AT229950B - Elektrische Kontakte - Google Patents

Elektrische Kontakte

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AT229950B AT569659A AT569659A AT229950B AT 229950 B AT229950 B AT 229950B AT 569659 A AT569659 A AT 569659A AT 569659 A AT569659 A AT 569659A AT 229950 B AT229950 B AT 229950B
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Elektrische Kontakte 
Die Erfindung betrifft elektrische Kontakte, die durch eine gleitende geradlinige Verschiebung ihrer einander angepassten Berührungsflächen trennbar sind. Diese sind dann besonders wirksam und haben einen kleinen Übergangswiderstand, wenn die sich berührenden Teile eine kleine Flächenrauhigkeit aufwei- sen. 



   Um die Flächenrauhigkeit klein zu halten, werden Kontakte dieser Art sehr genau durch z. B. Läp- pen bearbeitet. Derartige Bearbeitungen bedingen aber einen hohen Aufwand und der beabsichtigte Zweck wird nur zum Teil erreicht. Der Grund liegt in der Struktur derartiger Flächen. 



   Die vorliegende Erfindung geht von dem Gedanken aus, dass jede Bearbeitungsart eine mehr oder weniger grosse Flächenrauhigkeit ergibt. Es ist aber nicht nur die Flächenrauhigkeit massgebend, son-   dern   auch eine möglichst enge Anpassung beider   Berührungsflächen   zueinander. 



   Ziel der vorliegenden Erfindung ist, eine solche möglichst enge Anpassung der Kontaktflächen zu erreichen. Es ist zwar schon bekannt, Kontaktflächen mit Rippen zu versehen, die parallel zueinander verlaufen und in der Einschaltstellung ineinandergreifen. Zu deren Herstellung sind eigene Werkzeuge notwendig, wobei aber infolge der gewählten Bearbeitungsrichtung der Übergangswiderstand zwischen   den Kontaktflächen   oft viel zu gross wird. Diese bekannten Kontakte stossen beim Zusammentreffen ausserdem stumpf,   d. h.   senkrecht aufeinander, so dass eine wirklich innige Berührung zwischen diesen nicht zustande kommt. 



   Demgegenüber besteht die Erfindung darin, dass die beiden Kontaktflächen nach dem gleichen in einer Richtung wirkenden Arbeitsverfahren, wie Ziehen, Hobeln, Walzen, Frasen, Polieren usw. hergestellt oder bearbeitet sind und dass die Bearbeitungsrichtung die gleiche ist, wie die Betätigungsrichtung beim Trennen oder Zusammenführen der Kontakte. Durch diese Massnahmen weisen die zusammenarbei-   tenden- Kontaktflächen   vollkommen gleiche Oberflächenstruktur auf und erhalten damit bei Berührung eine innige Verbindung. 



   In der Zeichnung sind einerseits erfindungsgemässe Kontakte und anderseits solche gezeigt, die in üblicher Weise hergestellt sind. 



   In der   Fig. 1   sind für trennbare elektrische Kontakte vorgesehene Flachstücke 1 und 2   z. B.   aus gezogenem Material angefertigt, ohne dass sie nachbearbeitet wurden. Die Ziehrichtung ist durch die kleinen Pfeile, die Bewegungsrichtung durch den grossen Pfeil gekennzeichnet. Die Darstellung zeigt eine starke Vergrösserung der Oberflächenstruktur an den Berührungsflächen. Es ist zu erkennen, dass eine gute Auflage und damit eine innige Berührung der beiden Teile   l,   2 erreicht wird, weil die Oberflächenstruktur beider Teile gleichartig ist. Diese gute und innige Verbindung bleibt nur dann erhalten, wenn die Bewegung der Flachstücke zueinander in der Ziehrichtung erfolgt.

   Bei derartigen Kontaktflächen ist sogar die Berührungsfläche grösser als bei Flächen mit noch kleinerem Rauhigkeitsgrad, bei denen nicht die   Bearbeitungs-und Bewegungsrichtung   die gleiche ist. 



   Dies zeigt die Fig. 2. Hier   ist das Flachstück 1 gegenüber dem Flachstück   2 in seiner Bearbeitungsrichtung um 900 verdreht. Es liegen also nicht die Konstruktionsmerkmale der Erfindung vor. Die Berührung ist hier wenig innig und damit der Übergangswiderstand gross. Ausserdem ist er Änderungen im Laufe des Betriebes unterworfen, da sich die Oberflächenstruktur in diesem Fall verändert. 



   In der praktischen Anwendung sind die Kontaktflächen nicht nur eben, sondern können unter Berücksichtigung der Erfindungsmerkmale verschiedenartig geformt sein. 

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   Die Anwendung der Erfindung ist auch dann gegeben, wenn eine Plattierung als Kontaktfläche verwendet wird. In diesem Falle gelten die erfinderischen Merkmale für die Plattierung. 



   Werden die Kontaktteile galvanisch durch Metallauflagen veredelt, so gelten die erfindungsgemässen Konstruktionsmerkmale für den Untergrund, weil sich bei den üblichen Schichtstärken dessen Struktur in der galvanischen Auflage abbildet. 



   Die Erfindung ist auch gegeben, wenn die Konstruktionsmerkmale durch ein gegenseitiges Einschleifen erreicht werden. Es lassen sich in Verfolgung der durch die Erfindung gegebenen Richtlinien trennbare elektrische Kontakte mit verhältnismässig wenig Aufwand und höchster Güte anfertigen. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Elektrische Kontakte, die durch eine gleitende, geradlinige Verschiebung ihrer einander angepassten Berührungsflächen trennbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Kontaktflächen nach dem gleichen in einer Richtung wirkenden Arbeitsverfahren, wie Ziehen, Hobeln, Walzen, Fräsen, Polieren usw. hergestellt oder bearbeitet sind und dass die Bearbeitungsrichtung die gleiche ist, wie die Betätigungsrichtung beim Trennen oder Zusammenführen der Kontakte.

Claims (1)

  1. 2. Kontakte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie mit einer Plattierung versehen sind, die in der Bewegungsrichtung beim Trennen oder Zusammenführen der Kontakte aufgebracht ist.
    3. Kontakte nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass sie mit einem galvanischen Überzug versehen sind.
    4. Kontakte nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden zusammenarbeitenden Kontakte aufeinander und zusammen in ihrer Bewegungsrichtung beim Trennen oder Zusammenführen eingeschliffen sind.
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