entsprechenden Hilfsspeicherabteilungen zu 250 kHz. 



   DieElemente der   gemeinsamen, weiterhin alsHauptsteuereinrichtung   bezeichneten Steuereinrichtung 

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   können auch mit einem andern Abtastrhythmus abgetastet werden. Eine Steuereinrichtung für den Verbindungsaufbau, beispielsweise ein Register, muss zu einem Teilnehmer in so kurz bemessenen Zeitabständen Zugang haben, dass die durch die Nummernwahl erzeugten Schleifenunterbrechungen festgestellt werden können. Eine gemeinsame Überwachungseinrichtung für die bestehenden Verbindungen muss ebenso in einer gegebenen Zeitfolge Zugang zu den diese verschiedenen Verbindungen steuernden Hilfselementen haben.

   In allen Fällen erfolgen die Abtastungen durch die Hauptsteuereinrichtungen in einer merklich langsameren Zeitfolge als die der Hilfseinrichtungen für die Sammelleitungen, die durch die Abtastsequenz und die Anzahl der Zeitkanäle auf diesen Sammelleitungen bestimmt ist. 



  Hauptaufgabe der Erfindung ist es, die Hauptspeichereinrichtung in systematischer Weise zur Abtastung in solchen Zeitfolgen zu befähigen, die merklich langsamer durchlaufen werden als diejenigen, welche den die Sammelleitungen direkt bedienendenEinrichtungen aufgezwungen sind. Eine weitere Auf- gabe der Erfindung besteht darin,

   das Zusammenwirken der Hauptspeichereinrichtungen mit den Hilfsspeichereinrichtungen durch Vermeiden von unerwünschten Verzögerungen der Übertragungen zwischen diesen beiden Einrichtungsformen zu erleichtern.   
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 tungen zur selektivenzuordnung auf Grund der Identität der in der Hilfsspeichereinrichtung gespeicherten
Worte und einen Teil der gespeicherten Worte in der Hauptspeichereinrichtung steuerbar sind und dieZwi- schenspeichereinrichtung der Hauptspeichereinrichtung mit der Zwischenspeichereinrichtung der gewählten
Hilfsspeichereinrichtung nur während einer Zeitlage verbinden, während der die in den Sammelleitungen eingeschriebenen Worte, die mit einem Teil der in der Hauptspeichereinrichtung gespeicherten identisch sind, in der Zwischenspeichereinrichtung der Hauptspeichereinrichtung speicherbar sind. 



   Eine weitere Ausgestaltung derErfindung besteht darin, dass an die Hauptspeichereinrichtung eine aus beispielsweise mehreren bistabilen Kippschaltungen zusammengesetztezwischenspeichereinrichtung ange- schlossen ist, so dass die im Hauptspeicher aufgezeichnete Information den Hilfsspeichereinrichtungen während derDauer der Abtastperiode auf Abruf zur Verfügung steht, wonach sie, allenfalls nach Abände- rung, vom Zwischenspeicher zurück in die Hauptspeichereinrichtung übertragbar ist. 
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Weiterbildung der Erfindungjedes Wortes von   einerspeichereinrichtung   in dem derSpeichereinrichtung   eigenenZeittaktwährend   einer Zeitspanne in die Zwischenspeichereinrichtungen, die wenigstens gleich der Periodendauer des Abtast- rhythmus ist, dient (dienen). 



   Weiters ist vorgesehen, dass diese Zeitspanne oder Zwischenspeicherdauer ein Vielfaches der durch die Anzahl der auf den Sammelleitungen verwendeten Kanäle geteilten Abtastperiodendauer ist. 



   Gemäss einem weiteren Merkmal ist die Erfindung dadurch gekennzeichnet, dass die in der Hauptspeichereinrichtung zwischengespeicherte Information selbsttätig mittels Einrichtungen zur selektivenzuordnung in die Speicher der Hilfsspeichereinrichtungen einschreibbar ist, was immer für eine Information in diesenHilfsspeichereinrichtungen zurZeit der Aufzeichnung von der Hauptspeichereinrichtung her aufgezeichnet ist. 



   Weiters ist vorgesehen, dass die Anzahl der zur Speicherung von Wörtern dienenden Abteilungen in dem Speicher oder den Speichern der Steuereinrichtung in Abhängigkeit von dem vorliegenden Verkehrs-   wert bestimmt istsbeispielsweise als Funktion   von der Anzahl der Verbindungen, deren Aufbau gleichzeitig   ge-   steuert werden soll, oder als Funktion der Anzahl der Verbindungen, die gleichzeitig aufgebaut werden können. 



   Eine Variante der Erfindung sieht vor, dass mit den Sammelleitungen verbundene Hilfsspeichereinrichtung vorgesehen sind, die aus in nacheinander erfolgendem Zugriff zugänglichen Speichereinrichtungen zusammengesetzt sind und zur Aufzeichnung von auf Anschlussschaltungen bezughabender Information befähigt sind, wobei die Anschlussschaltungen während einer Zeitlage mit diesen Sammelleitungen verbunden sind, und dass die Hilfsspeichereinrichtungen mit ebenso zugeordneten Schaltgliedern des Zwischenspeichers verbunden sind, die zurZwischenspeicherung der   entsprechenden Information während   einer jedenZeitlage dienen, wobei Schaltglieder zur Auswahl vorgesehen sind,

   die eine wahlweise Verbindung der Zwischenspeichereinrichtungen der Hauptspeichereinrichtung mit den Zwischenspeichereinrichtungen einer oder mehrerer Hilfsspeichereinrichtungen zur Bedienung der Sammelleitungen gestatten, ferner Gatter, die durch die Kennzeichnung einer in den   ZwischenspeichernderHauptspeichereinrichtung   gespeicherten Zeitlage zwecks Übertragung der Information zu der Zwischenspeichereinrichtung oder den Zwischenspeichereinrichtungen der ausgewählten Hilfsspeichereinrichtung während derjenigen Zeitlage steuerbar sind, deren Kennzeichen in der Hauptspeichereinrichtung aufgezeichnet ist. 



   Eine weitere Ausführung der Erfindung besteht darin, dass eine von einer Impulsquelle dauernd gespeiste 

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 Zähleinrichtung mit wenigstens n   verschiedenen Zuständen,   worin n die Anzahl der Kanäle bedeutet, vorgesehen ist, und   die Impulsfrequenz der Impulsquelle   gleich dem n-fachen der Abtastfrequenz ist, und die Zähleinrichtung während einer Abtastperiode alle n Zustände durchläuft, dass ferner Schaltglieder vorgesehen sind, die den einen Kanal kennzeichnenden, in einem der Zwischenspeicher der Hauptspeichereinrichtung kodiert aufgezeichneten Kennzeichen mit dem Kode, der durch den Stand der Zähleinrichtung definiert ist, vergleichen, so dass der von der Vergleichseinrichtung erzeugte Impuls in der Zeitlage, in der die beiden Kodes übereinstimmen,

   durch die Schaltglieder zur Auswahl der Information zu der Zwi- schenspeichereinrichtung oder zu den Zwischenspeichereinrichtungen der in der Zwischenspeicherein- richtung der Hauptspeichereinrichtung gekennzeichneten Hilfsspeichereinrichtung übertragbar ist und zur Steuerung in den leitenden Zustand der die Übertragung der in dem Zwischenspeicher der Hauptspeicher- einrichtung aufgezeichneten Information zu dem Zwischenspeicher oder zu den Zwischenspeichern der
Hilfspeichereinrichtung gestattenden Gatter dient. 



   Gemäss einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Information aus der Hauptspeicher- einrichtung zu der oder   denHilfsspeichereinrichtung (en),   die eine   bestimmtesarmnelleitung   bedient (be- dienen), in einer bestimmten Zwischenspeicherperiode mittels Einrichtungen zur selektiven Zuordnung übertragbar ist. 



