AT223760B - Verfahren zur Oberflächenbehandlung von Silikatgläsern - Google Patents

Verfahren zur Oberflächenbehandlung von Silikatgläsern

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AT223760B
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Hermann Werner
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Hermann Werner
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  Verfahren zur Oberflächenbehandlung von   Silikat gläsern    
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Oberflächenbehandlung von Silikatgläsern zwecks besserer
Haftbarmachung von Stoffen und Stoffverbindungen, z. B. bei der Erzeugung ornamentaler Gebilde an den
Glasoberflächen. 



   Es sind Verfahren bekannt, bei denen die Haftbarmachung von Stoffen auf Glasoberflächen durch i Mittel erzielt wird, die sich einerseits mit der Glasoberfläche und anderseits mit dem aufzubringenden
Stoff verbinden. So ist es z. B. bekannt, die Oberfläche von Gläsern mit Vinyltrichlorsilan zu behandeln und dann die zu verbindenden Stoffe, z. B. Polyesterharze, in ornamentalen Gebilden aufzutragen. 



   Bekannt ist es auch, Glasoberflächen mit gesättigten halogenierten Kohlenwasserstoffen von Fetten zu reinigen. 



  Ferner ist ein Aktivierungsmittel auf Silanbasis für organophobe Oberflächen, wie die von Glasschei- ben, bekannt. Die Silane haben den Nachteil, dass sie Chlorwasserstoffe abspalten. Beim Aktivierungs- verfahren müssen in Anbetracht dessen stets besondere Vorkehrungen getroffen werden. 



   Auch gestaltet sich die Bevorratung mit Rücksicht auf die Zersetzungsgefahr sehr schwierig. 



   Neben dem beschriebenen Nachteil sind diese Mittel also nur unter Einhaltung besonderer Vorsichts-   massnahmen   anzuwenden. Zum Teil müssen sie auch unter Wärmeanwendung längere Zeit getrocknet werden. 



   Beim Verfahren gemäss der Erfindung sind diese Schwierigkeiten und Nachteile nicht vorhanden. 



   Nach dem Gedanken der Erfindung werden die Glasoberflächen mit einer Lösung von am Kohlenstoff ha- logenierten, carbonylhaltigen organischen Verbindungen wie   Fluor-Aceton-Brommethyläthylketon   be- handelt und anschliessend die verbindenden Stoffe aufgetragen. Danach können auch bis dahin schlecht oder gar nicht an den Glasoberflächen haftende Stoffe, wie z. B. Kautschuk, mit dem Glas verbunden werden. Die Verbindung mit Stoffen, wie Kautschuk, Silikonkautschuk, mit den Glasoberflächen ist da- her ein bevorzugtes Anwendungsgebiet der Erfindung. Als schlecht haftende Stoffe im Sinne der Erfindung kommen auch Polyurethane, Polybutadiene, Polyvinylchloride in Frage. 



   Das erfindungsgemässe Verfahren sei an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert. 



   Bei s pie 1 : Zwecks Erzeugung eines ornamentalen Gebildes auf Glasscheiben wurde die in Frage kommende Oberfläche desselben mit einer   2%   Fluor-Aceton-Lösung behandelt, wobei Aceton als Lösungs- mittel diente. Anschliessend wurde auf die Glasoberfläche kaltvulkanisierender Silikonkautschuk in Re- liefformen aufgetragen. Nach Verfestigung ergab sich eine innige Verbindung Glas-Silikonkautschuk, die auch den   stärksten   Bewitterungsproben standhält. 



   Die Erfindung beschränkt sich aber nicht nur auf die im Beispiel beschriebene Anwendung zur Her- stellung von guthaftenden ornamentalen Gebilden auf Glasscheiben. Es ist z. B. auch   möglich.   Glasteile miteinander festhaftend zu verbinden. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Oberflächenbehandlung von Silikatgläser zwecks besserer Haftbarmachung von Stoffen und Stoffverbindungen, z. B. bei der Erzeugung ornamentaler Gebilde an den Glasoberflächen, dadurch gekennzeichnet, dass die Glasoberflächen mit einer Lösung von am Kohlenstoff halogenierten, <Desc/Clms Page number 2> carbonylhaltigen organischen Verbindungen, wie Fluor-Aceton, Brommethyläthylketon, behandelt und anschliessend die verbindenden Stoffe aufgetragen werden.
    2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Stoffe wie Kautschuk, Silikonkautschuk mit den Glasoberflächen verbunden werden.
AT105560A 1959-03-11 1960-02-11 Verfahren zur Oberflächenbehandlung von Silikatgläsern AT223760B (de)

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