AT226400B - Anbringung der Zwischenstege für aufblasbare Hohlkörper - Google Patents

Anbringung der Zwischenstege für aufblasbare Hohlkörper

Info

Publication number
AT226400B
AT226400B AT548861A AT548861A AT226400B AT 226400 B AT226400 B AT 226400B AT 548861 A AT548861 A AT 548861A AT 548861 A AT548861 A AT 548861A AT 226400 B AT226400 B AT 226400B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
attachment
web
intermediate webs
hollow body
plastic
Prior art date
Application number
AT548861A
Other languages
English (en)
Inventor
Anneliese Draschler
Original Assignee
Semperit Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Semperit Ag filed Critical Semperit Ag
Priority to AT548861A priority Critical patent/AT226400B/de
Priority to DE1962S0041279 priority patent/DE1855186U/de
Application granted granted Critical
Publication of AT226400B publication Critical patent/AT226400B/de

Links

Landscapes

  • Invalid Beds And Related Equipment (AREA)
  • Mattresses And Other Support Structures For Chairs And Beds (AREA)
  • Lining Or Joining Of Plastics Or The Like (AREA)
  • Materials For Medical Uses (AREA)
  • Professional, Industrial, Or Sporting Protective Garments (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Anbringung der Zwischenstege für aufblasbare Hohlkörper 
Die Erfindung betrifft eine neue Art der Anbringung von an sich bekannten dünnwandigen Kunststoff- schläuchen als Zwischenstege für aufblasbare Hohlkörper, wie Luftmatratzen, Luftkissen u. dgl., insbe- sondere aus thermoplastischem Kunststoff bzw. aus mit Kunststoff beschichtetem Gewebe. 



   Bei Luftmatratzen od. dgl. aufblasbaren Hohlkörpern werden bekanntlich die äusseren Hohlkörper- wände zur Erzielung der im aufgeblasenen Zustand gewünschten Gestalt durch innere Zwischenstege zu- sammengehalten. Diese Stege, die zumeist einfache Streifen sind und bei Hohlkörpern aus Kunststoff- folien bzw. aus mit Kunststoff beschichtetem Gewebe aus dem gleichen Material bestehen, werden durch
Schweissung, insbesondere Hochfrequenzschweissung, mittels entsprechend geformter Elektroden mit den beiden äusseren Hohlkörperwänden verbunden. Ferner ist es auch bekannt, als Zwischenstege dünnwandige
Kunststoffschläuche zu verwenden. Diese werden durch je eine diametral gegenüberliegende liniengerade
Schweissnaht mit der oberen und unteren Hohlkörperwand verschweisst. 



   Erfindungsgemäss wurde nun   gefunden, dass bei Verwendung   solcher Kunststoffschläuche als Zwischen- stege, einerseits eine bessere Verbindung mit den Hohlkörperwänden und anderseits neuartige Effekte in bezug auf die Oberflächengestaltung dadurch erzielt werden können, wenn man die Kunststoffschläuche durch eine im gewünschten Abstand geführte Doppelschweissnaht mit den Hohlkörperwänden verbindet. 



   Nachdem der Kunststoffschlauch als Zwischensteg einen einheitlichen Durchmesser bzw. Umfang besitzt, kann durch Einhaltung eines mehr oder weniger weiten Abstandes der beiden Schweissnähte die Steghöhe geregelt werden. Dieser Umstand wird in weiterer Ausgestaltung der Erfindung zur Entlastung der bekanntlich am meisten spannungsgefährdeten Stellen an den beiden Stirnseiten der Stege dadurch nutzbar gemacht, dass die Doppelschweissnaht im Bereich der Stegenden konisch zusammenläuft und vorzugsweise halbkreisförmig endet. 



   Durch die erfindungsgemässe Doppelschweissnaht kann auch die Oberflächengestaltung der aufgeblasenenHohlkörper verschiedentlich verändert werden. Dies wird   z. B.   erreicht, wenn die Doppelschweissnaht wellenförmig, zick-zack-förmig oder in einer beliebig andern regelmässigen oder unregelmässigen Linienführung verläuft, wozu lediglich entsprechend geformte Schweisselektroden verwendet werden brauchen. 



