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Reinigungsmittel
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Reinigungsmittel, u. zw. insbesondere auf ein Fleck- entfemungsmittel.
Die im Handel befindlichen Fleckentfemungsmittel bestehen im wesentlichen aus einer oberflächen- aktiven Substanz und einem Lösungsmittel bzw. einem Lösungsmittelgemisch. Diese Fleckentfernungs- mittel werden in Pastenform in Tuben bzw. in Druckbehältern (sogenannten Spray-Behältern) zum Versprühen in den Handel gebracht. Die oberflächenaktive Substanz dient bei derartigen Fleckentfemungsmitteln dazu, das durch das Lösungsmittel aus einem Gewebe od. dgl. herausgelöste Fett zu binden. Es soll durch die Verwendung derartiger oberflächenaktiver Substanzen die unerwünschte Randbildung vermieden werden. Als oberflächenaktive Substanzen werden zurzeit beispielsweise Silikagel, Natriumstearat, Polyoxypropylen od. dgl. verwendet.
Diese Substanzen besitzen zwar eine gewisse Adsorptionsund Saugfähigkeit, jedoch ist diese verhältnismässig gering, und es ist somit, insbesondere bei stark verschmutzten Geweben, nicht immer möglich, die Schmutzstellen wirklich in der Weise zu beseitigen, dass am Gewebe kein Rand verbleibt. Ein weiterer Nachteil dieser Substanzen besteht darin, dass sie nur verhältnismässig schwer aus dem damit behandelten Gewebe wieder entfernt werden können und dass daher im Gewebe Spuren dieser Substanzen zurückbleiben, welche das Gewebe an den behandelten Stellen grau erscheinen lassen.
Das erfindungsgemässe Reinigungsmittel ist nun im wesentlichen dadurch gekennzeichnet, dass die oberflächenaktive Substanz von einem Schaumharz, u. zw. insbesondere einem Schaumharz in Pulverform, gebildet ist. Ein derartiges Schaumharz, u. zw. insbesondere ein in Pulverform vorliegendes Schaumharz, besitzt gegenüber den oben erwähnten oberflächenaktiven Substanzen eine wesentlich grössere Adsorptionsfähigkeit, und es ist somit bei Verwendung eines derartigen Schaumharzes eine gründlichere Fleckentfemung möglich, wobei insbesondere die Schmutzrandbildung vollständig unterdrückt wird.
Weiters ist bei Verwendung eines derartigen Schaumharzes als oberflächenaktive Substanz die Ent- fernung des nach dem Verdunsten des Lösungsmittels verbleibenden Rückstandes wesentlich einfacher, und es kommt hiebei im Gegensatz zu den bekannten Fleckentfernungsmitteln, bei welchen die oberflächenaktive Substanz von einem der oben genannten Mittel, wie beispielsweise Silikagel, gebildet ist, nicht zum Verbleiben von Rückstanden.
Als für den vorliegenden Zweck besonders geeignet hat sich ein Harnstoff-Formaldehydschaum erwiesen. Derartige Harnstoff-Formaldehydschäume sind im Handel erhältlich, sie werden beispielsweise als Isolationsmaterial verwendet. Derartige Schäume zeichnen sich durch ein besonders niedriges Raum-
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lamellen, welche etwa 15-30 p. beträgt. Die Anzahl der Zellen oder Poren eines derartigen Feinschaumes kann zwischen 100. 000 und 1, 000. 000 pro cm3 betragen. Es handelt sich hiebei um einen offenporigen Schaum. Bedingt durch die äusserst feinzellige Struktur dieser Schäume, haben sie eine besonders hohe oberflächenaktive Wirkung. Die Feinzelligkeit und damit die oberflächenaktive Wirkung bleibt auch bei der Vermahlung eines solchen Schaumes zu Puder erhalten.
Das erfindungsgemässe Reinigungsmittel kann in bekannter Weise in Tuben abgefüllt oder aber auch zum Versprühen in sogenannten Spray-Flaschen verwendet werden. Als Lösungsmittel können die für
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kann beliebig gefärbtPATENTANSPRÜCHE :
1. Reinigungsmittel, insbesondere Fleckentfemungsmittel, bestehend aus einer oberflächenaktiven festen Substanz und einem Lösungsmittel bzw. einem Lösungsmittelgemisch, dadurch gekennzeichnet, dass die oberflächenaktive Substanz ein Schaumharz, insbesondere in Pulverform, ist.
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