AT2292U1 - Verfahren und anordnung zum aufbereiten von hohlkörpern - Google Patents

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AT2292U1 AT0802198U AT802198U AT2292U1 AT 2292 U1 AT2292 U1 AT 2292U1 AT 0802198 U AT0802198 U AT 0802198U AT 802198 U AT802198 U AT 802198U AT 2292 U1 AT2292 U1 AT 2292U1
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Wagner Gerhard
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Anordnung zum Recyclieren von Hohlkörpern aus Metall und/oder Kunststoff, wobei diese Hohlkörper nach einer Anlieferung bzw. nach einem Aussortieren und einem Öffnen durch Pressen kompaktiert werden. Erfindungsgemäß ist vorgesehen, daß das Öffnen der Hohlkörper noch im Bereich einer Anliefer- bzw. Sortierstation (1) bzw. unmittelbar nach dem Aussortieren und vorzugsweise noch vor einer einem Preßvorgang vorangehenden Zwischenlagerung oder einem Transport zum Preßvorgang vorgenommen wird.

Description


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   Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Entsorgen bzw. Aufbereiten bzw. 



   Recyclieren von Hohlkörpern aus Metall und/oder Kunststoff, insbesondere Flaschen,
Dosen od. dgl Gebinden, wobei diese insbesondere verschlossenen bzw. geschlossenen bzw. aufgeschraubten Deckel bzw. Verschluss aufweisenden   Hohlkörper   nach einer
Anlieferung bzw. nach einem Aussortieren aus anfallenden bzw. angelieferten, gegebenenfalls bereits vorsortierten Müll bzw. Abfall einer maschinellen Offnung, insbesondere einem Aufschlitzen und/oder Lochen des Mantels unterzogen und durch
Pressen kompaktiert und gegebenenfalls einer Weiterverwendung zugeführt werden sowie eine Anordnung zum Entsorgen bzw. Aufbereiten bzw. Recyclieren von   Hohlkörpern,   vorzugsweise aus Metall und/oder Kunststoff, umfassend zumindest eine Anlieferungbzw.

   Sortierstation, in der angelieferte Hohlkörper übemommen oder aus angelieferten,   gegebenenfalls vorsortierten ehargen   von Abfall bzw. Müll, insbesondere händisch, aussortiert werden, von welcher Anlieferungs- oder Sortierstation die   Hohlkörper   zumindest einer Offnungseinrichtung sowie gegebenenfalls einer Zwischenlagerung und gegebenenfalls einer Verpressung zugeführt werden. 



   Aus der DE-A1-41 19 659 ist ein Verfahren zum   Recycleren   gesammelter Behälter bekannt, gemäss dem ein Behälter an wenigstens einer Seite aufgeschnitten wird, und dann mittels einer Reinigungsvorrichtung das Innere des Behälters gereinigt wird. Anschliessend kann zur Verminderung des Volumens der Behälter entweder gepresst oder zerkleinert werden. 



   Die zunehmende Menge von   Hohikörpem,   z B. PET-Flaschen, die in   Recyclingbetrieben   anfallen, stellen die Betrelber vor Probleme, insbesondere dann, wenn derartige Flaschen, Dosen, Behälter, Gebinde usw. in verschlossenem Zustand,   d. h.   mit verschlossenem bzw. aufgesetztem und/oder aufgeschraubtem Verschluss angeliefert werden. Unabhängig davon, ob derartige   Hohlkörper   aus anfallendem Müll aussortiert werden oder in beträchtlichen Stückzahlen aussortiert angeliefert werden oder noch im Originalzustand angeliefert werden (z B bei Getränkeflaschen nach Erreichen des Ablaufdatums), stellen das Verpressen und die Volumensreduktion derartiger   Hohlkörper   den Betreiber vor beträchtliche Probleme..

