AT227341B - Verzögerungsleitung für Wanderfeldröhren zur Verstärkung von Millimeterwellen - Google Patents
Verzögerungsleitung für Wanderfeldröhren zur Verstärkung von MillimeterwellenInfo
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Description
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Verzögerungsleitung für Wanderfeldröhren zur Verstärkung von Millimeterwellen Die Erfindung betrifft eine Verzögerungsleitung für Wanderfeldröhren zur Verstärkung von Millimeterwellen, die aus einem Hohlleiter besteht, in dem abwechselnd an gegenüberliegenden Wandungsteilen befestigte Querstege angeordnet sind, die bis in den Wechselwirkungsraum zwischen einer auf der Leitung laufenden Welle und einem durch Öffnungen in den Querstegen tretenden Elektronenstrahl reichen.
Bei den bekannten Verzögerungsleitungen dieser Art haben sämtliche Querstege gleiche Form. Wenn auch durch geeignete Formgebung der Querstege ein verhältnismässig hoher Kopplungswiderstand zwischen einer auf der Leitung laufenden Welle und einem mit dieser Welle in Wechselwirkung tretenden Elektronenstrahl erzielt werden kann, so ist doch diese Leitung nicht ohne weiteres für Verstärkerbetrieb mit der Grundwelle geeignet. In der Nähe der oberen Grenzfrequenz (T-Resonanz) besteht nämlich dij Möglichkeit der Erregung des symmetrischen Modus. Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine Verzögerungsleitungder genannten Art zur Verstärkung von Millimeterwellen zu schaffen, die einen eindeutigen Verstärkerbetrieb mit der Grundwelle gewährleistet.
Zur Lösung der gestellten Aufgabe wird bei einer Verzögerungsleitung für Wanderfeldröhren zur Verstärkung von Millimeterwellen, die aus einem Hohlleiter besteht, in dem abwechselnd an gegenüberliegenden Wandungsteilen befestigte Querstege angeordnet sind, die bis in den Wechselwirkungsraum zwischen einer auf der Leitung laufenden Welle und einem durch Öffnungen in den Querstegen tretenden Elektronenstrahl reichen, erfindungsgemäss vorgeschlagen, dass die auf der einen Seite im Hohlleiter angeordneten Querstege im wesentlichen die betreffende Hälfte des Hohlleiterquerschnitts völlig bedecken- de Querwände sind, während die auf der andern Seite im Hohlleiter angeordneten Querstege zumindest teilweise schmäler als die Querschnittsöffnung des Hohlleiters sind.
Auf Grund der ungleichmässigen Form der einander gegenüberstehenden Querstege berührt der Dispersionsverlauf des symmetrischen Modus nicht mehr den des unsymmetrischen Modus. Die Selbsterregung des symmetrischen Modus ist damit auch beim Betrieb mit der vorwärtslaufenden 1.-keilwelle weitgehend unterbunden.
Weitere Merkmale der Erfindung sollen an Hand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele erläutert werden.
Die Fig. 1 zeigt einen Längsschnitt und Fig. 2 einen Querschnitt durch eine Verzögerungsleitung nach der Erfindung. Im rechteckigen Hohlleiter 1 sind in gleichen Abständen hintereinander abwechselnd an ge- genüberliegenden Wandungsteilen Querstege 2 und 3 befestigt. Die Querstege erstrecken sich jeweils von dem Wandungsteil, an dem sie befestigt sind, bis in den Wechselwirkungsraum einer Welle auf der Leitung mit einem durch die deckungsgleich hintereinanderliegenden Öffnungen 4 in den Querstegen 2 und 3 tretenden Elektronenstrahl. Die im Hohlleiter 1 auf der einen Seite angeordneten Querstege 2 sind Querwände, die im wesentlichen die betreffende Hälfte des Hohlleiterquerschnitts vollständig ausfüllen.
Diese Querwände weisen dabei in der Mitte ihrer in den Hohlleiter gerichteten Kante einen kreisförmigen Ansatz 5 mit der Öffnung 4 zum Durchtritt des Elektronenstrahls auf. Die auf der den Querstegen 2 gegen- überliegenden Seite angeordneten Querstege 3 haben Dreieckform, wobei die Basis dieser Dreiecke an die
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Hohlleiterwandung angrenzt. Die dreieckige Form der Querstege 3 hat den Vorteil einer grossen thermi- schen Stabilität.