   Ferner ist die Erfindung dadurch gekennzeichnet, dass die Hauptspeichereinrichtung zur Aufzeichnung   vonsteuerinformationen   für die   auszuführendenSchaltvorgänge   eingerichtet ist, derart, dass diese Steuerinformation in die mit der Hauptspeichereinrichtung verbundenen Zwischenspeichereinrichtung übertragbar ist und bei Änderung der Steuerinformation bei der Umspeicherung eine neue Steuerinformation gemeinsam mit der andern zurück zur Hauptspeichereinrichtung übertragbar ist, damit in der nächsten, dieser Information zugeteilten Zwischenspeicherzeit die andere Information wieder zur Verfügung steht. 



   Eine weitere Variante der Erfindung sieht vor, dass die Zwischenspeicherzeit für die aus der Hauptspeichereinrichtung abgelesene Information grösser ist als dieDauer der Ableseperiode, die in eine vorbestimmte Anzahl von Zeitelementen eingeteilt ist, in denen logische Schaltvorgänge durch die Hauptspeichereinrichtung, beispielsweise durch die Registerschaltung, zu und von deren Zwischenspeichereinrichtung ausführbar sind. 



   Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, dass die Hilfsspeichereinrichtungen eine Mehrzahl   von Verzögerungsgliedern   enthalten, in denen eine   die Anschlussschaltungen,   an die die   Sammellei-   tungen in periodischer Wiederholung anschaltbar sind, durch Gegenwart oder Abwesenheit einer einen Impuls kennzeichnenden Information ständig speicherbar ist, wobei ein jedes   dieser Verzögerungsglieder mit einer   in dem Umlaufweg eingeschleiften bistabilen Kippschaltung in Verbindung steht, die zur Steuerung der Gatter dient, die mit derSammelleitung verbunden sind, und die statt durch das Verzögerungsglied durch die   Hauptspeichereinrich : ung   steuerbar sind.

   An jedem Ende einer Sammelleitung ist eine Mehrzahl von   VerzögerungsgliedeI.   zur Kennzeichnung der mit dieser Sammelleitung verbundenen Gatter vorgesehen. 



   Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass die Hauptspeichereinrichtung eine in zeitlicher Folge ahtastbare   Speichereinrictur   enthält, beispielsweise in Koordinatenanordnung, deren Abteilungen Wörter speichern können, derer odes zu einer gegebenen Verbindung gehört und verschiedeneFunktionen erfüllt, insbesondere eine   Regis1erfunktioil   für den Aufbau einer Verbindung und eine Überwachungsfunktion. Diese Funktion ist beispielsweise eineRegisterfunktionoder eine Überwachungsfunktionund der Befehl zur Durchführung dieser Funktion durch die in zeitlicher Folge abgetastete Speichereinrichtung ist kodifizierbar, beispielsweise mit Hilfe von einer oder mehreren Spalten eines Speichers in Koordinatenanordnung. 



   Ferner ist die Erfindung dadurch charakterisiert, dass von der Hilfsspeichereinrichtung zur Zwischenspeichereinrichtung zu übertragende und einer Mehrzahl von Hilfsspeichereinrichtungen parallel zufuhrbare Information nur   diezwischempeichereinrichtung (en)   erreichbar ist (sind), die durch den von derVergleichseinrichtung erzeugten Impuls ausgewählt ist (sind). 



   Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung näher beschrieben, das in den Zeichnungen dargestellt ist. 



   Von diesen zeigt Fig. l einen   Übersichtsschaltplan   einer Steuereinrichtung für ein im Zeitvielfach betriebenesDurchschaltenetzwerk mit einer Hauptsteuereinrichtung, mit der Hilfssteuereinrichtungen gemäss der Erfindung verbunden sind. Fig. 2 zeigt eine vereinfachte Darstellung eines   Verbindungsplanes   für eine Vermittlungseinrichtung, die mit einer Steuereinrichtung gemäss Fig. l betreibbar ist. Fig. 3 zeigt eine ausführlichere Darstellung eines Schaltplanes für eine Hilfssteuereinrichtung wie sie in Fig. l gezeigt ist. Fig. 4 stellt   einenTeilschaltplan   für eine Hilfsspeichereinrichtung dar, wie solche in Fig. 3 angedeutet sind.

   Fig. 5 zeigt eine in Fig. 3 andeutungsweise dargestellte Vergleichseinrichtung in ausführlicherer 

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 Darstellung ; diese Einrichtung gestattet die Übertragung eines eine Zeitlage auf einer Sammelleitung kennzeichnendenKodes innerhalb eines in dieserZeitlage auftretenden Impulses. Fig. 6 zeigt verschiedene zur Steuerung der Einrichtung gemäss der Erfindung verwendete Impulsformen. Fig. 7 zeigt eine bevor- zugte Ausführungsform der in Fig. 5 als logische Schaltanordnung dargestellten Vergleichseinrichtung. 



   Fig. l zeigt eine Schaltungsanordnung einer Steuereinrichtung für ein Durchschaltenetzwerk für eine Fernsprechanlage mit beispielsweise   10 000   Teilnehmern, die imZeitvielfach betrieben wird. Demgemäss sind mehrere als Koaxialkabel ausgebildete Sammelleitungen vorgesehen, deren jede eine Gruppe von beispielsweise 100Teilnehmern bedient. Elektronische Gatter sind zwischen jeder Sammelleitung und den Teilnehmeranschlussschaltungen der durch dieseSammelleitungen bedienten Teilnehmer ebenso wie zwischen den einzelnen Sammelleitungen, vorgesehen.

   Auf diese Weise kann beispielsweise durch gleichzeitiges Versetzen der Gatter in den leitenden Zustand eine Verbindung zwischen zwei Teilnehmern in einer gegebenenzeitlage hergestellt werden, wobei die Abtastung der Anschlüsse beispielsweise mit einer Abtastfrequenz von 10 kHz erfolgt und beidseitig gerichtete Verbindungen durch auf Resonanz abgestimmte Kopplungsglieder aufgebaut werden. Auf jeder Sammelleitung können die andern Zeitlagen zum Aufbau gleichzeitig bestehenderVerbindungen zwischen andernTeilnehmern verwendet werden'und infolgedessen muss eine Steuereinrichtung mit einer jeden Sammelleitung verbunden sein. Sie muss als Hauptfunktion   ein Gedächtnis   für   die Gattersätze   haben, die mit dieser Sammelleitung verbunden sind und die sich während einer bestimmten Zeitlage im leitenden Zustand befinden.

   Eine solche Steuereinrichtung zur Bedienung   einersammelleitung   ist   innig. l   mitSM bezeichnet. Sie steuert ein in beiden Richtungen durchlässiges elektronisches Gatter GOO, das beispielsweise die Verbindung einer in der Zeichnung nach Fig. l nicht weiter dargestellten Teilnehmeranschlussschaltung mit der zugeordneten,   ebenfalls   nicht weiter gezeigten Sammelleitung herstellt. In Fig. l ist weiter eine Hauptsteuereinrichtung gezeigt, die einen Hauptspeicher MM enthält, der mit einer Abfrageeinrichtung MST, die die regelmässig in zyklischer Aufeinanderfolge ablaufende Entnahme der gesamten in der Hauptspeichereinrichtung MM aufgezeichneten Information gestattet. Eine derartige Informationsspeichereinrichtung mit Zugriff in zeitlicher Aufeinanderfolge mit Abfrageeinrichtung ist an sich bekannt.

   Insbesondere ist es möglich, eine solche Speichereinrichtung MM als Speichermatrix auszuführen, beispielsweise aufgebaut aus Magnetkernen mit rechteckiger Hysteresisschleife mit zwei definierten magnetischen Zuständen, in Zeilen und Spalten angeordnet. Jede Zeile kann zur Aufzeichnung   eines"Wortes", d. i.   einer Anzahl bit, dienen, die eine auf eine bestimmte Verbindung bezughabende Information kennzeichnet. 



