AT228364B - Feste Wasch- und Reinigungsmittel - Google Patents
Feste Wasch- und ReinigungsmittelInfo
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Description
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Feste Wasch- und Reinigungsmittel
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2. Eine oder mehrere Substanzen fettartigen Charakters, deren Molekulargewicht über 200 liegt mit einem Schmelzpunkt über 400C, vorzugsweise über 55 C, die in Wasser unlöslich oder wenig löslich sind, aber in ihrem Molekül eine oder mehrere hydrophile Gruppen enthalten.
3. Eine stärkehaltige Substanz oder eine Mischung von stärkehaltigen Substanzen.
Der Löslichkeitsgrad der stärkehaltigen Substanzen kann in einem weiten Bereich variieren, wie von Unlöslichkeit bis zur vollständigen Lösbarkeit in der Kälte. Vorzugsweise verwendet man stärkehaltige Substanzen, deren Löslichkeit zwischen der Löslichkeit einer echten Lösung und der einer kolloidalen Lösung liegt, genauer gesagt, einer Stärke, die gewöhnlich als gelatinierte Stärke, abgebaute Stärke, lös- lichgemachte Stärke und oxäthylierte Stärke bezeichnet wird.
Der Anteil des zu den Kaliumsalzen hinzugefügten Plastifiziermittels liegt vorzugsweise zwischen 10 und 50 Gel.-% der angewendeten Kaliumsulfate der Fettalkohole.
Der Anteil der in der fertigen Mischung enthaltenen stärkehaltigen Substanz kann in einem weiten Bereich variieren, etwa von 5 bis 60 Gew.-% der fertigen Mischung, während höhere Anteile das Schäu- mungsvermögen des Reinigungsmittels stark verringern. Vorzugsweise beträgt der Anteil der stärkehaltigen Substanz etwa 15 - 400/0.
Der Zusatz der stärkehaltigen Substanzen, selbst unlöslicher, im oben angegebenen Verhältnis verleiht den endgültigen Mischungen eine noch sehr ausreichende Plastizität und gute Eigenschaften im Hinblick auf jene, die man üblicherweise von Toilettestücken verlangt.
Ferner weisen die erfindungsgemässen Mischungen wichtige Vorteile auf nicht nur vom Standpunkt der Gestehungskosten, sondern auch vom Standpunkt der Verwendung der Riegel, derart, dass die stärkehaltige Materie nicht als Streck-oder Füllmittel verwendet wird, sondern als qualitätsverbessernder Zusatz zu den Mischungen, ohne dass diese'Verbesserungen den Widerstand gegen Zerfall und Rissigwerden verändern. Unter den Vorteilen, die der Zusatz bewirkt, seien folgende genannt : a) besseres Verhalten bei Verwendung bei verschiedenen Temperaturen, z. B. stabilere Konsistenz, b) viel grössere Löslichkeit bei niedrigen Temperaturen (unter 150C), wobei die Löslichkeit bei verschiedenen Temperaturen nur wenig variiert, c) ein grösserer Wassergehalt kann ohne Verringerung der Qualität des Endproduktes gestattet werden.
Während der Wassergehalt der Produkte nach dem Stammpatent 5-6% nicht übersteigen darf, kann er bei den Produkten gemäss der Erfindung 10-12% betragen. d) Die Arbeit auf den üblichen Vorrichtungen zur Seifenverarbeitung wird sehr erleichtert. e) ihr Griff ist viel weicher und infolgedessen ist ihre Einwirkung auf die Haut viel schonender.
Die folgenden Beispiele, in welchen die Prozentangaben Gewichtsprozente bedeuten, sollen zum besseren Verständnis der Erfindung und deren Durchführung dienen.
B eispiel l : 20 Teile mit etwa 10% Wasser löslich gemachte Stärke (die Stärke wird von der Fa.
Corn Products Refining Company unter der Marke"Laurel"verkauft) werden in einem Mischer zu 77 Tei- len Kaliumsulfaten (abgeleitet von einer Mischung von Fettalkoholen mit 12-14 C-Atomen im Molekül) mit 70% aktiver Masse gefügt, worauf man in der Kälte während etwa 15 min mischt. Die Paste wird sodann auf eine Temperatur von etwa 700C gebracht, indem man erhitzten Dampf durch die doppelten Wände des Mischers zirkulieren lässt. Unter Fortsetzung des Mischens fügt man sodann 12 Teile einer vor- lergeschmolzenen Mischung von 9 Teilen Cetylstearinalkohol und 3 Teilen hydriertem Rizinusöl hinzu.
Der Überschuss des Wassers wird durch Verdampfen im Mischer oder auf beheizten Kalandern entfernt, bis der Wassergehalt der fertigen Mischung etwa 9-10% beträgt. Man lässt die Paste abkühlen und fügt gegebenenfalls Parfum und Farbstoffe zu. Nach der Abkühlung der Paste ist diese gut homogen und löst sich leicht von den Wänden und Schaufeln des Mischers. Sie wird sodann in die Form von Spänen ) der Flocken gebracht, sodann auf Walzen kalandriert und hierauf zu Stangen von gewünschtem Volumen iuf der Strangpresse verarbeitet. Die sehr plastischen und glatten Stangen werden hierauf zu Riegeln geschnitten und geprägt. Die Riegel enthalten 18% lösliche Stärke (Trockensubstanz), besitzen sehr glattes md glänzendes Aussehen und alle hervorragenden Eigenschaften einer guten Toilette-Stückseife.
Beispiel 2 : Zu 68, 2 Teilen Kaliumsulfaten von Fettalkoholen (abgeleitet von Fettalkoholen mit l2 - 14 C -Atomen im Molekül) mit etwa 70% aktiver Masse fügt man in einem Mischer 28 Teile Stärke md 10% Wasser, löslich in der Kälte, worauf man in der Kälte während etwa 15 min mischt.
Die erhaltene Paste wird auf eine Temperatur von 70 C gebracht, worauf man unter Mischen eine rorher geschmolzene Mischung von 11 Teilen Fettalkoholen mit 16-18 C-Atomen (Fp. 480C) und } Teilen hydriertem Rizinusöl zufügt. Man erhitzt zur Entfernung des Wasserüberschusses, bis der Wasergehalt etwa 10% beträgt. Nach Hinzufügen von Farbstoffen und Parfum wird die Paste wie im Beispiel 1 su Stangen verarbeitet. Aus den Stangen werden Riegeln von glattem und glänzendem Aussehen herge-
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**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- <Desc/Clms Page number 4>2. Feste Wasch- und Reinigungsmittel nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass sie als stärkehaltige Substanz gelatinierte Stärke, abgebaute Stärke oder löslichgemachte Stärke enthalten.3. Feste Wasch- und Reinigungsmittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie als stärkehaltige Substanz oxäthylierte Stärke enthalten..4. Mittel nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die fertige Mischung 5 bis 60 Gel.-%, vorzugsweise 15 - 40 Gew.-%, stärkehaltige Substanz enthält.
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