AT233193B - Vorrichtung zur Herstellung von Fasern aus Glas, Basalt, Schlacke oder andern in der Hitze plastischen Mineralstoffen aus einer Schmelze dieser Stoffe - Google Patents

Vorrichtung zur Herstellung von Fasern aus Glas, Basalt, Schlacke oder andern in der Hitze plastischen Mineralstoffen aus einer Schmelze dieser Stoffe

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AT233193B
AT233193B AT742962A AT742962A AT233193B AT 233193 B AT233193 B AT 233193B AT 742962 A AT742962 A AT 742962A AT 742962 A AT742962 A AT 742962A AT 233193 B AT233193 B AT 233193B
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Rudolf Robl
Gustav Robl
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Rudolf Robl
Gustav Robl
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  • Manufacture, Treatment Of Glass Fibers (AREA)

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   Vorrichtung zur Herstellung von Fasern aus Glas, Basalt, Schlacke oder andern in der Hitze plastischen Mineralstoffen aus einer Schmelze dieser Stoffe 
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Herstellung von Fasern aus Glas, Basalt, Schlacke oder andern in der Hitze plastischen Mineralstoffen aus einer Schmelze dieser Stoffe, bei der durch Drehen eines in die Schmelze mit dem unteren Teil eintauchenden Rotationskörpers von dem Rand eines mit dem oberen Teil des Rotationskörpers verbundenen Tellers das Abschleudern der flüssigen Masse zur Faser- bildung erfolgt. 



   Bei bekannten Vorrichtungen dieser Art wird z. B. eine sich rasch drehende Scheibe in das Schmelzgut eingetaucht. Durch die Art und Stellung der Scheibe kann sich das Schmelzgut nicht gleichmässig auf den
Umfang der Scheibe verteilen und wird die flüssige Masse zum Grossteil nur von einem Punkt der Scheibe abgeschleudert. Dies hat den Nachteil, dass man nicht einheitlich feine Fasern erzielen kann. Auch hat man empfohlen, einen unten offenen Drehkörper von Trichterform in ein Schmelzgefäss einzutauchen und das Schmelzgut vom oberen Rand der Innenwand abzuschleudern. Bei dieser Vorrichtung kann man ent- gegen halten, dass die mechanische Beanspruchung des in der Ausführung einigermassen komplizierten Drehkörpers sehr gross ist.

   Der Lebensdauer des Drehkörpers sind dadurch gewisse Grenzen gesetzt und es wirkt sich dies bei einer kontinuierlichen Arbeitsweise nachteilig aus. 



   Die Erfindung besteht nun darin, dass der aus Schamotte oder einem andern in der Hitze beständigen Material bestehende Rotationskörper einen kegelförmigen oder kegelstumpfförmigen Aussenmantel hat, der zur Förderung bzw. Verteilung der Schmelze mit spiralenförmig nach oben führenden Rillen versehen ist, die im unteren Teil stark ausgeprägt sind und   1m   oberen Teil verflachen. 



   Der Vorteil dieser Vorrichtung besteht darin, dass durch Heben oder Senken des Rotationskörpers in das flüssige Schmelzbad die Menge und Feinheit der zu erzeugenden Fäden genau reguliert werden kann. 



  Weiterhin ist es durch diese Anordnung und Ausführung des Rotationskörpers möglich, die flüssige Masse   ohnewärmeverluste   zur Verarbeitung zu bringen, da der Rotationskörper eng in Verbindung mit den durch die Entnahmeöffnung des Schmelzofen ausströmenden Flammen steht. Durch diese enge Verbindung des Rotationskörpers mit dem Schmelzofen wird erreicht, dass die abgeschleuderten Fasern unmittelbar nach dem Verlassen der Scheibe nochmals durch eine sehr heisse Zone geführt und unter Einwirkung der Fliehkraft weiters fein ausgezogen werden. 



   Ein weiteres wesentliches Merkmal an dem kegelförmigen oder kegelstumpfförmigen Rotationskörper ist die Anordnung der spiralenförmig nach oben zur Scheibe führenden Rillen. Diese Rillen sind im unteren Teil des Rotationskörpers stark ausgeprägt und verflachen im oberen Teil. Diese Ausführung der Rillen hat den Zweck, die flüssige Masse im unteren Teil des Rotationskörpers stark nach oben zu fördern und im oberen Teil bis zur Scheibe gleichmässig zu verteilen. 



   In der Zeichnung   isteine Ausführungsform derErfindungalsBeispul dargestellt.   Fig.   l   zeigt eine schematische Abbildung, Fig. 2 und Fig. 3 je einen Rotationskörper in verschiedener Ausführung. 



     IndenFiguren bedeutet :   a = Rotationskörper, b= Scheibe, c= Fasern,   d,     d     ! = ausströmende Flammen,   e = Schmelzbad, f = Rillen am Rotationskörper, h = Rillen auf der Scheibe.

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  1. PATENTANSPRUCH : Vorrichtung zur Herstellung von Fasern aus Glas, Basalt, Schlacke oder andern in der Hitze plastischen Mineralstoffen aus einer Schmelze dieser Stoffe, bei der durch Drehen eines in die Schmelze mit dem unterenTeil eintauchendenRotationskörpers von dem Rand eines mit dem oberen Teil des Rotationskörpers verbundenentellers dasabschleudern derftüssigenmasse zur Faserbildung erfolgt, dadurch gekennzeichnet, dass der aus Schamotte oder einem andern in der Hitze beständigen Material bestehende Rotationskörper einen kegelförmigen oder kegelstumpfförmigen Aussenmantel (a) hat, der zur Förderung bzw. Verteilung der Schmelze mit spiralenförmig nach oben führenden Rillen (f) versehen ist, die im unteren Teil stark ausgeprägt sind und im oberen Teil verflachen.
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