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Kassentisch für Selbstbedienungsläden
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AbfertigungZu diesen Geräten können ausser der Registrierkasse und dem Platz, an dem die Ware in einem Korb oder sonstigem Behälter aufgestellt wird, weitere der Abfertigung der Kunden dienende Einrichtungen gehören, beispielsweise ein Rückgeldgeber, ein Rabattmarkenauswerfer. Wenn hier die Bezeichnung Drehtisch gebraucht worden ist, so soll der Begriff "Tisch" im allgemeinsten Sinne verstanden werden. Zum
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Tragarmen oder Konsolen bestehen, die an der Drehachse befestigt sind. Wesentlich ist nur, dass mit dem
Drehen der Tischachse die relative Lage dieser Geräte zu dem Sitz der Bedienungsperson unverändert bleibt.
Der Sitz der Bedienungsperson ist vorzugsweise mittels eines im wesentlichen waagrechten Armes an der Achse des Drehtisches befestigt. Soweit eine regelrechte Tischplatte vorhanden ist, befindet sich der
Sitz unterhalb eines nach aussen offenen Ausschnittes derselben.
Wenn die Ausgabefächer als Gruppe von Rechtecken bzw. Vierecken ausgebildet sind, die mit ihrer längeren Seite parallel oder annähernd parallel zueinander liegen, so liegt die Achse des Drehtisches vor- zugsweise in der Verlängerung der mittleren Achse der Gruppe von Ausgabefächern. Die inneren Begren- zungswände des schrankartigen Gestelles, auf dem sich die Ausgabefächer befinden, bilden den Teil eines um die Drehtischachse gelegten Kreises. An diesen Innenwänden fährt die Bedienungsperson beim Drehen des Tisches vorbei und kann sich in diejenige Lage befördern, von der aus sie das dem gerade zu bedie- nenden Kunden zugewiesene Ausgabefach am bequemsten erreichen kann. Die äusseren Begrenzungswände der Ausgabefächer können ebenfalls eine zusammenhängende Kreisfläche beschreiben.
Der Mittelpunkt dieses Kreises kann dabei entweder wieder die Drehtischachse, noch besser aber in vielen Fällen ein Punkt sein, der auf der Mittelachse der Fachgruppe weiter nach denAusgabefächern zu liegt, und vorzugsweise noch ausserhalb des Sitzes der Bedienungsperson liegt.
Oberhalb der Ausgabefächer verläuft eine zum Einlegen sowohl des vom Käufer gezahlten als auch des von der Bedienungsperson zurückgegebenen Geldes dienende Leiste, die Zahlleiste ; diese beschreibt den Teil eines um die Drehtischachse gelegten Kreises. Die Leiste ist über ihre ganze Länge bei verschiedenen Stellungen des Drehtisches von dem Sitz der Bedienungsperson bequem erreichbar. Gehört zu den, an dem Drehtisch angeordneten Geräten auch ein Rückgeldgeber, so beschreibt auch dieser beim Drehen des Tisches einen Kreis um dessen Achse. Man ordnet die Zahlleiste und den Rückgeldgeber dabei so an, dass die Auslaufschnauze des Rückgeldgebers sich beim Drehen des Tisches oberhalb der Zahlleiste bewegt.
In der Auslaufschnauze ist eine Bohrung so vorgesehen, dass das in die Schnauze geförderte Wechselgeld hindurchfällt und auf diejenige Stelle der Zahlleiste gelangt, an der sich der Rückgeldgeber befindet. Diese Stellung hängt natürlich von der jeweiligen Stellung des Drehtisches ab. Der Rückgeldgeber wird so zur Achse des Drehtisches angeordnet, dass das Geld auf eine Stelle der Zahlleiste fällt, die unmittelbar oberhalb des dem Kunden zugewiesenen Faches liegt. Diese Stellung ergibt sich dadurch, dass die Bedienungsperson, um sich die Arbeit nach Möglichkeit zu erleichtern, von sich aus dem Tisch beim Drehen eine solche Stellung gibt, dass sie das betreffende Ausgabefach besonders leicht bedienen kann.
