AT228176B - - Google Patents
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Umschaltorgan für einen automatischen Probengeber für Gas-Chromatographen Die Erfindung betrifft ein Umschaltorgan für einen automatischen Probengeber für Gas-Chromatographen, das es gestattet, in konstanten Zeitabständen ein konstantes Volumen des zu analysierenden Gases, z. B. einer Leitung oder einem Behälter, zu entnehmen und gemeinsam mit einem Schleppgas in den Gas-Chromatographen zu geben. Es sind automatische Probengeber bekannt, bei denen durch das Küken eines mit sechs Anschlussstutzen versehenen Verteilerhahnes drei voneinander getrennte Bohrungen geführt sind, so dass bei der einen Stellung des Kükens ein Schleppgas durch die Trennsäule des Gas-Chromatographen fliesst und gleichzeitig das Analysengas ein Auffanggefäss konstanten Volumens durchströmt, während bei der andern Stellung des Kükens das Schleppgas durch das Auffanggefäss geleitet wird und die darin enthaltene Probe des zu analysierenden Gases in die Trennsäule spült. Das zu analysierende Gas strömt während dieser Stellung direkt über eine Drossel in eine Abgasleitung. Durch automatisches Drehen des Kükens wird abwechselnd auf die eine und die andere Stellung umgeschaltet. Es sind auch Probengeber bekannt, die nach einem ähnlichen Prinzip arbeiten, jedoch statt eines Verteilerhahnes mit drehbarem Küken einen in einem Zylinder hin-und hergleitenden Kolben mit eingearbeiteten Kanälen besitzen. Da die Umschaltung von der einen Stellung auf die andere spontan erfolgen muss, müssen bei beiden EMI1.1 werden. Zur Verminderung der Reibung sowie zur Abdichtung sind Schmiermittel erforderlich, die aber mit der Zeit herausgepresst oder auch herausgelöst werden, so dass derartige Konstruktionen stets zum Festsitzen neigen. Weiterhin dringen die Schmiermittel leicht in die anschliessenden, notwendigerweise als Kapillaren ausgebildeten Zu- und Ableitungen und verstopfen sie. Schliesslich wirken die Schmiermittel als unerwünschte chromatographische Vor-Trennsäule. Als Dichtungsmaterialien verwendete Kunststoffolien verrutschen bei diesen Kosntruktionen leicht und schleifen sich mit der Zeit ab. Es sind auch Probengeber bekannt, die mit Ventilen arbeiten, bei denen elastisch gespannte Kunst- stoff- oder Gummifolien mittels Pressluft an die Ventilsitze angepresst werden, um diese zu schliessen. Im Dauerbetrieb werden die Folien jedoch bald schlaff und die Ventile versagen. Gegenstand der Erfindung ist ein Umschaltorgan für einen automatischen Probengeber, bei dessen Anwendung die oben geschilderten Nachteile vermieden werden. Bei diesem Umschaltorgan strömen in bekannter Weise in seiner einen Stellung Schleppgas durch die Trennsäule sowie zu analysierendes Gas durch ein Auffanggefäss, während in seiner andern Stellung das Schleppgas durch das Auffanggefäss geleitet wird, so dass das zu analysierende Gas in die Trennsäule gespült wird. Die Anordnung wird erfindungsgemäss so getroffen, dass als Umschaltorgan drei an sich bekannte Magnetventile verwendet werden, deren Ventilkammern je drei Anschlüsse besitzen, von denen die zwei gegenüberliegenden mit Ventilsitzen versehen sind, und bei denen in der Ventilkammer ein magnetisierbares Verschlusselement, wie beispielsweise eine Kugel, ein Zylinder oder ein Doppelkegel, vorgesehen ist, sowie umschaltbare Magnete ausserhalb der Ventilsitze so angeordnet sind, dass beim Einschalten des einen Magneten das Verschlusselement dicht gegen den einen Ventilsitz gepresst wird. Da die Verschlusselemente der Magnetventile kleine metallische Teile sind, die durch die Magnete praktisch ohne Reibung um sehr kleine Wege bewegt werden und keine Schmiermittel benötigen, sind sie auch im Dauerbetrieb kaum einem Verschleiss unterworfen. Es sind zwar bereits zahlreiche Konstruktionen magnetisch betätigter Ventile bekannt, so z. B. ein mit einer Kugel als Verschlusselement versehenes Ventil, das vorzugsweise für Dampfheizungsleitungen in Eisenbahnwagen eingesetzt wird. Bei allen diesen Ventilen handelt es sich jedoch um Absperreinrichtungen. Ihre Konstruktion ist daher bei Probengebern für Gas-Chromatographen nicht verwendbar, da bei diesen nur Umschaltventile angewendet werden können. Die umschaltbaren Magnete können beispielsweise Elektromagnete sein. Vorteilhafterweise sind sie als Topfmagnete ausgebildet. Die beiden Topfmagnete eines Ventils besitzen dabei einen gemeinsamen <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1 EMI2.2 **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- <Desc/Clms Page number 3>2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Magnete eines jeden Ventils als Topfmagnete (4) ausgebildet und mit einem gemeinsamen Deckel (5) versehen sind, der eine zentrische Bohrung aufweist, in der ein umnagnetisches Gehäuse (3) als Ventilkammer angeordnet ist und dass Bohrungen als Zuleitungen zu den drei Anschlüssen der Ventilkammer in den Kernen (6) und im Deckel der Topfmagnete angeordnet sind.3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass bei zwei der drei Ventilkammern ausserhalb der beiden benachbarten Ventilsitze zweier Kammern nur ein gemeinsamer Magnet angeordnet ist.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE228176T | 1961-08-31 |
Publications (1)
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ID=29593904
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Country Status (1)
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1961
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