AT232151B - Elektrische Fußbodenheizung - Google Patents

Elektrische Fußbodenheizung

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AT232151B
AT232151B AT503760A AT503760A AT232151B AT 232151 B AT232151 B AT 232151B AT 503760 A AT503760 A AT 503760A AT 503760 A AT503760 A AT 503760A AT 232151 B AT232151 B AT 232151B
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AT
Austria
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plates
heating conductor
heating
panels
floor
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AT503760A
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English (en)
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Bernhard Pfeifer
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Bernhard Pfeifer
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Description


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  Elektrische Fussbodenheizung 
Die Erfindung bezieht sich auf eine elektrische Fussbodenheizung, bei welcher der elektrische Heizleiter in mäanderförmigem Linienzug in den nach oben offene Rinnen aufweisenden Unterboden eingefügt und der Unterboden durch nebeneinander gelegte Platten aus   wärme- und schalldämmendem   Material zusammengesetzt sowie mit einem Belag versehen ist. 



   Es sind bereits Platten zur Fussbodenheizung bekanntgeworden, welche aus einer wärmedämmenden
Unterplatte bestehen, die in einer Richtung parallele, nach oben offene Rinnen aufweist, in welche der Heizleiter in mäanderförmigem Linienzug eingelegt ist. Die Rinnen sind nach dem Einlegen des Heizleiters durch einen auf die Platte aufgebrachten Belag geschlossen. Hier besteht vor allen Dingen der Übelstand, dass die Platten durch die Erwärmung in einen Spannungszustand versetzt werden, der ein Werfen der Platten und auch ein Lösen des Belages von den Platten zur Folge hat. Auch ist nicht dem Umstand Rechnung getragen, dass der Heizleiter sich beim Erhitzen dehnt und beim Abkühlen wieder zusammenzieht. 



   Nach der Erfindung weisen die Platten sowohl   Längs- als   auch Querrinnen in grosser Anzahl mit in beiden Richtungen gleichen und einander gleichen Abständen voneinander auf, so dass nach dem Zusammensetzen der Platten einander gleichgerichtete Rinnen miteinander fluchten, und ist bei zum Unterboden zusammengesetzten Platten der Heizleiter in die miteinander fluchtenden Rinnen in einem Linienzug eingelegt. 



   Hiedurch ist erreicht, dass die Platten die Wärmespannungen in sich ausgleichen und Verwerfungen der Platten nicht auftreten können und dass zusammengesetzt die Platten eine einen im mäanderförmigen Linienzug in sie eingelegten Heizleiter aufnehmende Einheit bilden können. Ausserdem ist durch die Gleichheit der Rinnenabstände keine Lagenbindung der Platten bei ihrem Verlegen gegeben, d. h. für das Verlegen der Platten ist es gleichgültig, ob die Platten mit dem einen oder andern Rand in der Verlegungsrichtung liegen. Die Rinnen benachbarter Platten ergänzen sich immer. 



   Zweckmässig sind die Fussbodenbelagplatten mit einem nicht aushärtenden, unter erhöhter Temperatur weich werdenden Klebstoff aufgeklebt. Diese Verbindung der Belagplatten mit dem Unterboden bietet den Vorteil, dass die Belagplatten zwar die mit dem Unterboden notwendige Verbindung haben, jedoch zwischen dem Unterboden und den Belagplatten ein elastischer Film vorhanden ist, der das Arbeiten der Belagplatten gegenüber den Platten des Unterbodens zulässt und umgekehrt. Dies fördert die erstrebte Verwerfungsfreiheit. 



   Es empfiehlt sich, dass der Heizleiter in als Heizleiter an sich bekannter Weise aus einer flexiblen, mit einer elastischen Kunststoffumhüllung versehenen Kupferlitze besteht, die jedoch nur leicht verdrillt ist. Durch diese Ausbildung des Heizleiters können sich die Wärmedehnungen und die Schrumpfungen des Heizleiters beim Abkühlen nicht nachteilig auswirken ; denn infolge der leichten Verdrillung kann die Kupferlitze allen Dehnungen folgen und kann keine nachteilige Stauchung beim Dehnungsrückgang auftreten. 



   Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel der   Erfindung ; rig. l lässt in   perspektivischer
Wiedergabe einen mit Wärmedämmplatten belegten Trägerboden erkennen ; Fig. 2 gibt eine Teilansicht einer Fussbodenheizung wieder, bei welcher ein Teil der Fussbodenbelagsplatten aufgebracht ist ; Fig. 3 zeigt im Grundriss eine Wärmedämmplatte herausgezeichnet. 