Der Drehtisch kann höhenverstellbar sein. Wird der Drehtisch durch eine von einer axialen Stütze getragenen Platte gebildet, so kann auf der Unterseite der Platte ein Rohr angeordnet sein, das mehr oder weniger weit über die Stütze geschoben werden kann. Das Rohr kann sich auf einem Ring abstützen, der höhenverstellbar an der Stütze befestigt ist. Die Drehtischachse kann mit einem Drehantrieb versehen sein, der von dem Sitz der Bedienungsperson aus ein-und ausschaltbar oder sonst zu betätigen sein muss. Das Drehmoment des Tisches ist in vielen Fällen ziemlich gering ; bei Anordnung einer festen Laufbahn unterhalb des Sitzes der Bedienungsperson kann diese durch Abstützung mit den Füssen dem Tisch die nötige Drehbewegung erteilen.
Um sich der Grösse der Bedienungsperson anzupassen, wird man den Sitz höhenverstellbar anordnen.
Dies kann so geschehen, dass der Sitz mittels einer Spindel nach Art eines Klaviersessels in dem Tragarm geführt ist oder der Tragarm an der Drehtischachse höhenverstellbar ist. Der Tragarm kann auch in seiner Länge verstellbar sein. Man kann den Tragarm auch so ausbilden dass mittels desselben der Sitz aufgeklappt oder eingeschwenkt werden kann ; in diesem Falle ist der für den Sitz vorgesehene Raum frei, und die Bedienungsperson kann in demselben stehend ihre Arbeit verrichten.
Grundsätzlich ist die Anordnung eines Sitzes an dem Drehtisch nicht erforderlich ; statt dessen kann ein bestimmter Raum an dem Drehtisch ausgespart sein, von dem aus eine im Stehen arbeitende Person die auf dem Drehtisch angeordneten Geräte leicht bedienen kann. Der Bedienungsstand kann mit einer als Rückenstütze dienenden Lehne und mit einem Handgriff zum Bewegen des Drehtisches versehen sein.
Der Drehtisch kann, an Stelle von einer axialen Stütze getragen zu werden, gemäss einer weiteren
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Ausführungsform der Erfindung mittels Rädern oder Rollen auf kreisförmigen um die Tischachse geführten
Bahnen verfahrbar sein. Dabei können sämtliche Räder auf der gleichen Bahn verfahrbar sein, und diese kann einen Kreis beschreiben, dessen Durchmesser etwa gleich dem des Tisches ist. Es ist aber auch mög- lich, die Räder teilweise auf einer äusseren Bahn etwa von diesem Durchmesser, teilweise auf einer Bahn, die einen Kreis geringeren Durchmessers beschreibt, verfahrbar zu machen.
Die Bahnen brauchen sich nicht am Boden zu befinden, sondern können in einer bestimmten Höhe liegen, vorzugsweise dicht unter- halb der Tischoberfläche bzw. dicht unterhalb einer waagrechten Ebene, in welcher die Bedienungsperson ihre Handhabungen zu verrichten hat.
Im letzten Fall wird der Raum unterhalb des Tisches frei und kann zur Aufbewahrung von Packmate- rial oder andern Geräten, auch zum Abstellen von Tragkörben dienen.
Der zwischen Tischplatte und Laufbahnen liegende Raum ist wenigstens auf der den Ausgabefächern abgewandten Seite mit einer umlaufenden Verkleidung versehen. Das gilt auch für den tiefer liegenden
Raum, sofern in diesem nicht ein besonderer Schrank angeordnet ist. Ein Sitz der Bedienungsperson ist vorzugsweise drehbar an dem Tischgestell angeordnet, so dass die Bedienungsperson nicht nur den durch die Drehung des Tisches sich ergebenden Weg beschreiben, sondern darüber hinaus bei jeder Stellung des
Tisches sich nach verschiedenen Seiten wenden kann.
Um die absolute Höhe der Tischplatte und überdies die relative Höhenlage der Tischplatte zur Be- dienungsperson verändern zu können, ist die Tischplatte bzw. das Tischgestell gegenüber der Fahrbahn höhenverstellbar.