   Bei Hohlkörpern, die im aufgeblasenen Zustand eine Keilform aufweisen sollen, wie z. B. Kopfkissen oder   der Kopfteil bei Luftmatratzen, sind   nicht, wie bisher üblich, keilförmig zugeschnittene Stege erforderlich, sondern werden bei Verwendung von Kunststoffschläuchen als Stege und Anwendung der erfindungsgemässenDoppelschweissnaht dadurch erhalten, dass die Doppelschweissnaht von einem Stegende zum andern mit stetig abnehmendem Abstand verläuft. 



   Die Erfindung soll an Hand der schematischen Zeichnung näher erläutert werden. 



   Fig. 1 und 2 zeigen einen teilweisen Quer- und Längsschnitt durch einen Luftmatratzenteil in der bekannten Art der Anbringung eines Kunststoffschlauches als Zwischensteg. 



   Fig.   3, 4   und 5 zeigen im analogen teilweisen Quer-und Längsschnitt sowie in Draufsicht den gleichen Teil der Luftmatratze in erfindungsgemässer Ausführung. 



   Fig.   6, 7   und 8 zeigen im teilweisen   Längs- und   Querschnitt sowie in Draufsicht einen Hohlkörper in Keilform. 



   Der Hohlkörper wird gebildet aus den beiden   äusseren Hohlkörperwänden l   und 2, die aus Kunststofffolien, insbesondere Polyvinylchlorid oder aus mit Kunststoff beschichtetem Gewebe bestehen, wobei im letzteren Falle die Kunststoffschicht an der Innenseite liegt. Als Steg, der die Aufblähung des Hohlkör- 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 pers begrenzt, wird gemäss Fig. 1 und 2 eir dünnwandiger Kunststoffschlauch 3 verwendet, der in bekannter Weise mittels liniengerader Elektroden bei 4 und 5 mit den Hohlkörperwänden 1, 2 verschweisst wird. 



  Der Steg reicht hiebei nicht bis in die Randverschweissung 6 der Hohlkörperwände. 



   Bei der erfindungsgemässen Ausführung nach Fig. 3-5 wird der den Steg bildende Kunststoffschlauch 3 durch je   eine Doppelschweissnaht   7 und 8 mit den Hohlkörperwänden 1, 2 verbunden. In Fig. 5 ist der Verlauf dieser Doppelschweissnaht strichliert angedeutet. Diese Doppelschweissnähte 7 bzw. 8 laufen im Bereich der Stegenden konisch zusammen und schliessen an den Enden halbkreisförmig ab. Damit wird erreicht, dass durch das Zusammenführen der Schweissnähte der Steg 3 an den Enden höher wird, so dass die Stegenden bei   aufgeblasenem Hohlkörper   unter einem spitzen Winkel zu den Flächen der äusseren Hohlkörperwände   1, 2 auslaufen.   Diese Massnahme hat den Zweck, die bekanntlich am meisten   spannungsge-   fährdeten Stegenden zu entlasten und damit die Gefahr des Abtrennens bzw.

   Einreissens zu unterbinden. 



  Unterstützt wird dieser Zweck noch dadurch, dass die Stirnkanten 9 des Schlauchsteges 3 in bekannter Weise nach innen eingezogen sind. 



   Zur Herstellung eines aufblasbaren Hohlkörpers in Form eines Keiles nach Fig.   6 - 8   ist es nicht erforderlich, wie bisher besonders zugeschnittene Stege anzufertigen. Wird der Schlauchsteg 3 mit den Hohlkörperwänden   1,, 2   so verschweisst, dass die Doppelschweissnaht 10, 11 von einem Stegende zum andern mit stetig abnehmendem Abstand verläuft, wie dies in Fig. 8 strichliert angedeutet ist, verringert sich die Höhe des Schlauchsteges 3 zwangsläufig. Der Hohlkörper wird dadurch im aufgeblasenen Zustand in der gewünschten Keilform gehalten. 