   Wie Fig. 1 erkennen lässt, ist der Trägerboden mit Wärmedämmplatten 1 belegt. In den Wärme- dämmplatten sind auf der Oberseite offene Rinnen 2 vorgesehen, in welche der Heizleiter 3 in mäanderförmigem Linienzug eingefügt bzw. eingeklemmt wird. Die Rinnen sind an den Plattenenden durch eine sie kreuzende Rinne 4 miteinander verbunden, so dass der Heizleiter in Form eines Mäanderzuges in die Rinnen eingefügt werden kann, wobei die Kehren des Zuges an den Fussbodenenden liegen. 



   In den Fig. 1 und 2 sind die weiteren, die Rinnen 2 kreuzenden Rinnen 5 nicht wiedergegeben. 



   Die Rinnen 2 haben gleichen Abstand voneinander, ebenso die Rinnen 5. Der Abstand der Rinnen 2 voneinander ist dem Abstand der Rinnen 5 voneinander gleich. 



   In Fig. 3 ist die ganze Oberfläche einer Platte mit sich rechtwinklig kreuzenden Rinnen 2 und 5 versehen, so dass der Heizleiter bedarfsweise in der einen Richtung im mäanderförmigen Linienzug oder 

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 in der andern Richtung im mäanderförmigen Linienzug verlegt werden kann. Diese sich kreuzenden Rinnen sind auch erforderlich, um bei der Verlegung in grossen Räumen jeweils nur die Flächen beheizen zu können, die später begangen werden oder auf denen Sitzmöglichkeiten vorgesehen werden. Durch die Anordnung der sich kreuzenden Rinnen ist es auch möglich, den Anfang und das Ende des Heizleiters an einer Stelle vorzusehen, wo sich schon eine elektrische Anschlussmöglichkeit befindet. 



   Die einander benachbarten Wärmedämmplatten greifen mit Feder 6 und Nut 7 ineinander. 



   Nach dem Einfügen des Heizleiters in die Wärmedämmplatten werden die Fussbodenbelagplatten verlegt, welche mit 8 bezeichnet sind und eine Stärke von nur wenigen Millimetern besitzen. Die Platten 8 sind bekannte Belagplatten ähnlich Hartfaserplatten mit einer Ölhärtung und einem Zusatz von Kunststoffen. Sie werden unter grossem Druck in der Wärme gepresst. Es kann aber auch jeder andere Belag Verwendung finden. Als Klebstoff zum Aufkleben der Platten ist ein Kunststoffklebstoff verwandt, welcher nicht aushärtet und bei einer höheren Temperatur wieder weich wird. 



   Als Heizleiter 3 ist eine flexible Kupferlitze vorgesehen, deren Adern nur leicht miteinander verdrillt sind. Die Kupferlitze ist mit einer elastischen   Kunststoffumhüllung   versehen, welche eine Temperatur von etwa 180   C verträgt, ohne weich zu werden. Die Temperatur des Heizleiters beträgt bei der Beheizung etwa   60-70  C,   wodurch sich eine Fussbodentemperatur von etwa 27 bis 30  C ergibt. Die vorgesehene Kunststoffisolierung lässt eine Korrosion nicht zu. Bei einer Leitertemperatur von etwa 70   C tritt ein   Zundern   des Leiters nicht auf. 



   Die erfindungsgemässe Heizung lässt sich für Wand- und Deckenheizungen anwenden. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Elektrische Fussbodenheizung, bei welcher der elektrische Heizleiter in mäanderförmigem Linienzug in den nach oben offene Rinnen aufweisenden Unterboden eingefügt und der Unterboden durch nebeneinander gelegte Platten aus   wärme-und schalldämmendem   Material zusammengesetzt sowie mit einem Belag versehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Platten sowohl   Längs- als   auch Querrinnen in grosser Anzahl mit in beiden Richtungen gleichen und einander gleichen Abständen voneinander aufweisen, so dass nach dem Zusammensetzen der Platten einander gleichgerichtete Rinnen miteinander fluchten, und dass bei zum Unterboden zusammengesetzten Platten der Heizleiter in die miteinander fluchtenden Rinnen in einem Linienzug eingefügt ist.

Claims (1)

  1. 2. Fussbodenheizung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Fussbodenbelagplatten mit einem nicht aushärtenden, unter erhöhter Temperatur weich werdenden Klebstoff aufgeklebt sind.
    3. Fussbodenheizung nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Heizleiter in als Heizleiter an sich bekannter Weise aus einer flexiblen, mit einer elastischen Kunststoffumhüllung versehenen Kupferlitze besteht, die jedoch nur leicht verdrillt ist.
AT503760A 1959-07-03 1960-07-01 Elektrische Fußbodenheizung AT232151B (de)

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AT232151B true AT232151B (de) 1964-03-10

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