Bei einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist der Drehtisch als Trommel mit im wesentlichen senkrechter Wandung ausgebildet. Die Trommel hat einen oberen Boden, auf dem die verschiedenen zu bedienenden Geräte angeordnet sind, und auf dem sich der Verkehr zwischen Kassierin und Kunde abspielt, einen unteren Boden, an dem sich vorzugsweise auch das Fahrwerk für die Drehbewegung befindet, das auch mit einem mechanischen Antrieb versehen werden kann. Die Wandung der Trommel kann die Form eines Kreiszylinders haben ; sie kann aber auch den Mantel eines Kegelstumpfes, u. zw. entweder eines sich nach oben oder eines sich nach unten verjüngenden Kegelstumpfes bilden. Ein solches Fahrwerk kann aus drei in einem Traggerüst gelagerten Rollen bestehen, auf welchem der untere Trommelboden läuft ; eine dieser Rollen ist mit einem Antrieb versehen.
Der Sitz der Bedienungsperson kann auf der Innenseite einer Klappe angeordnet sein, die eine Einstiegöffnung in der Trommelwand abschliesst. Der Raum, in dem sich der Sitz bzw. Stand der Bedienungsperson befindet, ist von einer im wesentlichen senkrechten Wand umgrenzt, die von der Trommelwandung nach innen ragt. Der Raum zwischen der Trommelwandung und der Begrenzungswand des Standes oder Sitzes der Bedienungsperson kann zum Stapeln der leeren Warenkörbe dienen.
Um das Stapeln und Sammeln der leeren Warenkörbe besonders zu erleichtern, ist gemäss der weiteren Erfindung dicht oberhalb des unteren Trommelbodens ein relativ dazu drehbarer weiterer Boden vorgesehen. Dieser Boden kann von der Kassierin um einen bestimmten Winkel gedreht werden ; sie kann die Warenkörbe in mehreren Stapeln auf denselben setzen. An der Trommelwand befindet sich eine Öffnung, durch die der Raum zum Stapeln der Körbe zugänglich ist ; sie ist durch eine nach aussen zu öffnende Klappe verschlossen. Der Boden zum stapelweisen Aufstellen der Warenkörbe kann auch mit einem Drehantrieb versehen sein, den die Kassierin bedienen kann.
Zweckmässig hat der obere Trommelboden neben einer Aussparung für den Stand bzw. Sitz der Bedienungsperson eine weitere Aussparung zum Absenken der entleerten Warenkörbe. Diese Aussparung befindet sich zweckmässig zur linken Hand des Sitzes der Kassierin und ist mit einer einstellbaren Vorrichtung versehen, um den noch mit den Waren angefüllten Korb in einer versenkten Stellung zu halten ; sind die in dem Korb enthaltenen Waren abgerechnet, so kann durch Verstellen der Haltevorrichtung der leere Korb zum Absinken gebracht werden.
Das Wesen der Erfindung besteht darin, die Arbeit der Bedienungsperson, mag sie im Sitzen oder Stehen verrichtet werden, so zu gestalten, dass sie möglichst wenig ermüdende Bewegungen und Verrichtungen auszuführen hat, indem die verschiedenen Apparate, die zu bedienen sind, und die Plätze, an denen die gekauften Gegenstände aufzunehmen und an denen sie abzulegen sind in ein günstiges Verhältnis zum Körper der Bedienungsperson gebracht werden.
An Hand der beiliegenden Zeichnungen sei der Erfindungsgegenstand näher erläutert. Es zeigen Fig. 1 eine Ausführungsform des neuen Kassentisches, bei der die Tischplatte von einer senkrechten Stüt-
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Fig. 4 eine Grundrissdarstellung des Tisches nach Fig. 3, Fig. 5 die Seitenansicht einer dritten Ausfüh- rungsform des Kassentisches, bei dem der Drehtisch als Trommel ausgebildet ist, Fig. 6 eine Draufsicht des Kassentisches nach Fig. 5, Fig. 7 einen senkrechten Schnitt entsprechend der Schnittlinie III -III von
Fig. 6 durch Kassentisch und Ausgabefächer ; Fig. 8 ist ein waagrechter Schnitt durch die den Drehtisch bildende Trommel entsprechend der Schnittlinie IV-IV von Fig. 7.
