AT234865B - Elektrischer Schichtwiderstand und Verfahren zu seiner Herstellung - Google Patents

Elektrischer Schichtwiderstand und Verfahren zu seiner Herstellung

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AT234865B
AT234865B AT600462A AT600462A AT234865B AT 234865 B AT234865 B AT 234865B AT 600462 A AT600462 A AT 600462A AT 600462 A AT600462 A AT 600462A AT 234865 B AT234865 B AT 234865B
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AT
Austria
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sep
graphite
electrical sheet
manufacture
sheet resistance
Prior art date
Application number
AT600462A
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English (en)
Inventor
Friedrich Hummel
Anton Minatti
Original Assignee
Anton Minatti
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  • Compositions Of Macromolecular Compounds (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Elektrischer Schichtwiderstand und Verfahren zu seiner Herstellung 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 zielen. Schichten mit solchen richtungsabhängigen Widerstandswerten sind für gewisse Zwecke wünschenswert. 



   Die erfindungsgemässen Schichtwiderstände werden für eine bestimmte Nenntemperatur ausgelegt, die sich nach dem vorgesehenen Verwendungszweck richtet. Durch Variation der Mengenbestandteile, insbesondere der Ölmenge und der das Öl leitend machenden, genannten Substanzen wird der Wert der Nenntemperatur verschoben. 



   Nachstehend werden einige Beispiele für die Zusammensetzungen verschiedener Gemenge für die Herstellung sich selbst regelnder Schichtwiderstände für diverse Nenntemperaturen beschrieben, ohne jedochdamit die Erfindung auf diese Beispiele einzuschränken. Vielmehr sollendurch diese Patentschrift alle jene Widerstandsschichten geschützt sein, die aus ähnlichen Bestandteilen bestehen und die Eigenschaft haben, eine gewünschte, vorbestimmte Temperatur konstant oder annähernd konstant zu halten. 



     Beispiel l : Nenntemperatur   zirka   40 C,   unverdämmt verlegt. a) 74 GT (= Gewichtsteile)   AS20s   
 EMI2.1 
 
<tb> 
<tb> 5, <SEP> 7 <SEP> GT <SEP> Silizium
<tb> 8 <SEP> GT <SEP> MgSO. <SEP> 7H <SEP> O
<tb> 
 werden in 1000   cm3   Wasser bei   900C   eingetragen und nach zirka 6 Stunden Behandlung die Flüssigkeit auf pH7 neutralisiert. Davon werden 170 GT mit 170 GT Öl, z.

   B. dem Teeröl"Bardol", welches zwischen 230 und 3100C siedet, bei etwa   900C   vermischt, sehr gut und sehr schnell gerührt und dann sofort folgendem Gemisch aus 
 EMI2.2 
 
<tb> 
<tb> b) <SEP> 2600 <SEP> GT <SEP> Graphit <SEP> mit <SEP> 95% <SEP> Kohlenstoffanteil
<tb> 1200 <SEP> GT <SEP> Flammruss
<tb> 7900 <SEP> GT <SEP> Polystyrol <SEP> mit <SEP> 33% <SEP> Festkörperanteil, <SEP> davon <SEP> 5% <SEP> des <SEP> Polyvinyläthers <SEP> Lutonal <SEP> M <SEP> 40, <SEP> und <SEP> 67%
<tb> Lösungsmittel <SEP> zugesetzt <SEP> und
<tb> 
 c) die gesamte Mischung 48 Stunden am besten in einer Kugelmühle gemahlen. Bei dieser Vermischung ist keine Erwärmung notwendig. 



     Beispiel 2 : Nenntemperatur für   zirka 50 C, Widerstand unverdämmt verlegt. 



   170 GT der im ersten Beispiel unter a)   angeführten   Mischung werden mit 130 GT Öl   (z. B.   Bardol) bei   900C   vermischt, sehr gut und sehr rasch verrührt und dann folgendem Gemisch zugesetzt : 
 EMI2.3 
 
<tb> 
<tb> 6600 <SEP> GT <SEP> Graphit <SEP> mit <SEP> 55% <SEP> Kohlenstoffanteil
<tb> 1200 <SEP> GT <SEP> Flammruss
<tb> 7900 <SEP> GT <SEP> Polystyrol <SEP> und <SEP> 671o <SEP> Lösungsmittel.
<tb> 
 
 EMI2.4 
 
 EMI2.5 
 
<tb> 
<tb> s <SEP> pie <SEP> I <SEP> 3 <SEP> : <SEP> Nenntemperatur <SEP> für <SEP> zirka <SEP> 300C <SEP> bei <SEP> verdämmt <SEP> verlegtem <SEP> Widerstand.a) <SEP> 74GTAs
<tb> 8 <SEP> GT <SEP> MgS04. <SEP> 7HzO <SEP> 
<tb> 
 in 1000 cm3 Wasser lösen bei 90 C (zirka 6 Stunden Lösezeit), dann auf pH7 neutralisieren.

