AT232912B - Verfahren zur Herstellung von hydratationsbeständigen, feuerfesten, gebrannten Steinen oder Massen auf der Grundlage von Magnesia, insbesondere Magnesitsteinen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von hydratationsbeständigen, feuerfesten, gebrannten Steinen oder Massen auf der Grundlage von Magnesia, insbesondere Magnesitsteinen

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magnesia
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resistant
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Norbert Dipl Ing Dr Tec Skalla
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Oesterr Amerikan Magnesit
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B24/00Use of organic materials as active ingredients for mortars, concrete or artificial stone, e.g. plasticisers
    • C04B24/02Alcohols; Phenols; Ethers
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
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    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B41/00After-treatment of mortars, concrete, artificial stone or ceramics; Treatment of natural stone
    • C04B41/009After-treatment of mortars, concrete, artificial stone or ceramics; Treatment of natural stone characterised by the material treated
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    • C04B41/45Coating or impregnating, e.g. injection in masonry, partial coating of green or fired ceramics, organic coating compositions for adhering together two concrete elements
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Description


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  Verfahren zur Herstellung von hydratationsbeständigen, feuerfesten, gebrannten Steinen oder Massen auf der Grundlage von Magnesia, insbesondere Magnesitsteinen 
Den Gegenstand des Stammpatentes Nr. 194306 bildet ein Verfahren zur Herstellung von hydratationsbeständigen, feuerfesten, gebrannten Steinen oder Massen auf der Grundlage von Magnesia, insbesondere Magnesitsteinen, welches in seinem Wesen darin besteht, dass die Steine oder Massen nach dem Brennen mit einer eine organische Säure enthaltenden Lösung getränkt oder besprüht bzw. bespritzt und dann getrocknet werden. 



   Es konnte nun festgestellt werden, dass feuerfeste, gebrannte Steine oder Massen auf der Grundlage von Magnesia, wie Magnesitsteine, Magnesitchromsteine und Chrommagnesitsteine, mit in jeder Hinsicht sehr guten Ergebnissen dadurch gegen Hydratation stabilisiert werden können, dass man als organische Säuren Phenole und/oder Kresole in Abwesenheit von mit ihnen unter Kondensation oder Polymerisation reagierenden Stoffen verwendet. Unter der Bezeichnung "Phenole" und "Kresole" sollen dabei nicht nur Phenol und die Kresole im engeren Sinn, sondern auch alle Derivate dieser Stoffe, bei denen die Hydroxylgruppe bzw. die Hydroxylgruppen als freie Hydroxylgruppen vorliegen, verstanden werden. 



  Die Phenole und Kresole werden zweckmässig in Form von Lösungen, vorzugsweise wässerigen Lösungen, verwendet, können jedoch auch in Form von sie enthaltenden Produkten, insbesondere Teerölen, also dünnflüssigen Reaktionsprodukten von Rohteer, wobei in erster Linie die Mittelölfraktionen in Betracht kommen, oder in Form von Mischungen von solchen Teerölen mit Mineralölen zur Anwendung kommen. Zur Erzielung bester Ergebnisse sollen die verwendeten Lösungen bzw. Mischungen einen Gehalt von mindestens 5% von Phenolen und/oder Kresolen aufweisen. Die Einwirkung der genannten Lösungen oder Mischungen kann noch verbessert werden, wenn die Steine bzw. Massen vor der Behandlung mit ihnen einem Vakuum ausgesetzt werden. 



   Die Steine und Massen, welche nach dem Verfahren gemäss der Erfindung mit Phenol und/oder Kresol enthaltenden Lösungen bzw. Mischungen behandelt,   d. h.   also getränkt oder besprüht bzw. bespritzt, werden, sind nach einer kurzen Trocknung, die zweckmässig bei einer Temperatur von etwa 1100C durchgeführt wird, bis zu Temperaturen von etwa 4000C ausserordentlich   hydratationsbeständig,   haben ein sehr gutes Aussehen und zeigen keine Ausblühungen. Auf Grund ihrer lange anhaltenden Hydratationsbeständigkeit sind sie vor allem für die Zustellung von Zementdrehöfen, für Ausmauerungen von Schachtöfen und für eine Verwendung in Regeneratoren von Industrieöfen aller Art geeignet. Zu Vergleichszwecken kann an dieser Stelle angeführt werden,   dass   ein nach dem Verfahren gemäss der österr.

