AT228760B - Mischvorrichtung für strömende Medien - Google Patents

Mischvorrichtung für strömende Medien

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AT228760B
AT228760B AT53062A AT53062A AT228760B AT 228760 B AT228760 B AT 228760B AT 53062 A AT53062 A AT 53062A AT 53062 A AT53062 A AT 53062A AT 228760 B AT228760 B AT 228760B
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AT
Austria
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mixing device
pipe section
radial recesses
guide channels
annular channel
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Application number
AT53062A
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English (en)
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Zimmermann & Jansen Gmbh
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Mischvorrichtung für strömende Medien 
Die Erfindung hat eine Mischvorrichtung für strömende Medien zum Gegenstand und besteht aus einem Ringkanal, der radiale Ausnehmungen eines Rohrstückes umschliesst. Ein höher gespanntes Medium tritt in den äusseren Ringkanal ein und gelangt durch Radialausnehmungen in ein Rohrstück, durch das ein niedriger gespanntes Medium strömt. Die hiedurch erfolgende Vermischung wird dann zureichend, wenn ein genügendes Druckgefälle zwischen den verschiedenen Medien vorhanden ist. Bei geringerem Druckgefälle wird der äussere Ringkanal ungleichmässig von dem einen Medium beaufschlagt, so dass es durch die über den Umfang verteilten Radialausnehmungen in ungleichmässigen Mengen in das zentrale Rohr strömen kann, wodurch eine ungenügende Vermischung entsteht. 



   Die Erfindung hat sich zur Aufgabe gestellt, die aufgezeigten Nachteile und Schwierigkeiten auf einfachste Weise zu beseitigen. Ihr Wesen wird insbesondere darin gesehen, dass der äussere Ringkanal in mehrere, beispielsweise vier Leitkanäle verschiedener Längen unterteilt ist und dass jeder Leitkanal in eine der um den Umfang des Rohrstückes angeordneten Radialausnehmungen mündet. 



   Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung in verschiedenen Ausführungsbeispielen schematisch dargestellt, u. zw. zeigt : Fig.   l   einen Querschnitt einer Mischvorrichtung gemäss der Erfindung ; Fig. 2 einen Längsschnitt durch die Fig.   1 ;   Fig. 3 eine Draufsicht des Gegenstandes der Fig. 1 bzw. 2 ; Fig. 4 und Fig. 5 die Anordnung einer Mischvorrichtung gemäss der Erfindung in zwei besonders ausgestalteten Leitungszonen ; Fig. 6 die schematische Darstellung des Querschnittes einer besonderen Ausgestaltung des Ringkanals ; Fig. 7 die Draufsicht auf den Gegenstand der Fig.   6 ;   Fig. 8 das Schema einer weiteren Ausgestaltung des Ringkanals im Querschnitt ; Fig. 9 den Längsschnitt des Gegenstandes der Fig.   8 ;   Fig. 10 die Draufsicht auf den Gegenstand der Fig. 8 bzw. 9 ;

   Fig. 11 zeigt Einzelteile der Mischkammer gemäss den Fig. 8-10 im Detail. 



   Die Erfindung geht von der Erkenntnis aus, dass selbst bei schlechten oder ungünstigen Strömungsund Druckverhältnisssen dann eine innige Vermischung der verschiedenen Medien stattfindet, wenn das eine Medium innerhalb des äusseren Ringkanals in verschiedene Einzelströme unterteilt wird, die getrennt voneinander gleichmässig um den Umfang verteilt dem zentralen Rohrstück zugeführt werden. Zu diesem 
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 teilt, die verschiedene Längen haben, um das in den Anschlussstutzen 5 einströmende Medium gleichmässig über den Umfang in das zentrale Rohrstück 6 einzuleiten. Jeder Leitkanal mündet in eine der um den Umfang des Rohrstückes 6 verteilten Radialausnehmungen 7. Die Leitkanäle 1-4 erstrecken sich vom Anschlussstutzen 5 bis zum zentralen Rohrstück 6. 



   Die Mischarbeit lässt sich dann intensiver durchführen, wenn sie in einer Zone grösserer Strömungsgeschwindigkeiten erfolgt. Diese grösseren Strömungsgeschwindigkeiten werden durch Umwandlung eines Druckgefälles in kinetische Energien erzeugt. Zu diesem Zweck befinden sich der die Radialausnehmungen 7 umschliessende Ringkanal 8 bzw. das Rohrstück 6 im Bereiche einer Verengung 9 eines Venturirohres 10. Bei dem auf der Fig. 4 dargestellten Ausführungsbeispiel ist das zylindrische Rohrstück 6 zwischen die Verengungen 9 der Drosselzone eingeschaltet. Gemäss dem Ausführungsbeispiel der Fig. 5 erweitert sich das Rohrstück 6 a konisch mit den konischen Leitungsteilen 11 zur Drosselzone beidseitig der Leitkanäle 1-4 nach aussen.

