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Quecksilberdampfniederdruckentladungs-Leuchtstofflampe
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der Magnete.
Eine zweite Reihe von Magneten von derselben Zahl der Magneten wie bei der ersten Reihe kann auf der diametral gegenüberliegenden Seite des Gefässes so angeordnet sind, dass jedem Magnet der zweiten
Reihe ein genau gegenüberliegender Magnet aus der ersten Reihe entspricht und die entsprechenden Ma- gnete beider Reihen Polflächen von einander entgegengerichteter Magnetisierung besitzen, die in das
Lampeninnere zur Längsachse gerichtet sind, wodurch die magnetische Feldstärke innerhalb des Gefässes erhöht wird.
Es kann jedoch unzweckmässig sein, die beiden Magnetbänder an entgegengesetzten Seiten der Lam- pe anzuordnen. Wenn zur Erhöhung der Feldstärke zwei Reihen von Magneten vorgesehen sind, so können diese in manchen Fällen auf der gleichen Lampenseite angeordnet sein. Wenn das Magnetfeld durch eine einzige Reihe von Magneten oder durch zwei oder mehr solcher Reihen auf der gleichen Lampenseite er- zeugt wird, und die Lampe in horizontaler Lage betrieben werden soll, so sind die Reihen von Magneten oder die eine Magnetreihe gewöhnlich zweckmässigerweise oberhalb der Lampe angeordnet, damit das nach unten und seitwärts ausgestrahlte Licht nicht geschwächt wird. Falls gewünscht, kann zwischen der
Lampe und den Magneten ein Reflektor aus unmagnetischem Material angeordnet sein.
Es sei noch erwähnt, dass die Magnete nicht notwendigerweise hintereinander angeordnet sein müs- sen : es kann z. B. in manchen Fällen wünschenswert sein, dass sie sich quer zur Gefässachse erstrecken. Es können aber auch Magnete in anderer Form als in Stabform verwendet werden.
Die Magnete können in jeder beliebigen Weise gehalten werden und werden vorzugsweise von der
Leuchte getragen, die zur Aufnahme der Lampe bestimmt ist.
Demnach besitzt gemäss einer Weiterbildung der Erfindung eine elektrische Leuchte zur Aufnahme von mindestens einer Quecksilberdampfniederdruck-Leuchtstofflampe ein Paar Fassungen zur Halterung und zum Anschluss der Lampe sowie eine Vielzahl von Permanentmagneten, die so angeordnet sind, dass sie in der Nähe des Lampengefässes liegen, wenn dieLampe in die Leuchte eingesetzt ist und entlang dem
Entladungsweg oder entlang dem grösseren Teil des Entladungsweges ein magnetisches Feld erzeugen, das seine Richtung in der Entladungsstrecke und entlang dieser mehrmals umkehrt.
Die Leuchte besitzt zweckmässigerweise noch einen Reflektor in Form eines dünnen Bleches aus un- magnetischem Material, der sich zwischen den Fassungen erstreckt und zwischen den Magneten und der in ihrer Betriebsstelle sich befindenden Lampe liegt.
Zur Erläuterung der Erfindung werden als Beispiele verschiedene Ausführungsformen in den Fig. 1-8 schematisch gezeigt. In den Fig. 1 und 2 sind schematisch und nicht massstabgetreu Aufsicht und Quer- schnitt einer erfindungsgemässen Ausführungsform dargestellt. Die Fig. 3 und 4 sowie die Fig. 5 und 6 stellen Ansichten anderer Anordnungen dar. Die Fig. 7 und 8 zeigen eine Seitenansicht bzw. einen Quer- schnitt der Ausführungsform einer Leuchte für eine Anordnung entsprechend den Fig. 5 und 6.
In den Fig. 1 und 2 ist einer Quecksilberdampfniederdruck-Leuchtstofflampe 1 die ein Paar Glüh- elektroden 2 besitzt, zwischen denen die Quecksilberdampfentladung im Betrieb stattfindet, eine Viel- zahl von Ferritmàgneten 3 zugeordnet, die alle Stabform, einen quadratischen Querschnitt von etwa 1 cm2 und eine Länge von etwa 4 cm besitzen und die so magnetisiert sind, dass zwei von den längeren einan- dergegenüberliegenden Flächen die Polflächen der Magnete bilden.
Die Magnete sind entlang einer Seite des Lampengefässes in einer Entfernung von etwa 1, 6 mm zur Aussenfläche des Gefässes hintereinander angeordnet, wobei aufeinanderfolgende Magnete mit entgegengesetzten Polen nach innen zum Gefäss gerichtet sind, wie aus der Fig. 1 zu ersehen ist.
Zum Betrieb wird die Lampe in Serie mit einem induktiven Vorschaltgerät an die Wechselstroman- schlüsse4 und 5 gelegt, wobei die an sich völlig beliebige Betriebsschaltung noch (nicht gezeigte) Mittel aufweist, um die Elektroden 2 mit Heizstrom zu versorgen und an die Elektroden eine geeignete Spannung zum Zünden der Lampe zu legen.
Im Betrieb der Lampe bewirkt das Magnetfeld eine Verzerrung der zwischen den Elektroden 2 stattfindenden Entladung, welche eine Erhöhung der Brennspannung zwischen den Elektroden sowie eine Erhöhung des Lichtstromes der Lampe bewirkt.
Die Lampe kann mit ihrer Nennleistung betrieben werden, d. h. bei derjenigen, die sich normalerweise beim Fehlen der Magnete einstellen würde, wodurch der erhöhte Lichtstrom eine Erhöhung der Lichtausbeute ergibt.
Es kann aber auch der Lampenstrom, der sich durch das Vorhandensein der Magnete verringert, an seinen normalen Betriebswert angeglichen werden, wodurch sich eine erhöhte Leistungsaufnahme und eine noch weitere Steigerung des Lichtstromes ergibt, wenngleich meistens mit einer geringen Verkleinerung der Ausbeute im Vergleich zu derjenigen, welche bei konstanter Leistungsaufnahme zu erzielen ist. Wenn dem Lichtstrom und nicht der Ausbeute die grössere Wichtigkeit beigemessen wird, ist dies die übliche Be-
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