AT225762B - Bildschirm für eine Farbfernsehröhre - Google Patents

Bildschirm für eine Farbfernsehröhre

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AT225762B
AT225762B AT533961A AT533961A AT225762B AT 225762 B AT225762 B AT 225762B AT 533961 A AT533961 A AT 533961A AT 533961 A AT533961 A AT 533961A AT 225762 B AT225762 B AT 225762B
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AT
Austria
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strips
screen
electrical signals
screen according
cadmium
Prior art date
Application number
AT533961A
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English (en)
Inventor
Gyoergy Dr Gergely
Original Assignee
Egyesuelt Izzolampa
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  • Cathode-Ray Tubes And Fluorescent Screens For Display (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Bildschirm für eine Farbfernsehröhre 
Die Erfindung bezieht sich auf Bildschirme für Farbfernsehröhren. 



   Wie bekannt, weisen die modernen Farbfernsehröhren bezüglich ihres Aufbaus zwei bzw. drei kenn- zeichnende Bestandteile auf. Der eine Bestandteil ist ein speziell ausgebildeter Schirm, auf dem die leuchtende Schicht nicht homogen ist, wobei die bei Elektronenerregung in verschiedenen Farben aufleuchtenden Flächenteile (die einzelnen farbigen Leuchtstoffkomponenten) in bestimmter Reihenfolge,   z. B.   in Form von Punkten oder Streifen angebracht sind. Ein weiterer Teil ist eine Elektrode oder ein
Elektrodensystem vor dem Schirm bzw. vor der leuchtenden Schicht, wobei die Elektrode oder das Elektrodensystem aus einer Platte mit entsprechend bemessenen und angeordneten Öffnungen, oder aus entsprechend bemessenen und angeordneten Drähten (Gitter, Netz, usw. ) besteht. Ausserdem enthalten die Bildröhren eine oder mehrere Elektronenstrahlsysteme. 



   Die Herstellung und Anpassung der erwähnten drei Teile stösst auf sehr grosse technologische Schwierigkeiten. Um die Erzeugung von Bildröhren zu vereinfachen und zu verbilligen, ist es somit wünschenwert, mindestens einen der erwähnten drei Teile wegzulassen. 



   Die Erfindung bezweckt demgemäss, einfachere und billigere Farbfernsehbildröhren herzustellen. 



  Dies wird durch eine Neugestaltung des Schirms der Bildröhre erreicht, wobei diese auch mit einem einzigen Elektronenstrahlsystem arbeiten kann, vor der Leuchtschicht keine besondere Elektrode oder kein besonderes Elektrodensystem (Maske, Gitter, Netz, usw. ) angebracht ist, und zwischen den auf den Schirm aufgetragenen und in verschiedenen Farben aufleuchtenden Streifen keine Anzeigeelektroden vorgesehen sind. 



   Gemäss der Erfindung werden vielmehr durch die in verschiedenen Farben aufleuchtenden Leuchtstoffstreifen selbst entsprechende elektrische Steuersignale geliefert. 



   Durch die   österr. Patentschrift Nr. 212394   ist eine Bildröhre bekanntgeworden, bei welcher im Schirm ein System von Anzeigestreifen vorhanden ist, welches auch unterhalb der Leuchtstoffstreifen für eine Far-   be,   angebracht sein kann. Die Erfindung bildet eine Weiterentwicklung dieser Anordnung, in dem Sinne, dass keine besonderen Anzeigestreifen erforderlich sind, da die Aufgabe derselben durch das eine System von Leuchtstoffstreifen in Verbindung mit einer durchsichtigen leitenden Schicht verrichtet wird. 



   Die Wirkungsweise des Bildschirms beruht auf der Zunahme der elektrischen Leitfähigkeit von einzelnen entsprechend gewählten Stoffen unter der Wirkung von Elektronenbeschiessung. Diese Arbeitsweise unterscheidet sich von jener sämtlicher bisher beschriebener Systeme zum Liefern von elektrischen synchronisierenden Signalen. Bisher sind nämlich die elektrischen Signale auf dreierlei Weise erzeugt worden, wobei drei verschiedene Elektrodensysteme verwendet worden sind. 



   Es ist zunächst vorgeschlagen worden, die Signale mittels zwischen den Farbstreifen angeordneter leitender Streifen und galvanischer Abnahme zu liefern. 



   Es ist auch bekannt, Anzeigestreiten zu verwenden, die zwischen den Farbstreifen oder oberhalb derselben angeordnet sind und mit Sekundäremission arbeiten. 