  Die Anzahl der in der Matrix angeordneten Spalten ist dann durch die Anzahl der bit in jedem Wort bestimmt. Mit Hilfe einer in   Fig. l nicht   weiter gezeigten Ansteuereinrichtung, die als wesentlicher Teil der Speichereinrichtung MM anzusehen ist, können die verschiedenen Zeilen der Matrix in einer gegebenen Folge in zeitlicher Aufeinanderfolge ausgewählt werden ; die Auswahl erfolgt in Abhängigkeit von der Anwesenheit oder Abwesenheit von Impulsen an den Spaltenleitungen zur Abfrageeinrichtung MST. 



  Diese besteht im wesentlichen aus ebensovielen bistabilen Schaltelementen wie Spalten in der Matrix vorhanden sind. Nach Ablauf der Abfragezeit für ein abgelesenes Wort wird dieses, allenfalls nach Ab- änderung innerhalb der Abfragezeit, nach dem Halbimpulsverfahren wieder in den Speicher MM eingeschrieben, indem je einHalbimpuls   anZeile undSpalten in bekannter   Weise so angelegt wird, dass der Zustand der denSpaltenleitungen zugeordneten bistabilen Schaltelemente hiefür bestimmend ist. Dies ist in Fig. l durch eine Verbindung des ersten SOl und des   letzten CHD7 bistabilen Schaltelementes inder   Abfrageeinrichtung MST mit der   Speichermatrix   MM angedeutet.

   In ähnlicher Weise sind Verbindungen zwischen der Speichermatrix MM und den andern bistabilen Schaltelementen in der Abfrageeinrichtung und mit verschiedenen Lese- und Wiedereinschreibleitungen vorgesehen. 



   In   Fig. l   ist die Abfrageeinrichtung MST mit insgesamt 59 bistabilen Schaltelementen dargestellt. 



  Diese Anzahl hängt natürlich von der einzuspeichernden und periodisch abzufragenden   Steuerinforrnation   ab. 



   Das Prinzip des Zeitvielfachbetriebes wird an Hand der Fig. 2 kurz beschrieben. Diese zeigt einen Verbindungsplan in vereinfachter Darstellung, wie ein solcher in der deutschen Auslegeschrift 1075155 beschrieben   ist. Wie aus Fig. 2   ersichtlich, steuert die Hilfssteuereinrichtung SM eine Anzahl elektronischer Gatter, etwa hundert, von denen eines, GOO, gezeigt ist, die Zugang zu einer nicht dargestellten Fern-   sprechteilnehmeranschlussschaltung   ermöglichen. Auf der Anlageseite sind die Gatter GOO untereinander parallelgeschaltet, wie durch das Vielfachzeichen angedeutet ; sie liegen alle an einer Sammellei- : ung GH 10. In   einer Fernsprechzenrrale für 10000   Teilnehmer können prinzipiell 100 solche   Sammellei-   tungen GH 10 vorgesehen sein.

   Um diese verschiedenen Sammelleitungen miteinander verbinden zu können, sind ihrer mehrere   zu Obergruppen SG1, SG2   usw. zusammengefasst, von denen jede aus 10 Sammel- 

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 leitungen aufgebaut ist, GH 10... GH 19, von denen aber in Fig. 2 nur die ersten beiden und die letzte   dargestellt sind. In gleicher Weise ist dieObergruppeSG2 ebenfalls   aus 10Sammelleitungen GH 20... G 29 aufgebaut und ebenso die   andernObergruppen,   die inFig. 2 nicht weiter gezeigt sind. Für jede Obergruppe ist eine Zwischensammelleitung IH1, IH2 usw. vorgesehen, an die je 10 Gatter angeschlossen sind, über die die Verbindung zu den einzelnen Sammelleitungen in der betreffenden Obergruppe hergestellt werden können.

   Ferner sind weitere Zwischensammelleitungen IH 12 usw. für die Verbindung von den Sammelleitungen einer Obergruppe mit denen einer andern Obergruppe vorgesehen ; an diese sind 20 Gatter angeschlossen, die mit den Sammelleitungen der beiden beteiligten Obergruppen verbunden sind. Diese Anordnung von Zwischenverbindungen zwischen den Sammelleitungen der einzelnen Obergruppen ist in der deutschen Auslegeschrift 1075155 näher beschrieben.

   Andere Zwischenverbindungssammelleitungen sind ferner so vorgesehen, wie dies in der oben genannten Auslegeschrift beschrieben ist, insbesondere eine oder mehrereZwischensammelleitungen, von denen jede einerseits Zugang zu den 100 einer Teilnehmergruppe vermittels 100   elektronischerGatter bedienendenSammelleitungen hat,   anderseits mit einer Reihe von Speichern zur Aufnahme abgetasteter Sprachpulse derart verbunden ist, dass diese gemeinsame ZwischensammelleitungVerbindungen innerhalb einer Gruppe von an dieselbe Sammelleitung angeschlossenen Teilnehmern durch Verwendung zweier Zeitlagen ermöglicht, eine in Richtung von dem einen Teilnehmer zum Speicher, die andere zur Verbindung dieses Speichers zu dem andern   Teilnehmer ;

   dieseBetriebs-   art steht im Gegensatz zu der nach der   belgischenPatentschrift   Nr. 515 605, die der   deutschenpatentschrift   Nr. 943172 entspricht, bei der dieselbe Zeitlage für alle in Reihe liegenden Verbindungsglieder in einem Verbindungsweg verwendet wird. 



   Bei einer solchenAnordnung wird die gemeinsame Steuereinrichtung dazu verwendet, eine die Identität der rufenden Leitung, der gerufenen Leitung und insbesondere deren Stellung im Netzwerk, ferner die Zeitlagen kennzeichnende Information aufzuzeichnen. Die verwendeten Zeitlagen sind bei Verbindungen von Gruppe. zu Gruppe verschieden, für Verbindungen innerhalb ein und derselben Gruppe kann jedoch   dieselbeZ & itlage   auch bei den Sammelleitungen für den rufenden und für den gerufenen Teilnehmer verwendet werden. Andere Informationen können noch in der Hauptsteuereinrichtung aufgezeichnet werden,   insbesonderesteuerbefehle   oderBefehle für die zeitliche Reihenfolge für die Übertragung   vonln-   formationen während der Zugriffszeit. 



   Die ersten fünf bistabilen Schaltelemente Sol... So5 der Abfrageeinrichtung MST in Fig. l sind für die Speicherung derartiger Steuerbefehle vorgesehen. Jedem solchen bistabilen Schaltelement kann ein Steuerbefehl zugeordnet sein, aber es kann natürlich auch eines davon einer grösseren Anzahl von Steuerbefehlen zugeordnet sein, indem ein entsprechender Kode verwendet wird. Beispielsweise können die fünf bistabilen Schaltelemente   Sol... So5   bei Verwendung von paarigen Kombinationen für zehn verschiedene Steuerbefehle verwendet werden. Die bistabilen Schaltelemente SGG1... SGG5 werden zur Identifizierung der Obergruppe verwendet, der der rufende Teilnehmeranschluss angehört, d. h., die Tausenderziffer   inFormdes ( )-Kodes.   Die folgenden bistabilen Schaltelemente   Ce !...   CG5, TG1... TG5, UG1...

   UG5 werden in derselben Weise zur Kennzeichnung der Gruppe, also der Hunderterziffer, der   Zehner-und derEinerziffernderTeilnehmernummern   des rufenden Teilnehmers verwendet. Die butailen Schaltelemente CHG1... CHG7 kennzeichnen die vom rufenden Teilnehmer benutzte Zeitlage in Form eines (7,)-Kode, der es gestattet, 35 Kombinationen zu verwenden, von denen 25 zur Kennzeichnung der verschiedenen Zeitlagen dienen, von denen jede eine Spanne von 4   J. I   s in Anspruch nimmt, wobei die Abtastperiode eine Dauer von 100    s   aufweist. Die GruppenSGD, GD, TD, UD und CHD der bistabilen Schaltelemente dienen zur Speicherung von auf den gerufenen Teilnehmeranschluss Bezug   habenden In-   formationen, die den gleichbezeichneten Gruppen entsprechen. 