   Insbesondere müssen die in diesen   Hohlkörpern   enthaltene Luft und/oder darin enthaltene Substanzen vor der weiteren Verarbeitung, insbesondere einem Pressvorgang, entfernt werden. Es ist bekannt, dass, sofeme derartige   Hohlkörper   vor dem Verpressen geöffnet werden, bis zu 50% und mehr Material pro Pressvorgang gebündelt bzw. kompaktiert werden kann. Es werden also die zu verpressenden Hohlkörper mechanisch bearbeitet bzw. in die Mäntel der   Hohlkörper   entsprechenden Öffnungen eingebracht, um den Kompaktierungsgrad zu erhöhen. 



   Für derartige   Öffnungsvorgänge   an angelieferten   Hohlkörpern   stehen derzeit nur grossvolumige Maschinen zur Verfügung, die einer grossdimensionierten Presse direkt vorgeordnet sind. Diese beträchtliches Füllungsvolumen aufweisenden Öffnungseinnchtungen werden mit von einer Vielzahl von Sortierstationen mit allenfalls mit 

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 Lastwagen angelieferten, jeweils aus dem selben Material bestehenden   Hohlkörpern   beschickt und chargenweise betrieben. Die chargenweise geöffneten Hohlkörper werden sodann chargenweise verpresst. 



   Ziel der Erfindung ist es, ein Verfahren bzw. eine Anordnung der eingangs genannten Art zu erstellen, mit der der Transport bzw. das Verpressen derartiger   Hohlkörper   möglichst vereinfacht werden kann ; des weiteren soll die Aufbereitung derartiger   Hohlkörper   möglichst an Ort und Stelle und in möglichst kontinuierlicher Weise erfolgen. 



  Des weiteren sollen bestehende Sortieranlagen mit dem erfindungsgemässen Verfahren und der erfindungsgemässen Anlage nachgerüstet werden können, um die Behandlung der wiederzuverwertenden Hohlkörper zu vereinfachen. 



   Diese Ziele werden bei einem Verfahren der eingangs genannten Art dadurch erreicht, dass dass das Öffnen der angelieferten oder aussortierten   Hohlkörper   noch im Bereich einer, insbesondere jeweils für Hohlkörper aus einem bestimmten Material dienenden   Anliefer- bzw. Sortlerstation   bzw. unmittelbar nach dem Anliefern bzw. 



  Aussortieren und vorzugsweise noch vor einer einem Pressvorgang vorangehenden Zwischenlagerung oder einem Transport zum Pressvorgang vorgenommen wird. Eine Anordnung der eingangs genannten Art ist erfindungsgemäss dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnungseinrichtung zur Öffnung des Mantels der Hohlkörper im Bereich, insbesondere unmittelbar benachbart, der Anlieferungs- oder Sortierstation angeordnet ist. 



   Mit der erfindungsgemässen Vorgangsweise wird erreicht, dass bereits beim Aussortieren der Hohlkörper bzw. unmittelbar danach diese einem Öffnungs- bzw. Zerreissvorgang unterworfen werden, sodass   ausgangs der Sortierstation   bereits geöffnete 

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 und in gewisser Weise volumsreduzierte Hohlkörper vorliegen. Diese   Hohlkörper   können sodann entweder mit bereits reduziertem Platzbedarf zwischengespeichert werden oder in kleinvolumige Pressen (vor) kompaktiert und gegebenenfalls einer Pressstation zugeführt werden.

   Es   entfällt jeglicher   aufwendiger Transport zwischen der   Anlieferungs- oder   Sortierstation und der Offnungseinrichtung Der Transport von geoffneten   Hohlkörpern   aufgrund der beim Öffnen stattfindenden Volumsreduktion zu einer Pressstation wird vereinfacht ; das Pressen wird vereinfacht, da die Luft beim Pressen an den   Hohlkörpern   gut entweichen kann. 



   Die erfindungsgemässe Offnungseinnchtung kann kleinvolumig bzw. für geringen Durchsatz ausgelegt sein und ist zum nachtraglichen Einbau In die bei derartigen Sortierstationen zumeist vorhandenen Fallschächte oder   Materialbahnen bzw. -führungen   geeignet ; die Öffnungseinnchtung kann auf Fallschächte aufgesetzt oder in deren Verlauf eingebaut werden oder die   FallschÅachte     konnen   in eine derartige Öffnungseinrichtung einmünden.

