AT234501B - Schwerschmutzabscheider - Google Patents

Schwerschmutzabscheider

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AT234501B
AT234501B AT740261A AT740261A AT234501B AT 234501 B AT234501 B AT 234501B AT 740261 A AT740261 A AT 740261A AT 740261 A AT740261 A AT 740261A AT 234501 B AT234501 B AT 234501B
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AT
Austria
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chamber
dirt separator
heavy dirt
separator according
designed
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Application number
AT740261A
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English (en)
Inventor
Anton Ing Kurz
Original Assignee
Escher Wyss Gmbh
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Schwerschmutzabscheider 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Vorteilhaft mündet die Suspensionszuführleitung, wie an sich bekannt, radial oder vorzugsweise tangential im Bereich des Schaufelkörpers, vorzugsweise oberhalb der Schaufeln, in die Kammer. 



   Der Schaufelkörper weist vorteilhaft unmittelbar oberhalb der Einmündung der Suspensionszuführleitung in die Kammer einen sich bis zum Kammerumfang erstreckenden Bund auf, der die obere Begrenzung des hydraulisch wirksamen Kammerraumes darstellt und an seiner Unterseite stetig in den zylindrischen Teil des Schaufelkörpers übergeht. Dadurch wird eine den Strömungsverhältnissen angepasste Einlaufkammer oberhalb der Schaufeln geschaffen. 



   Vorteilhaft ist der Schaufelkörper durch einen mit ihm verbundenen Antriebskörper fliegend auf einem oberhalb der Suspensionszuführleitung vorgesehenen den Gutstoffabzug umgebenden Aufsatz der Kammer gelagert. Der Antriebskörper ist vorteilhaft als Riemenscheibe ausgebildet. Es sind natürlich auch andere Antriebe möglich. Eine andere vorteilhafte Ausführung besteht darin, dass der Antriebskörper als übertragendes Element eines Getriebes ausgebildet ist, beispielsweise mit einem Zahnkranz versehen ist. 



   Die konstruktiven Schwierigkeiten, die bei der Ausbildung mit höhenverstellbarem Gutstoffabzug auftreten, werden vorteilhaft dadurch überwunden, dass der Gutstoffabzug als Doppelrohr ausgebildet wird, 
 EMI2.1 
 bar ist. 



   An Hand der schematischen Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel beschrieben. 



   Es zeigen : Fig. 1 den Aufbau eines erfindungsgemässen Schwerschmutzabscheiders im Axialschnitt,
Fig. 2 in vergrössertem Massstab ebenfalls im Axialschnitt den oberen Teil desselben und Fig. 3 einen
Schnitt nach der Linie III-III in Fig. 2. 



   Wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, besitzt der erfindungsgemässe Schwerschmutzabscheider in an sich bekannter Weise eine langgestreckte vertikal angeordnete Kammer   1,   in welche die zu reinigende Suspen- sion durch die Zuführleitung 16 eingeführt wird. Unten am konischen Teil der Kammer 1 befindet sich eine an sich bekannte Schleuse 2, durch welche der Schwerschmutz von Zeit zu Zeit in den Behälter 3 abgelassen werden kann. Durch die im oberen zylindrischen Teil der Kammer 1 angeordnete Zuführleitung 16 wird die zu reinigende Suspension in einer. Ebene tangential oder radial eingeführt. Von oben ragt in die Kammer 1 ein als Gutstoffanzug dienendes axial verschiebbares Rohr 37.

   Die Suspension tritt in den
Abscheider durch die Zuführleitung 16 ein und wandert durch die von den Schaufeln 32 des   Fchaufelkör-   pers 24 gebildeten Zwischenräume nach unten,   wotoi   ihr von den Schaufeln eine Rotation erteilt wird. 



  Immer weiter rotierend wandert die Suspension, wie in Fig. 1 gestrichelt angedeutet ist, nach unten und kehrt schliesslich um. Während des Nachuntenwanderns der Suspension gelangen die Schwerschmutzteile in die äussersten Bereiche der Strömung und werden im Umkehrbereich ausgeschieden. Die Suspension wandert dann immer noch rotierend nach oben und tritt schliesslich in den Gutstoffabzug 37 ein. 



   Nachfolgend ist der Aufbau des erfindungsgemässen Schwerschmutzabscheiders an Hand der Fig. 2 und 3 näher erläutert. 



   Wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, ist der obere zylindrische Teil 9 der Kammer 1 mit dem unteren konischen Teil 10 derselben mit Hilfe des Flansches 11 und Zugankern 12 und 13 verbunden, wobei die Zuganker 13 mit ihren oberen Enden in einem Flansch 8 des Kammerringes 17 eingeschraubt sind, der die Zulaufkammer umschliesst. Am Kammerring 17 ist das Zulaufrohr 16, wie aus Fig. 3 des nähelen hervorgeht, tangential angesetzt. Am Flansch 14 des Kammerringes 17 ist der Flansch 7 des Kammeraufsatzes 18 mittels Schrauben befestigt. Am oberen Ende des Kammeraufsatzes 18 ist eine Ringscheibe 19 aufgeschraubt, die ihrerseits mit einem zylindrischen Aufsatz 33 verschweisst ist. An der Scheibe 19 ist die Lagerbuchse 21 mittels ihres Bundes 20 durch Schrauben befestigt.

   Am äusseren Umfang der Lagerbuchse 21 sitzt ein Kugellager 22, welches von innen den als Riemenscheibe ausgebildeten Antriebskörper 23 des Schaufelkörpers 24 trägt. Dieser ist mittels eines Zwischenringes 25 mit dem Bund 30 des Schaufelkörpers 24verschraubt. Eine zweite Lagerung des Antriebskörpers 23 ist durch das Kugellager 26 gebildet, welches aussen vom Flansch   7'des   Kammeraufsatzes 18 gehalten wird. Einzelheiten der eben beschriebenen Lagerung gehen aus der Fig. 2 mit genügender Deutlichkeit hervor. 



   Der Umfang   des Antriebskörpers   23 ist bei 27 ballig abgedreht, zur Aufnahme eines Riemens 28, der zum Antrieb des Schaufelkörpers 24 dient. Der Kammeraufsatz 18 ist zu diesem Zweck mit mindestens einer Durchbrechung 29 versehen, welche die Durchführung des Riemens 28 erlaubt. 



   . Der Bund 30 des Schaufelkörpers 24 geht abgerundet in den zylindrischen Teil 31 des letzteren über, so dass eine günstige Umlenkung der durch die Zuführleitung 16 eintretenden Suspension nach unten erfolgt. Unterhalb der Einlaufmündung der Zuführleitung 16 sind am zylindrischen Teil 31 des Schaufelkörpers 24 die Schaufeln 32 angeordnet, deren Flächen jeweils im wesentlichen Axialebenen angehören. Die Ein- 

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 trittskante der Schaufeln 32 ist so ausgebildet, dass sie sich stetig an den Übergang des Bundes 30 zum zylindrischen Teil 31 des Schaufelkörpers 24 anschliesst. Der zylindrische Teil 31 des Schaufelkörpers 24 erstreckt sich zur Stabilisierung der Strömung noch unterhalb der Austrittskante der Schaufeln 32 ein Stück nach unten. 



   Die Schaufeln 32 erstrecken sich praktisch über den ganzen Raum zwischen Kammerwand und Schaufelkörper, so dass die gesamte Strömung durch sie hindurch muss. Dadurch kommt man mit einer relativ niedrigen Drehzahl des Schaufelkörpers 24 aus, so dass unerwünschte Verwirbelungen vermieden werden und trotzdem der Suspension die erforderliche Rotation aufgezwungen wird, um Schwerschmutzteile nach aussen wandern zu lassen. Der Spalt zwischen Schaufelkranz und Kammerwand ist so eng wie   möglich ;   er muss jedoch so gross sein, dass auftretende Schwerschmutzteile sich nicht zwischen äusserer Schaufelkante und
Kammerwand festklemmen und zu Zerstörungen führen können. 



   Durch den Schaufelkörper 24 erstreckt sich die Gutstoffabzugseinrichtung 5, welche zur Erzielung optimaler Strömungsverhältnisse höhenverstellbar ausgebildet ist. 



   Zu diesem Zweck befindet sich oberhalb des Kammeraufsatzes 18 ein zylindrischer Aufsatz 33, der mit Durchbrechungen 34 versehen ist. Der Aufsatz 33 trägt mit seinem oberen Ende, das als Anschlussflansch 35 für die Gutstoffableitung ausgebildet ist, ein inneres Rohr 36, welches feststeht und etwa bis zum unteren Ende des Schaufelkörpers 24 durch diesen nach unten ragt. Zwischen dem inneren Rohr 36 und der Lagerbüchse 21 ist ein axial verschiebbares Rohr 37 gelagert, an dessen oberem Ende sich Handgriffe 38 zu seiner Handhabung befinden. 



