AT227494B - Verfahren zur Herstellung von Dichtungen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Dichtungen

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AT227494B
AT227494B AT227861A AT227861A AT227494B AT 227494 B AT227494 B AT 227494B AT 227861 A AT227861 A AT 227861A AT 227861 A AT227861 A AT 227861A AT 227494 B AT227494 B AT 227494B
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Jean Gachot
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Jean Gachot
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  Verfahren zur Herstellung von Dichtungen 
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 die andere auf der Aussenseite der Dichtung. 



   In der nachfolgenden Beschreibung wird die Erfindung an Hand der ein Ausführungsbeispiel darstellendes Zeichnung noch näher   erläutert. Dabei zeigen   in der Zeichnung die Fig.   1 - 4   in einer axial geschnittenen Teilseitenansicht unter Wegbrechung von Teilen die verschiedenen Arbeitsgänge des erfindungsgemässen Verfahrens zur Herstellung eines Balgelementes für die Hülle, die Fig.   5-7   in grösserem Massstab in einer axial geschnittenen Seitenansicht die aufeinanderfolgenden Arbeitsgänge der Aufbringung des obigen Balgelementes auf die ringförmige Seele der Dichtung und Fig. 8 eine axial geschnittene Teilansicht, welche eine zwischen zwei Leitungsabschnitte eingesetzte erfindungsgemässe Dichtung darstellt. 



   Der erste Arbeitsgang des erfindungsgemässen Verfahrens besteht darin, ein Balgelement mit zwei gegenüberliegenden Falten und drei aufeinanderfolgenden Flanken herzustellen, d. h. ein Balgelement mit Z-förmigem Querschnitt. Hiefür kann folgendermassen vorgegangen werden : Es wird von einem   z. B.   aus Polytetrafluoräthylen bestehenden Rohr 1 ausgegangen   (Fig. l),   dessen Wandstärke e'gleich der grössten Breite der Flanken des Balges ist. 



   Da eine Flanke des Balges vorzugsweise eine geringere Breite haben soll, wird zunächst in dem Rohr 1 eine Nut 2 eingeschnitten (eingestochen), deren Tiefe der für die Flanken des Balges vorgesehenen Dikke entspricht. 



   Für diesen Arbeitsgang wird das Rohr 1 in einem Spannfutter einer Drehbank eingespannt.   DasEinste-   chen der Nut erfolgt dann auf die übliche Weise,   u. zw. z. B. dadurch. dass   in die Bohrung 3 des Rohres 1 ein Schneidwerkzeug eingeführt wird, das durch eine von einem einstellbaren Halter 5 getragene dünne Schneidklinge 4 gebildet ist, worauf die Wand des Rohres 1 längs der Linie a-b eingeschnitten wird, welche zu der Endfläche 6 des Rohres 1 parallel ist. Dieses Einschneiden erfolgt durch eine gegenseitige Drehung zwischen dem Rohr und der Klinge 4. Bei diesem Arbeitsgang sowie bei den folgenden wird so vorgegangen, dass keine Spanabnahme, sondern eine einfache Durchtrennung ohne Spanbildung erfolgt. 



   Mit dem vorerwähnten Einschneiden wird in einer gewissen Entfernung von der Aussenfläche 7 des Roh- 
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2)der Linie c - d erneut in das Rohr 1 eingeschnitten (eingestochen), wobei man mit dem Einstechen in einer gewissen Entfernung von der Innenfläche 8 des Rohres aufhört. Hiedurch entsteht die Flanke    f   des Balges. 



   Das Werkzeug4 wird dann wieder in die Bohrung 3 eingeführt, worauf der links liegende, bereits zweimal eingeschnittene Rohrteil. unter Bildung der Flanke    f   längs der Linie   e - g   abgetrennt (abgestochen) wird (Fig. 3). 
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 zwei gegenüberliegende Falten   p, p voneinander   getrennt sind. 