Bei der Anordnung nach den Fig. l und 2 steht auf dem Fuss 10 die Stütze 11, auf die sowohl der Hal- tering 12 als auch die rohrförmige Achse 13 des Tisches aufgesetzt ist. 14 ist die höhenverstellbare Trag- säule des Ringes 12, auf dem die Achse 13 mittels des Kugellagers 15 drehbar gelagert ist. Die Achse 13 trägt die Tischplatte 16.
Auf dieser befinden sich folgende Geräte : die Registrierkasse 17, der Rabattmarkenauswerfer 18, Auf- lageflächen für das Aufstellen des Warenkorbes 19, die Konsole 20 zum Tragen des Geldrückgebers 21 mit seiner Auslaufschnauze 22, der höhen- und längenverstellbare Tragarm 23, an dem mittels der Spindel
24 der Sitz 25 der Bedienungsperson höhenverstellbar gelagert ist. Um den Sitz herum hat die Tischplatte
16 den aus Fig. 2 erkenntlichen Ausschnitt 26. Auf der den Ausgabefächern abgewandten Seite ist ferner an dem Drehtisch noch eine Umfangverkleidung 27 vorgesehen.
Gegenüber dem Drehtisch fest angeordnet ist das Gestell der Ausgabefächer 31,32 und 33, welches auf den Säulen 28 die Grundplatte 29 trägt. Diese bildet teilweise den Boden des von der Bedienungsper- son auf dem Sitz 25 durchfahrenen Raumes und kann zum Aufsetzen der Füsse und zur Abstützung bei der
Erzeugung der Drehbewegung des Tisches durch die Bedienungsperson dienen. Oberhalb der Platte 29 sind zwei weitere Platten 30 vorgesehen. Durch diese werden drei von aussen her offene übereinander ange- ordnete Fächer 34 gebildet, in denen beispielsweise Packmaterial gelagert werden kann. Die drei Aus- gabefächer 31,32 und 33 werden begrenzt von den zur Entnahmeseite hin abfallenden Bodenflächen 35, den untereinander parallelen Längswänden 36 und der durchlaufenden Aussenwand 38.
Den Innenabschluss des Gefaches bildet die Wand 37.Diese verläuft parallel zu der Umrandung der Tischplatte 16, d. h. bil- det den Teil eines Zylindermantels, dessen Achse mit der Drehtischachse zusammenfällt. Die Ausgabe- fächer sind nach dem Drehtisch hin offen, um der Bedienungsperson das Einlegen der abgerechneten Wa- ren in die Fächer zu ermöglichen. Vor der Aussenwand 38 der Ausgabefächer liegt eine parallel dazu ge- führte, als Taschenstütze für die Kunden dienende Platte 39.
Auf die Wände 36 aufgesetzt sind die Stützen 40, welche die Zahlleiste 41 tragen, die-ebenso wie die Wand 37 - auf einem Kreise verläuft, dessen Mittelpunkt die Drehtischachse ist.
Der Betrieb und die Bedienung des neuen Kassentisches vollziehen sich bei dem dargestellten Ausfüh- rungsbeispiel so, dass zunächst der Drehtisch aus der dargestellten Lage soweit geschwenkt wird, dass der
Ausschnitt 26 der Tischplatte 16 ausserhalb des Bereiches der Wand 37 kommt, so dass die Bedienungsper- son den Sitz besteigen kann. Sie wird von diesem aus-etwa in der dargestellten Lage des Tisches - den
Verkehr mit den den Warenkorb 19 auf ein Auflager des Tisches aufsetzenden Kunden aufnehmen und dem
Kunden eines der drei Ausgabefächer 31, 32 oder 33 zuweisen. Sobald der Kunde seinen Warenbehälter 19 auf eine entsprechende Platte gesetzt hat, wird er veranlasst, vor das ihm zugewiesene Ausgabefach zu treten.