   Unterhalb der   Offnungselnnchtung   könnte auch ein Stauraum für die geöffneten   Hohlkörper   oder ein Förderband angeordnet sein, mit dem die geöffneten   Hohlkörper   weiterbefördert werden
Sofeme bei einer Sortierstation eine Mehrzahl von   Fallschächten   für   Hohlkörper   aus verschiedenen Materialien angeordnet ist, kann für jeden dieser Fallschächte eine Öffnungseinrichtung angeordnet bzw.

   nachgerüstet werden, sodass auch bei geringerem Anfall von   Hohlkörpern   diese Öffnungseinrichtungen wirtschaftlich arbeiten Im Gegensatz zu einer grossvolumigen, grosse Chargen aufnehmenden Offnungseinrichtung, die von einer Vielzahl von räumlich entfernt liegenden Sortierstationen versorgt werden muss, um wirtschaftlich arbeiten zu können, sind die   erfindungsgemäss   vorgesehenen Öffnungseinrichtungen billig zu erstehen, einfach einzubauen und von dem jeweiligen Betreiber der Sortierstation wirtschaftlich einzusetzen Üblicherweise werden die   Hohlkörper   aus unsortiertem oder gegebenenfalls bereits vorsortiertem Müll händisch aussortiert,

   die Fallschacht für die aussortierten   Hohlkörper   werden vom Sortlerpersonal sofort und unmittelbar mit den dem insbesondere auf einem Förderband   vorbei bewegtem Müll   entnommenen   Hohlkörpern   beschickt. Im Verlauf dieser Weiterbeförderungseinheit,   z. B.   dem Fallschacht, ist die Öffnungseinrichtung angeordnet. Handelt es sich bei der Weiter- bzw Abtransporteinrichtung für den aussortierten   Hohlkörper   um ein Forderband, so kann entweder die Offnungseinnchtung am Kopfende des Förderbandes angeordnet sein. An sich könnte eine derartige Öffnungseinrichtung auch am Ende des Förderbandes angeordnet sein und von dem händisch von der Sortierperson beladenen Förderband beschickt werden. 



   Als zu öffnende Hohlkorper   fallen insbesondere kleinvolumige Haushaltsgebinde     bzw. -behälter   von Waschmitteln, Mitteln für die Körperpflege und/oder für die Haarpflege, Getränkedosen u. dgl an, die zumeist mit aufgesetztem Verschluss bzw. geschlossenem 

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 Deckel vom Verbraucher weggeworfen werden Des weiteren könnte es auch notwendig werden, originalgefüllte   Hohlkörper,   insbesondere Getränkedosen oder-flaschen nach Ablauf deren Verwendbarkeit, einer Wiederverwertung zuzuführen ; in diesem Falle dient die Öffnung nicht nur zum Herauslassen der beim Pressen hinderlichen Luft   sondem   auch zum Herauslassen bzw. Entsorgen des Inhaltes derartiger Hohlkörper.

   In diesem Fall ist unterhalb der Öffnungseinnchtung ein Container angeordnet, von dem der Behältennhalt und der geöffnete Mantel des Hohlkörpers aufgenommen werden und es erfolgt eine Trennung des Inhalts und der   Mantelteile   im Zuge eines eigenen Verfahrensschrittes. 



   Die zu öffnenden Hohlkörper können prinzipiell aus beliebigem Material bestehen. 



   Die Art der Öffnung der   Hohlkörper   kann durch verschiedene mechanische bzw. maschinelle Vorgangsweisen erfolgen ; die   Hohlkörper   können geschlitzt, gelocht, aufgerissen, aufgeschnitten oder auf andere Art geöffnet werden ; Einrichtungen, mit denen ein aus Blech oder Kunststoff bestehender   Hohlkörper   auf diese Art geöffnet werden kann, sind dem Fachmann bekannt. Mit diesen Einrichtungen wird zumeist auch eine Verkleinerung des für die   Hohlkörper benötigten Stau- bzw. Lagervolumens erreicht.   