   Davon 160 GT mit 500 GT 01 bei   900C   vermischen, sehr gut und sehr   schnell verrühren   und dann sofort folgendem Gemisch zusetzen : 
 EMI2.6 
 
<tb> 
<tb> b) <SEP> 3150 <SEP> GT.. <SEP> Graphit <SEP> mit <SEP> 55% <SEP> Kohlenstoffanteil
<tb> 5800 <SEP> GT <SEP> eines <SEP> Polyamides, <SEP> z. <SEP> B. <SEP> Versamid <SEP> 950. <SEP> mit <SEP> 331o <SEP> Festkörperanteil <SEP> und <SEP> 67% <SEP> Lösungsmittel <SEP> 
<tb> 940 <SEP> GT <SEP> Ferrum <SEP> pp. <SEP> (Eisenpulver).
<tb> 
 



  Dieses Gemisch wird dann behandelt wie beim ersten Beispiel unter c) beschrieben. 



   Beispiel 4 : Nenntemperatur für zirka   45 C   bei verdämmt verlegtem Widerstand :
160 GT der unter a) im dritten Beispiel beschriebenen Lösung werden mit 450 GT Öl, z. B. Bardol, bei   900C   vermischt und intensiv und rasch verrührt und dann folgendem Gemisch zugesetzt : b) 6300 GT Graphit mit   55%   Kohlenstoffanteil 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
 EMI3.1 
 
<tb> 
<tb> 5800 <SEP> GT <SEP> Polyamid <SEP> mit <SEP> 33% <SEP> F. <SEP> estkörperanteil <SEP> und <SEP> 6'7'7  <SEP> Lösungsmittel
<tb> 940 <SEP> Ferrum <SEP> pp.
<tb> 
 



   Dieses Gemisch so behandeln, wie bei Beispiel 1 unter c) vermerkt. 



   Beispiel 5 : Nenntemperatur zirka 700C für verdämmt verlegten Widerstand. 



    I 160   GT der unter a) im dritten Beispiel beschriebenen Lösung werden mit 160 GT   (z. B.   Bardol) bei
900C vermengt und intensiv und rasch verrührt und dann folgendem Gemisch zugesetzt : 
 EMI3.2 
 
<tb> 
<tb> b) <SEP> 2800 <SEP> GT <SEP> Graphit <SEP> mit <SEP> 80% <SEP> Kohlenstoff
<tb> 4800 <SEP> GT <SEP> Polyamid <SEP> mit <SEP> 33% <SEP> Festkörperanteil <SEP> und <SEP> 67% <SEP> Lösungsmittel
<tb> 940 <SEP> GT <SEP> Ferrum <SEP> pp.
<tb> 
 



   Dieses Gemisch so behandeln, wie bei Beispiel 1 unter c) vermerkt. 



   Die Stärke der durch Walzen, Aufspritzen, Aufstreichen oder anderweitig erzeugten Folie soll für den angegebenen Temperaturbereich zirka 1/100 - 3/100 mm betragen. Der Abstand der Elektroden soll er- fahrungsgemäss bei den vorstehend angeführten Beispielen zwischen 43 cm und 50 cm liegen. Der Erwei- chungspunkt des Kunststoffes soll im festgesetzten Temperaturbereich sein. 



   Bei vorgegebenem Elektrodenabstand und vorgegebenem Schichtwiderstandsgemenge kann die vom
Widerstand selbsttätig geregelte Nenntemperatur durch Variation der Schichtstärke in engen Grenzen verschoben werden. 



   Beispielsweise können mit dem unter 3 beschriebenen Gemenge, das für eine Nenntemperatur von zirka   300C   bemessen ist, durch Variation der Schichtstärke beim Auftragen Widerstände erzielt werden, die sich im Temperaturbereich von beispielsweise   25 C-35 C   selbsttätig regeln. Allerdings muss festgehalten werden, dass durch eine beliebige Vergrösserung der Schichtstärke die Regeltemperatur bei einem bestimmten Widerstandsgemenge nicht beliebig hoch getrieben werden kann. Bei zu hoher Überschreitung der   Nenntemperatur treten   nämlich Gefügeänderungen auf, die die Regelfähigkeit des Materials zerstören. 



  Aus diesem Grunde müssen für verschiedene Nenntemperaturbereiche entsprechende Widerstandsmischungen vorgesehen werden. 



   Das Anwendungsgebiet von Schichtwiderständen ist unbeschränkt. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Elektrischer Schichtwiderstand,   insbesondere für Heizzwecke, aus in polymeren   Kunststoffen verteilten elektrisch leitenden pulverförmigen Stoffen, dadurch gekennzeichnet, dass er ausserdem in einem hitzebeständigen Öl verteilte, neutrale, wässerige Lösungen von Arsen-, Selen- oder Alkalimetallsalzen enthält.

Claims (1)

  1. 2. Elektrischer Schichtwiderstand nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass er als elektrisch leitenden, pulverförmigen Stoff ausser Graphit, noch Siliziumpulver oder Eisenpulver enthält.
    3. Verfahren zur Herstellung eines Schichtwiderstandes nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass Arsentrioxyd und Magnesiumsulfat längere Zeit mit Wasser erhitzt und diese Lösung dann neutralisiert und mit einem hitzebeständigen hochsiedenden Teeröl vermischt und mit pulverförmigen, elektrisch leitenden Stoffen, wie Graphit und Flammruss oder Eisenpulver, sowie mit polymeren Kunststoffen und Weichmachern und Lösungsmitteln derselben innig vermahlen wird.
    4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass dem Wasser, dem Arsentrioxyd und dem Magnesiumsulfat noch Silizium zugesetzt wird.
    5. Verfahren nach den Ansprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass als polymere Kunststoffe Polystyrol oder Polyamide und deren Lösungsmittel zur Anwendung gelangen.
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