AT223101B - Nebelkerze und Schießbecher zum Verschießen der Nebelkerze - Google Patents

Nebelkerze und Schießbecher zum Verschießen der Nebelkerze

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AT223101B
AT223101B AT621460A AT621460A AT223101B AT 223101 B AT223101 B AT 223101B AT 621460 A AT621460 A AT 621460A AT 621460 A AT621460 A AT 621460A AT 223101 B AT223101 B AT 223101B
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smoke
smoke candle
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AT621460A
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Wefo Pyrotechnische Fabrik Wis
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  • Fire-Extinguishing By Fire Departments, And Fire-Extinguishing Equipment And Control Thereof (AREA)

Description


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  Nebelkerze und Schiessbecher zum Verschiessen der Nebelkerze 
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   Treibladungelektrisch zünd-näher dargestellte Weise radial federnd in dem Srhiesshechermantel 37 gelagert sind. Mittels der federnd und isoliert in dem Schiessbecher gelagerten Kontaktstifte können die Kontaktringe 13, 14 und damit die elektrische Zündpille 12 an Spannung gelegt werden, worauf der Treibsatz 8 zur Entzündung gebracht wird. Die Verbrennungsgase gelangen über den Raum 44 durch die Bohrung 2e des Nippels 28 und zünden hier die Zündladung 10, die nunmehr den Nebelsatz zur Entzündung bringt. 



  Es sind zweckmässigerweise Mittel vorgesehen, um einen zu starken Druckanstieg im Inneren der Dose 2 zu vermeiden. In dem gezeigten Ausführungsbeispiel ist zu diesem Zweck in dem Sockel 7 eine Bohrung 47 verhältnismässig grossen Querschnittes vorgesehen, die auf nicht näher dargestellte Weise durch eine Bruch-oder Schmelzsicherung abgedichtet ist. Sobald der Druck in der Dose 2 nach Zündung des Nebelsatzes eine gewisse Höhe erreicht hat, schlägt er durch die Bohrung 47 in den Raum 44, um auf diese Weise eine zu hohe Drucksteigerung zu vermeiden. Im Falle der Anordnung der zentrischen Bohrung 47 ist zweckmässigerweise der Zapfen 43 nicht zentrisch auszubilden, sondern in Form eines Ringes vorzusehen. 



  Es kann aber auch möglich sein, die zentrische Bohrung 47 fortzulassen, indem gleichzeitig die Mutter 27 fortgelassen wird. Der Sockel 7 ist dann nur mittels des Nippels 28 und der beiden Muttern 36 und 33 mit dem Deckel 6 verbunden, was eine gewisse Unstabilität mit sich bringt. Bei dieser Konstruktion reisst der Deckel 6, sobald der Druck im Inneren der Dose 2 einen gewissen Wert erreicht hat, ab und stellt so ebenfalls eine Verbindung zwischen dem Inneren der Dose und dem Raum 44 sicher. 



  Am Boden 3 der Dose ist ein Dichtungsring 48, insbesondere aus Gummi, befestigt, der ein einheitliches Stück mit einer Scheibe 49 bildet, die auf irgendeine Weise, z. B. durch Klebung, Schweissung oder Vulkanisation, mit dem Boden 3 dicht verbunden ist. Der Dichtungsring 48 weist einen im Ruhezustand radial nach innen weisenden, ringsherumlaufenden Vorsprung 50 (s. Fig. 4) auf. 



  Zum Zweck des Transportes dient eine Hülse, insbesondere aus Pappe oder Kunststoff, die etwa dem Schiessbecher 37 entspricht, wenn man sich seinen Boden einfach und nicht abnehmbar. vorstellt. In eine derartige Verpackungshülse wird die Nebelkerze zum Zweck des Transportes und der Magazinlagerung eingebracht, wobei der Dichtungsring 48, 49. 50 die Halterung und Abdichtung der Nebelkerze in der Hülse übernimmt. Der Schiessbecher 37 ist auf irgendeine Weise an einem Kampffahrzeug, z. B. einem Panzerwagen, befestigt. Ungeladen wird der Schiessbecher durch einen nicht gezeigten Deckel abgeschlossen. Zum Zweck des Ladens wird dieser Deckel entfernt, um danach die Nebelkerze einzuschieben. Hiebei stellt der Finger oder Vorsprung 50 des Dichtungsringes 48 sicher, dass die Nebelkerze immer unter einem gewissen Druck auf den Bodenzapfen 43 des Schiessbechers zu geschoben wird.

   Eine derartige Wirkung des Gummidichtungsringes ist besonders vorteilhaft, um eine ruhige Lage der Nebelkerze in dem Schiessbecher auch bei fahrendem Fahrzeug sicherzustellen. Zum Zweck des Verschiessens der Nebelkerze aus dem 3chiessbecher heraus braucht die elektrische Zündpille 12 nur auf die beschriebene Weise an Spannung gelegt zu werden. worauf der Treibsatz und der Nebelsatz entzündet werden und die gezündete   
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 ius dem Schiessbecher herausgeschossenauch aus dem Schiessbecher wieder herausgenommen und für eine weitere Verwendung gelagert werden. 