In dieser Zeit rechnet die Bedienungsperson einen Gegenstand nach dem andern ab, führt die ent- sprechende Buchung für die Kasse 17 durch und legt die abgerechneten Waren in das betreffende Fach.
Dabei hat sich die Bedienungsperson in diejenige Stellung gebracht, von der das betreffende Ausgabefach am leichtesten zu erreichen ist. Sind alle Waren abgerechnet und hat die Kassierin dem KundendieEnd- summe seiner Rechnung mitgeteilt, so legt dieser das Geld auf die Zahlleiste 41. Die Kassierin nimmt das Geld an und gibt eventuelles Wechselgeld, unter Umständen unter Benutzung des Rückgeldgebers 21 ebenfalls auf die Zahlleiste 41.
Die Bedienungsperson kann sich nunmehr dem nächsten Kunden zuwen- den, während der abgefertigte Kunde genügend Zeit hat, das Wechselgeld in Empfang zunehmen und nachzuzählen und seine Waren aus dem ihm zugewiesenen Ausgabefach einzupacken.
Wenn die abzurechnenden Waren nicht in einer tragbaren Schale oder einem tragbaren Netz auf den Kassentisch gestellt werden, sondern wenn der Kunde sie in einem auf dem Boden fahrbaren Behälter an den Kassentisch heranbringt, so wird zweckmässig für solche Fälle eine vor dem Sitz bzw. Stand der Bedienungsperson liegende Ecke des Tisches derart abklappbar gestaltet, dass die Bedienungsperson über die dadurch freiwerdende Gasse den fahrbaren Behälter an sich heranziehen kann und in der Lage ist, so dann nacheinander die einzelnen Waren abzurechnen. Ist der Wagen entleert, so fährt sie mit dem Tisch, den Wagen nach sich ziehend, so weit, bis der Tischausschnitt, wo sich der Sitz bzw. Stand befindet, nach aussen zu offen liegt.
Der Wagen wird dann herausgefahren, und die Bedienungsperson begibt sich unter Rückdrehen des Tisches wieder in eine Stellung, wo sie den nächsten Kunden abfertigen kann ; wenn dieser in einem tragbaren Behälter die Waren gesammelt hat, so wird vorher zweckmässig die abklappbare Tischdecke wieder aufgerichtet.
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Auch bei der Anordnung nach Fig. 3 und 4 steht auf einer drehbaren Tischplatte 16 ein Teil der von der Bedienungsperson benutzten Geräte, nämlich die Registrierkasse 17 und der Rabattmarkenauswerfer 18, es befinden sich hier Auflageflächen für das Aufstellen des Warenkorbes 19.20 ist die Konsole zum Tra- gen des Geldrückgebers 21, 22 dessen Auslaufschnauze. In der Tischplatte 16 ist ein Ausschnitt 26 erkenn- j bar (Fig. 4), in dem sich entweder ein Sitz befindet oder der auch einen offenen Raum umschliessen kann.
27 ist eine Umfangsverkleidung. Fest gegenüber der drehbaren Platte 16 und durch eine Wand 37 von dem
Drehbereich des Tisches getrennt ist das Gestell der Ausgabefächer 31. 32 und 33 angeordnet. Dieses Ge- stell mit den Fächern 34 und der auf den Stützen 40 ruhenden Zahlleiste 41 entspricht der Anordnung der
Fig. 1 und 2.
Die Tischplatte 16 ist mittels des Drehtisches 42 auf dem Haltering 43 heb- und senkbar gelagert.
Der Haltering 43 ist an der Trennwand 37 und der Verkleidung 27 befestigt. Auf ihm ist der Drehtisch mittels der Räder 44 verfahrbar. Der Aussenrand des Tisches 42 wird durch Reibrollen 45 geführt, die an der Verkleidung 27 bzw. der Trennwand 37 angeordnet sind. Eine der Rollen 45 kann mit einem elektri- schen Antriebsmotor 47 ausgestattet sein, mittels dessen die Tischplatte gedreht werden kann.
