AT30016B - Panzerplatte. - Google Patents

Panzerplatte.

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AT30016B
AT30016B AT30016DA AT30016B AT 30016 B AT30016 B AT 30016B AT 30016D A AT30016D A AT 30016DA AT 30016 B AT30016 B AT 30016B
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Austria
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ribs
plate
armor
wedge
armor plate
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Emil Gathmann
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Emil Gathmann
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Description


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  Panzerplatte. 
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 Platte ; Plattenkörper A, die gekohlte und gehärtete Schicht B und die äussere verhältnis-   massig dünne #Glas" hart gehärtete Oberfläche C. Wenngleich dies   die empfehlenswerteste Behandlungsart ist, so ist sie naturgemäss an sich für den vorliegenden Fall nicht   wesent-   lich, da der Umfang der Erfindung sich auf die Behandlung der Platte und die Deformierung des Metalles zum Behufe der Rippenbildung erstreckt. 



   Bei der Konstruktion entsprechend Fig.   1-5   ist erkennbar, dass die Oberfläche der Platte mit einer Serie von   L längsrippen   D und Kreuzrippen E gebildet ist, wobei die   Längsrippen höher   sind als die Rippen E. Es ist auch erkennbar, dass die Rippen D etwas dichter aneinanderstehen, als die Kreuzrippen E ; infolgedessen sind sie im Querschnitt schmäler (vg ;. Fig. 4 und 5). In der Praxis ist es angezeigt, die Rippen D in der Längsrichtung des Schiffskörpers anzuordnen, weil die weniger hohen   Kreuzrippen   E, deren Flächen einen viel flacheren Neigungswinkel als die Rippen D haben, beim Fahren des Schiffes im Wasser einen weit geringeren Widerstand leisten. 



   Es muss auch darauf hingewiesen werden, dass bei der Herstellung der Platte mit Hilfe eines   Pressstempels     (wie F in   Fig. 4 und 5) die Umformung der gekohlten Platte vollkommener durchgeführt wird. Die Rippen sind keilförmig im Querschnitt und die Spitze jeder Rippe ist abgerundet oder umgebogen, um alle scharfen Linien bei der Platte zu vermeiden. Desgleichen laufen die Grundlinien der Rippen gegeneinander in   Bogenlini'n.   



  Es ist aber empfehlenswert, alle scharfen Kanten bei der Herstellung der Platten zn \ ermeiden, da sie die Möglichkeit eines Bruches erleichtern. 



   Diese Möglichkeit bei Gegenwart scharfer Kanten liegt nicht nur vor, wenn das Geschoss aufschlägt. Es müssen auch beim Härten der Platten die beschriebenen Kurven
Anwendung finden, um heim Erkaltcn und dem damit Hand in Hand gehenden Zusammen- ziehen der Platten ein Reissen zu vermeiden. 
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 verschiedenem Winkel geneigt. Die Oberseite a bildet z.   D.   einen Winkel von   50     mit einer     Linie, die @@nkrecht auf   der Längsachse der Platte steht, während die   Unterseite/'mit   dieser Linie einen Winkel von   450   bildet.

   Bei dieser Konstruktion,   bei der die Däche n   nahezu hori/ontal liegt, wird die Spitze eines Geschosses ohne Mantel, das in der Richtung des Pfeiles b' aufschlägt (Fig. 1) Fläche a nur leicht berühren, wogegen bei grösserer 
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 Rippe senkrecht oder nahezu senkrecht aufschlagen wurde. 



   Die Rippen D sind räumlich so angeordnet, dass   da   Eindringen der Kappe eines   mit einer solchen versehenen Geschosses zwischen ihnen verhindern. Die Entfernung der Rippen entspricht   Ilp1'Dicke   der Platten und der Abmessung des Geschosses, dem zu widerstehen die Platte bestimmt ist. In Ausführung dessen werden die Rippen so nahe   aneinandergerückt, dass die Kappe des Geschosses, welche unter gewöhnlichen Umständen   die Platte durchdringen würde, von den Rippen aufgebrochen und   xerissen wird. Hindurch   wird es verhindert, dass die Kappe auf die Panzorplatte der Einschlagstelle einen Druck   ausübt,   der hoch genug ist. um dem Geschoss ein Durchdringen der Platte zu gestatten. 



   Bei der vorliegenden Konstruktion haben eine oder   mehren''rippen   den ersten   Stoss   der Geschosskappe auszuhalten. Da nun die Rippen spitz zulaufen, wird die   verhältnismässig   weiche Kappe zerspalten, ohne einen nennenswerten Druck auf die Gesamtmasse der Platte auszuüben. Das sogenannte Hohlbiegen (dishing) wird somit verhindert. 
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 die Durchschlagkraft des Geschosses sehr vermindert werden. 



    Wie oben erwähnt, wird der Zwischenraum zwischen den Rippen durch das Kaliber   des Geschosses, dem die Platte widerstehen soll, bestimmt. Demgemäss wächst die Dicke der Platte in dem Masse, als die Rippen weiter   auseinandergedrückt werden, wobei sie   
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 fläche d haben mit einem geringen Neigungswinkel von vielleicht   !     o,   während die Unterseite zwei Abschnitte e und f bildet, die unter verschiedenem Winkel angeordnet sind. 
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 die Horizontal geneigt. 



