AT233460B - Spange - Google Patents
SpangeInfo
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- AT233460B AT233460B AT969661A AT969661A AT233460B AT 233460 B AT233460 B AT 233460B AT 969661 A AT969661 A AT 969661A AT 969661 A AT969661 A AT 969661A AT 233460 B AT233460 B AT 233460B
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Description
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Spange
Die Erfindung betrifft eine Spange zur Verbindung von Behälterteilen (Seitenteilen, Boden und Dek- kel), beispielsweise von Faltschachteln.
Es ist oftmals erforderlich, die Lage zweier Behälterteile mit Bezug aufeinander vorzugsweise lösbar zu fixieren. Insbesondere ergibt sich dieses Erfordernis oft beim Zusammenstellen von Verpackungen.
Derartige Verbindungen sollen einfach, billig und leicht zu handhaben sein. Es ist bereits ein Verbin- dungslappen bekannt, der aus einem der untereinander zusammenhängenden Zuschnittsteile des Verpak- kungsbehälters nicht abgetrennt herausgestanzt ist. Er bildet also keinen besonderen selbständigen Ver- packungsteil. Der Lappen ist auch keine Spange im Sinne der Erfindung, sondern ein Teil des Verpak- kungsbehälters, nämlich die der Längswand des Behälters rechtwinkelig zugeordnete Seitenwand.
Ferner sind Verbindungselemente bekannt, deren Materialien von dem Verpackungsmaterial grund- sätzlich verschieden sind. Diese Verbindungselemente sind jedoch keine Spangen. Alle bekannten Ver- bindungen entsprechen nicht den an sie zu stellenden Anforderungen. Sie sind nicht sehr haltbar und nicht leicht ersetzbar, so dass sie im Falle einer Beschädigung ohne Schwierigkeiten ausgetauscht werden können.
Sie bestehen ferner nicht aus Verpackungsmaterial oder einem ähnlichen Material und sind daher nicht leicht und billig aus allfälligen Abschnitten wohlfeil herzustellen. Stellen die Verbindungen keine gesonderten Teile dar, dann wird bei einer allfälligen Beschädigung die gesamte Verpackung wertlos.
Zur Vermeidung dieser Nachteile ist erfindungsgemäss zwischen den zu verbindenden Behälterteilen bzw. daran angesetzten Flügeln als Spange ein besonderer, also beispielsweise vom Schachtelzuschnitt verschiedener Streifen aus dem Zuschnittmaterial oder einem ähnlichen Material vorgesehen und mit ihnen leicht lösbar verbunden. Durch diesen Materialstreifen sind die zu verbindenden Behälterteile gegen seitliche Zug- Druckbeanspruchungen gesichert. Die erfindungsgemässe Spange ist ferner dadurch gekennzeichnet, dass die Spange und die Behälterteile bzw. Flügel nur mittels an ihnen vorgesehenen ineinandergreifenden Ausnehmungen und/oder Fortsätzen (Laschen, Lappen u. dgl.) miteinander verbunden sind.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand der beigeschlossenen Zeichnung beispielsweise beschrieben.
Darin zeigt Fig. 1 ein Ausführungsbeispiel, bei dem die Spange und die zu verbindenden Behälterteile durch Ausnehmungen und umklappbare Laschen verbunden sind. Fig. 2 gibt einen Schnitt nach der Linie II-1I der Fig. 1 wieder. Die Fig. 3 und 4 lassen weitere Verbindungen mittels Ausnehmungen und Laschen oder Lappen erkennen. In den Fig. 5 und 6 sind weitere Ausführungsbeispiele dargestellt.
Wie man aus der Zeichnung ersieht, umfasst die erfindungsgemässe Spange einen Materialstreifen 1, in dem schlitzartige Ausnehmungen 5 vorgesehen sind. An den zu verbindenden Seitenteilen 2,3, beispielsweise eines Behälters gemäss der österr. Patentschrift Nr. 213771, sind durch Ausstanzen Fortsätze in Form von umklappbaren Laschen 4 gebildet. Beim Zusammenbauen des Behälters werden die Laschen 4 durch die Ausnehmungen 5 im Materialstreifen 1 geführt und umgebogen. Hiedurch ist eine seitliche Bewegung der Behälterteile bzw. der daran angesetzten Flügel 2,3, insbesondere ein Auseinanderweichen dieser Teile verhindert. Beim weiteren Zusammenbau des Behälters werden, wie dies insbesondere aus Fig. 2 zu ersehen ist, die eigentlichen Seitenwände 18 hoch-und um den Materialstreifen 1 herumge- klappt.
Dadurch werden die umgelegten Laschen 4 und damit auch der Streifen 1 in ihrer Stellung weiterhin festgehalten.
Bei dem Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 3 sind an der Spange bzw. an dem Materialstreifen 1 durch quer zur Längsrichtung vorgesehene Einschnitte 6,7, Laschen 8 gebildet, deren Flächen sich im abgebo-
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genen Zustand parallel zur Längsachse des Streifens 1 erstrecken. Für diese Laschen 8 sind in den zu ver- bindenden Teilen 2,3 schlitzartige Ausnehmungen 9 vorgesehen. Die aufgebogenen Laschen 8 werden zur
Herstellung der Verbindung durch diese Schlitze 9 geschoben und dann nach abwärts gebogen. Die wei- tere Fixierung kann dann in der mit Bezug auf die Fig. 1 und 2 bereits beschriebenen Weise erfolgen.