Die heb- und senkbare Lagerung der Tischplatte 16 kommt so zustande, dass auf der Unterseite der
Tischplatte 16 Zapfen 48 und auf der Oberseite des Drehtisches 42 Zapfen 49 vorgesehen sind, in denen die Hebelpaare 50 drehbar gelagert sind. In dem Gelenkpunkt jedes Paares von Hebeln 50 greifen Stan- gen 51 an, die mit ihrem andern Ende gelenkig in Rundscheiben 52 gelagert sind. Die Mittelpunkte der beiden Rundscheiben 52 sind starr mit einer Stange 53 verbunden, die in der Nähe der Enden in den La- gern 54 geführt ist, und bei der sich, vorzugsweise in der Mitte, eine Verstell- und Arretiervorrichtung befindet, die so angeordnet ist, dass sie von der Bedienungsperson aus leicht erreichbar ist. Ebenfalls von der Bedienungsperson leicht erreichbar ist ein Druckknopf zum Einschalten des Elektromotors 47, der das
Drehen der Tischplatte bewirkt.
Der Sitz 55 der Bedienungsperson ist mittels einer Spindel 56 in einer Hülse 57 geführt, die an einem
Tragarm 58 angeordnet ist. 59 ist eine Rückenlehne für die Bedienungsperson. Mit 60 ist eine in der Ver- kleidung 27 vorgesehene Tür bezeichnet, durch welche die Bedienungsperson, wenn der Ausschnitt 26 sich an dieser Stelle befindet, auf ihren Sitz bzw. Stand gelangen kann.
Der Raum unterhalb des Drehtisches 42 kann in mannigfache Weise verwendet werden, insbesondere kann er dazu dienen, Apparate zum Sammeln und Stapeln der von den Kunden benutzten Warenkörbe auf- zunehmen.
Bei der Anordnung nach den Fig. 5 - 8 wird der Drehtisch durch eine Trommel gebildet, die aus dem unteren Trommelboden 62, dem oberen Trommelboden 63 und der zylindrischen Wandung 61 besteht.
Auf dem oberen Trommelboden steht die Registrierkasse 17 und der Rabattmarkenauswerfer 18. Auf einer
Konsole 20 steht das Geldrückgabegerät 21, an dem sich eine Auslaufschnauze 22 befindet. Ein Aus- schnitt 26 des oberen Bodens 62 bezeichnet den Stand der Kassierin.
Der untere Trommelboden 62 läuft auf den beiden Rollen 68 und der mit einem. Motorantrieb 70 ausgerüsteten Rolle 69. Die Rollen 68 und 69 sind in der Grundplatte 29 gelagert, die auf den Säulen 28 ruht. Seitlich des Drehtisches befinden sich die Ausgabefächer 31,32 und 33 in einem ortsfesten Gestell, das wie bei den andern Ausführungsformen ausgebildet ist. Auch die oberhalb der Ausgabefächer verlau- fende Zahlleiste 41 ist vorhanden.
Eine um die senkrechte Achse 64 nach aussen schwenkbare Klappe 65 trägt den Sitz 66 der Kassierin.
Deren Stand ist durch eine Wand 67, die starr mit der Trommelwandung 61 verbunden ist, gegen den weiter aussen liegenden Teil des Trommelinneren abgegrenzt.
Mittels der Rollen 72 ist ein Aufstellboden 71 für die Warenkörbe auf dem unteren Trommelboden 62 drehbar gelagert. Der Raum zwischen der Begrenzungswand 67 und der Trommelwandung 61 ist durch eine Öffnung 76 zugänglich, die durch eine nach aussen öffnende Klappe 77 verschliessbar ist.
Im oberen Trommelboden 63 befindet sich eine Aussparung 78 ; an dieser sind Haltevorrichtungen vorgesehen, um einen Warenkorb in etwas versenkter Stellung einzusetzen. Durch diese Aussparung kann der entleerte Warenkorb auch abgesenkt werden ; auf dem Boden 71 können die Warenkörbe nacheinander in mehreren Stapeln gesammelt werden, wie dies durch die Stapel 73, 74 und 75 in Fig. 4 dargestellt ist.
Der Teil, der die Ausgabefächer enthält, trägt eine nach aussen ragende Aufstellplatte 79.