   Dadurch, dass eine Zwischenspeicherperiode in der Dauer von wenigstens derjenigen einer Abtast-   periode-von 100 lis   Dauer vorgesehen ist, werden die Informationen in der Abtasteinrichtung MST über eine Zeitdauer festgehalten, die deren Übertragung während einer jeden beliebigen Zeitlage zu einer jeden beliebigen Hilfssteuereinrichtung, etwa SM, gestattet. Praktisch wird man eine Speicherdauer von 120 us wählen, die in 12 Zeitintervalle von je   10 v. s   Dauer eingeteilt ist, die dazu geeignet sind, fürverschiedene nachfolgende logische Verfahrensschritte zu dienen.

   So sind die ersten   10 v. s   zur Ablesung eines Wortes aus dem Informationsspeicher MM vorbehalten und zur Einspeicherung dieses Wortes in die Abtasteinrichtung MST, wogegen die zwölfte, also die letzte Spanne von   10 us   Dauer zum Wiedereinschreiben des in der Abtasteinrichtung MST aufgezeichneten Wortes in die ihm zugeordnete Stelle in dem Hauptspeicher MM vorbehalten ist. Es bleiben also noch zehn weitere fürlogischeVerfahrensschritteohneEinschränkung bezüglich der und durch die in der Abtasteinrichtung MST   zwischengespeicherte (n)   Informa- : ion (en) verwendbare Zeitintervalle.

   Auf diese Weise ist es ersichtlich, dass man eine Betriebsfrequenz 

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 zur Steuerung des logischen Ablaufes der Vorgänge wählen kann, die merklich niedriger liegt als die für die Steuerung der an die Sammelleitungen angeschlossenen elektronischen Gatter verwendete Betriebs- 
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 sam aus der Abtasteinrichtung MST herausgelesen werden kann, wenn ein Wort in Übereinstimmung mit der in der bistabilen Schaltelementengruppe SO festgelegten Reihenfolge in derAbtasteinrichtung zwischengespeichert ist. Wenn sich in der Gruppe SO das Schaltelement SO 1 im Aktivzustand befindet, dann werden die Gatter G2... G7 derart in den leitendenzustand versetzt, dass an ihren Ausgängen Signale auftreten, die den Zustand der entsprechenden bistabilen Schaltelemente in der Abtasteinrichtung MST kennzeichnen, also den vom Schaltelement SGG3 für das Gatter G2 usw.

   Wenn man also annimmt, dass in der Abtasteinrichtung MST gespeicherte Information, die den rufenden Teilnehmeranschluss kennzeichnet, zurSteuereinrichtung SM übertragen werden soll, die seine Sammelleitung steuert, dann bilden die   den bi !. !'abilenSchaltelementen CHG1...   CHG7   zugeordnetenKoinzidenzgatterG6 undG7 eine Kom-   bination von siebenBinärsignalen, die der Zeitlage des rufenden Teilnehmers entsprechen, gemäss einem 
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 Mischgatter M1 und M2 anliegen. Die Ausgänge der sieben Mischgatter sind mit einer Vergleichseinrichtung CMP verbunden, die eine andere Reihe von Eingangsklemmen   Pl... P7   enthält. 



   Fig. 5 zeigt den Schaltplan für die Vergleichseinrichtung CMP in ausführlicher Darstellung. Einer jeden Klemme   P1... P7   entspricht ein Koinzidenzgatter G21... G27, dessen zweiter Eingang am Ausgang eines   entsprechendenMischgatters, in Fig. 5 mitMl   für den Ausgang   P1   bezeichnet, anliegt. Anderseits liegen die verschiedenen   Klemmen Pl...   P7 am Hauptimpulsgenerator der Fernsprechanlage an, von dem aus an die sieben Klemmen während der 25 aufeinanderfolgenden Zeitlagen einer Abtastperiode von   100 usDauer   nacheinander verschiedene Potential-Kombinationen angelegt werden, die die einzelnen 
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 bistabilen Schaltelementen PS1...

   PS7, die so betrieben wird, dass sich für jedeZeitlage immer drei von den sieben Schaltelementen in dem einen und die vier restlichen Schaltelemente immer in dem an-. 
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 belgischenpatentschrift Nr. 522580 beschrieben. Daher ist die Zähleinrichtung CT nach Fig. 5 nicht bis in alle Einzelheiten beschrieben. Es sind nur die bistabilen Schaltelemente BS1 und BS 7 dargestellt und die Verbindungen zwischen den verschiedenen   bistabilenSchaltelementen     BS1... BS7   sind durch das mit CT bezeichnete Rechteck dargestellt. Diese Verbindungen werden gemäss der Kodetafel hergestellt, die den Wechsel von einer Kombination der Schaltzustände zur nächsten angibt und dadurch die Kennzeichnung 
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 dessen es möglich ist alle Zeichen von 0 bis 24 zu kennzeichnen, bedient man sich der Gewichte   0-1-2-3-6-11-20.

   Die verschiedenenSummen   der drei Gewichte werden modulo 25 gebildet, oder anders ausgedrückt, die verschiedenen Summen der drei erforderlichen Gewichte werden um die Ziffer 3 vermindert. 



   In Fig. 5 ist an der Zähleinrichtung CT eine Klemme TW2 gezeigt, an der eine Eingangsspannung von   rechteckigerImpulsform   mit einer Sequenz von 250 kHz anliegt,   d. h., diePeriodendauer   beträgt4 us, 
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 us.teilung   ! mverhältnis 1 : 2   von der in Fig. 6 mit TWO bezeichneten Rechteck-Impulsfolge von 500 kHz abgeleitet, die vom Steuerimpulsgenerator der   Hauptimpulserzeugereinrichtung   geliefert wird. 



   Die Impulse TWO weisen eine Periodendauer von 2 us auf und aus dieser Folge wird mit Hilfe eines   Fünfzählers   eine in Fig. 6 nicht gezeigte Impulsfolge mit einer Periodendauer von 10 us erzeugt. Diese 
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Einer dieser Impulse, die in zeitlichen Abständen von 120 us auftreten, beispielsweise to, kann dann zur Steuerung einer Zähleinrichtung verwendet werden, diese viele Zeitlagen von 120   usDauer kenn-   

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   elektroden aller sieben Transistoren TR miteinander verbunden sind und durch diesen Verbindungspunkt die Ausgangsklemme der Vergleichseinrichtung dargestellt wird, wodurch die Anordnung einer besonderen Mischeinrichtung vermeidbar ist.

   Dieser gemeinsame Verbindungspunkt liegt über einen Widerstand R5 an dem Potential von-12 V und über einen Gleichrichter RE2 an dem Potential von - 6V, derart, dass das an der Ausgangsklemme auftretende Potential keinen den Wert von - 6V im negativen Sinne übersteigenden Wert annehmen kann. DieserPotentialwert von-6V kann nur dann erreicht werden, wenn sich alle sieben Transistoren TR im Sperrzustand befinden, d. h., wenn die beiden miteinander zu vergleichenden Kodes koinzidieren, indem jeder das Auftreten eines hohen Spannungswertes zwischen Emitter-und Basiselek-    
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 besteht, liegt die Emitterelektrode wenigstens eines der Transistoren an dem hohen Potential, wogegen anderseits das an derBasiseIektrode dieses Transistors von   der Klemme Pl   her anliegende Potential niedrig ist.

   Dadurch wird der pnp-Transistor leitend und es tritt daher das hohe Potential an der am Sperrgleichrichter RE2 liegenden Ausgangsklemme der Vergleichseinrichtung auf. Die Vergleichseinrichtung erzeugt infolge der Koinzidenz zwischen den beidenKodes einen negativenspannungsimpuls von   4 us   Dauer. Wenn jedoch infolge eines Fehlers die durch die Schaltelemente   CHG1...   CHG7 der Abfrageeinrichtung MST nach Fig. l zu den Eingängen der Vergleichseinrichtung CMP ausgesandte Kombination falsch ist, dann 
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    mehr. Die Vergleichseinrichtung CMP kann4 fis   Dauer während der Dauer einer Abtastperiode von   100 Ils   Dauer an ihrer Ausgangsklemme liefern.

