AT228377B - Gelenk, insbesondere für Gasanzünder, Feuerzeuge od. dgl. - Google Patents

Gelenk, insbesondere für Gasanzünder, Feuerzeuge od. dgl.

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AT228377B
AT228377B AT478661A AT478661A AT228377B AT 228377 B AT228377 B AT 228377B AT 478661 A AT478661 A AT 478661A AT 478661 A AT478661 A AT 478661A AT 228377 B AT228377 B AT 228377B
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AT
Austria
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lighters
joint
wings
stops
arm
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AT478661A
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English (en)
Inventor
Alfred Racek
Johann Raganitsch
Original Assignee
Alfred Racek
Johann Raganitsch
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  • Lighters Containing Fuel (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Gelenk, insbesondere für Gasanzünder, Feuerzeuge od. dgl. 



   Die Erfindung bezieht sich auf ein Gelenk, insbesondere für Gasanzünder, Feuerzeuge od. dgl., bei dem zumindest einer der beiden gelenkig miteinander verbundenen Teile aus Flachmaterial besteht und der in die Lagerstelle des einen Teiles eingreifende Gelenkzapfen des andern Teiles durch Pressen, Prägen od. dgl. unmittelbar aus dessen Material herausgebildet ist. 



   Es ist eine drehbare Verbindung zweier Knotenpunktstücke für Bauspielzeuge, bei denen Streben mit- einander verbunden werden, bekanntgeworden. Bei dieser gelenkartigen Verbindung ist die Scheibe des einen Stückes mit einem herausgedrückten Bund und die Scheibe des andern Stückes mit einem dazu passenden Loch versehen. Damit die beiden Stücke nicht axial auseinander fallen, müssen beide Scheiben durch eine aus einer Hülse des einen Stückes rückwärts herausstehende und über die Scheibe des zweiten Stückes hinweggreifende Strebe zusammengehalten werden. Eine derartige Konstruktion mag zwar für Kinderspielzeuge geeignet sein, doch kann sie keinesfalls für Verbindungsstellen technischer Geräte, wie z. B.

   Feuerzeuge oder   Gasanzünder,   verwendet werden, da hier die Lagerungsstelle einer vielfachen Anzahl von Belastungen unterworfen wird, der eine so unexakte Verbindung kaum länger als einige Tage gewachsen wäre. 



   Ferner wurde eine Gelenkverbindung zwischen einem mit zwei Wangen ausgebildeten Gelenkarm und einem einteiligen Gelenkarm bekannt, bei welcher ein aus der einen Wange des einen Gelenkarmes herausgebogener flacher Lappen durch ein Loch im einteiligen zweiten Gelenkarm hindurchragt und in der zweiten Wange des ersten Gelenkarmes durch Abwinkeln oder Verdrehen des freien Lappenendes verankert ist. 



   Es ist klar, dass dieser flache Lappen einerseits nur an einer Wange, u. zw. an jener, aus der er herausgebogen ist, fest sitzt, ander Durchsetzungsstelle mit der andern Wange hingegen ein Spiel aufweisen muss und anderseits infolge seiner Querschnittsgestaltung kaum einen idealen Gelenkzapfen darstellt. 



   Den Gegenstand der Erfindung bildet nun ein Gelenk, bei welchem die   oberwähnten   Nachteile dadurch vermieden sind, dass der die Lagerstelle aufweisende Teil in an sich bekannter Weise zwischen zwei Flügeln od. dgl. des andern Teiles angeordnet ist und aus jedem Flügel ein in die Lagerstelle eingreifender Gelenkzapfen herausgebildet ist. 



   Vorteilhaft ist es, wenn die Gelenkzapfen der beiden Flügel um je die hàlbe Tiefe der Lagerstelle herausgepresst, geprägt od. dgl. sind und einander daher mit ihren zugekehrten Flächen berühren. Es kann hiebei der die Flügel und Gelenkzapfen aufweisende Teil aus Flachmaterial   zusammengebogenund   es können die beiden Flügel durch einen, auf einem derselben angeordneten, den andern übergreifenden lappenförmigen Ansatz zusammengehalten sein. 



   Zweckmässig ist es, wenn der Ansatz zwischen zwei an einem der Flügel angeordneten Anschlägen liegt, so dass die Bewegung des Gelenkes durch das Zusammenwirken von Ansatz und Anschlägen begrenzt ist. Dabei ist die Möglichkeit gegeben, dass die Anschläge durch eine Ausnehmung des einen Armes gebildet sind. 



   Weitere Merkmale der Erfindung werden nachstehend an Hand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert. Fig. 1 zeigt ein in einen   Gasanzünder   eingebautes Gelenk, wogegen die Fig. 2 und 3 eine teilweise geschnittene Draufsicht und einen Querschnitt des Gelenkes nach Fig. 



