AT22561B - Drehbare Panzer-Dachkuppel mit Kugel- oder Rollenlagerung des Kuppelrandes. - Google Patents

Drehbare Panzer-Dachkuppel mit Kugel- oder Rollenlagerung des Kuppelrandes.

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AT22561B
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ring
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John Cockerill Sa
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Drehbare Panzer-Dachkuppel   @ mit Kugel- oder Rollenlagerung   des Kuppelrandes. 
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   Bei solchen drehbaren Panzer-Dachkuppeln, bei welchen die Kuppel unter Zwischenschaltung von Kugeln oder Walzen von einem auf dem   Turmrande verankerten Kranzstück   getragen wird, kann es vorkommen, dass die untere   Ringfächo   der Kuppel durch das Auftreffen von Geschossen auf die unteren Kuppelteile   Formveränderungen   erleidet, die eine weitere Drehung der Kuppel erschweren oder unmöglich machen. 



   Um dies zu vermeiden, wird nach vorliegender Erfindung die Kalotte nicht unmittelbar 
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 als Auflage für die Kuppel dienender Rand mit einem nachgiebigen Material, z. B. Blei,   bekleidet   ist, während dessen untere Ringfläche auf den Kugeln oder Rollen aufliegt. Diese Bekleidung der oberen   Kranzfläclie   muss von solcher   Stärke und   Anordnung sein, dass dadurch etwaige,

   von Geschossen an der Kuppel verursachte Formveränderungen nicht auf das drehbare   Kranzstück   übertragen worden können und die   Drphbarkeit der Kalotte nicht     beeinträchtigt wird.   Die beigefügte Zeichnung stellt   zwei verschiedene Ausführungsformen   
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 sprechender Lagerfläche versehenen Kranz 3 ruht und Illit dem Kranz 2 durch die   Schrauben 12,   unter Einschaltung der Feder 7, verbunden ist.

   Zwischen der Kuppel 1 
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   schädigung   der Kuppel nicht in einer ihre Drehung beeinträchtigenden Weise auf den Kranz 2 übertragen werden kann, da das Blei boi einer stellenweises   Beanspruchung   der Kuppel eher nachgibt wie der Gussstahl, während eine Druckwirkung, die sich auf einen   grösseren   Teil der Kuppel erstreckt, nicht einmal eine Formveränderung des Bleies hervorbringt. 



   Durch Herunterschrauben der Schrauben 6 kann man den Kranz 2 zusammen mit der Kuppel senken, bis der Ringteil 10 mit jenem der Grundplatte 3 in Berührung kommt, die alsdann der Kuppel ein festes Widerlager gegen auftreffende Geschosse bildet. Denn da man den Kranz 2 etwas anheben oder senken kann, wird eine Verbindung zwischen den   Kränzen 2,   3 in solcher Weise möglich, dass sich diese Teile oben ohne Druck be-   rühren.     mithin   die Konstruktion erforderlichenfalls sowohl eine feste Auflage der Kuppel, als auch andererseits eine leichte Drehung derselben gestattet ;

   die Senkung der Kuppel bis zur Auflage des Ringteiles 10 auf jenem der Grundplatte geschieht durch Auftreffen der Geschosse auf die Kuppel, wodurch die Federn 7 zusammengedrückt werden. 
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Erschütterungen beim Auftreffen eines Geschosses auf die Kuppel nicht an der Anfangs- stelle des Gewindes abbrechen. Unten tragen die Bolzen   58   die aus zwei flachen Schalen gebildeten Federn 55, deren Kraft durch die Muttern 54 geregelt werden kann ; die
Wirkungsweise dieser Einrichtung geht aus Fig. 4 und 5 hervor. Trifft ein Geschoss   56   unter steilem Winkel die Kuppel nahe dem Rande, so verbiegt es ihn in der aus Fig. 5 ersichtlichen Weise.

   Würde die Kuppel auf dem Kranze 2 unmittelbar ohne Zwischenlage nachgiebigen Materiales aufliegen, so könnte auch eine   Forl8veränderung   des Kranzes 2 eintreten, die unter Umständen eine weitere Drehung der Kuppel unmöglich machen würde. 



  Die Bleieinlage bewirkt jedoch vor allem eine Schwächung der Geschosswirkung, so dass nur ein Teil des Stosses auf den Kranz 2 übertragen wird ; das Blei drückt sich in die seitlichen Ringnuten 52 sowie in den Zwischenraum 58, weshalb die Teile 1, 2 ihre gegen- seitige Stellung ziemlich unverändert beibehalten, so dass der Kranz 2 höchstens schwache, sich keinesfalls bis auf den   Stützflansch   erstreckende Formveränderungen erleidet, wodurch die Drehbarkeit stets erhalten bleibt. 



   Da die Bolzen   52   sich auf elastische Widerlager stützen, so sind sie der Gefahr des Bruches weniger ausgesetzt, als wenn sie einen festen Widerstand haben und können sich daher verlängern und biegen, ohne dass die Verbindung zwischen der Kuppel und dem
Kranze 2 aufgehoben wird. 



   PATENT-ANSPRÜCHE   :     l.   Drehbare Panzer-Dachkuppel mit Kugel-oder Rollenlagerung des Kuppelrandes, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Kuppelrande und einem von den Kugeln oder Rollen getragenen Stützring für die Kuppel eine nachgiebige Auflage für den Kuppelrand eingeschaltet ist, die verhindert, dass die Wirkung von die Kuppel treffenden Geschossen auf den Stützring und das Ringlager übertragen wird.

Claims (1)

  1. 2. Drehbare Panzer-Dachkuppel mit Kugel-oder Rollenlagerung des Kuppelrandes nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in eine Ringnut der oberen Fläche des Stützringes ein im Querschnitt U-förmiger Ring aus Blei oder anderem weichen Metall eingelegt ist, in dem der Kuppelrand mit entsprechendem Ringansatz ruht und wobei die Ringnut des Stützringes seitliche Erweiterungen hat, in die der Bleiring beim Auftreffen von Geschossen auf die Kuppel eingepresst wird.
    3. Ausführungsform der drehbaron Panzer-Dachkuppel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kuppel mit dem mit ihr sich drehenden Stützring durch Schrauben verbunden ist, die durch weite Löcher im inneren Rande des Stützringes gehend, unter dem oberen Gewindeende abgesetzt sind und wobei zwischen dem Stützringrand und den Schrauben als Muttern gestaltete Federn eingeschaltet sind, so dass die Schrauben, ohne zu brechen, sich biegen können.
AT22561D 1905-03-03 1905-03-03 Drehbare Panzer-Dachkuppel mit Kugel- oder Rollenlagerung des Kuppelrandes. AT22561B (de)

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