AT226834B - Vorrichtung mit einem Tastkopf zum Abtasten von Walzgut - Google Patents

Vorrichtung mit einem Tastkopf zum Abtasten von Walzgut

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AT226834B
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Marcel Charles Pfister
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Marcel Charles Pfister
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  Vorrichtung mit einem Tastkopf zum Abtasten von Walzgut 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 eine Widerstandszelle, beispielsweise eine Bleisulfidzelle, dienen. 



   Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt und im folgenden beschrie- ben. Es zeigt : Fig. 1 eine Oberansicht des Tastkopfes bei abgenommenem Gehäuseoberteil, Fig. 2 eine
Seitenansicht, in welcher einige Teile, die innerhalb des Gehäuses angeordnet und nicht sichtbar sind, gestrichelt eingezeichnet sind, Fig. 3 eine Vorderansicht des Tastkopfes und Fig. 4 ein Schaltbild. 



   I. Der mechanische Aufbau. 



   Mit 1 ist ein Motor bezeichnet, auf dessen Welle ein von Zylinderspiegeln gebildeter Polygonspie- gel 2 sitzt. Die Polygonspiegel erfassen durch eine längliche, rechteckige Gehäuseöffnung 3 ein Strahlen- bündel und sammeln dieses auf einer Bleisulfidzelle oder einem sonstigen Photowiderstand 4. Die Spie- gel sind so ausgebildet, dass sie jeweils einen Fleck der Werkstückebene   W - W   auf der Bleisulfidzelle abbilden. Die Empfindlichkeitsachse wandert bei Rotation des Polygonspiegels 2 in Pfeilrichtung ständig von unten nach oben und überstreicht dabei einen gewissen Bereich senkrecht zur Durchlaufrichtung des
Walzgutes.

   Das Werkstück kann beispielsweise aus einem Draht 5 bestehen oder aus einem gewalzten   Blechband.-Im Bereich der Bleisulfidzelle   4 sind Kühlschlangen vorgesehen, an welche mittels der Stutzen
6 (Fig. 3) ein'Kühlwasser-oder Kühlluftstrom angeschlossen werden kann. Durch die oszillierende Bewe- gung der Empfindlichkeitsachse wird erreicht, dass das Walzgut 5 ode dgl. bei jedem Durchgang derselben   einmal erfasst wird und dann   einen Impuls der Bleisulfidzelle zur Folge hat. Daran ändert sich auch nichts, wenn das Walzgut etwas flattert, sofern es nur in dem von der Empfindlichkeitsachse überstrichenen Be- reich bleibt. Das macht es möglich, ein verhältnismässig scharf gebündeltes Strahlenbündel auf dem Strah- lungsempfänger zu sammeln, so dass man auch bei dünnen Drähten oder ähnlichen Werkstücken scharfe
Impulse erhält.

   Diese werden einer Schaltanordnung zugeführt, welche anspricht, sobald der Strahlungs- empfänger Impulse liefert, unabhängig davon, wie hoch und wie breit diese Impulse sind. Dies ist in
Fig. 4 dargestellt. 



   II. Die Schaltung. 



   Die Impulse von der Bleisulfidzelle 4 (Fig. 4) werden über einen Kondensator 7 dem Gitter einer als
Impedanzwandler wirkenden Röhre 8 zugeführt, dessen Signal durch ein Kabel 9   von dem in den Fig. 1-3   gezeigten Tastkopf zu einem die übrigen Schaltelemente enthaltenden Steuerteil geleitet werden kann, ohne dass wesentliche Störungen durch Induktion auftreten. Dort gelangen die Impulse (vgl. Os- zillographenbild 10) zu einem Vorverstärker 11, der von einem System einer Doppeltriode gebildet wird und an dessen Anode Impulse entsprechend Oszillographenschirmbild 12 abgenommen werden.

   Die negativen Spitzen der Impulse 12 werden durch einen Gleichrichter 13 abgeschnitten und die so erhaltenen positiven   Impulse {0szillographenbild   14) auf das Steuergitter einer   gittergesteuerten, gasgefüllten   Röhre 15 gegeben.   Die Röhre   15 bildet zusammen mit einem Kondensator 16, der über einen Widerstand 17 aufgeladen wird und dessen Ladespannung durch eine Glimmlampe 18 stabilisiert ist, einen   Sägezahngenerator,   welcher durch die Impulse gesteuert wird. An der Anode der Röhre 15 erhält man   somit. unabhängig   von der Form der Impulse 10. bzw. 12 und 14, eine Sägezahnspannung definierter Form und Höhe, sofern nur überhaupt irgendwelche Impulse 14 am Gitter der Röhre 15 wirksam werden (vgl. Oszillographenbild 19). 



  Wenn keine Impulse 14 auftreten, bleibt die Röhre 15 durch eine negative Gittervorspannung gesperrt, welche an der Spannungsteileranordnung 20 abgegriffen wird. Die Sägezahnspannung wird über einen Kondensator 21 und das zur Signalgleichrichtung dienende zweite System 22 der Doppeltriode auf das Steuergitter eines Verstärkers 23 gegeben, welcher ein vorerregtes Relais 24 zur Auslösung des Schaltvorganges zum Anzug bringt. 



     Über den Kontakt 25   wird die Vorerregung des Relais 24 gesteuert, Kontakt 26 schaltet eine Kontrolllampe 27 an, Kontakt 28 dient zur Steuerung eines Arbeitsvorganges. Die Betriebsspannungen für die Röhren werden in üblicher Weise von zwei Wicklungen eines Netztransformators 29 abgenommen, durch Gleichrichterbrücken 30,31 gleichgerichtet und durch Siebglieder 32,33 geglättet. 



   Statt eines Linsenrades können natürlich auch ein Wippspiegel oder andere   aquivalente   Mittel Verwendung finden. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Vorrichtung zum Abtasten von Walzgut od. dgl. mit einem Tastkopf, der auf die Eigenstrahlung des Walzgutes anspricht und das Einlaufen des Walzgutes in eine zur Bewegungsrichtung des Walzgutes senkrechte Kontrollebene signalisiert, dadurch gekennzeichnet, dass der in an sich bekannter Weise mit einem beweglichen, angetriebenen Spiegel ausgestattete Tastkopf einen Bereich senkrecht zur Durchlaufrichtung des Walzgutes periodisch abtastet, der breiter ist als das Walzgut, und dass dem den Strah- <Desc/Clms Page number 3> lungsempfänger bildenden Tastkopf ein elektrisches Aggregat nachgeschaltet ist, welches so eingerichtet ist, dass es einen von zwei Ausgangsmesswerten liefert, je nachdem, ob der Tastkopf vom Walzgut unbeeinflusst ist oder Impulse liefert.
    2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausgangsimpulse des Strahlungsempfängers über einen Impulsformer geleitet werden.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Impulse einen Sägezahngenerator steuern.
    4. Tastkopf zur Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Strahlungsempfänger eine Widerstandszelle, beispielsweise eine Bleisulfidzelle, dient.
    5. Tastkopf zur Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Strahlung über einen rotierenden Polygonspiegel geleitet wird.
    6. Tastkopf nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Polygonspiegel von Zylinderspiegeln gebildet wird.
AT107461A 1960-02-20 1961-02-09 Vorrichtung mit einem Tastkopf zum Abtasten von Walzgut AT226834B (de)

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