   Vorteilhafterweise werden relativ kleine Öffnungseinrichtungen vorgesehen, die für einen Durchsatz von bis zu einer, gegebenenfalls von bis zu drei, maximal von bis zu fünf Hohlkörpern je Sekunde eingerichtet sind Bei den bekannten Öffnungseinrichtungen, die von mehreren Sortierstationen beschickt werden und direkt Pressen vorgeordnet sind, handelt es sich um Öffnungseinrichtungen, die ohne weiteres 50 bis 150 und mehr Hohlkörper pro Sekunde öffnen. Erfindungsgemäss sollen jedoch gerade Öffnungseinrichtungen für gennge Durchsatzmengen aufgrund ihrer einfachen Nachrüstbarkeit und Wirtschaftlichkeit im unmittelbaren Nahbereich der Sortierstationen angeordnet werden. Dies ist insbesondere von Vorteil, wenn in jedem Fallschacht für Hohlkörper aus verschiedenem Material eine eigene Öffnungseinrichtung angeordnet werden soll. 



   Die aus den Öffnungseinrichtungen für unterschiedliche Materialien stammenden geöffneten Hohlkörper können somit in kleinerer Menge, insbesondere volumsreduziert, zwischengelagert werden. 



   Es ist auch von Vorteil, dass sofort nach Anfall bzw. Aussortieren eines Hohlkörpers dieser im wesentlichen sofort geöffnet werden kann, d. h., dass nahezu gleichzeitig mit dem Aussortieren und unmittelbar vor einem Weitertransport, also quasikontinuierlich auch ein Öffnen des Hohlkörpers erfolgt, im Gegensatz zu dem stossweise erfolgenden Öffnen einer grossen Charge von gesammelten   Hohlkörpern   vor einem chargenweisen Pressen. 



   Vorteilhafte   Ausführungsformen   der Erfindung sind der folgenden Beschreibung, den Zeichnungen und den Patentansprüchen zu entnehmen. 



   Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt. Es zeigen Fig. 1 schematisch in Seitenansicht eine Sortierstation, Fig. 2 zeigt schematisch eine 

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 Draufsicht auf eine Sortierstation, Flg 3 und 3a zeigen schematische Öffnungseinrichtungen und Fig 4a, 4b, 4c und 4d schematisch erfindungsgemässe Anordnungen. 



     Gemäss   Fig 1 umfasst eine übliche Anliefer- oder Sortierstation 1 ein Förderband 2, mit dem Abfall bzw Müll zum Sortieren angeliefert wird. Dieses Sortieren erfolgt In der Regel händisch. Die Sortierperson 3 entnimmt dem Förderband 2   Hohlkörper   8, insbesondere Flaschen und/oder Dosen, vorzugsweise aus einem bestimmten Material, und wirft diese in den für dieses Material vorgesehenen und als Aufgabestelle dienenden Fallschacht 4. Dieser Fallschacht 4 befindet sich In bzw unterhalb einer Bühne 5, auf der die Sortierperson 3 steht. Diese Bühne 5 kann z B. eine Zwischendecke, der Boden eine Rampe, ein Gerüstboden od. dgl sein. In der Bühne 5 ist eine Öffnungseinrichtung 6 angeordnet, in deren Elnwurftrichter 7 die Sortlerperson 3 die aussortierten Hohlkörper 8 einwirft.

   Die Öffnungseinnchtung 6 umfasst Elnnchtungen, mit denen in den   Hohlkörpern   8 Offnungen angebracht oder die Hohlkörper 8 zerteilt oder zemssen werden können und die von der Öffnungseinnchtung 6 geöffneten Hohlkörper 8 fallen in den Fallschacht 4 zur Weiterbehandlung, insbesondere zum Abtransport. Im unteren Bereich des Fallschachtes 4 kann ein Förderband zur Weiterbewegung der geöffneten   Hohlkörper   8 angeordnet sein In Fig. 1 sind zwei nebeneinanderliegende   Sortterstationen   1 dargestellt. 



