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Scheibenwischer
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Da die heutigen Windschutzscheiben eine beträchtliche Neigung gegen die Vertikale aufweisen, welche Neigung aber bei verschiedenen Fahrzeugen verschieden ist, hat die Möglichkeit des gegenseitigen Verdrehens der Arbeitsebene des Windrades und des Scheibenwischers grosse Bedeutung. Erfindungsgemäss gestattet daher die einerseits an der Pleuelstange des Kurbeltriebes, anderseits am Schwinghebel des Scheibenwischers angelenkte Schubstange ein Verdrehen des Wischers gegenüber dem Windrad um die Schubstangenachse.
Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise schematisch dargestellt. Es zeigen : Fig. 1 einen Scheibenwischer in Vorderansicht, Fig. 2 in Draufsicht und Fig. 3 in Seitenansicht, Fig. 4 die Verbindung zwischen der Vorgelegestange und Bürstenhaltestange als Detail in Seitenansicht, Fig. 5 die Verbindung in Vorderansicht und Fig. 6 das Windrad in Rückansicht.
Mit 1 ist das Windrad bzw. der Windpropeller bezeichnet, der durch den Fahrwind angetrieben wird. wobei der drehbare Mittelzagfen 2 in mitdemGehäuseSfestverbundenen, nichtdargestelltenArinenla- gert. Das Gehäuse 3 ist mit dem'einen Ende eines Rohrstückes 4 fest verbunden, an dessen anderem Ende ein Winkelträger 5 befestigt ist. Diesersowiedas Gehäuse 3 werden mittels Schrauben 7 unmittelbar an die Windschutzscheibe angeschraubt.
Der Drehzapfen 2 des Windrades 1 ist mit einem in den Figuren nicht sichtbaren Getriebe zur Herabsetzung der Drehzhlen verbunden, wobei es sich um ein an sich bekanntes und gebräuchliches Reduktionsgetriebe handelt, das in einem Abtriebsrädchen 8 endet, an dem ein Exzenterstift 9 angeordnet ist. an der Zugstange 12 angelenkt ist. Letztere lagert im Rohrstück 4 und ist bei 13 am Schwinghebel 14 angelenkt.
Der Schwinghebel 14 schwingt um den am Winkelstück 5 befestigten Zapfen 15 und ist über den Gelenkzapfen 16 mit dem Stangenhalter 17 verbunden, wobei der Gelenkzapfen 16 quer zum Zapfen 15 angeordnet ist. Die Stange 18, welche das Scheibenwischerblatt 19 trägt, ist in dem Stangenhalter 17 eingeführt und wird dort durch die Verstellschraube 20 gehalten. Eine Zugfeder 21, die zwischen dem Schwinghebel 14 und der Stellschraube 20 eingespannt ist, zieht den Stangenhalter 17 um den Drehzapfen 16, wodurch das Wischerblatt 19 an der Windschutzscheibe 6 zum Anliegen kommt.
Die Lagerung der Zugstange 12 im Rohr 4 ermöglicht es, dass sich das Vorgelegeaggregat, bestehend aus dem Rad 8 und der Kurbelstange 10, um die Achse des Rohres 4 drehen kann, wobei sich das rohr 4 in seinem mit dem Windradgehäuse 3 fest verbundenen Lager 4' frei bewegen und drehen kann. Dadurch ist es möglich, die Windradachse stets in Fahrtrichtung des Fahrzeuges zu halten, während der arbeitende Teil des Scheibenwischers derart geneigt werden kann (Fig.4) , dass er auf jeden Fall an der Windschutzscheibe 6 zum Anliegen kommt, ganz gleich, welche Neigung letztere aufweist.
Mit 22 ist ein zusätzlicher Hebel bezeichnet, der durch Bremswirkung auf das Windrad 1 ein Stillsetzen des letzteren und damit des Wischerblattes 19 bewirkt.
Die Arbeitsweise ist folgende : Die Drebbewegung des windrades 1, nach einer eventnellen geeigneten Herabsetzung der Drehzahlen über ein Reduktionsgetriebe, bewirkt eine Hin- und Herbewegung der Zugstange 12 über die kinematische Vorrichtung. bestehend aus dem Rad 8 und der Kurbelstange 10, wobei letztere mit der Stange 12 und dem Exzenterbolzen 9 verbunden ist, Die Zugstange 12 bewirkt über den Schwinghebel 14 die Hin- und Herbewegung der Stange 18 und damit des Scheibenwischerblattes 19.