   Die durch eine Leitung 12 strömenden Medien werden gemäss einer Entropiefunktion durch Umwandlung der Strömungsgeschwindigkeiten in Druckenergie bis zur engsten Stelle höher gespannt und dieser höhere Druck in der engsten Stelle wieder in Geschwindigkeitsenergien verwandelt. Da der Ringkanal die Radialausnehmungen im verengten Durchgang   9, 11   umschliesst, werden die erzeugten höheren Geschwindigkeiten verwendet für die Mischarbeit, die dadurch intensiver gestaltet wird. Die Radialausnehmungen 7 sind in dem zentralen Rohrstück 6, 6 a versetzt nebeneinander angeordnet. Dadurch entsteht die Voraussetzung, die Leitkanäle 1-4 zu den in dem Rohrstück 6, 6 a um den Umfang verteilten Mündungen 7 nebeneinander anzuordnen. 



   Gemäss dem Ausführungsbeispiel der Fig. 6 und 7 werden die Leitkanäle von Rohren 13, 14, 15 und 16 gebildet, die zwischen ihren Mündungen 17 in die Radialausnehmungen um das zentrale Rohrstück 6 gelegt sind. 

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   Es hat sich als vorteilhaft herausgestellt, innerhalb des Ringkanals die Leitkanäle   1-4   aus einer Blechkonstruktion herzustellen, deren Einzelteile baukastenartig zusammengesetzt sind und in ihren Knotenpunkten ineinandergreifen. Gemäss dem in den   Figez   dargestellten Ausführungsbeispiel befindet sich auf dem zentralen Rohrstück 6 ein aufgeschobener Trennring 18 ; er sitzt zwischen den Paaren von Radialausnehmungen 7. Auf diese Weise erfolgt eine Trennung der Radialausnehmungen 7 voneinander in axialer Richtung. Innerhalb des Anschlussstutzens 5 mit seinem Flansch 5 a hat der Trennring 18 eine Verlängerung 19, die durch Ineinanderstecken mit einem Querblech 20 verbunden ist. Zu diesem Zweck 
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 von innen in den Trennring 18 ermöglichen, so dass das aus der Fig. 10 im Anschlussstutzen 5 ersichtliche
Leitkreuz 19, 20 entsteht.

   Die Leitkanäle 1-4 werden durch zwei Blechschalen 22 gebildet und um diese, um den Umfang des Rohrstückes 6 zu begrenzen, sind in diesen Leitkanälen 1-4 Begrenzungsbleche 23 radial eingesetzt. In den Zeichnungsbeispielen sind dem Rohrstück 6,   6 a Anschlussflanschen 24   zuge- ordnet. 



   PATENTANSPRÜCHE :
1. Mischvorrichtung für strömende Medien aus einem Ringkanal, der radiale Ausnehmungen eines Rohrstückes umschliesst, dadurch gekennzeichnet, dass der äussere Ringkanal   (8)   in Leitkanäle   (1-4)   verschiedener Längen unterteilt ist und dass jeder Leitkanal   (1-4)   in eine der um den Umfang des Rohr- stückes   (6)   angeordneten Radialausnehmungen   (7)   mündet.

Claims (1)

  1. 2. Mischvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Leitkanäle (1-4) sich vom Anschlussstutzen (5) bis zum zentralen Rohrstück (6) erstrecken.
    3. Mischvorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erzeugung grösserer Strömungsgeschwindigkeiten durch Umwandlung eines Druckgefälles in der Leitung für die Mischarbeit der die Radialausnehmungen (7) umschliessende Ringkanal (8) im Bereiche einer Verengung(9) des Rohrstückes (6-6 a) vor einem Venturirohr (10-11) angeordnet ist.
    4. Mischvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass in axialer Richtung die Radialausnehmungen (7) in dem zentralen Rohrstück (6-6 a) versetzt nebeneinander angeordnet sind.
    5. Mischvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass Rohre (13-16) die Leitkanäle (1-4) bilden und zwischen ihren Mündungen (17) in die Radialausnehmungen sowie dem Anschlussstutzen (5) des Ringkanals (8) um das zentrale Rohrstück (6) gelegt sind.
    6. Mischvorrichtung nach den Ansprüchen l bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass innerhalb des Ringkanals (8) die Leitkanäle (1-4) aus einer Blechkonstruktion bestehen, deren Einzelteile (5, 6, 18, 20, 22, 23, 24) baukastenartig zusammengesetzt sind und dass die Teile (18, 20) an ihren Knotenpunkten ineinandergreifen.
    7. Mischvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass Paare (7) von Radialausnehmungen in axialer Richtung durch einen auf das Rohrstück (6) aufgeschobenen Trennring (18) und in tangentialer Richtung durch ein im Anschlussstutzen (5) mit einer Verlängerung (19) des Trennringes (18) gebildetes Trennkreuz (19, 20) voneinander getrennt sind.
    8. Mischvorrichtung nach den Ansprüchen 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge der Leitkanäle (1-4) durch radiale Begrenzungsbleche (23) begrenzt sind.
AT53062A 1962-01-23 1962-01-23 Mischvorrichtung für strömende Medien AT228760B (de)

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