   In Fig 2 erkennt man in Draufsicht den Einwurftrichter 7 der Öffnungseinrichtung 6 bzw. das nahezu daran vorbeiführende Förderband 2, von dem die zu öffnenden   Hohlkörper   8 von der Sortierperson 3 genommen werden. Die Öffnungseinrichtung 6 umfasst zwei Walzen 9, die   Zerreiss-und/oder   Schneidwerkzeuge 10 tragen. Die Wellen 9 werden von einem Elektromotor 30 gegenläufig angetrieben und fördern die eingeworfenen   Hohlkörper   8 durch den Spalt 11, wobei die   Hohlkörper   gleichzeitig von den Werkzeugen 10 zerrissen und/oder aufgeschnitten und/oder aufgerissen werden. 



   Fig. 3 zeigt Im Schnitt eine Ausfuhrungsform einer Öffnungseinrichtung 6, wie sie in einem Fallschacht 4 angeordnet sein kann. Die von der Bedienungsperson 3 eingeworfenen Hohlkörper 8 fallen auf einen unteren, in den Schacht 12 der Öffnungseinrichtung 6 hydraulisch ein- und ausfahrbaren Schieber 13. Nach Erreichen eines gewissen Füllungsgrades wird ein oberer Schieber 14 eingefahren und schliesst den von den Hohlkörpern 8 belegten Raum   16 ;   daraufhin wird ein Öffnungswerkzeug,   z. B.   eine Gabel 15, in den Hohlraum 16 eingeführt und auf diese Weise werden die Hohlkörper 8 geöffnet. Daraufhin werden die Schieber 13 und 14 zurückgezogen und die geöffneten   Hohlkörper   8 fallen aus dem Schacht 12. 



   Fig. 3a zeigt eine Anordnung, bel der die Hohlkörper durch den   Einlauftrichter   7 in eine Offnungseinnchtung 6 fallen, die eine Anzahl von auf einer drehbar angetriebenen Welle 17 angeordneten Schneldwerkzeugen 18 trägt, die in Richtung des Pfeiles 19 gegen 

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 einen Rechen 20 rotieren und auf diese Weise den Hohlkörper 8 aufreissen und allenfalls   (vor) zerktetnem   
In den Fig. 4a, 4b, 4c und 4d sind   schematisch Möglichkeiten   für die Anordnung von   erfindungsgemässen   Öffnungseinrichtungen 6 dargestellt Auf dem Förderband 2 werden jeweils die auszusortierenden bzw.   angelieferten Hohlkörper   8 der Sortierperson 3 angenähert
Gemäss Fig.

   4a gibt die Sortierperson 3 die   Hohlkörper   8 auf ein Förderband 21 auf und dieses bewegt die Hohlkörper 8 zu der Offnungseinrichtung   6,   von der mittels eines Förderbandes 22 die geöffneten Hohlkörper 8 einem Zwischenlager 23 und gegebenenfalls über eine weitere Transportstrecke 29,   z. B.   ein Förderband, einen Lastwagen, einen Stapler od. dgl., einer Presseinrichtung 24 zugeführt werden. 



   Gemäss Fig. 4b entnimmt die Sortierperson 3 die   Hohlkörper   8 dem Förderband 2 und führt diese der Öffnungseinrichtung 6 zu, die ein Förderband 22 beschickt. 



   Gemäss Fig. 4c ist auf dem Boden bzw. der Decke 5, auf   dem (r) die   Sortierperson 3 steht, die Öffnungseinrichtung 6 angeordnet und beschickt über den Schacht 12 eine unterhalb gelegene Presse 23 direkt. Der Pressvorgang wird eingeleitet, wenn die Presse bis auf ein gewisses Niveau   gefüllt ist ;   eine derartige Anordnung ist jedoch relativ kostspielig, da die Presse nur in relativ grossen Zeitabständen in Aktion tritt, weil der Anfall von derartigen   Hohlkörpern   8 üblicherweise nicht allzu gross ist. Wenn somit jedem Fallschacht 4 oder jeder Öffnungseinrichtung 6 eine eigene grossvolumige oder aber auch nur eine kleinvolumige Presse zugeordnet würde, so ist dies doch eher kostspielig und unwirtschaftlich. 



