AT233440B - Seil - Google Patents

Seil

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AT233440B
AT233440B AT599261A AT599261A AT233440B AT 233440 B AT233440 B AT 233440B AT 599261 A AT599261 A AT 599261A AT 599261 A AT599261 A AT 599261A AT 233440 B AT233440 B AT 233440B
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ropes
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Hoechst Ag
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Seil 
Es ist bekannt, Seile aus synthetischen Fasern oder Fäden herzustellen. Derartige Seile, wie auch
Schnüre, Leinen und Tauwerk, zeichnen sich durch eine gute Festigkeit und ein niedriges Gewicht aus.
In der Regel werden diese Seile durch eine Wärmebehandlung mit Hilfe von heissem Wasser-, Dampf oder heisser Luft stabilisiert, damit sie auch bei einer späteren Wärmeeinwirkung ihre Form behalten und sich   nichtkringeln. Diese Wärmebehandlung   hat meistens schwerwiegende Nachteile. Verwendet man nämlich für die Herstellung der Seile verstreckte synthetische Fäden, so tritt unter Umständen bei dieser Wärmebehandlung eine so erhebliche Schrumpfung auf, dass die Seile steif und damit unbrauchbar werden. 



   Es ist auch (aus der deutschen Patentschrift Nr. 830014) bekannt, eine Wärmebehandlung an Sicherheitsleinen aus Polyamiden oder Polyurethanen durchzuführen, um auf diese Weise eine Erhöhung der Dehnbarkeit der Sicherheitsleinen hervorzurufen. Im allgemeinen ist es jedoch erwünscht, Seile mit einer möglichst hohen Zugfestigkeit zu erhalten. So ist es (aus der österr. Patentschrift Nr. 199101) bekannt, Seile aus verstreckten, synthetischen Fäden herzustellen, die aus einer Seele und einer Hülle bestehen, wobei die Bruchdehnung der Fäden der Hülle etwa halb so gross ist wie die der Fäden der Seele, so dass die Gesamtdehnung der Hülle bei Belastung der Gesamtdehnung der Seele entspricht. 



   Die Nachteile, die eine Wärmebehandlung bei den bekannten Seilen bewirkt, tritt beim erfindungsgemässen Seil (Schnur, Leine, Tau) nicht mehr auf. 



   Das neue Seil ist dadurch gekennzeichnet, dass es aus hochfesten Fäden aus linearen Polyestern, insbesondere Polyäthylenterephthalat, besteht, die in kochendem Wasser weniger als   l,   8% schrumpfen. 



   Für die Herstellung des erfindungsgemässen Seils, das nach bekannten Verfahren, z. B. gezwirnt, im   Kabelschlag   oder im Trossenschlag oder aber geflochten, hergestellt wird, verwendet man zweckmässig Polyesterfäden mit einem Titer von etwa 1000 den mit beispielsweise 200 Einzelfäden. Die zur Herstellung des Seils dienenden Fäden sollen folgende Eigenschaften haben :
Schrumpfbetrag in kochendem Wasser höchstens   l,     8 %,  
Schrumpfbetrag in heisser Luft bei 1600 C 2,   5-4, 5%,  
Schrumpfbetrag in heisser Luft bei   200  C 8-12%.   



   Die Verwendung derartiger schrumpfarmer Polyesterfäden für die Herstellung des neuen Seils hat zur Folge, dass dieses weder bei der Hitzestabilisierung noch bei einer späteren Erwärmung im Gebrauch steif. wird. 



   Das erfindungsgemässe Seil hat eine besonders hohe Festigkeit, ein niedriges Gewicht und ein glattes Aussehen. Ausserdem ist das Seil auch bei Einwirkung von Hitze ausgesprochen schrumpfarm, so dass es auch seine Form beibehält.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Seil, dadurch gekennzeichnet, dass es aus hochfesten Fäden aus linearen Polyestern, insbesondere Polyäthylenterephthalat besteht, die in kochendem Wasser weniger als 1, 8 % schrumpfen.
AT599261A 1960-08-04 1961-08-02 Seil AT233440B (de)

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AT233440B true AT233440B (de) 1964-05-11

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