AT227001B - Gerät zur Ermittlung der Stützweite oder der Tragfähigkeit einer Trägeranordnung auf zwei Stützen - Google Patents

Gerät zur Ermittlung der Stützweite oder der Tragfähigkeit einer Trägeranordnung auf zwei Stützen

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AT227001B AT751261A AT751261A AT227001B AT 227001 B AT227001 B AT 227001B AT 751261 A AT751261 A AT 751261A AT 751261 A AT751261 A AT 751261A AT 227001 B AT227001 B AT 227001B
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   Gerät zur Ermittlung der Stützweite oder der Tragfähigkeit einer Trägeranordnung auf zwei Stützen 
Die Erfindung betrifft ein Gerät zur Ermittlung der Stützweite oder der Tragfähigkeit einer Träger- anordnung aut zwei Stützen,   u. zw.   je nachdem, welche von den Werten : Eigengewicht, Nutzlast, Anzahl und Profil der Träger bzw. Spannweite vorgegeben sind. Das erfindungsgemässe Gerät dient somit dazu, die sonst nur mittels langwieriger Rechenvorgänge ermittelbaren Werte von Trägeranordnungen auf me - chanischem Wege erlangen zu können, und eignet sich für alle einschlägigen Fälle im Hochbau, Brük- kenbau   usw.,   u. zw. insbesondere dann, wenn es auf eine rasche Ermittlung verlässlicher Werte ankommt, ohne dass besondere Kenntnisse in der Baumechanik erforderlich sind. 



   Die Erfindung besteht im wesentlichen darin, dass ein Gerät zur Ermittlung der Stützweite oder der
Tragfähigkeit einer Trägeranordnung auf zwei   Stützen,   bestehend aus einer Grundplatte und einem über dieser verschiebbaren Läufer aus durchsichtigem Material dadurch gekennzeichnet ist, dass die Grundplat- te mit je einer Einheitsteilung in vertikaler und horizontaler Richtung versehen, und diesen Teilungen   zu-   geordnet, die Biegemomente, die durch das Eigengewicht der Trägeranordnung in Abhängigkeit vonder Spannweite hervorgerufen werden, in Kurvenscharen zeichnerisch dargestellt sind, während auf dem Läu- ferdie Biegemomente, die durch die Nutzlast in Abhängigkeit von der Spannweite hervorgerufen werden, ebenso in Kurvenscharen und im gleichen Massstab aufgetragen sind. 



   Nähere Einzelheiten sowie die Handhabung des Gerätes werden in der nun folgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispieles und an Hand der Zeichnung beschrieben. In dieser zeigen Fig. l und   Fig. 3   die auf der Grundplatte bzw. dem Läufer aufgetragenen Kurvenscharen, Fig. 2 eine Tabelle, die für die Handhabung des Gerätes dienlich ist, Fig. 4 einen Teilschnitt durch ein fertiges Gerät und Fig. 5 ein erläuterndes Diagramm. 



   Auf der Grundplatte (Fig. l) befindet sich ein Koordinatensystem von in einer Einheitsteilung eingezeichneten Ordinaten, welche also an der Grundlinie die Abszissenteilung bestimmen, und eine in Ordinatenrichtung   verlaufende Einheitsteilung. In diesem Koordinatensystem   sind die mit 20, 30 usw. bezeichneten Biegemomentenlinien des Eigengewichtes eingezeichnet,   die punktweise in Abhängigkeit von de : Spann-   weite bei gleichbleibender Nutzlastbelastung bestimmt wurden. 



     Auf dem Läufer (Fig. 3)   sind Biegemomentenkurven 20, 30 usw. eingezeichnet, welche die Momentenlinien verschiedener Nutzbelastungen   z.   B.   20, 30   usw. darstellen, u. zw. für gleiche Belastungsfälle, wie z. B. gleichmässige Belastung über die ganze   Trägerlänge   oder   ortliche Belastung, z. B. durch ein   Fahrzeug usw. Der Massstab für diese Darstellung ist der gleiche wie für die Grundplatte. 



   Grundplatte und Läufer sind mittels Nut und Feder (Fig.   4)   verbunden und zueinander parallel verschiebbar. Die Lage der Kurvenscharen ist dabei so, dass sie ihre konkaven Seiten einanderzuwenden (wie es in der Zeichnung dargestellt ist). 



   Die Handhabung dieses Gerätes erfolgt nun so, dass die Scheitelpunkte einer ausgewählten Kurve der Grundplatte und einer des Läufers auf einen Abstand y zueinander gebracht werden (Fig. 5) worauf in Abszissenrichtung die maximale zulässige Spannweite   l   zwischen den Schnittpunkten beider Kurven   ab-   lesbar ist. 



   Die Grösse y stellt die sogenannte Baustoffmomentenordinate dar und enthält jene Werte, die sich aus der Art des Baustoffes, Profiles, Anzahl usw. des jeweils verwendeten Trägers ergeben. Y stellt das maximale zulässige Biegemoment des jeweils verwendeten Trägertypes dar, und ist aus der Gleichung : 

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 EMI2.1 
 aufgezeichnet sein kann. 



   Fig. 2 zeigt eine solche Tabelle für   Doppel-T -Normalprofil   (NP)   12-45   und für parallele Anordnung von 2 bis 10 Trägern. Beispielsweise ist bei einer Anordnung von zwei Trägern NP 45 der y-Wert 5, 4. Mit diesem entsprechenden   demMomentenmassstab   des Gerätes   verwandelten Wert, wjrd   der Abstand der beiden Kurven festgelegt. 



   Es ist nicht notwendig die ganzen Kurvenscharen darzustellen, vielmehr genügt die rechte oder linke Hälfte derselben, so dass dann bei gegebener Einheitsteilung (Rasterfläche) die Ablesegenauigkeitgesteigert werden kann. 



   Durch die Möglichkeit, die y-Werte für jeden Trägertyp an Hand von Normtabellen oder durch individuelle Vorausberechnung tabellarisch festzuhalten, ist die universelle Anwendbarkeit des Gerätes gegeben. Die Handhabung des Gerätes beschränkt sich dann auf das Inlageschieben der beidenKurventafeln untere Einschaltung des y-Wertes zwischen den Scheitelpunkten der betreffenden Kurven, wobei im Schnittpunkt der Kurven die Stützlänge Is abgelesen werden kann. Selbstverständlich kann mit dem Gerät bei Vorliegen anderer Vorgabewerte, z. B. Spannweite und Trägerprofile, die Tragfähigkeit bestimmt werden. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Gerät zur Ermittlung der Stützweite oder der Tragfähigkeit einer Trägeranordnung auf zwei Stützen. bestehend aus einer Grundplatte und einem über dieser verschiebbaren Läufer aus durchsichtigem Material, dadurch gekennzeichnet, dass die Grundplatte mit je einer Einheitsteilung in vertikaler und horizontaler Richtung versehen, und diesen Teilungen zugeordnet, die Biegemomente, die durch das Eigengewicht der Trägeranordnung in Abhängigkeit von der Spannweite hervorgerufen werden, in Kurvenscharen zeichnerisch dargestellt sind, während auf dem Läufer die Biegemomente, die durch die Nutzlast in Abhängigkeit von der Spannweite hervorgerufen werden, ebenso in Kurvenscharen und im gleichen Massstab aufgetragen sind.

Claims (1)

  1. 2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass von den Kurvenscharen nur die links oder rechts der Scheitelpunkte liegenden Kurvenäste dargestellt sind.
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