   Fig. 4 d zeigt schematisch eine vorteilhafte Anordnung, bei der die Sortierperson 3 in den Einwurftrichter 7 einer Öffnungseinrichtung 6, die in einem Fallschacht 4 angeordnet ist, die zu öffnenden   Hohlkörper   8   einwirft.   Im unteren Bereich des Fallschachtes 4 befindet sich ein Schieber 25, mit dem die   Hohlkörper   8 auf das Förderband 22 zum Vorkompaktieren oder zum Abführen oder zum Endverpressen weitergeleitet werden.

Claims (1)

  1. Anspruche 1 Verfahren zum Entsorgen bzw. Aufbereiten bzw. Recycleren von Hohlkörpern aus Metall und/oder Kunststoff, Insbesondere Flaschen, Dosen od. dgl. Gebinden, wobei diese insbesondere verschlossenen bzw. geschlossenen bzw. aufgeschraubten Deckel bzw. Verschluss aufweisenden Hohlkörper nach einer Anlieferung bzw nach einem Aussortieren aus anfallenden bzw angelieferten, gegebenenfalls bereits vorsortierten Müll bzw.
    Abfall einer maschinellen Öffnung, insbesondere einem Aufschlitzen und/oder Lochen des Mantels unterzogen und durch Pressen kompaktiert und gegebenenfalls einer Weiterverwendung zugeführt werden, dadurch gekennzeichnet, dass das Öffnen der angelieferten oder aussortierten Hohlkörper noch im Bereich einer, insbesondere jeweils für Hohlkörper aus einem bestimmten Material dienenden Anliefer- bzw. Sortierstation bzw. unmittelbar nach dem Anliefern bzw.
    Aussortieren und vorzugsweise noch vor einer einem Pressvorgang vorangehenden Zwischenlagerung oder einem Transport zum Pressvorgang vorgenommen wird 2 Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das maschinelle Öffnen der Hohlkörper unmittelbar nach ihrem Aussortieren in einer Aufgabestelle vorgenommen wird, die in Reichweite der Sortierperson liegt.
    3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die entsprechend Ihrem unterschiedlichen Material getrennt aussortierten Hohlkörper auch getrennt dem maschinellen Öffnungsvorgang zugeführt bzw unterzogen werden 4 Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die geöffneten Hohlkörper gegebenenfalls nach einem Vorkompaktieren für den folgenden Pressvorgang zwischengelagert werden 5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass Im Originalzustand befindliche bzw original verschlossene, angelieferte Hohlkörper, z. B.
    Getränkedosen, mit ihrem Inhalt dem Öffnungsvorgang unterzogen werden und dass gegebenenfalls nach dem Offnungsvorgang eine Abtrennung des Inhaltes von dem Mantelmaterial erfolgt <Desc/Clms Page number 8> 6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der maschinellen Offnung Klein- bzw. Haushaltsgebinde, vorzugsweise von Wasch- und/oder Körperpflege- und/oder Haarpflegemitteln, Getränkedosen od dgl, Insbesondere Behälter aus PVC, PET, PPE, PE od. dgl. Kunststoffen oder Aluminium od. dgl., unterzogen werden 7.
    Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die zu öffnenden Hohlkörper nach ihrem insbesondere händischem Aussortieren unmittelbar und direkt dem Öffnungsvorgang bzw. der Öffnungsstation zugeführt bzw. übergeben werden 8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Hohlkörper durch Schlitzen, Lochen, Aufreissen, Aufschneiden od. dgl. geöffnet werden.
    9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Hohlkörper an einer Mehrzahl von Stellen aufgerissen, aufgeschnitten oder gelocht werden.
    10 Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Hohlkörper während einer im wesentlichen vertikalen Weiterbewegung insbesondere während ihrer Bewegung von einer oberhalb einer Auffangstation gelegenen Sortierstation zur Auffangstation geöffnet werden.