     Die niedrigen Kreuzrippen brauchen nicht, wie bei   den   bisher beschriebenen Kon-   
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   Wie bei den früheren Konstraktionen wird durch jedes Paar von Längs-und Querrippen eine Reihe von gegeneinander geneigten   pyramidenförmigen Zwischenranmen ein   geschlossen oder anders ausgedrückt. Die Oberfläche der Platte ist mit einer Reihe von pyramidenförmigen Taschen, die durch   ketlförmige   Rippen gebildet worden, versehen. 



   In Fig. 9 ist eine Platte veranschaulicht, die nur Längsrippen hat. Die Flächen dieser Rippen jedoch haben einen solchen Neigungswinkel, dass die Oberfläche K direkt in horizontaler Ebene liegt, gerade wie bei den oben beschriebenen Konstruktionen. Diese Anordnung hat zwar die Wirkung, die Kappen von Geschossen, die mit solchen versehen sind, zu zerstören und Geschosse ohne Mantel zu vorbiegen, jedoch ist sie nicht so vorteilhaft wie dit. mit Kreuzrippen, da diese letzteren die Platte materiell verstärken und gleichzeitig bei der Zerstörung der Kappen der Geschosse mitwirken. Immerhin fällt auch diese Konstruktion unter den Rahmen der vorliegenden Erfindung, die die geneigte Anordnung oder die Neigungsverhältnisse der Längsrippen betrifft. 



   Aus dem unteren Teil der Zeichnung 9 ist ersichtlich, dass die Rippen mit Reihen von verhältnismässig wenig tiefen Kerben 1 versehen sind. Diese haben den Zweck, Brüche zu vermeiden, die durch eine Ausdehnung der Rippen verursacht werden könnten, falls eine solche durch   eii.   Geschoss oder sonstwie hervorgerufen werden sollte. 



   Diese Kerben gestatten auch das Zusammenziehen dos Metalls ohne Bruch, wenn es sich beim Härtungsprozess abkühlt. 



   Die hier beschriebenen Konstruktionen, insbesonders die, bei denen Kreuzrippen zur 
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 einer grösseren Tiefe gesichert wird. 



     Die Verbindungslinie oder Fläche   zwischen den gehärteten und   nicht gehärteten Teile))   nimmt eine wellige Form an   (die punktierten Linien   in Fig. 1   und 2),   wodurch eine   grössere   Berührungsfläche zwischen gehärteten und nicht gehärteten Teilen der Platte erzielt und ein   #Spalten" der Platte mehr oder weniger verhindert wird. Es stellt   dies einen   bedeutend))   
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Claims (1)

  1. durch die Spitze eines Geschosses verhindert wird, die Platte mit voller Kraft zu treffen.
    5. Panzerplatte nach Anspruch 4, hei der die Taschen durch Reihen keilförmiger Rippen, die mit dem Plattenkörper ein Ganzes bilden, begrenzt sind, wobei der Neigungswinkel der obersten Fläche einer jeden Längsrippe ungefähr mit der Längsachse der Platte einenrechtenWinkelbildet.
    6. Panzerplatte, dadurch gekennzeichnet, dass sie auf der Oberfläche mit sich schneidenden kegelförmigen Rippen versehen ist, wobei die Rippen der einen Richtung höher sind, wie die der anderen.
    7. Panzerplatte nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Rippen der Längsrichtung höher sind, wie die anderen.
    S. Panzerplatte nach Anspruch 6, bei der die Rippen und anligenden Teile des Plattenkörpersgehärtetsind. <Desc/Clms Page number 4>
    9. Panzerplatte mit einer Anzahl von Vertiefungen, die von Rippen eingeschlossen sind, die einen keilförmigen Querschnitt besitzen, wobei die Rippen, die in einer Richtung laufen, eine breitere Basis haben, wie die sie schneidenden.
    10. Panzerplatte mit Rippen, die mit dem Plattenkörper ein Ganzes bilden, bei denen der Zwischenraum zwischen den Rippen im Verhältnis steht zur Dicke der Platte und dem Kaliber des Geschosses, dem sie Widerstand zu leisten bestimmt ist.
    11. Panzerplatte mit einer Reihe von mit dem Plattenkörper ein Ganzes bildenden, keilförmigen Rippen, die so angeordnet sind, dass sie auf der Oberfläche der Platte eine Reibe von Pyramidentaschen bilden, wobei die Entfernung zwischen den Rippen der Dicke der Platte und dem kaliber des Geschosses, dem sie Widerstand leisten soll, angepasst ist.
    12. Panzerplatte mit einer Reihe von mit dem Plattenkörper ein Ganzes bildenden, keilförmigen Längsrippen, bei denen die Grundfläche zwischen jedem Rippenpaar eine wellige Oberfläche hat, von einer Höhe, die geringer ist, als die der Rippen.
AT30016D 1906-06-05 1907-02-06 Panzerplatte. AT30016B (de)

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