   Patentschrift Nr. 158208 erhaltener Magnesitstein, der 15 min lang in eine   5% igue   wässerige Lösung von Phenol getaucht und dann bei 1100C getrocknet und anschliessend einer Prüfung auf Hydratationsbeständigkeit unterzogen wurde, vollkommen frei von Rissen war, wogegen ein nicht mit Phenol getränkter, ansonsten aber auf die gleiche Weise behandelter Magnesitstein der gleichen Art bei der Prüfung sehr starke Risse aufwies.

   Die in diesem Fall angewendete Prüfungsmethode besteht darin, dass ein Normalstein einer Abmessung von 250 x 125 x 65 mm mit Ausnahme einer Stirnfläche mit einer 5 mm starken Mörtelschicht   (75% Magne-   

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 hitzt wird ; nach dem Erkalten wird der Blechmantel entfernt und der Stein auf Rissbildungen untersucht.
Bei einem weiteren Versuch mit einem Magnesitstein mit einem Kornaufbau, wie er in der genannten österr. Patentschrift Nr. 158208 beschrieben ist, zeigte sich, dass der Stein nach 15 min langem Eintau- chen in eine 10% wässerige Phenollösung und anschliessender Trocknung bei   110 C   nach der Prüfung in der Blechschachtel gleichfalls keinerlei Risse aufwies und eine vollkommen glatte Oberfläche hatte. 



   Es ist im Zusammenhang mit dem Verfahren gemäss der Erfindung zu erwähnen, dass bereits ein Ver- fahren zur Herstellung feuerfester, gebrannter, basischer oder neutraler Steine auf der Grundlage von Magnesia oder Chromit, insbesondere aus Mischungen von Magnesia und Chromerz, vorzugsweise Chrommagnesitsteinen, von verbesserter Kaltdruckfestigkeit und Kantenfestigkeit bekannt ist, bei welchem die fertigen gebrannten Steine mit wässerigen, organischen, teerfreien Bindemitteln getränkt werden (österr. 



  Patentschrift   Nr. 194304). Beispielsweise können   für die Tränkung Kunstharze bzw. Kunststoffe, wie Phe-   nol-Formaldehyd -Harze,   deren Vorprodukte oder Komponenten, Polymerisate oder deren Vorprodukte verwendet und dann ausgehärtet werden. Im Gegensatz zum Verfahren gemäss der Erfindung werden bei diesem Verfahren also immer alle für die Bildung eines Kunstharzes erforderlichen Komponenten, nicht aber nur Phenole und/oder Kresole, verwendet. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Verfahren zur Herstellung von hydratationsbeständigen, feuerfesten, gebrannten Steinen oder Massen auf der Grundlage von Magnesia,   insbesondere Magnesitsteinen,   nach Patent Nr. 194306, wobei die Steine oder Massen zum Erhalt einer   Imprägnierung   ohne Überzugsbildung nach dem Brennen bei Raumtemperatur mit einer eine organische Säure enthaltenden, teerfreien Lösung getränkt oder besprüht bzw. bespritzt und dann bei einer Temperatur von etwa   IIOC   getrocknet werden, dadurch gekennzeichnet, dass als organische Säuren Phenole und/oder Kresole in Abwesenheit von mit ihnen unter Kondensation oder Polymerisation reagierenden Stoffen verwendet werden.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Phenole und/oder Kresole in Form von Teerölen verwendet werden.
    3. Verfahren nach Anspruch l oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Phenole und/oder Kresole in Form von Mischungen von Teerölen mit Mineralölen verwendet werden.
    4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass Lösungen bzw. Mischungen mit einem Gehalt von mindestens 5% an Phenolen und/oder Kresole verwendet werden.
AT821559A 1956-02-10 1959-11-13 Verfahren zur Herstellung von hydratationsbeständigen, feuerfesten, gebrannten Steinen oder Massen auf der Grundlage von Magnesia, insbesondere Magnesitsteinen AT232912B (de)

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