Wie Fig. 4 zeigt, können an dem Materialstreifen 1 durch schlitzartige Ausnehmungen 10, Lappen 11 gebildet sein. Zur Verbindung mit den Teilen 2,3 sind in diesen an ihrer Oberkante dreieckige Ausneh- mungen 12 vorgesehen. In diese Ausnehmungen werden die Lappen 11 mittels der schlitzartigen Ausneh- mungen 10 eingehängt und derart eine einfache, leicht lösbare Verbindung hergestellt.
Für eine Verbindung der Spange 1 und der Teile 2,3 können auch gesonderte Verbindungselemente vorgesehen sein. So ist es beispielsweise möglich, die korrespondierenden Flächen la und 2a bzw. 3a des
Materialstreifens 1 und der Teile 2,3 selbstklebend auszubilden. Eine Verbindung erfolgt dann leicht durch einfaches Aufeinanderlegen der zu verbindenden Teile. Ferner können auch an den Teilen 2,3 und an der Spange 1 korrespondierende Ausnehmungen 13 vorgesehen sein, wobei eine Verbindung durch
Klammern 14 gegeben ist, die durch die Ausnehmungen 13 geführt sind, wie dies Fig. 5 erkennen lässt.
Ein weiteres Ausführungsbeispiel ist in Fig. 6 dargestellt. Wie man sieht, ist an der Spange 1 ein biegsames Element, beispielsweise ein Draht 15 vorgesehen. Dessen Enden 16 sind nach abwärts gebogen und zur Herstellung der Verbindung in die Teile 2,3 eingeführt. Die Länge des Materialstreifens 1 kann bei dieser Verbindung über die Teile 2,3 reichen oder aber auch auf den Zwischenraum zwischen diesen beiden Teilen beschränkt sein. Ist der Behälter beispielsweise aus doppelt gedeckter Wellpappe herge- stellt, dann sind die Drahtenden 16 leicht in passende Hohlräume einführbar.
Soll die Spange an einem Behälter Verwendung finden, dessen Seitenwände mit Drahtöffnungen ver- sehen sind, dann ist vorteilhafterweise der Materialstreifen 1 verhältnismässig breit ausgebildet und auch in ihm eine Tragöffnung 17 vorgesehen.
Die Erfindung ist auf die dargestellten Ausführungsbeispiele nicht beschränkt. So können beispiels- weise die Klammern 14 durch Bindfadenstücke od. dgl. ersetzt sein. Bei der Ausbildungsform gemäss Fig. 6 kann der Materialstreifen 1 doppelt vorgesehen und um den Draht 15 herumgefalten sein. Er umfasst dann zweckmässigerweise die Teile 2,3 von beiden Seiten.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Spange zur Verbindung von Behälterteilen (Seitenteilen, Boden und Deckel), beispielsweise von Faltschachteln, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den zu verbindenden Behälterteilen bzw. daran angesetzten Flügeln (2,3) als Spange (1) ein besonderer, also beispielsweise vom Schachtelzuschnitt verschiedener Streifen aus dem Zuschnittmaterial oder einem ähnlichen Material vorgesehen und mit ihnen leicht lösbar verbunden ist und die zu verbindenden Behälterteile (2,3) gegen seitliche Zug- und Druckbeanspruchungen gesichert sind.
Claims (1)
- 2. Spange nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Spange (1) und die Behälterteile bzw.Flügel (2, 3) nur mittels an ihnen vorgesehenen, ineinandergreifenden Ausnehmungen oder durch an sich bekannte Ausnehmungen und damit zusammenwirkende Fortsätze (Laschen, Lappen u. dgl.) miteinander verbunden sind.3. Spange nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass aus den Behälterteilen bzw.Flügeln (2,3) umklappbare, an sich bekannte Laschen (4) ausgestanzt, durch entsprechende Ausnehmungen (5) in dem Materialstreifen (1) geführt und dort-umgebogen sind.4. Spange nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass an ihr durch Einschnitte (6, 7) an sich bekannte Laschen (8) gebildet sind, deren Flächen sich im abgebogenen Zustand parallel zur Längsachse des Streifens (1) erstrecken und die in entsprechende Ausnehmungen (9) der zu verbindenden Behälterteile bzw. Flügel (2,3) eingeführt und dort festgehalten sind.5. Spange nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass an ihr durch schlitzartige Ausnehmungen (10) Lappen (11) gebildet sind, die in vorzugsweise dreieckige Ausnehmungen (12) an den zu verbindenden Behälterteilen bzw. Flügeln (2,3) eingesetzt sind, derart, dass die Ausnehmungen (10,12) ineinandergeschoben sind.6. Spange nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass an der Spange (1) ein biegsames Element, beispielsweise ein Draht (15) vorgesehen ist, dessen Ende (16) nach abwärts gebogen und in die Behälterteile bzw. Flügel (2,3) eingeführt sind. <Desc/Clms Page number 3>7. Spange nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass in der Spange (1) an sich bekannte Tragöffnungen (17) vorgesehen sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT969661A AT233460B (de) | 1961-12-21 | 1961-12-21 | Spange |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT969661A AT233460B (de) | 1961-12-21 | 1961-12-21 | Spange |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT233460B true AT233460B (de) | 1964-05-11 |
Family
ID=3616452
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT969661A AT233460B (de) | 1961-12-21 | 1961-12-21 | Spange |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT233460B (de) |
-
1961
- 1961-12-21 AT AT969661A patent/AT233460B/de active
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