   Wenn die zu den Emittern der sieben Transistoren TR nach Fig. 7 gelangende Potentialkombination derart zusammengesetzt ist, dass das resultierende Potential niedrig ist, dann bleiben alle Transistoren in allen 25 Z eitlágen im Sperrzustand und infolgedessen erscheinen an der Ausgangsklemme der Vergleichseinrichtung nacheinander 25 Kanalimpulse von je 4   u   s Dauer.

   Eine solche fehlerhafte Funktion ist unerwünscht, denn sie gestattet die Übertragung von Information zu   einerHilfsspeichereinrichtung, doch würde dieseInformation   statt in den über durch den Zeitlagenimpuls   leitende Gatter zugänglich zugeordneten   Hilfsspeicher allein eingeschrieben zu werden für alle 25 Zeitlagen, also für alle   25,     mit der Sammelleitung verbundenen Anschluss-   schaltung aufgezeichnet, die daher alle miteinander vielfachgeschaltetwürden. Dies kann durch Verdoppelung   derVergleichseinrichtung CMP mitsicherheit vermieden werden, indem   man die durch denSchaltzustand der bistabilen Schaltelemente CHG1... CHG7 gegebene Information zweifach aufzeichnet, nämlich einmal in der normalen Form und einmal in der Komplementärform.

   Es sind also zwei Vergleichseinrichtungen CMP vorgesehen, eine, die von dem Kode in seiner Normalform durch die an den Klem -   menPl...   P7 auftretenden Impulse gesteuert wird und die   andere, die von den komplementären Impulsen     gesteuertwird, diean'denAusgängen der"l"-Stufen derbistabilenSchalteIementeBSl... BS7 inFig. 5   und im komplementären Kode auftreten, wobei beide Kodes von der Abfrageeinrichtung MST nach Fig. 1 erzeugt werden. Wenn ein falscher Kode nicht mehr drei Elemente in dem einen und die restlichen vier Elemente in dem andernZustand enthält, dann kann dadurch eine der beiden Vergleichseinrichtungen zur Aussendung eines Ausgangsimpulses veranlasst werden, die zweite, im Komplementärkode betriebene kann jedoch keinen solchen Ausgangsimpuls erzeugen.

   Steuert man daher ein Koinzidenzgatter durch die Ausgangssignale der beidenVergleichseinrichtungen, dann kann dieses niemals ein fehlerhaftes Ausgangssignal geben. Ein während 100 ps den Ausgangsimpuls einer Vergleichseinrichtung, die er steuert, her- 
 EMI8.3 
 
Kode 11 1 1 1 1 1Vergleichseinrichtung angelegt, an deren   Ausgang während   irgendeiner Zeitlage keinen Impuls herbeiführen kann. Es muss nur dafür gesorgt sein, dass die beiden Vergleichseinrichtungen bei vollständiger Koinzidenz von dem durch die Schaltelemente CHG1... CHG7 erzeugten Kode und dem durch die bistabilen Schaltelemente BS1... BS7 erzeugten Komplementärkode genau gleichzeitig zur Aussendung eines Steuerimpulses veranlasst werden.

   Sollte die Zähleinrichtung CT fehlerhaft werden, dann kann man natürlich auch die Aussendung eines Impulses am Ausgang der Vergleichseinrichtung verhindern. 



   Der am Ausgang der Vergleichseinrichtung CMP erzeugte Kanalimpuls gelangt an diejenige Hilfssteuereinrichtung, zu der die Information, d. i. die Kennzeichnung des Teilnehmeranschlusses des rufenden Teilnehmers übertragen werden soll, die durch die Schaltelemente TG1... TG5. und UG1... UG5   nachFig. l   bestimmt ist. Das Kennzeichen der Hilfssteuereinrichtung SM entspricht dem Kennzeichen der Sammelleitung, die den rufenden Teilnehmer bedient und die durch die Schaltelemente SGG1... SGG5 und   GG1...   GG5 bestimmt ist, durch die die Obergruppe gekennzeichnet ist, zu der die Sammelleitung   gehört, und die   Sammelleitungsnummer in dieser Obergruppe, oder. anders ausgedrückt,   dieTausender   und die Hunderterziffer der Teilnehmernummer des rufenden Teilnehmers. Die durch die Schaltelemente SGG1...

   SGG5 bestimmte Information, die an den Ausgängen der Mischgatter M3 auftritt, wird als 
 EMI8.4 
 

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    )-Kode ausgedrUcktden amAusgang derVergleichseinrichtung   CMP erzeugtenKanalimpuls bildenden Gatter   G8... kann man   einen Kodeumsetzer DCS vorsehen, die mittels fünf Eingangsleitungen gesteuert wird, an denen der (5)- 
 EMI9.1 
 -KodeKanalimpuls von 4 Ils Dauer während einer jeden Zeitspanne von   120 Ils   Dauer auftreten kann. Die gestrichelte Trennlinie in Fig. l zeigt an, dass für die Leitungen in dem Teil der Anordnung, der Steuerimpulse von relativ hohersequenz führt, also die Hilfssteuereinrichtungen SM und die an diese angeschlossenen Gatter G10..., die übliche Vorsorgegegen gegenseitige Beeinflussung, wie Abschirmung und Erdung, zu treffen ist.

   Die andern Teile der Anordnung führen Impulse von wesentlich niedrigerer Sequenz. 



   Die zu der durch die Gatter G8 und G9 ausgewählten Hilfssteuereinrichtung zu übertragende Infor mation erscheint an den Ausgangsklemmen der Mischgatter M5 und M6, d. h. an zehn Leitungen in Form 
 EMI9.2 
 angezeigt, sind diese Leitungen mit den 100 Hilfssteuereinrichtungen SM vielfachgeschaltet und in jeder Hilfssteuereinrichtung SM sind zehn Koinzidenzgatter G10, Gll vorgesehen, die die Übertragung der die   Zehner- und   die Einerziffern kennzeichnenden Information zu der bestimmten Hilfssteuereinrichtung SM nur beim Auftreten des vom Gatter G9 her kommenden Kanalimpulses gestatten. 



   Aus Fig. l ist ersichtlich, dass die Übertragung des Kanalimpulses zu den 100 Hilfsspeicher in zwei Stufen vor sich geht ; ebenso können Schaltmittel für die Steuerung der Kanalimpulse zu andern Hilfssteuereinrichtungen vorgesehen werden als die, welche die zu den   Leitungsanschlusssc'1altungen   führenden elektronischen Gatter steuern. Die erste Schaltstufe ist prinzipiell fähig, zusätzliche Richtungen zu   Hilfs-   speichereinrichtungen mitzuerfassen, die das Aussenden des Rufsignals zum Teilnehmeranschluss des Gerufenen steuern. Ebenso ist es möglich, Informationen zu der die Anschaltung einer Sammelleitung GH10 nach Fig. 2 steuernden Hilfssteuereinrichtung an eine Zwischensammelleitung IH1 oder IH12 zu übertragen.

   Tatsächlich kann diese Übertragung von Informationen zur Steuerung von Verbindungen zwischen einer Teilnehmersammelleitung und einer Zwischensammelleitung gleichzeitig mit der Übertragung der die Teilnehmernummer des rufenden Teilnehmers innerhalb seiner Hundertergruppe kennzeichnenden Information erfolgen. Die zurSpeichereinrichtungSM analoge. nicht weiter gezeigte Speichereinrichtung ist für die direkte Steuerung der Verbindungen der Teilnehmersammelleitung in die Fernsprechanlage vorgesehen und die von der Ausgangsklemme des Gatters G9 führende Leitung steuert auch die zweite am andern Ende des   dieSammelleitung   GH10 bildenden Koaxialkabels angeordnete Hilfssteuereinrichtung. Auf diese Weise wird ein Gatter an jedem Ende der Sammelleitung GH10 in einer bestimmten Zeitlage leitend. 



