AT232740B - Verfahren zur Herstellung von starren Zellkörpern mit geschlossenen Zellen aus Polyvinylchlorid - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von starren Zellkörpern mit geschlossenen Zellen aus Polyvinylchlorid

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AT232740B
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polyvinyl chloride
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Kleber Colombes
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  Verfahren zur Herstellung von starren Zellkörpern mit geschlossenen Zellen aus Polyvinyl- chlorid 
Die vorliegende Erfindung betrifft die Herstellung von starren Zellkörpern aus Polyvinylchlorid.
Derartige Zellkörper werden in steigendem Ausmasse verwendet, u. a. im Bauwesen, bei der
Herstellung. von Schiffen und Flugzeugen usw. u. zw. auf Grund ihrer ausgezeichneten mechanischen
Eigenschaften, ihrer Leichtigkeit und ihrem thermischen und akustischen Isoliervermögen. Ihre Verwend- barkeit ist jedoch begrenzt, wenn eine höhere Temperatur auftritt, nämlich auf Grund des thermopla- stischen Charakters von Polyvinylchlorid. Oberhalb von 70   C beginnt Polyvinylchlorid derart weich zu werden, dass in der Mehrzahl der Fälle Körper aus diesem Material der dauernden Temperatureinwirkung von   700 C   oder mehr nicht widerstehen. 



   Die Zellkörper aus diesem Polymeren, die nach der Erfindung erhalten werden, weisen eine verbesserte
Wärmestandfestigkeit auf. Wenn man sie während 1000 Stunden in einem Ofen bei 75   C hält, bleiben sie dimensionsstabil und ihre mechanischen Eigenschaften bei dieser Temperatur sind gleich jenen von bekannten Zellkörpern bei Temperaturen zwischen 35 und   550 C.   



   Nach dem Verfahren der Erfindung werden starre Zellkörper auf Basis von Polyvinylchlorid erhalten, indem man zu dem Harz eine organische Substanz mit einem Schmelzpunkt zwischen 80 und 200   C zusetzt, sodann ein Isocyanat oder Polyisocyanat, ein Treibmittel und gegebenenfalls andere Zusatzstoffe, worauf man diese Mischung in einer Form unter Druck zur Zersetzung des Treibmittels und zur Gelierung des Polyvinylchlorids erhitzt. Sodann lässt man in der Form unter Druck abkühlen, entfernt den Körper aus der Form und bringt ihn mit warmem Wasser oder Wasserdampf von 95 bis   1000 C   in Berührung. 



   Unter den für die Zwecke der Erfindung verwendbaren organischen Substanzen hat sich eine Körperklasse als besonders vorteilhaft erwiesen, nämlich bituminöse Produkte mit einem Schmelzpunkt zwischen 80 und   200  C.   



   Die Erfindung soll nun an Hand eines Beispieles näher erläutert werden ohne jedoch auf dieses beschränkt zu sein. Ausführungsbeispiel : Zu 44   Gew.-Teilen   Polyvinylchlorid fügt man 12   Gew.-Teile   pulverförmiges Bitumen ("Hard Asphalt 155, o"). Die Mischung wird in einem "Werner-Mischer" ausgeführt. Sodann fügt man zur Mischung 26   Gew.-Teile   eines Diisocyanates wie Toluylendiisocyanat (Desmodur) und weiters 92   Gew.-Teile   eines Treibmittels wie Azodiisobutyronitril hinzu. 



   Die so erhaltene Paste wird in eine Form eingebracht und in dieser unter Druck während 20 Minuten auf 175   C erhitzt. Nach Abkühlung wird die Form geöffnet, der gebildete Zellkörper entnommen und in einen Ofen eingebracht, worin er mit Wasserdampf von 95   C behandelt wird. Unter diesen Bedingungen erfolgt gleichzeitig eine weitere Ausdehnung und eine Härtung des in der Form erhaltenen Zellkörpers. 



  Der erhaltene Körper hat eine Dichte von 40   kglm3   und verträgt eine Temperatur von 75   C während 1000 Stunden ohne Deformation. Bei dieser Temperatur ist sein Widerstand gegen Zusammendrücken noch 1, 8 kg/cm2. An Stelle des Isocyanates oder Diisocyanates kann man jede Substanz verwenden die unter den Bedingungen des Verfahrens wie diese reagieren sowie ein Polyisocyanat. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Verfahren zur Herstellung von starren Zellkörpern mit geschlossenen Zellen aus Polyvinylchlorid, dadurch gekennzeichnet, dass man eine homogene Mischung von Polyvinylchlorid, einem Treibmittel, einem Isocyanat oder Polyisocyanat und einer organischen Substanz deren Schmelzpunkt zwischen 80 und   2000 C   liegt herstellt, diese Mischung sodann in einer Form unter Druck zur Zersetzung des Treibmittels zur Gelierung des Polyvinylchlorids und zur Schmelzung der organischen Substanz erhitzt, unter Druck abkühlen lässt und sodann den gebildeten Zellkörper aus der Form entfernt und diesen hierauf mit warmem Wasser oder Wasserdampf in Berührung bringt. 

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Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man als organische Substanz ein bituminöses Produkt mit einem Schmelzpunkt zwischen 80 und 200 0 C verwendet. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT946460A 1960-02-02 1960-12-17 Verfahren zur Herstellung von starren Zellkörpern mit geschlossenen Zellen aus Polyvinylchlorid AT232740B (de)

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