   Schliesslich sind Photozellensysteme verwendet worden, die mit entsprechenden Filtern versehen waren und durch die Lichtsignale der einen Farbkomponente betätigt worden sind. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 streifen, damit die Synchronisiersignale mittels einer entsprechenden Schaltung gut abtrennbar werden. Zwecks Abtrennung der durch die Anzeigestreifen gelieferten Signale kann der die Signale liefernde Leuchtstoff zwischen der Aluminiumschicht zwecks   Überbrückung   des Abstands und der leitenden durch- 
 EMI3.1 
 
Leuchtstoffkörnern von 1 bis   2 p.   Bei den üblichen Spannungen von 25 kV liegt die Eindringtiefe der
Elektronen in der Grössenordnung von   einigen , z.

   B. 2-3 jn,   so dass die Elektronen bereits in den ober- sten Leuchtstoffschichten vollständig absorbiert werden. Auf diese Weise liefern die grossen Leuchtstoff- körner elektrische Signale entsprechender Grösse, während die elektrischen Signale der in mehreren
Schichten aus kleinen Körnern aufgebauten isolierenden Leuchtstoffstreifen durch den Übergangswider- stand zwischen den kleinen Mikrokristallen beträchtlich abgeschwächt werden. Durch die Aluminium- schicht, die die Leuchtstoffschicht bedeckt, ist gesichert, dass die Lichtemission der verschiedenen Farb- streifen ohne Verlust den Bildschirm verlässt. 



   Der Bildschirm kann auch ohne Aluminisierung ausgeführt werden. In diesem Fall wird das Potential der   der Kathode zugekehrten Seite der Leuchtstoffschicht   durch den Elektronenstrahl infolge der Sekundäremission auf Anodenpotential stabilisiert. Auf die durctisichtige   leitende bdhucht ist dabei   ein von der Anodenspannung verschiedenes Potential anzulegen. Dann arbeiten die Bildelemente der leitenden Leuchtstoffstreifen bei Elektronenbeschiessung als elementare Kondensatoren, die unter der Wirkung des Elektronenstrahles entladen werden. Im Augenblick der Elektronenbeschiessung werden die elektrischen Signale durch den Strahlstrom gesichert. 



   Die aluminisierte Ausführungsform weist selbstverständlich sämtliche Vorteile eines aluminisierten Bildschirms auf, wobei auch bessere Synchronisiersignale erhalten werden. 



   Die Benutzung der erhaltenen Signale erfolgt in an sich bekannter Weise mittels üblicher Schaltungen. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Bildschirm für eine Farbfernsehröhre, vorzugsweise eine mit einem einzigen Elektronenstrahlsystem, auf dem die den gewünschten Grundfarben, zweckmässig Rot, Blau und Grün, entsprechenden Leuchtstoffe in an sich bekannter Weise in Streifen aufgetragen sind, die sich periodisch wiederholen, und der gegebenenfalls aluminisiert ist, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Leuchtstoffstreifen (2,3, 4) und dem Schirmträger (6) eine zusammenhängende durchsichtige leitende Schicht (5) vorgesehen ist, und die Streifen   (z. B.   4) zum Liefern einer der Farben aus einem Stoff bestehen, der bei Elektronenbeschiessung   im Verhältnis   zu den beiden andern Leuchtstoffstreifensystemen (2,3) gut leitend wird, so dass diese Streifen elektrische Signale liefern können.

Claims (1)

  1. 2. Bildschirm nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Streifen zum Liefern der elektrischen Signale aus zinn-kadmium-sulphid- oder -sulphoselenidhaltigen Leuchtstoffen, die beiden andern Streifensysteme aus oxydhaltigen Leuchtstoffen bestehen.
    3. Bildschirm nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrischen Signale durch die rot aufleuchtenden Streifen geliefert werden.
    4. Bildschirm nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass den Streifen zum Liefern der elektrischen Signale bei Elektronenbeschiessung gut leitende, jedoch nichtleuchtende Stoffe, z. B. Kadmiumsulphid oder Kadmiumsulphoselenid beigemischt sind.
    5. Bildschirm nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Streifen zum Liefern von elektrischen Signalen auch grössere Leuchtstoffkörner enthalten, welche den Abstand zwischen der Aluminiumschicht und der durchsichtigen leitenden Schicht bestimmen, während die beiden andern Streifensysteme aus mehreren Schichten mit wesentlich kleineren Leuchtstoffkörnchen aufgebaut sind.
AT533961A 1960-07-12 1961-07-11 Bildschirm für eine Farbfernsehröhre AT225762B (de)

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AT225762B true AT225762B (de) 1963-02-11

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