  Zu diesem Zweck braucht die Nebelkerze nicht besonders gesichert zu werden. Beim Werfen der Nebelkerze ist nur ein vorheriges Abreissen des   Abreisszunders   auf bekannte Weise erforderlich. 



   Die Nebelkerze kann an Stelle des Nebelsatzes einen Rauchsatz, einen Brandsatz oder einen Sprengsatz enthalten, wie auch die Kerze selber durch Raketenantrieb, Federkraft oder Pressluft verschossen werden kann. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Nebelkerze, dadurch gekennzeichnet, dass sie mit zwei voneinander unabhängigen Zündladungen   (9,   10) und einer Treibladung (8) versehen ist, wobei die eine Zündladung (9) von Hand mittels eines   Abreisszünders   (22) und   dle andere Zundladung   (10) durch die Verbrennungsgase der Treibladung (8), die nach   Einbringe. ! er   Nebelkerze in einen Schiessbecher (37) gezündet wird, zündbar ist.

Claims (1)

  1. 2. Nebelkerze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Treibladung (8) durch eine in die Treibladung hineinragende elektrische Zündpille (12), welche mit zwei am Umfang der Nebelkerze angeordneten Kontaktringen (13, 14) leitend verbunden ist, elektrisch zündbar ist.
    3. Nebelkerze nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass an der offenen Seite einer Dose (2), die auf bekannte Weise zur Aufnahme des Nebelsatzes (1) der Nebelkerze dient, ein Sockel (7) befestigt ist, der zur Lagerung der beiden Zündladungen und der Treibladung dient. <Desc/Clms Page number 4>
    4. Nebelkerze nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Sockel (7) auf einem scheibenförmigen Deckel (6) befestigt wird, der das offene Ende der zur Aufnahme des Nebelsatzes (1) dienenden Dose (2) verschliesst und an ihr befestigt ist.
    5. Nebelkerze nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden insbesondere bolzenförmige Zündladungen (9, 10) mit dem sie umschliessenden Zündladungsröhrchen (15, 16) in Vertiefungen (4,5) des Nebelsatzes hineinragen und sich auf in dem Deckel befestigten Armaturen (19,36) abstützen, die mit Bohrungen (23,29) für den Durchtritt des Zündstrahles oder der Zündgase zu den Zündladungen versehen sind.
    6. Nebelkerze nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass zur Lagerung mindestens der einen Zündladung (10) auf dem Sockel (7) ein mit einer durchgehenden Bohrung (29) versehener Nippel (28) dient, mit dem gleichzeitig der Sockel (7) an dem Dosendeckel (6) des Nebelsatzes befestigt ist.
    7. Nebelkerze nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Boden (3) der zur Aufnahme des Nebelsatzes (1) dienenden Dose (2) fest, z. B. durch Klebung, Schweissung oder Vulkani- sation mit einem über den zylindrischen Umfang der Dose hinausgreifenden Dichtungsring (48) versehen ist.
    8. Nebelkerze nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Dichtungsring (48) mit einer geschlossenen Scheibe (49) verbunden ist, die fest mit dem Boden (3) der zur Aufnahme des Nebelsatzes dienenden Dose (2) verbunden ist.
    9. Nebelkerze nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel vorgesehen sind, um in Abhängigkeit von einem hohen Druck und/oder einer hohen Temperatur in dem Inneren der zur Aufnahme des Nebelsatzes (1) dienenden Dose (2) einen Kanal grossen Querschnittes zu öffnen.
    10. Nebelkerze nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Sockel (7) eine Bohrung (47) grossen Querschnittes vorhanden ist, die durch eine Schmelz- oder Drucksicherung abgedeckt ist.
    11. Schiessbecher zum Abschuss einer Nebelkerze nach den Ansprüchen 1 bis 6 mit einem Boden und einem zylindrischen Mantel, dadurch gekennzeichnet, dass der Boden (38) mit nach innen ragenden Vorsprüngen, z. B. einem zentrischen Zapfen (43) versehen ist, auf dem sich der Sockel (7) der Nebelkerze abstützt und der zwischen dem Boden (38) des Schiessbechers (37) und dem Sockel (7) der Nebelkerze einen Raum (44) bildet, der einerseits zur Aufnahme des Griffes des Abreisszünders (22) zum Zünden der einen Zündladung (9) und der anderseits sowohl mit dem Raum (11) zur Aufnahme der Treibladung (8) als auch mit der andern Zündladung (10) über eine im Sockel (7) vorgesehene Bohrung (47) in Verbindung steht.
    12. Schiessbecher nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass seine Wandung in Höhe der Kontaktringe (13, 14) Bohrungen (45) aufweist, durch welche Kontaktstifte (46) für die Zusammenarbeit mit den Kontaktringen (13,14) der Nebelkerze hindurchtreten, wobei die Kontaktstifte in radialer Richtung federnd gelagert sind.
    13. Schiessbecher nach den Ansprüchen 11 und 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Boden (38) des Schiessbechers (37) abnehmbar vorgesehen ist.
AT621460A 1959-08-13 1960-08-12 Nebelkerze und Schießbecher zum Verschießen der Nebelkerze AT223101B (de)

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