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Transportable Verkleidung für Öfen, Kamine od. dgl.
Gegenstand der Erfindung ist eine transportable Verkleidung für Öfen, Kamine od. dgl., die aus Metallrahmen und diese Rahmen verbindenden Teile besteht und gegebenenfalls nach der Seite eine oder zwei vorzugsweise vergitterte Türen aufweist.
Essindschon Ofen- rsnd Kaminverkleldungen aus Beton bekannt, deren Aussenoberflächen mit keramischen Kacheln veredelt sind. Diese ofenverkleidungen sind jedoch meist fest um den Ofen oder Kamin aufgebaut oder nur schwer transportabel.
Ferner ist bekannt, bei aus Metallstäben gebildeter transportabler Ofenverkleidung den oberen Rahmen mit Falzen zu versehen, in welche eine beispielsweise aus Keramik oder Marmorglas bestehende, gegebenenfalls mehrteilige Abdeckplatte unter Zwischenlage einer Asbestplatte eingelegt ist. Diese Abdeckplatte bzw. Plattenteile müssen so gross sein, dass sie im oberen Rahmen eine sichere Auflage vorfinden.
Um eine leicht transportable Ofenverkleidung mit einer Kachelung oder einem Plättchenmosaik zu schaffen, sind erfindungsgemäss an den die Rahmen verbindenden Teilen der Verkleidung aussen Plättchen aus Keramik, Glas od. dgl. in an sich bekannter Weise durch Kleben, Kitten od. dgl. befestigt.
Durch die erfindungsgemässe Ausbildung der Verkleidung wird der Vorteil erzielt, dass erstens die Form einer keramischen Verkleidung durch vorgearbeitete, die Rahmen verbindende Teile bestimmt ist und erst durch das Aufkleben der keramischen Plättchen das Aussehen einer gemauerten Verkleidung erreicht wird, zweitens erfolgt die Montage an Ort und Stelle ohne Schmutz und Unordnung sehr rasch, wobei die fix und fertig in Karton verpackte Verkleidung nur mit einigen Schrauben an der Wand befestigt wird, drittens in der Wirtschaftlichkeit,
da sich die Verkleidung für eine Serienanfertigung eignet und durch diese sowie durch die Materialeinsparung und den geringen Arbeitsaufwand ein wesentlich billigerer Preis erzielt werden kann als bei einer gemauerten Verkleidung und viertens ist die gesamte Verkleidung infolge ihres verhältnismässig geringen Gewichtes nach Lösen der Halteschrauben von der Wand bzw. dem Ofen bequem wegstellbar, so dass bei Reinigungsarbeiten die Verkleidung kein Hindernis bildet.
In weiterer Ausbildung nach der Erfindung bestehen die die Rahmen verbindenden Teile in an sich be- kannter Weise aus Blechen mit nach innen abgebogenen Borden für ihre Befestigung mit den Rahmen bzw. angrenzenden Teilen, wobei auf den Borden Blechstreifen oder Metallbänder mit einem über die Abbiegekante vorstehenden, die Seitenflächen der Plättchen einfassenden Rand befestigt sind, so dass die Randplättchen beim Erfassen der Ofenverkleidung gegen Loslösen vom Blech geschützt sind.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Fig. l eine Ofenverkleidung im Schaubild, die Fig. 2 und 3 Schnitte nach den Linien IN - IL und Ill-IM der Fig. l und Fig. 4 eine Kaminverkleidung gleichfalls im Schaubild.
Gemäss den Fig. l und 3 besteht die für eine Zimmerecke ausgebildete Ofenverkleidung in an sich bekannter Weise aus einem mehrteiligen Sockel l, einem Türrahmen 2, einem oberen Rahmen 3, der oberen Abdeckplatte 4, den beiden Seitenteilen 5 und den beiden Türen 6, die ein Ziergitter aufweisen können.
Die Seitenteile 5 bestehen aus Verbindungsblechen 5e, die erfindungsgemäss z. B. mit keramischen Mosaikplättchen beklebt sind. Die Mosaikplättchen sind in bekannter Weise zu Mustern auf einer Papierunterlage 8 zusammengestellt und autgeklebt und im Handel erhältlich ; sie werden auf die Aussenfläche der Bleche5e mit wärmebeständigem Fliesenkitt aufgeklebt und nachher die Papierunterlage abgezogen, wodurch in einfacher Weise eine Veredelung der Aussenoberfläche der Bleche und damit eine keramische Ofenverkleidung erzielt wird.
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Die Bleche 5e der beiden Seitenteile sind z. B. aus unveredeltem Eisenblech gebildet und weisen die umgebogenen Ränder 5a, 5b, 5c und 5d auf (Fig. 2, 3), mit welchen sie mit dem Türrahmen 2 und dem oberen Rahmen 3 sowie mit dem Sockel 1 verbunden werden.
Um die Randplättchen 7a zu schützen, ist einerseits jedes Blech 5e gegenüber dem Türrahmen 2 zu- rückgesetzt angeordnet und anderseits erfindungsgemäss auf den abgebogenen Borden 5b bis 5d ein Blech- streifen 9 oder Metallband z. B. durch Schweissen befestigt, der von der Abbiegekante vorsteht und die
Seitenflächender Plättchen 7 überdeckt. Dadurch kann für das Wegstellen der Verkleidung vom Ofen die- se anihrenRandkantenbzw. jenen der Bleche 5e fest angefasst werden, ohne die Plättchen zu erfassen und sie von ihrer Unterlage abzulösen.
Das Ausführungsbeispielnach Fig. 4 zeigt eine Kaminverkleidung und besteht in bekannter Weise gleich- falls aus unteren Sockelteilen 11, einem Rahmenteil 12 für die Öffnung zum Einstellen des nicht darge- stellten Kamines, einem oberen Rahmen 13, einer Abdeckplatte 14, den beiden seitlichen Verkleidungs- teilen 15 und einem Rahmenteil 16 für die Öffnung zur Warmluftzirkulation, der mit einem Ziergitter versehenist. Auchbeidieser Kaminverkleidung sind wie bei der Ofenverkleidung nach den Fig. 1 bis 3 die beiden Verkleidungsteile 15 aus Blech gebildet und mit keramischen Plättchen 7 in der bereits beschrie- benen Weise beklebt.
Statt der keramischen Plättchen können selbstverständlich auch Plättchen aus anderm Material, wie z. B. Glas, Kunststoff od. dgl. auf das Verbindungsblech 5e aufgeklebt werden. Auch die Grösse der Plättchen ist für die erfindungsgemässe Ausbildung der Verkleidungsteile ohne Belang.
Natürlich könnte auch die obere Deckplatte, der Sockel und gegebenenfalls auch die Türen der Verkleidung in der gleichen Weise wie die seitlichen Verbindungsbleche 5e mit Plättchen aus Keramik, Glas od. dgl. beklebt werden. Die erfindungsgemässe Ausbildung ist selbstverständlich bei jeder ändern als der dargestellten Ofen- und Kaminverkleidung anwendbar.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Transportable Verkleidung für Öfen, Kamine od. dgl., die aus Metallrahmen und diese Rahmen verbindenden TeilenbestehtundgegebenenfallsnachderSeite eine oder zwei vorzugsweise vergitterte Türen aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass an den die Rahmen (1, 2, 3, 16) verbindenden Teilen (5,15) der Verkleidung aussenPlättchen (7) aus Keramik, Glas od. dgl. in an sich bekannter Weise durch Kleben, Kitten od. dgl. befestigt sind.