Die Bandbreite einer Verzögerungsleitung nach der Erfindung hängt wesentlich von der Form der schmalen Querstege ab. Eine grosse Bandbreite ist mit einer Verzögerungsleitung erzielbar, bei der die ; schmalen Querstege 3 streifenförmig ausgebildet sind.
Fig. 3 zeigt einen Längsschnitt und Fig. 4 einen Querschnitt durch eine solche Verzögerungsleitung.
Dabei sind in den freien Enden der Querstege 3 wieder Öffnungen 4 zum Durchtritt des Elektronenstrahls vorgesehen. Die als Querwände ausgebildeten Querstege 2 reichen bis über die Mitte des Hohlleiters 1, so dass die Öffnungen 4 unmittelbar in den Querwänden eingelassen sind.
Eine Verzögerungsleitung nach der Erfindung ist besonders einfach in an sich bekannter Weise durch
Aufeinanderstapeln dünner Bleche herstellbar, die die charakteristischen Querschnitte des Hohlleiters dar- stellen.
Die Erfindung beschränkt sich nicht auf die dargestellten Ausführungsbeispiele. Insbesondere kann der
Hohlleiter auch kreisförmigen Querschnitt haben. Ausserdem kommt es nicht darauf an, dass der Elektroi nenstrahl durch Öffnungen in den Querstegen hindurchtritt. Falls sich nämlich die Querstege gegenseitig nicht überlappen, wird der Elektronenstrahl zweckmässig zwischen den freien Enden der Querstege hin- durchgeführt. Wesentlich ist nur, dass die den Querwänden gegenüberstehenden Querstege schmäler als diese Querwände ausgebildet sind.
PATENTANSPRÜCHE
1. Verzögerungsleitung für Wanderfeldröhren zur Verstärkung von Millimeterwellen, die aus einem Hohlleiter besteht, in dem abwechselnd an gegenüberliegenden Wandungsteilen befestigte Querstege an- geordnet sind, die bis in den Wechselwirkungsraum zwischen einer auf der Leitung laufenden Welle und einem durch Öffnungen in den Querstegen tretenden Elektronenstrahl reichen, dadurch gekennzeichnet, dass die auf der einen Seite im Hohlleiter (1) angeordneten Querstege (2) im wesentlichen die betreffen- de Hälfte des Hohlleiterquerschnitts völlig bedeckende Querwände sind, während die auf der andern Sei- te im Hohlleiter (1) angeordneten Querstege (3) zumindest teilweise schmäler als die Querschnittsöffnung des Hohlleiters sind.
Claims (1)
- 2. Verzögerungsleitung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Hohlleiter (1) rechteck- gen Querschnitt hat.3. Verzögerungsleitung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die schmalen Querstege (3) streifenförmig sind.4. Verzögerungsleitung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die schmalen Querstege (3) Dreieckform mit einer mit dem betreffenden Wandungsteil des Hohlleiters (1) verbundenen Basis haben.5. Verzögerungsleitung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Querwände in der Mitte ihrer in den Hohlleiter (1) gerichteten Kante ringförmige Ansätze (5) aufweisen, deren Öffnungen (4) mit Öffnungen in den freien Enden der schmalen Querstege deckungsgleich hintereinander lie- gen.6. Verzögerungsleitung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dassdieQuerwändesich mit den schmalen Querstegen überlappen und mit Öffnungen versehen sind, die mit Öffnungen in den freien Enden der schmalen Querstege deckungsgleich hintereinander liegen.7. Verzögerungsleitung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Verzö- gerungsleitung aus Blechen mehrerer, die charakteristischen Querschnittsformen der Verzögerungsleitung darstellenden Blechschnittarten zusammengeschichtet ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE227341X | 1961-03-30 |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT227341B true AT227341B (de) | 1963-05-10 |
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ID=5866622
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|---|---|---|---|
| AT789461A AT227341B (de) | 1961-03-30 | 1961-10-19 | Verzögerungsleitung für Wanderfeldröhren zur Verstärkung von Millimeterwellen |
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| AT (1) | AT227341B (de) |
-
1961
- 1961-10-19 AT AT789461A patent/AT227341B/de active
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