AT225704B - Verfahren zur Herstellung von Phthalsäuredichlorid - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Phthalsäuredichlorid

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AT225704B
AT225704B AT620061A AT620061A AT225704B AT 225704 B AT225704 B AT 225704B AT 620061 A AT620061 A AT 620061A AT 620061 A AT620061 A AT 620061A AT 225704 B AT225704 B AT 225704B
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AT
Austria
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sep
phthalic acid
acid dichloride
production
chlorine
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Application number
AT620061A
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Ewald Dipl Chem Katzschmann
Original Assignee
Chemische Werke Witten Gmbh
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  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung von Phthalsäuredichlorid 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 
<tb> 
<tb> R,Verseifungszahl <SEP> : <SEP> gefunden <SEP> : <SEP> 1102 <SEP> berechnet <SEP> : <SEP> 1105
<tb> Chlorgehalt <SEP> : <SEP> gefunden <SEP> : <SEP> 34, <SEP> 3% <SEP> berechnet <SEP> : <SEP> 34, <SEP> 9% <SEP> 
<tb> 
 
Durch Destillation veränderten sich weder die Farbe noch die Kennzahlen des   Phthalsäuredichlorids.   



   Beispiel 2 : In einem zylindrischen Glasgefäss wurden 100 g Phthalid auf 1350C erhitzt. Durch eine Fritte wurden unter gleichzeitiger Belichtung mit zwei   200-Watt-Gltihbirnen   insgesamt 129 g Chlor =   221o   Überschuss eingeleitet. Die Ausbeute betrug 151 g wasserklares Phthalsäuredichlorid =   99,5go   der Theorie.

   Folgende Kennzahlen wurden bestimmt :   Verseifungszahl : 11 04 Chlorgehalt: 34,7go    

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
Beispiel 3 : Ein etwa   121o   Phthalid enthaltendes Produkt, das durch Oxydation von o-Xylol in flüs-    sigerPhase, durch Veresterun. g.   des xylolfreienOxydates mit Methanol und destillative Abtrennung als eine zwischen   140-155 C/11   mm übergehende Fraktion erhalten worden war, mit einer Säurezahl von 7 und einer Verseifungszahl von 459, wurde in einem zylindrischen Gefäss unter Belichtung chloriert. Die Einwage betrug 100 g, die Temperatur   150-160 C.   Insgesamt wurden 235 g trockenes Chlor durch eine Fritte eingeleitet. 



   Die Reaktionszeit ist von der Chloreinleitungsgeschwindigkeit abhängig. Diese beträgt normalerweise 0,   75-1, 5   g pro min pro 100 g Substanz. Nach Destillation des Reaktionsproduktes werden   96   g Phthalylchlorid erhalten. Es siedet einheitlich bei   135-135, 5 C/9   mm. Der Chlorgehalt wurde mit 34, 61o ge- funden. 



   Beispiel 4 : 85 g eines Produktes mit einem Gehalt von etwa   200/0   Phthalid, das bei der gemeinsamen Oxydation von   o-Toluylsäuremethylester   und o-Xylol und nachträglicher Veresterung mit Methanol innerhalb des Siedebereiches von 107 bis 185 C/1 mm erhalten worden war, wurden bei   100-110 C   5 h chloriert. Insgesamt wurden 260 g Chlor verbraucht. Als Lichtquelle wurden zwei 200-Watt-Birnen benutzt. Die Gesamtausbeute betrug 116 g, die auch zur Destillation eingesetzt wurden. Bis 145 C/15 mm gingen 95,5 g über. Es verblieben 17 g flüssiger Rückstand, der zweckmässig einem neuen Ansatz zugefügt wird, um die Ausbeute zu verbessern.

   Aus dem wasserklaren Destillat kristallisierten weisse Nadeln aus, die nach der Abtrennung und Waschen mit Petroläther ein Gewicht von 5 g besassen und ihrem Schmelzpunkt = 131,   8 C   und ihrer Verseifungszahl = 760 nach Phthalsäureanhydrid waren. Das Filtrat stellt reines Phthalsäuredichlorid entsprechend den berechneten Kennzahlen dar.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von Phthalsäuredichlorid, dadurch gekennzeichnet, dass Phthalid oder ein Gemisch aus Phthalid und Phthalsäuredimethylester, wie es beispielsweise bei der Aufarbeitung von mit Methanol veresterten o-Xylol-Oxydationsprodukten erhalten wird, mit Chlor in Gegenwart von Licht, bei Temperaturen von 80 bis 220 C, vorzugsweise von 100 bis 170 C, chloriert wird.
AT620061A 1961-04-01 1961-08-10 Verfahren zur Herstellung von Phthalsäuredichlorid AT225704B (de)

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