   Es ist ohneweiters ersichtlich, dass bei besonderer Führung der erfindungsgemässen Doppelschweissnaht verschiedene Effekte in bezug auf die   Oberflächengestaltung   der aufgeblasenen Hohlkörper, insbesondere bei Luftmatratzen od. dgl., erzielt werden können. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Anbringung der Zwischenstege für aufblasbare Hohlkörper, insbesondere aus thermoplastischem Kunststoff bzw. aus mit Kunststoff beschichtetem Gewebe unter Verwendung dünnwandiger Kunststoff- 
 EMI2.1 
 wünschen Abstand geführte Doppelschweissnaht mit den Hohlkörperwänden verbunden sind.

Claims (1)

  1. 2. Anbringung der Zwischenstege nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Doppelschweissnaht im Bereich der Stegenden konisch zusammenläuft und vorzugsweise halbkreisförmig endet.
    3. Anbringung der Zwischenstege nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Doppelschweissnaht wellenförmig, zick-zack-förmig oder in beliebig anderer Linienführung verläuft.
    4. Anbringung der Zwischenstege nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erzielung keilförmiger Hohlkörper die Doppelschweissnaht von einem Stegende zum andern mit stetig abnehmendem Abstand verläuft.
AT548861A 1961-07-17 1961-07-17 Anbringung der Zwischenstege für aufblasbare Hohlkörper AT226400B (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT548861A AT226400B (de) 1961-07-17 1961-07-17 Anbringung der Zwischenstege für aufblasbare Hohlkörper
DE1962S0041279 DE1855186U (de) 1961-07-17 1962-05-16 Aufblasbarer hohlkoerper.

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT548861A AT226400B (de) 1961-07-17 1961-07-17 Anbringung der Zwischenstege für aufblasbare Hohlkörper

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT226400B true AT226400B (de) 1963-03-11

Family

ID=3576355

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT548861A AT226400B (de) 1961-07-17 1961-07-17 Anbringung der Zwischenstege für aufblasbare Hohlkörper

Country Status (2)

Country Link
AT (1) AT226400B (de)
DE (1) DE1855186U (de)

Also Published As

Publication number Publication date
DE1855186U (de) 1962-07-19

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1611043C3 (de) Filtersack
DE2323929B2 (de) Kunstharzschlauch
CH654466A5 (de) Wegwerfwindel und verfahren zu deren herstellung.
DE1297973B (de) Biegsames Wabenstrukturgebilde, insbesondere fuer Verpackungs- und Dekorationszwecke
DE2050717B2 (de) Unterirdischer Speichertank und Verfahren zu seiner Herstellung
DE2455778C2 (de) Wegwerfwindel
AT226400B (de) Anbringung der Zwischenstege für aufblasbare Hohlkörper
DE3235630C2 (de) Flexibler, mit einem fluiden Medium füllbarer Hohlkörper
DE69302445T2 (de) Vorrichtung zum Verschliessen des Durchgangs in einem Rohr
DE2262756A1 (de) Zusammendrueckbare tube
DE1278734B (de) Verfahren zur Herstellung eines Isolierrohres
DE2037948C3 (de) Außenhaut- oder Deckwandung eines Kunststoff-Schiffskörpers
AT208027B (de) Zwischensteg-Anbringung bei Luftmatratzen, Luftkissen u. dgl. aus thermoplastischem Kunststoff
DE2150649A1 (de) Beutel mit Bodenfalte
WO1998009117A1 (de) Abdeckung für schwimmbäder
DE1808056C3 (de)
DE1079803B (de) Zeltbahnen- oder Planen-Abschlussrand
DE1088912B (de) Ausgangsmaterial fuer die Herstellung schraubennahtgeschweisster Hohlkoerper, z. B. Rohre
DE2202224B2 (de) Verfahren zum Herstellen einer Verbundbahn aus einer gewellten und einer ebenen Kunststoffolie
DE102005004109A1 (de) Verfahren zur Herstellung eines flachen Umwickelungsmaterials
CH401452A (de) Verfahren zur Herstellung von Hohlkörpern aus mit flüssigem härtbarem Kunstharz getränktem Fasermaterial
AT201480B (de) Federball
AT148217B (de) Geschweißte Schienenstoßverbindung.
AT317508B (de) Zylindrischer oder konischer Schalenkörper
AT259791B (de) Verfahren zur Herstellung eines Topfgreifers