   Der Raum zwischen den Rohren 36 und 37 ist durch eine Stopfbüchse 39 nach aussen abgedichtet, während die Abdichtung des Raumes zwischen dem Rohr 37 und der Büchse 21 durch   eineStopfbüchse   40 bewirkt wird. Die von diesen Stopfbüchsen auf das Rohr 37 ausgeübten Reibungskräfte halten das Rohr 37 in jeder eingestellten Axiallage fest. 



   Selbstverständlich sind noch weitere nicht dargestellte Dichtungen vorgesehen, welche einen Zutritt der zu reinigenden Suspension zu den Kugellagern 22 und 26 verhindern. 



   Die Erfindung ist nicht auf das dargestellte Beispiel beschränkt. Dieses stellt vielmehr lediglich eine besonders zweckmässige Ausführung dar. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Schwerschmutzabscheider für faserige und bzw. oder flockige Suspensionen, insbesondere für Papierstoff, bei welchem in einer sich vertikal erstreckenden Kammer ein rotierender Schaufelkörper der Suspension eine Drehbewegung erteilt, und als Gutstoffabzug ein zentral angeordnetes vertikales Rohr dient, dessen Einzugsöffnung sich unterhalb des Schaufelkörpers befindet, dadurch gekennzeichnet, dass der Gutstoffabzug (36,37) durch den eine zentrale Bohrung aufweisenden Schaufelkörper (24) von unten nach oben führt.

Claims (1)

  1. 2. Schwerschmutzabscheider nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schaufelkörper (24) als das Gutstoffabzugsrohr (37) umgebender Zylinder (31) ausgebildet ist, welcher an seinem Umfang die Schaufeln (32) trägt.
    3. Schwerschmutzabscheider nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge des EMI3.1 sionszuführleitung (16), wie an sich bekannt, radial oder vorzugsweise tangential, im Bereich des Schaufelkörpers (24) vorzugsweise oberhalb der Schaufeln in die Kammer (1) mündet.
    5. Schwerschmutzabscheider nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Schaufelkörper (24) unmittelbar oberhalb der Einmündung der Suspensionszuführleitung (16) in die Kammer (1) einen sich bis zum Kammerumfang erstreckenden Bund (30) aufweist, der die obere Begrenzung des hydraulisch wirksamen Kammerraumes darstellt und an seiner Unterseite stetig in den zylindrischen Teil (31) des Schaufelkörpers (24) übergeht.
    6. Schwerschmutzabscheider nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Schaufelkörper (24) durch einen mit ihm verbundenen Antriebskörper (23) fliegend auf einem oberhalb der Suspensionszuführleitung (16) vorgesehenen, den Gutstoffabzug (36, 37) umgebenden Aufsatz (18) der Kammer (1) gelagert ist.
    7. Schwerschmutzabscheider nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Antriebskörper (23) als Riemenscheibe (27) ausgebildet ist.
    8. Schwerschmutzabscheider nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Antriebskörper (23) <Desc/Clms Page number 4> als übertragendes Element eines Getriebes ausgebildet, beispielsweise mit einem Zahnkranz versehen ist.
    9. Schwerschmutzabscheider nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Gutstoffabzug als Doppelrohr (36,37) ausgebildet ist, dessen inneres Rohr (36) mit seinem oberen Ende an einem Aufsatz (33) der Kammer befestigt ist, während das äussere Rohr (37) zwischen innerem Rohr (36) und den Stopfbüchsen (39,40) des Kammeraufsatzes (33) gleitend axial verschiebbar ist.
AT740261A 1960-10-21 1961-10-02 Schwerschmutzabscheider AT234501B (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN109137630A (zh) * 2018-08-16 2019-01-04 永发(江苏)模塑包装科技有限公司 一种纸浆重质去除装置

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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CN109137630A (zh) * 2018-08-16 2019-01-04 永发(江苏)模塑包装科技有限公司 一种纸浆重质去除装置
CN109137630B (zh) * 2018-08-16 2024-01-30 永发(江苏)模塑包装科技有限公司 一种纸浆重质去除装置

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