   Diese die Zwischensammelleitung kennzeichnende Information, an die eine für eine Teilnehmergruppe   vorgesehenesammelleitung   während einer   vorbestimmtenZeitlage   angeschlossen werden soll, kann von den bistabilen Schaltelementen in der   Zwischenspeichereinrichtung MST   abgeleitet werden. Insbesondere ist dann, wenn nur eine Zwischensammelleitung für eine Verbindung zwischen zwei bestimmten Teilnehmern   inBetracht   kommt, derenKennzeichen durch das Kennzeichen der Obergruppen automatisch bestimmt, denen die beiden Teilnehmer angehören, wie aus Fig. 2 hervorgeht.

   Es genügt daher, während der Übertragung der   Zehner- und   der Einerziffer der Teilnehmernummer des rufenden (gerufenen) Teilnehmers zu der die Sammelleitung steuernden Hilfssteuereinrichtung gleichzeitig auch das Kennzeichen der Obergruppe des gerufenen (rufenden) Teilnehmers zur Hilfssteuereinrichtung auf der Amtsseite der Sammelleitung zu übertragen, damit diese Einrichtung das Gatter zur Zwischensammelleitung in den leitenden Zustand steuern kann. 



   Die Hilfssteuereinrichtung SM mit den Gattern G10 und Gll kann in der in Fig. 3 gezeigten Art ausgeführt sein. Daraus geht hervor, dass die Einrichtung SM eine Reihe von Hilfsspeichereinrichtungen DSM enthält, die mit bistabilen Schaltelementen BS verbunden sind. In jeder Einrichtung SM sind ebensoviel Hilfsspeicher vorgesehen als darin von der Abtasteinrichtung MST gesteuerte   binäre Schaltelemente   vor- 

 <Desc/Clms Page number 10> 

 handen sind, die zu dieser Einrichtung übertragen werden. im vorliegenden Falle einer Übertragung der   Zehner- und   der Einerziffer in Form eines   (5) - rodes   also 10. 



   Da der Speicher MM   nachFig. l   und dieSpeicher DSM nach Fig. 3 für Zugriff in zeitlicher Aufeinan- derfolge eingerichtet sind, wird die Information mit Hilfe des bistabilen Schaltelementes BS in derselben
Weise zwischengespeichert wie die   bistabilenElemente   in der Abfrageeinrichtung MST nach Fig. l vorge- sehen sind. Die Umlaufgeschwindigkeit ist jedoch in den Hilfsspeichereinrichtungen deutlich höher als jene in   der Hauptspeichereinrichtung, weshalb   es vorteilhaft ist, diese Hilfsspeichereinrichtungen als dyna- mische oder Umlaufspeicher auszuführen, die im wesentlichen als Verzögerungsglieder ausgebildet sind, in denen eine Information in   bin rérForm   ständig umläuft.

   In solchen Speichern ist die Information dyna- misch aufgezeichnet und es ist daher   nicht'notwendig,eineZugriffseinrichtungvorzusehen.Eine Zwischen--   speichereinrichtung BS ist jedoch noch notwendig, um einen jeden umlaufenden Impuls während der ent- sprechenden Kanalzeitlage von 4 us Dauer zu den Aussenanschlüssen zwischenzuspeichern. 



   Fig. 4 zeigt die wesentlichen Elemente eines dynamischen Speichers DSM. Er besteht im   wesentli-   chen aus einem Verzögerungsglied DL, vorzugsweise einer magnetostriktiven Verzögerungsleitung mit einer Verzögerungszeit von etwa   96 us.   In diesem Verzögerungsglied laufen Impulse im zeitlichen Ab- stand von 4 lis um. Die am Ausgang der Verzögerungseinrichtung DL erscheinenden Impulse werden durch   einen Verstärker   AMP verstärkt und einerseits an das Koinzidenzgatter 12, anderseits über einen Inverter 11 an das Koinzidenzgatter G13 geleitet. Diese beiden Gatter G12 und G12 werden durch Impulse TW1 gesteuert, die nach Fig. 6 negatives Potential in der Dauer von   etwa l us   Impulspause in einer Sequenz von 250 kHz anlegen.

   Je nachdem, ob vom Verstärker AMP her ein Impuls anliegt oder kein Impuls anliegt, kann jeder dieser Impulse TW1, die einander in einer Sequenz von 250 kHz folgen, entweder zum Ausgang des Gatters G12 oder zu dem des Gatters G13 gelangen. Im erstgenannten Fall wird das bistabile Schaltelement BS in den Zustand 0 versetzt, insbesondere durch die mit dem Beginn einer Kanalzeitlage zusammenfallende aufsteigende Flanke des Impulses TW1, im andern Fall gelangt es in den Zustand 1. 



  Befindet sich das bistabile Schaltelement-BS im Zustand 0, dann aktiviert es den einen Eingang des Gatters G14, dessen anderer Eingang durch den von der Vergleichseinrichtung CMP in Fig. l ausgesandten Kanalimpuls über einen Inverter 12 gesteuert wird. Solange ein von der Vergleichseinrichtung CMP'noch nicht zu der in Betracht gezogenen Hilfsspeichereinrichtung geleiteter Kanalimpuls vorhanden ist, befin-   det sich das Gatter G14 im leitenden Zustand und wenn der Ausgang des bistabilen Schaltelementes BS   in dessen Zustand 0 durch einen vom Ausgang der   Verzögerungseinrichtung   DL kommenden aktiv ist,

   tritt ein Impuls von der Dauer von 4 us am Ausgang des Gatters G14 auf und gelangt über das Mischgatter M8 an den einen der Eingänge des Koinzidenzgatters   G15.   Der andere Eingang des Gatters G15 erhält Steuerimpulse TW2 nach Fig. 6, die ebenfalls in einer Sequenz von 250 kHz auftreten. Wenn ein vom   Mischgat-   ter MS ausgehender Impuls von 4 us Dauer am Gatter G15 anliegt, dann lässt dieses einen Impuls TW2 durch und dieser betätigt eine   monostabileKipP5chaltungMS,   indem er sie in den unstabilenzustand versetzt. Diese monostabile Kippschaltung erzeugt einen Impuls, dessen Dauer kürzer ist als eine   Kanalzeit-   lage von 4 us Dauer, dann kehrt sie wieder in ihren stabilen Zustand zurück.

   Sie kann als Sperrschwinger ausgebildet sein, dessen Ausgangstransformator mit dem Eingang der magnetostriktiven Verzögerungsleitung DL gekoppelt ist, wie dies in der belgischen Patentschrift Nr. 587746 beschrieben ist. Die aufsteigendeFlanke des ImpulsesTW2 dient zur Betätigung der monostabilenKippschaltung MS, indem diese Impulsflanke mit dem. Beginn eines Zeitlagenimpulses zusammenfällt.

   Auf diese Weise wird der vom Verstärker AMP erzeugte Impuls in seiner ihm zukommenden Zeitlage regeneriert, indem durch die in dem Ver-   zögerungsglied   DL bewirkte   Impulsverzögerung   von der Grössenordnung von 96 us unter der Bedingung ein Impuls erzeugt wird, dass ein am Beginn der vorhergehenden Zeitlage in dem Zyklus erzeugter, das Verzögerungsglied DL durchlaufender Impuls dessen Ausgang erreicht, oder dass jedenfalls der Beginn der vorhergehenden Zeitlage in dem Zyklus mit der aufsteigenden Flanke des Impulses TW1 und mit dem durch den Verstärker AMP   erzeugten'Impuls zusammenfällt ; dabei   ist nur die aufsteigende Flanke des Impulses TW2 imstande, das bistabile Schaltelement MS nach dem Kippen des bistabilen Schaltelementes BS in dessen 0-Stellung auch zu kippen.