  1 in vergrössertem Massstab veranschaulichen. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Der in Fig. 1 dargestellte Gasanzünder weist einen Griff 1 und einen an diesen anschliessenden Füh- rungsteil 2 auf. An einem Ende des Führungsteiles 2 ist ein Reibrad 3 gelagert, an das ein Feuerstein 4   angedrückt wird.   Das Reibrad 3 kann von einem mit einer Nase 5 versehenen Betätigungsteil 6 in Drehung versetzt werden, wobei von dem Zündstein 4 ein Funken abgerissen wird. Der Betätigungsteil 6 besitzt einen Arm 7. der mit dem einen Hebelarm 8 eines Winkelhebels 9 gelenkig verbunden ist. Der andere
Hebelarm 10 des bei 11 am Griff 1 drehbar gelagerten Winkelhebels 9 weist eine Griffplatte 12 auf.
Beim Drücken der Griffplatte 12 in Pfeilrichtung dreht sich der Hebel 9 um die Lagerung 11 entgegen dem Uhrzeigersinn, wodurch der Betätigungsteil 6 nach unten gezogen und das Reibrad gedreht wird. 



   Wie insbesondere aus den Fig. 2 und 3 ersichtlich ist, wird der Arm 7 durch zwei Flügel gebildet, wobei an der Verbindungsstelle zwischen den Armen 7 und 8 an jedem Flügel eine nach innen ragende
Warze 13 herausgebildet, z. B. gepresst ist. Der Aussendurchmesser a jeder dieser Warzen entspricht dabei etwa dem Durchmesser einer im Teil 8 als Bohrung ausgebildeten Lagerstelle. Die Höhe dieser die Ge- lenkzapfen bildenden Warzen 13 entspricht je der halben Tiefe der Bohrung, damit die gesamte mögliche Lagerlänge ausgenutzt wird. Ausserdem weist der eine Flügel einen lappenförmigen Ansatz 14 auf, der im zusammengebauten Zustand des Gelenkes über den andern Flügel herumgebogen ist.

   Der Mittelteil dieses Ansatzes 14 kommt dabei in einer am Hebelarm 8 in Form eines Kreisringsektors angeordneten Ausneh- mung 15 zu liegen, deren Flanken Anschläge für den Ansatz 14 bilden, wodurch die Schwenkbewegung der beiden Gelenkarme gegeneinander begrenzt ist. 



   Beim Zusammenbau des Gelenkes brauchen die beiden Warzen 13 lediglich in die zugeordnete Bohrung des Armes 8 durch Zusammendrücken der   Flügel   eingesetzt werden, worauf der Ansatz 14 herumgebogen und so die Verbindung gesichert wird. 



   Der Erfindungsgegenstand lässt sich nicht nur bei Gasanzündern anwenden, sondern erstreckt sich vielmehr auf alle Gelenkverbindungen, bei denen mindestens ein Teil aus Flachmaterial besteht. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Gelenk, insbesondere für Gasanzünder, Feuerzeuge od.   dgl.,   bei dem zumindest einer der beiden gelenkig miteinander verbundenen Teile aus Flachmaterial besteht und der in die Lagerstelle des einen Teiles eingreifende Gelenkzapfen des andern Teiles durch Pressen, Prägen od. dgl. unmittelbar aus dessen Material herausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass der die Lagerstelle aufweisende Teil in an sich bekannter Weise zwischen zwei Flügeln od. dgl. des andern Teiles angeordnet ist und auf jedem Flügel ein in die Lagerstelle eingreifender Gelenkzapfen herausgebildet ist.

Claims (1)

  1. 2. Gelenk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Gelenkzapfen der beiden Flügel um je die halbe Tiefe der Lagerstelle herausgepresst, geprägt od. dgl. sind und einander daher mit ihren zugekehrten Flächen berühren.' 3. Gelenk nach Anspruch 1 oder 2. dadurch gekennzeichnet, dass der die Flügel und Gelenkzapfen aufweisende Teil aus Flachmaterial zusammengebogen ist und die beiden Flügel durch einen, auf einem derselben angeordneten, den andern übergreifenden lappenförmigen Ansatz zusammengehalten sind.
    4. Gelenk nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Ansatz zwischen zwei an einem der Flügel angeordneten Anschlägen liegt, so dass die Bewegung des Gelenkes durch das Zusammenwirken von Ansatz und Anschlägen begrenzt ist.
    5. Gelenk nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschläge durch eine Ausnehmung des einen Armes gebildet sind.
AT478661A 1961-06-20 1961-06-20 Gelenk, insbesondere für Gasanzünder, Feuerzeuge od. dgl. AT228377B (de)

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