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Zweirädrige, fahrbare, pneumatische Transporteinrichtung
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so dass Material, das von der Luftschleuse fällt, in den Auslass gelangt und durch den Luftstrom dem Ab- gabeauslass 15 der Einrichtung zugeführt wird. Mit diesem Abgabeauslass 15 kann ein flexibler Schlauch verbunden sein, so dass Material an jeden beliebigen Punkt hingefördert werden kann.
Ein kleiner Trichter 16 ist über der drehbaren Luftschleuse 10 angeordnet und kann Material entwe- der über den Förderer 11 oder über den Receiver 17 empfangen.
Der Receiver 17, der über der drehbaren Luftschleuse 10 angeordnet ist, ist an einer Seite mit dem
Einlass des Gebläses 8 mittels des. flexiblen Schlauches 18 verbunden, so dass im Receiver ein Unterdruck aufrechterhalten werden kann. Auf der andern Seite ist der Receiver mit einem flexiblen Lufteinlass- schlauch 19 versehen, durch den das Material vermöge des Unterdruckes gefördert wird. Im Innern ist der
Receiver mit nicht dargestellten Leitwänden und Schnecken versehen, um das partikelartige Material daran zu hindern, in den Schlauch 18 einzutreten, sondern es zu zwingen, nach unten in Richtung zur drehbaren Luftschleuse 10 zu fallen. Es kann auch ein zyklonartiger Receiver und eine Trenneinrichtung vorgesehen werden.
Der flexible Schlauch 19 kann auch durch Teile 20 verlängert werden, die in Haltern 21 an der Sei- te der Einrichtung angeordnet sind. Das Ende kann in jede Stellung gebracht werden, die entweder in einem Fahrzeug, einem Speicherbehälter oder, wie dies in Fig. 4 gezeigt ist, in dem Behälter der fahr- baren Einrichtung benötigt wird, wobei der Schneckenförderer 11 nicht vorgesehen ist.
In jenen Ausführungsformen, in welchen ein Schneckenförderer vorgesehen ist, wird der Receiver nicht für diesen Zweck verwendet und ist vom Sauggebläse getrennt, während der Förderer in den kleinen
Trichter 16 durch die schmale Öffnung rechts von diesem Trichter fördert, wie dies in Fig. 1 gezeigt ist. In jenen Fällen, in denen der Förderer vorgesehen ist, aber der Receiver zur Aufnahme des Materials von irgend einer andern Stelle benötigt wird, ist die genannte enge Öffnung durch eine nicht gezeigte Klap pe geschlossen um den Eintritt von Luft und die Zerstörung des Unterdruckes im Receiver zu verhindern.
Das im Behälter 5 abgelagerte Material wird am Boden des Schneckenförderers 11 durch zwei gegenläufig angetriebene Schnecken 22,23 gesammelt, die durch einen Bodenantrieb der Förderschnecke 11 angetrieben werden.
In der weiteren, in Fig. 4 gezeigten Alternativausführung, ist der Behälter 5 schwenkbar angeordnet, um das Material zu heben und der Luftschleuse durch Schwerkraft zuzuführen, als auch eine Abdeckung für die Anlage zu bilden, wenn diese nicht in Verwendung ist.
Dies kann sowohl in Verbindung oder zusätzlich zu jeder der vorerwähnten Verwendungsmöglichkeiten des Behälters angewendet werden.
Das Anheben des Behälters kann sowohl mittels mechanischer als auch hydraulischer Einrichtungen erfolgen, in jenem Fall in dem die Einrichtung mit hydraulischen Kraftquellen ausgestattet ist.
Die fahrbare Einrichtung ist mit einer ständig an der gleichen Stelle angeordneten Zugstange 24 an einem Ende ausgestattet und kann ausserdem mit einer ortsveränderlichen Zugstange 25 an dem dem Behälter benachbarten Ende angeordnet sein, so dass es nicht erforderlich ist, die Einrichtung umzudrehen, um von dem Fahrzeug, das die Einrichtung zieht, in den Behälter 5 zu fördern. Dies ist besonders nützlich, wenn die Entleerung in einem engen Weg oder an einem andern Platz erfolgen soll, an dem es nicht möglich ist, die Einrichtung herumzudrehen.
In diesem Fall sind die Tragglieder für die Zugstange in einer Form ändern Körper der Einrichtung befestigt, die es ermöglicht, sie auseinanderzubewegen, wenn der Behälter 5 auf den Grund abgesenkt wird bzw. sie so zusammenzubringen, dass sie ein V bilden und fixierbar sind, wenn die Einrichtung transportiert wird.
Der Behälter 5 bildet eine Abdeckung für die Einrichtung, wenn diese nicht in Verwendung ist und ruht in dieser Stellung über der Deckplatte 26. Der Receiver 17 ist ebenfalls schwenkbar am Boden angelenkt, wie dies in strichpunktierten Linien 27 in Fig. l angedeutet ist, und ruht in dieser Stellung so am Rand der Deckplatte 26, dass er im Innern des Behälters 5 untergebracht werden kann, wenn der Receiver in Verwendung ist.
Die schraubbaren und anhebbaren Füsse 28 stützen die Einrichtung, wenn diese im Gebrauch ist und werden sobald die Einrichtung transportiert wird, aus dem Weg geklappt.
Die fahrbare Einrichtung wird bevorzugt mit einer eigenen Kraftquelle versehen, aber kann auch durch eine äussere Kraftquelle, wie einen Elektromotor, einer fahrbaren oder stationären Maschine, durch Verbindung mit einem Kabel, einer Kupplung, einem Riemen oder einem Kettentrieb angetrieben werden, während andere Einzelheiten, die dazu dienen, die Erfindung zu verwirklichen, geändert werden können, ohne aus dem Schutzbereich der beanspruchten Erfindung hinauszukommen.