In der Praxis können die Abmessungen, die Materialsorten usw. der Erfindung anders gewählt werden, ohen jedoch dabei aus dem Rahmen der Erfindung zu fallen.
PATENTANSPRÜCHE : 1. Scheibenwischer, mit einem vom Fahrwind betätigten Windrad, das über ein Untersetzungsgetriebe und einen Kurbeltrieb den mit seitlichem Abstand angeordneten Wischer antreibt, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden an sich getrennten Drehachsen des Kurbeltriebes (8, 9, 10) und des Windrades(1) in axialer Richtung in einer Linie liegen und hintereinander angeordnet sind.
2. Scheibenwischer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchmesser der Kurbelscheibe (8) des Kurbeltriebes (8,9,10) kleiner als der Kurchmesser der Nabe des Windrades (1) ist.
3. Scheibenwischer nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die einerseits an der Pleuelstange (10) des Kurbeltriebes (8,9,10), anderseits am Schwinghebel (14) des Scheibenwischers
Windschutzscheibe angeschraubt.
Der Drehzapfen 2 des Windrades 1 ist mit einem : b-den Figuren nicht sichtbaren Getriebe zur Herab- setzung der Drehzahlen verbunden, wobei es sich um ein a-sich bekanntes und gebräuchliches Redukti- onsgetriebe handelt, das in einem Abtriebsrädchen 8 endet, an-dem ein Exzenterstift 9 angeordnet ist.
Dieser Exzenterstift 9 ist mit dem einen Ende der Kurbelstange 10 verbunden, deren anderes Ende bei 11 an der Zugstange 12 angelenkt ist. Letztere lagert im Rohrstück 4 und ist beiJam Schwinghebel 14 an- gelenkt.
Der Schwinghebel 14 schwingt um den am Winkelstück 5 befestigten Zapfen 15 und ber den Ge- lenkzapfen 16 mit dem Stangenhalter 17 verbunden, wobei der Gelenkzapfen 16 quer zum ZapfenlSan- geordnet ist. Die Stange 18, welche das Scheibenwischerblatt 19 trägt, ist in dem Stangenhalter 17 ein- geführt und wird dort durch die Verstellschraube 20 gehalten. Eine Zugfeder 21, die zwischen dem Schwinghebel 14 und der Stellschraube 20 eingespannt ist, zieht den Stangenhalter 17 um den Drehzapfen 16, wodurch das Wischerblatt 19 an der Windschutzscheibe 6 zum Anliegen kommt.
Die Lagerung der Zugstange 12 im Rohr 4 ermöglicht es, dass sich das Vorgelegeaggregat, bestehend aus dem Rad 8 und der Kurbelstange 10, um die Achse des Rohres 4 drehen kann, wobei sich das Rohr 4 in seinem mit dem Windradgehäuse 3 fest verbundenen Lager 4'frei bewegen und drehen kann. Dadurch ist es möglich, die Windradachse stets in Fahrtrichtung des Fahrzeuges zu halten, während der arbeitende Teil des Scheibenwischers derart geneigt werden kann (Fig. 4), dass er auf jeden Fall an der Windschutzscheibe 6 zum Anliegen kommt, ganz gleich, welche Neigung letztere aufweist.
Mit 22 ist ein zusätzlicher Hebel bezeichnet, der durch Bremswirkung auf das Windrad 1 ein Stillsetzen des letzteren und damit des Wischerblattes 19 bewirkt.
Die Arbeitsweise ist folgende : Die Drehbewegung des Windrades 1, nach einer eventuellen geeigneten Herabsetzung der Drehzahlen über ein Reduktionsgetriebe, bewirkt eine Hin- und Herbewegung der Zugstange 12 über die kinematische Vorrichtung, bestehend aus dem Rad 8 und der Kurbelstange 10, wobei letztere mit der Stange 12 und dem Exzenterbolzen 9 verbunden ist. Die Zugstange 12 bewirkt über den Schwinghebel 14 die Hin- und Herbewegung der Stange 18'und damit des Scheibenwischerblattes 19.
In der Praxis können die Abmessungen, die Materialsorten usw. der Erfindung anders gewählt werden, ohne jedoch dabei aus dem Rahmen der Erfindung zu fallen.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Scheibenwischer, mit einem vom Fahrwind betätigten Windrad, das über ein Untersetzungsgetriebe und einen Kurbeltrieb den mit seitlichem Abstand angeordneten Wischer antreibt, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden an sich getrennten Drehachsen des Kurbeltriebes (8, 9,10) und des Windrades (1) in axialer Richtung in einer Linie liegen und hintereinander angeordnet sind.