Das Arbeiten mit dem Kassentisch vollzieht sich in der Weise, dass die Kassierin, die durch Ausschwenken der Klappe 65 zunächst an ihren Stand gelangt ist und nach dem Schliessen der Klappe 65 ihren Sitz 66 eingenommen hat, den Kunden bedient, der seinen Warenkorb 19 auf die Aufstellplatte 79 gesetzt hat. Sie zieht den Warenkorb auf den oberen Trommelboden 63 und bringt ihn innerhalb der Aussparung
78 in eine versenkte Stellung. Sie weist dem Kunden eines der Ausgabefächer 31,32 oder 33 an und bringt
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den Drehtisch in eine solche Stellung, dass sie die abgerechneten Waren möglichst bequem in das betreffende Fach legen kann. Jede einzelne Ware wird nunmehr registriert.
Nach Registrierung sämtlicher Waren und Ablegen derselben in dem betreffenden Ausgabefach nennt die Kassierin den von der Kasse 17 errechneten Summenbetrag und nimmt die Kundenzahlung entgegen, die der Kunde auf die Zahlleiste 41 i legt, u. zw. an derjenigen Stelle, die sich oberhalb des ihm zugewiesenen Ausgabefaches befindet. An dieser Stelle steht bei entsprechender Stellung der Trommel auch das Geldrückgabegerät 21 mit seiner Auslaufschnauze 22. Der Kunde erhält sein Wechselgeld in Scheinen und Münzen zurück und ist jetzt abgefertigt. Er hat genügend Zeit, seine Waren aus dem Ausgabefach zu entnehmen und einzupacken. Inzwischen hat der nächste Kunde seinen Warenkorb 19 auf die Aufstellplatte 79 gelegt.
Die Kassierin ist durch Drehen der Trommel in eine Stellung gefahren, die einem andern Ausgabefach entspricht, und beginnt aufs Neue mit der Abrechnung der Waren.
Die entleerten Warenkörbe werden von der Kassierin unterhalb der Aussparung 78 abgelassen und bilden dort den Stapel 73. Hat dieser eine bestimmte Höhe erreicht, so dreht die Kassierin den Abstellboden. 71 etwa um 900 weiter, so dass der erste Stapel an diejenige Stellung kommt, wo sich der Stapel 74 in Fig. 8 befindet. Von Zeit zu Zeit werden die leeren Körbe eingesammelt, indem die Klappe 77 geöffnet und durch die Öffnung 76 der Abstellboden von sämtlichen darauf befindlichen Körben geräumt wird.
Die trommelartigeAnordnung des Drehtisches verschafft der Kassierin einen Platz, an dem sie von dem Kundenstrom ungestört arbeiten kann. Das Innere der Trommel kann mit einer Heizung versehen werden ; auch ist die Kassierin gegen Kaltluftströme geschützt. Der Raum innerhalb der Trommel kann zum Stapeln einer grossen Anzahl von Körben benutzt werden, so dass hiefür ein besonderer Raum nicht erforderlich ist. Kassentische dieser Art können in beliebiger Menge nebeneinander aufgestellt werden. Es braucht zwischen ihnen nur ein Raum freigelassen zu werden, der für den Durchgang der mit einem Warenkorb ankommenden Personen ausreicht.
PATENTANSPRÜCHE : 1. Kassentisch für Selbstbedienungsläden, bei dem mehrere nebeneinanderliegende Ausgabefächer vorhanden sind, in welche die die Abrechnung mittels der Kasse vornehmende Person die abgerechneten Waren legt, dadurch gekennzeichnet, dass an einem Drehtisch (16), auf dem sich die Kasse (17) und ein Auflager für die abzurechnenden Waren befinden, ein Sitz (25) derart angeordnet ist, dass von diesem aus Warenauflager und Kasse (17) leicht bedienbar sind'und jedem der Ausgabefächer (31,32, 33) eine Stellung des Tisches (16) entspricht, bei dem gleichzeitig auch dieses Ausgabefach (31 bzw. 32 bzw. 33) vom Sitz (15) aus bequem bedienbar ist.