   Dieser Balg, welcher einen Z-förmigen Querschnitt aufweist, bildet die Hülle der Dichtung. 



   Für die obige Bearbeitung können die verschiedenen Arbeitsgänge so ausgeführt werden, dass das Rohr 1 auf der gleichen Maschine belassen wird, wobei die Stellung des Werkzeuges 4 eingestellt wird, oder auch so, dass das Rohr 1 nacheinander auf verschiedene Maschinen gebracht wird, deren Werkzeuge im voraus eingestellt sind. 



   Zum Zusammensetzen der eigentlichen Dichtung (Fig. 5) wird die ringförmige Seele   ll. welchez. B.   aus einem nachgiebigen elastischen Werkstoff besteht, in durch die Flanken f und    f   des Balges 9 gebildete doppeltkonische Ausnehmung eingesetzt. Hierauf wird die Flanke f durch die freigelassene mittlere Öffnung 12 (Fig. 6) in der Richtung r durchgesteckt, u. zw. auf den ganzen Umfang der Dichtung. Dies ist dank der Nachgiebigkeit des Werkstoffes des'Balges 9 und seiner geringen Dicke möglich. 
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7)f gebildeten ringförmigen Hülle eingeschlossen. 



   Die Seele 11 der so gebildeten Dichtung kann der Wirkung von angreifenden Stoffen zuverlässig widerstehen. Wenn nämlich die Dichtung   z.     B.   zwischen zwei Leitungsabschnitten 21, 22 (Fig.   8)   eingesetzt 
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 der in Berührung gehalten. Damit das Strömungsmittel mit der Seele 11 in Berührung kommen könnte, müsste es einen Weg durchlaufen, welcher praktisch gleich dem doppelten der Breite der Seele ist. Die erfindungsgemässe Hülle ist praktisch vollkommen dicht und verleiht der Dichtung eine grosse Lebensdauer.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Herstellung von Dichtungen mit einer ringförmigen Seele, die zwei ebene, parallele Auflageflächen aufweist und in eine Hülle aus einem nachgiebigen, nicht mit sich selbst verschweissbaren Kunststoff, z. B. Polytetrafluoräthylen, angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass aus dem Werkstoff der Hülle ein Balgelement (9) von Z-förmigem Querschnitt gebildet wird, das zwei entgegengesetzt ge- EMI3.1 ges liegt, die bereits an einer der ebenen Auflageflächen der ringförmigen Seele anliegt, so dass diese hiedurch von der so gebildeten Schutzhülle vollständig eingeschlossen ist.
    2. Verfahren nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass der zur Bildung der Dichtungshülle dienende dreiflankige Kunststoffbalg (9) durch Abtrennen von einem rohrförmigen Kunststoffkörper hergestellt wird, wobei dem eigentlichen Trennschneiden (Abstechen) jeweils ein Einschneiden (Einstechen) von der Innenseite und ein Einschneiden (Einstechen) von der Aussenseite des Rohres her vorangeht.
    3. Nach dem Verfahren gemäss Anspruch 1 oder 2 hergestellte Dichtung, bestehend aus einer ringförmigen Seele mit zwei ebenen parallelen Auflageflächen, die mit einer Hülle aus nachgiebigem mit sich selbst nicht verschweissbarem Kunststoff, z. B. Polytetrafluoräthylen, bedeckt sind, wobei diese Hülle zwei auf einer dieser Auflageflächen der Seele übereinanderliegende Flanken aufweist, dadurch gekennzeich net, dass die Fläche der Hülle (9) die Seele (11) der Dichtung vollständig umgibt, wobei zwei kreisförmige Faltungslinien (p, p) dieser Hülle in halber Höhe der ringförmigen Seele vorgesehen sind, u. zw. eine (p) auf der Innenseite und die andere (Pl) auf der Aussenseite der Dichtung.
AT227861A 1960-10-10 1961-03-20 Verfahren zur Herstellung von Dichtungen AT227494B (de)

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