   Mit   ändern Worten,   der wirksame Impuls TW2 ist derjenige, der in bezug auf den Impuls   TW1,   der das bistabile Schaltelement BS gekippt hat, um eine Zeitlage verzögert ist ; Wenn anderseits eine neue von der Hauptsteuereinrichtung herrührende Information in die Spei-   chereinrichtungDSM eingeschriebenwerdenmuss,   dann gelangt   einimpuls von 4 usDauer   an das Gatter G12 in den Umlaufspeicher DSM und in Abhängigkeit von dem am ändern Eingang des Gatters G10 anliegenden Binärsignal erscheint ein Impuls von 4 us Dauer am Ausgang von diesem Gatter G10 bzw. er unterbleibt und dementsprechend kann einimpuls über das Mischgatter M8 den Zugang eines Impulses TW2 zu der monostabilen Kippschaltung MS in der vorbeschriebenen Weise zulassen oder verhindern.

   Auf diese 

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 Weise sperrt der Kanalimpuls von 4   jlS   Dauer das Gatter G14 vermittels des Inverters 12 derart, dass die bis dahin in dem Verzögerungsglied   DL während   der betrachteten Zeitlage umlaufende Information getilgt wird, um durch eine neue vom Gatter G10 her übertragene Information ersetzt zu werden. 



   Die von der Abfrageeinrichtung MST herrührende, dem Gatter G10 an dem nicht am Inverter 12 angeschlossenenEingang anliegende Information steht dort auf die Dauer von   110 bols   an, weil entsprechende Massnahmen getroffen sind, die Übertragung der Information an das Gatter G10 während der Zeitlage to von 10 lis zu verhindern, die der Ablesung aus dem Hauptspeicher MM entspricht, während welcher Zeit die Information in einer bistabilen Kippschaltung TG3 aufgezeichnet ist, die einen Teil der ZwischenspeichereinrichtungMST bildet.

   Wie   in Fig. 6   angegeben, fällt das Ende des Impulses von 110   lisdauer   mit dem Ende des Impulses tll oder mit dem Beginn des Impulses to zusammen ; es fällt also mit dem Übergang von einerzeitlage in die nächste   zusammen, wobei dieZwischenspeicherdauervon120 jus dieSumme   von allen Kanalzeitlagen von je   41is   des gesamten Zeitvielfaches darstellt. 



   Die fünf Umlaufspeicher DSM, die zur Kennzeichnung der Zehnerziffer der Teilnehmernummer des 
 EMI11.1 
 setzeinrichtung DCT vermittels ihrer fünf   bistabilen KippschaltungenDS ; in jedemZeitkanalvon   4 jlsDauer setzen sie den von den Zuständen der fünf bistabilen Kippschaltungen gebildeten   (5)-Kode   in einen   (")-   Kode um, der dadurch gebildet wird, dass ein Signal auf einer der zehn Ausgangsleitungen des Umsetzers DCT erscheint. Ein analog aufgebauter Umsetzer DCU dient im Zusammenwirken mit den fünf Umlaufspeichern, die die Einerziffern der Teilnehmernummern der rufenden Teilnehmer in Form   veines ('s   Kodes enthalten, für deren Umsetzung in die dekadische Form.

   Die zehn Ausgangsleitungen des Umsetzers DCT und die zehn Ausgangsleitungen des Umsetzers DCU dienen zur Steuerung einer Matrix mit 10 x 10 = 100 Elementen X00 an den Kreuzungsstellen der Einer- mit den Zehnerleitungen. Ein durch die entsprechende Einer- und Zehnerleitung in Koinzidenz aktiviertes Element X00 kennzeichnet die Nummer einer rufenden Leitung innerhalb einer Gruppe von 100 Leitungen auf diesem Zeitlagenkanal. 



  Das von dem aktivierten Element X00 ausgehende Signal steuert das dem rufenden Teilnehmeranschluss zugeordnete Gatter 600 in den leitenden Zustand. 



   Die Erfindung ist hinsichtlich ihrer Anwendung nicht auf Fernsprechanlagen beschränkt. Sie ist insbesondere für solche   imZeitvielfach betriebene Fernsprechanlagen   verwendbar, bei denen wegen geringerer Anzahlen von Teilnehmeranschlüssen keine Zwischensammelleitungen notwendig sind. 



   Insbesondere bei Fernsprechanlagen mit nicht allzuvielen Teilnehmeranschlüssen, etwa solchen mit 1000 Anschlüssen, ist die Anwendung der Erfindung von grossem Vorteil, weil eine einzige Hauptsteuereinrichtung zur gleichzeitigen Aufzeichnung von Wörtern mit verschiedener funktioneller Bedeutung geeignet ist, beispielsweise einer Funktion für die Steuerung des Registers und einer Überwachungsfunktion. Dieselbe Spalte der Speichereinrichtungen in Koordinaten-Anordnung ist dann imstande eine Registerinformation zu speichern und eine Überwachungsfunktion, wobei eine oder mehrereSpalten für die Speicherung der Funktionen der andern, beispielsweise Register oder Überwachung, eingerichtet sind.

   Die Ersparnis liegt darin, dass nur eine   gemeinsamespeichereinrichtung   vorgesehen ist und dass   dieSpeicherkapazi-   tät, insbesondere   die Anzahl der Binärbit   eines jeden Wortes praktisch durch die höchste Anzahl an Ziffern entweder für die Überwachung oder für die Aufzeichnungseinrichtung bestimmt ist. 

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Claims (1)

