AT226202B - Verfahren zur Herstellung von standfesten porösen Massen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von standfesten porösen Massen

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Elektrochemie Hirschfelde Veb
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung von standfesten porösen Massen 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Das beste Mischungsverhältnis,   Verdichtungsmittel : voluminösen   Pulver, ist etwa 50 Gew.-% Verdichtungsmittel zu 50 Gew.-% voluminöses Pulver. Von der Körnung des Verdichtungsmittels sollen für optimale Verhältnisse etwa 75% in der Grösse 3-6 mm liegen. 



   Die besonderen Vorteile der erfindungsgemässen porösen Masse bestehen darin, dass z. B. bei Einsatz einer derartigen porösen Masse zur Speicherung von Acetylen (Dissousgas) die Absorptionsgeschwindigkeit zufolge der fast reinen Kanalverzweigungsstruktur um etwa 50% höher liegt als bei den bisher gebräuchlichen Massen. Durch die Verdichtung der Masse ist keine nachträgliche Abnahme der Porosität mehr zu befürchten. Im Vergleich zu einer Bimskies-Kieselgur-Masse wird eine Erhöhung der Speicherfähigkeit erreicht ; das Stampfgewicht liegt bei der erfindungsgemässen Masse erheblich niedriger. 



    Ausführungsbeispiel :   
Geschäumter Zement mit einem Raumgewicht von 800   kg/m wird   zerkleinert und eine Fraktion zwischen 1-6   mm0   herausgesiebt. Das Schüttgewicht dieser Körnung betrug 560   kg/m. Voluminöse   Kieselsäure mit einem Schüttgewicht von 100   kg/m3   wurde mit der wie oben hergestellten Körnung im Verhältnis   1 : 1   gemischt. Mit der Mischung wurde eine   Stahlflasche   gefüllt und unter Nachgeben von Masse auf dem Rüttelwerk bis zum konstanten Volumen gerüttelt. Das Raumgewicht der nunmehr standfesten Masse betrug 515   kalm3,   die Porosität 76%, die Speicherfähigkeit lag 16% höher als bei einer Bimskies-Kieselgur-Masse, das Stampfgewicht 60 kg/m3 niedriger.

   Die Masse absorbierte das Aceton derart fest, dass bei der Entnahme kein Aceton mit dem Gas herausgerissen wurde. Die Desorption des Gases dagegen genügte selbst den höchsten Ansprüchen. Die eingestampfte Masse zeigte ein derart dichtes Gefüge, dass den sicherheitstechnischen Anforderungen hinsichtlich der Eindämmung einer eventuell entstehenden Explosionswelle voll und ganz Rechnung getragen und ein Höchstmass an Betriebssicherheit gewährleistet ist. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Verfahren zur Herstellung von standfesten porösen Massen zur Speicherung von in Flüssigkeiten gelösten Gasen, insbesondere von Dissousgas, dadurch gekennzeichnet, dass voluminöse, poröse Stoffe wie Kieselgur, Kieselsäure, Magnesiumoxyd u. a. mit Hilfe von harten, grobkörnigen Stoffen, deren Raumgewicht zwischen 0, 3 t/m3 und 2, 5 t/m3 liegt, mit einer Korngrösse von 0, 5 bis 7, 5 mm, wie z. B. Ziegelstückchen, Rohschamotte, geschäumter Zement oder Beton, geschäumter Gips, geschäumte keramische Massen, Schaumton, gewisse Holzarten u. ähnl., verdichtet werden, wobei in der Mischung der Gesamtmasse das Verdichtungsmittel zu 25-60 Gew.-%, vorzugsweise zu 50 Gew.-% enthalten sein muss.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass als Verdichtungsmittel Stoffe verwendet werden, die entweder ganz oder überwiegend Kanalverzweigungsstruktur aufweisen.
AT977960A 1960-05-19 1960-12-29 Verfahren zur Herstellung von standfesten porösen Massen AT226202B (de)

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