AT230455B - Ader für Telephonkabel und Hochfrequenzleitungen - Google Patents

Ader für Telephonkabel und Hochfrequenzleitungen

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AT230455B
AT230455B AT492762A AT492762A AT230455B AT 230455 B AT230455 B AT 230455B AT 492762 A AT492762 A AT 492762A AT 492762 A AT492762 A AT 492762A AT 230455 B AT230455 B AT 230455B
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insulating material
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Siemens Ag
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  Ader für Telephonkabel und Hochfrequenzleitungen 
Es ist bekannt, hochwertige Adern für Telephonkabel mit einer Schaumstoffisolierung, insbesondere aus verschäumten Polyäthylen, zu versehen. Die erforderliche farbige Kennzeichnung der Adern durch Einfärben der Isolierung bereitet wesentliche Schwierigkeiten. sowohl in bezug auf die Qualität der Isolierung als auch in bezug auf die Herstellung der Einfärbung. Bei Einfärbung des Kunststoffes erhält man ein völlig durchfärbtes Strangpressgut, wobei jedoch die Farbpigmente die Verschäumung stören und bei dem erfor-   derlichen Farbwechsel   der wesentliche Nachteil auftritt, dass die Qualität der Isolierung nicht gleichmässig ist   und ausserdem die Notwendigkeit der Säuberung der Schneckenpresse   einen wesentlichen Zeitverlust mit sich bringt.

   Bei völlig   durchgefärbtem   Polyäthylen wirken sich die Farben unterschiedlich auf die Dielektrizitätskonstante des Isoliermaterials aus, da die Farben einen hohen Volumenanteil am Isolierstoff haben. Auch die bekannte   äusserliche   Kennzeichnung in Form eines längs oder wendelartig verlaufenden Streifens bereitet wesentliche Schwierigkeiten, da es erforderlich ist, durch Oberflächenoxydation das verschäumte Polyäthylen für die Farbstoffaufnahme fähig zu machen. 



   Es ist auch bekannt, gleichzeitig mit der Herstellung der Aderisolierung in das Mundstück der Strangpresse, welche die Isolierung herstellt, durch eine besondere Strangpresse einen   längs- oder   wendelartig verlaufenden farbigen Streifen einzuspritzen. Bei Verwendung einer Schaumstoffisolierung, z. B. Schaumpolyäthylen, stören die Farbpigmente die Verschäumung, so dass die Qualität der Isolierung leidet und nicht gleichmässig ist. 



   Gemäss der Erfindung werden die genannten Nachteile dadurch beseitigt, dass die Aderisolierung aus   ungefärbtem   verschäumten Isolierstoff, insbesondere Polyäthylen besteht, auf der ein dünnwandiger äusserer Mantel aus einer Vollisolierung, z. B. Vollpolyäthylen, angeordnet ist, der nach Bedarf eingefärbt ist. 



  Durch die Verwendung einer naturfarbigen Aderisolierung erhält man gleichmässige elektrische Werte, da der Verschäumungsprozess durch keine Farbpigmente gestört ist. Zweckmässigerweise erfolgt die Aufbringung der gefärbten dünnwandigen Umhüllung im gleichen Arbeitsgang mit der Herstellung der Hauptisolierung der Ader. Für die farbige Umhüllung können an sich bekannte zusätzliche Schneckenpressen verwendet werden, die auswechselbar mit dem Mundstück der Hauptschneckenpresse in Verbindung stehen, um ohne Unterbrechung des Strangpressvorganges einen Farbwechsel für die Kennzeichnung vorzunehmen. Eine Reinigung der Hauptschneckenpresse ist somit bei Farbwechsel nicht erforderlich. 



   Durch die dünnwandige äussere Hülle aus   farbigem Vollpolyäthylen   erhält die aus   verschäumten Poly-   äthylen bestehende Isolierung einen besseren mechanischen Halt. Ferner wird ein Teil der nach aussen sich öffnenden unvermeidbaren Poren im verschäumten Isolierstoff geschlossen. Man kann auch die Ausdehnung   der Isolierhülle aus verschäumten   Isolierstoff nach dem Verlassen der Hauptschneckenpresse ausnützen und die an sich schon dünne, gefärbte Hülle weiter dehnen und somit in der Wandstärke herabsetzen. Durch die dünne, gefärbte äussere Hülle werden die dielektrischen Werte der Aderisolierung gegenüber eine Einschichtisolierung nur geringfügig geändert. 
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Claims (1)

  1. eine Telephonader nach derPATENTANSPRÜCHE : 1. Ader für Telephonkabel und Hochfrequenzleitungen mit einer Isolierhülle aus verschäumten Isolierstoff, insbesondere Polyäthylen, gekennzeichnet durch eine Isolierhülle aus ungefärbtem verschäumten Isolierstoff, z. B. Polyäthylen, auf der ein dünnwandiger äusserer Mantel aus Vollisolierstoff, z. B.
    Vollpolyäthylen aufgespritzt ist, der in der gewünschten Kennzeichnungsfarbe eingefärbt ist.
    2. Verfahren zur Herstellung einer Ader nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Herstellung der farbigen Kennzeichnung in an sich bekannter Weise in einem Arbeitsgang mit der Hauptisolierung durch zusätzliche Schneckenpressen erfolgt, die auswechselbar, z. B. durch Verschieben oder Verschwenken gegeneinander mit dem Mundstück der Hauptschneckenpresse in Verbindung stehen, um ohne Unterbrechung des Strangpressvorganges einen Farbwechsel für die Kennzeichnung vorzunehmen.
AT492762A 1961-07-29 1962-06-19 Ader für Telephonkabel und Hochfrequenzleitungen AT230455B (de)

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