  1. PATENT ANSPRÜCHE : 1. System zur Steuerung eines Durchschaltenetzwerkes für Vermittlungseinrichtungen, insbesondere für Fernsprechvermittlungseinrichtungen, mit einer Anzahl von im Zeitvielfach betriebenen Sammelleitungen, die zurBedienung entsprechender Gruppen von Anschlüssen dienen, zwischen denen Verbindungen herstellbar sein sollen, wobei diesen Sammelleitungen Hauptspeichereinrichtungen oder Hilfsspeichereinrichtungen zugeordnet sind, die auf die im Zeitvielfach zwischen den von den entsprechenden Sammelleitungen bedienten Anschlüssen aufgebauten Verbindungen bezughabende Informationen speichern, und mit Schaltelementen die zur Steuerung, insbesondere zum Aufbau von Verbindungen.
    zur Richtungslenkung derselben und zur Auflösung derselben sowie von Schaltelementen zur Überwachung aufgebauter Verbindungsleitungen oder zur Überwachung von Hauptspeichereinrichtungen dienen, wobei die genannten Hilfsspeichereinrichtungen und die genannten Hauptspeichereinrichtungen, die mit einer Mehrfachwortspeichervorrichtung und einer daran angeschlossenen Zwischenspeichereinrichtung, um die in der Mehrfachwortspeichereinrichtung gespeicherten Wbrte zwischenspeichem.
    ausgestattet sind, und mit Schaltelementen zur Überwachung von Einrichtungen zur selektiven Zuordnung die zwischen den Zwischenspeichereinrichtungen der Hauptspeichereinrichtungen und den Zwischenspeichereinrichtungen der Hilfsspeichereinrichtungen angeordnet sind, dadurch <Desc/Clms Page number 12> EMI12.1 die EinrichtungenKoinzidenzgatterG8-Gll) aufgrund der Identität der in derhilfsspeichereinrichtung gespeicherten Worte und einen Teil der gespeicherten Worte in der Hauptspeichereinrichtung steuerbar sind und die Zwischenspei- cheteinrichtung der Hauptspeichereinrichtung mit der Zwischenspeichereinrichtung der gewählten Hilfe speichereinrichtung nur während einer Zeitlage verbinden, während der die in den Sammelleitun- gen (GH10... GH29, IH1, IH2.
    IH12...) eingeschriebenen Worte die mit einem Teil der in der Haupt- speichereinrichtung gespeicherten identisch sind, in der Zwischenspeichereinrichtung der Hauptspeicher- einrichtung speicherbar sind.
    2. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an die Hauptspeichereinrichtung eine aus beispielsweise mehreren bistabilen Kippschaltungen zusammengesetzte Zwischonspeichereinrichtung an- geschlossen ist, so dass die Im Hauptspeicher aufgezeichnete Information den Hilfsspeichereinrichtungen während der Dauer der Abtastperiode auf Abruf zur Verfügung steht, wonach sie, allenfalls nach Abän- derung, vom Zwischenspeicher zurück in die Hauptspeichereinrichtung übertragbar ist.
    3. System nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Hauptspeichereinrichtung aus einer oder mehreren in nacheinander erfolgendem Zugriff zugänglichen Speichereinrichtung (en) besteht, die zur Übertragung jedes Wortes von einer Speichereinrichtung in dem der Speichereinrichtung eigenen Zeittakt während einer Zeitspanne in die Zwischenspeichereinrichtungen, die wenigstens gleich der Periodendauer des Abtastrhythmus ist, dient (dienen).
    4. System nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass diese Zeitspanne oder Zwischen- speicherdauer ein Vielfaches der durch die Anzahl der auf den Sammelleitungen verwendeten Kanäle geteilten Abtastperiodendauer ist.
    5. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die in der Hauptspeichereinrichtung (MM) zwischengespeicherteInformation selbsttätig mittels Einrichtungen zur selektiven Zuordnung in die Spei- cher derHilfsspeichereinrichtungen einschreibbar ist, was immer für eine Information in diesen Hilfsspeichereinrichtungen zur Zeit der Aufzeichnung von der Hauptspeichereinrichtung her aufgezeichnet ist.
    6. System nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzahl der zur Speicherung von Wörtern dienenden Abteilungen in dem Speicher oder den Speichern der Steuereinrichtung in Abhängigkeit von dem vorliegenden Verkehrswert bestimmt ist, beispielsweise als Funktion von der Anzahl der Verbindungen, deren Aufbau gleichzeitig gesteuert werden soll, oder als Funktion der Anzahl der Verbindungen, die gleichzeitig'aufgebaut werden können.
    7. System nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass mit den Sammelleitungen verbundene Hilfsspeichereinrichtungen vorgesehen sind, die aus in nacheinander erfolgendem Zugriff zugänglichen Speichereinrichtungen zusammengesetzt sind und zur Aufzeichnung von auf Anschlussschaltungen bezughabender Information befähigt sind, wobei die Anschlussschaltungen während einer Zeitlage mit diesen Sammelleitungen verbunden sind, und dass dieHilfsspeichereinrichtungenmit ebenso zugeordnetenSchalt- gliedern desZwischenspeichers verbunden sind, die zurZviischenspeicherung der entsprechenden Information während einer jeden Zeitlage dienen, wobei Schaltglieder zur Auswahl vorgesehen sind,
    die eine wahlweise Verbindung der Zwischenspeichereinrichtungen der Hauptspeichereinrichtung mit den Zwischenspeichereinrichtungen einer oder mehrerer Hilfsspeichereinrichtungen zur Bedienung der Sammelleitungen gestatten, ferner Gattér, die durch die Kennzeichnung einer in den Zwischenspeichern der Hauptspeichereinrichtung gespeicherten Zeitlage zwecks Übertragung der Information zu der Zwischenspeichereinrichtung oder den Zwischenspeichereinrichtungen der ausgewählten Hilfsspeichereinrichtung während, derjenigen Zeitlage steuerbar sind, deren Kennzeichen in der Hauptspeichereinrichtung aufgezeichnet ist.
    8. System nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass eine von einer Impulsquelle dauernd gespeiste Zähleinrichtung mit wenigstens n verschiedenen Zuständen, worin n die Anzahl der Kanäle bedeutet, vorgesehen ist, und die Impulsfrequenz der Impulsquelle gleich dem n-fachen der Abtastfrequenz ist, und die Zähleinrichtung während einer Abtastperiode alle n Zustände durchläuft, dass ferner Schaltglieder vorgesehen sind, die den einen Kanal kennzeichnenden, in einem derZwischenspeicher der Hauptspeichereinrichtung kodiert aufgezeichneten Kennzeichen mit dem Kode, der durch den Stand der Zähleinrichtung definiert ist, vergleichen, so dass der von der Vergleichseinrichtung erzeugte Impuls in der Zeitlage, in der die beiden Kodes übereinstimmen,
    durch die Schaltglieder zur Auswahl der Information zu der Zwischenspeichereinrichtung oder zu den Zwischenspeichereinrichtungen der in der Zwischenspeichereinrichtung der Hauptspeichereinrichtung gekennzeichneten Hilfsspeichereinrichtung übertragbar ist und zur Steuerung in den leitenden Zustand der die Übertragung der in dem Zwischenspeicher der Haupt- <Desc/Clms Page number 13> speichereinrichtung aufgezeichneteninformationzu demZwischenspeicheroder zu denZwischenspeichern der Hilfsspeichereinrichtung gestattenden Gatter dient.
    9. System nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Information aus der Hauptspeichereinrichtung zu der oder den Hilfsspeichereinrichtung (en), die eine bestimmte Sammelleitung bedient (bedienen), in einer bestimmten Zwischenspeicherperiode mittels Einrichtungen zur selektiven Zuordnung übertragbar ist.
    10. System nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Hauptspeichereinrichtung zur Aufzeichnung von Steuerinformationen für die auszuführenden Schaltvorgänge eingerichtet ist, derart, dass dieseSteuerinformationen in die mit der Hauptspeichereinrichtung verbundenen Zwischenspeichereinrichtung übertragbar ist und bei Änderung der Steuerinformation bei der Umspeicherung eine neue Steuern- formation gemeinsam mit der andern zurück zur Hauptspeichereinrichtung übertragbar ist, damit inder nächsten, dieser Information zugeteilten Zwischenspeicherzeit die andere Information wieder zur Verfü- gung steht.
    11. System nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischenspeicherzeit für die aus der Hauptspeichereinrichtung abgelesene Information grösser ist als die Dauer der Ableseperiode, die in eine vorbestimmte Anzahl vonZeitelementen eingeteilt ist, in denen logische Schaltvorgänge durch dieHauptspeichereinrichtung, beispielsweise durch die Registerschaltung, zu und von deren Zwischenspeichereinrichtung ausführbar sind.
    12. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Hilfsspeichereinrichtungen eine Mehrzahl von Verzögerungsgliedern enthalten, in denen eine die Anschlussschaltungen, an die die Sammelleitung in periodischer Wiederholung anschaltbar sind, durch Gegenwart oder Abwesenheit einer einen Impuls kennzeichnenden Information ständig speicherbar ist, wobei ein jedes dieser Verzögerungsglieder mit einer in dem Umlaufweg eingeschleiften bistabilen Kippschaltung in Verbindung steht, die zur Steuerung der Gatter dient, die mit der Sammelleitung verbunden sind, und die statt durch dat Verzögerungsglied durch die Hauptspeichereinrichtung steuerbar sind.
    13. System nachAnspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass an jedemEnde einer Sammelleitung eine Mehrzahl von Verzögerungsgliedern zur Kennzeichnung der mit dieser Sammelleitung verbundenen Gatter vorgesehen ist.
    14. System nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Hauptspeichereinrichtung eine in zeitlicher Folge abtastbare Speichereinrichtung enthält, beispielsweise in Koordinatenanordnung, deren Abteilungen Wörter speichern können, deren jedes zu einer gegebenen Verbindung gehört und verschiedene Funktionen erfüllt, insbesondere eine Registerfunktion für den Aufbau einer Verbindung und eine Überwachungsfunktion.
    15. System nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass diese Funktion beispielsweise eine Registerfunktion oder eine Überwachungsfunktion ist und der Befehl zur Durchführung dieser Funktion durch die in zeitlicherFolge abgetasteteSpeichereinrichtung kodifizierbar ist, beispielsweise mit Hilfe von einer oder mehreren Spalten eines Speichers in Koordinatenanordnung.
    16. System nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass von der Hilfsspeichereinrichtung zur Zwischenspeichereinrichtung zu übertragende und einer Mehrzahl von Hilfsspeichereinrichtungen parallel zuführbare Information nur die Zwischenspeichereinrichtung (en) erreichbar ist (sind), die durch den von der Vergleichseinrichtung erzeugten Impuls ausgewählt ist (sind).
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