    11. Anordnung zum Entsorgen bzw. Aufbereiten bzw. Recyclieren von Hohlkörpern, vorzugsweise aus Metall und/oder Kunststoff, umfassend zumindest eine Anlieferung- bzw. Sortierstation, in der angelieferte Hohlkörper übernommen oder aus angelieferten, gegebenenfalls vorsortierten Chargen von Abfall bzw. Müll, insbesondere händisch, aussortiert werden, von welcher Anlieferungs- oder Sortierstation die Hohlkörper (8) zumindest einer Öffnungseinrichtung (6) sowie gegebenenfalls einer Zwischenlagerung und gegebenenfalls einer Verpressung zugeführt werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnungseinrichtung (6) zur Öffnung des Mantels der Hohlkörper (8) im Bereich, insbesondere unmittelbar benachbart, der Anileferungs- oder Sortierstation (1) angeordnet ist <Desc/Clms Page number 9> 12.
    Anordnung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnungseinrichtung (6) oberhalb bzw. im Aufgabebereich oder im Verlauf eines Fallschachtes (4) angeordnet ist, der vorzugsweise direkt und unmittelbar im Bereich bzw. neben der, insbesondere einer jeden Anileferungs- oder Sortierstation (1) angeordnet und mit den zu öffnenden Hohlkörpern (8) beschickbar Ist 13. Anordnung nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Hohlkörper (8) der Öffnungseinrichtung (6) mit einer unmittelbar von der Anlieferungs- oder Sortierstation (1) abgehenden Fordereinnchtung (21) zugeführt sind.
    14. Anordnung nach einem der Ansprüche 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnungseinrichtung (6) oberhalb eines die maschinell geöffneten Hohlkörper (8) abtransportierenden Förderbandes (22) gelegen ist.
    15. Anordnung nach einem der Ansprüche 11 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass als Öffnungseinrichtung (6) an sich bekannte Reiss- oder Schlitzmaschinen vorgesehen sind, die auf motorisch angetriebenen drehbaren Walzen (9) befestigte Reiss- (4) oder Schlitzwerkzeuge (10) tragen.
    16. Anordnung nach einem der Ansprüche 11 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnungseinrichtung (6) für einen Durchsatz von bis zu fünf, insbesondere von bis zu drei, Hohlkörpern je Sekunde angelegt ist.
    17. Anordnung nach einem der Ansprüche 11 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass im unteren Endbereich des die Öffnungseinrichtung (6) enthaltenden Fallschachtes (4) ein Förderband (26) zum Abtransport und/oder ein Stauraum (23) und/oder eine Press- bzw. Vorpresseinrichtung (24,25) für die geöffneten Hohlkörper (8) angeordnet ist.
    18. Anordnung nach einem der Ansprüche 11 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass für Hohlkörper (8) aus verschiedenem Material im jeweiligen Aussortierbereich jeweils ein eigener Fallschacht (4) mit einer Öffnungseinrichtung (6) vorgesehen ist. <Desc/Clms Page number 10>
    19. Anordnung nach einem der Anspruche 11 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnungseinrichtung (6) für einen kontinuierlichen Betrieb ausgerüstet ist oder dass der Öffnungeinrichtung (6) ein Zwischenlager oder Fülltrichter (7) vorgeordnet ist, dessen Füllungsgrad mit einem Fühler abfühlbar ist, mit dem bel Erreichen eines vorgegebenen Füllungsgrades die Öffnungseinrichtung (6) einschaltbar ist.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EA017225B1 (ru) * 2009-09-02 2012-10-30 Игорь Владимирович Янковский Устройство для пробивки пластмассовых бутылок

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4119659A1 (de) * 1991-06-14 1992-12-17 Werner Walter Verfahren zur entsorgung von behaeltern, insbesondere von weissblech- und kunststoffbehaeltern

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