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Drehbarer Fadenspanner für Nähmaschinen
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Ebenesich die Reibkissen 41 und verriegeln sich an den Ausnehmungen 27 und den Buckeln 30 gegen Drehung.
Der Reibungswiderstand gegen Drehung des Rades 40 hängt daher nur von den Reibungskräften ab, die zwischen den Kissen 41 und dem Rad 40 entwickelt werden.
Gemäss Fig. 2 und 3 ist das Rad 40 aus zwei Scheiben 50 und 51 zusammengesetzt, die vorzugsweise verschweisst sind. Die Scheibe 50 ist nahe ihrer Achse flanschartig, bei 52, verformt, um einen Ireien
Passsitz auf dem Zapfen 18 zu schaffen. Der Flansch 52 vermindert ein Verkanten und Festklemmen des
Rades 40 auf dem Zapfen 18. In die Scheibe 50 ist eine Ringnut 53 eingedrückt, die an der anderen Sei- te der Scheibe 50 eine ringförmige Rippe 54 schafft. Werden, wie Fig. 4 zeigt, die Scheiben 50 und 51 aneinandergelegt und unter Druck und Stromdurchgang gesetzt, so kommt es zu einem Verschweissen der
Scheiben längs des Grats 54, ohne Verwerfen der Scheiben. Die fertige Schweissstelle ist bei 54'ange- deutet.
Die Scheibe 51 ist vorzugsweise mit einer grossen Mittelöffnung 56 versehen, welche sich bis in die Nähe des Vorsprungs 54 der Scheibe 50 erstreckt, wodurch die Masse des Rades 40 verkleinert wird.
Die Aussenumfänge der Scheiben 50 und 51 sind gleich ; gleiche Bezugszeichen sind für die äusseren
Teile jeder Scheibe gewählt, doch durch einen Index unterschieden. Jede Scheibe 50, 51 besitzt einen geschlossenen Umfangsrand, der kegelig nach aussen weist, vgl. 57, 57'. Jede Scheibe besitzt eine Reihe von Öffnungen 58, 58', welche zwischen sich Finger 59, 59' bestimmen. Die radialen Finger 59, 59' sind gekröpft oder versetzt, wie mit 60, 60' bezeichnet ; diese Versetzungen bilden einen Teil der halben bis ganzen Dicke der Scheiben 50, 51. Die Finger schliessen mit der Ebene der Scheibe einen Winkel von 10 bis 200 ein, vgl. A in Fig. 3.
Wie Fig. 2 zeigt, sind die Finger einer Scheibe in der Mitte der Öffnungen der anderen Scheibe an- geordnet. Die Öffnungen 58, 58'sind vorzugsweise etwa dreimal so breit wie die Finger. bchutzteile sind für das Fadenführungsrad 4U nicht erforderlich, da die geschlossenen Umfangsränder 57, 57' ein Verwickeln des Fadens in den Fingern 59, 59' ausschliessen.
Der von einem Vorrat zur Stichbildungsstelle geführte Faden wird einmal um das Rad 40 und unter den Haken 25 der Hemmfeder 23 gelegt. Am Umfang des Rades 40 nimmt der Faden Wellenform ab- wechselnd um die Finger 59, 59' an, vgl. Fig. 5 ; dadurch ist der Widerstand des Fadens gegen Gleiten auf dem Rad 40 sehr gross, u. U. grösser als die Reissspannung des Fadens. Die Spannung des Fadens hängt daher allein von dem Drehwiderstand des Rades 40 ab und dieser ist durch die Kissen 41 bestimmt.
Der Zapfen 18 ist zweckmässig mit einer Axialbohrung 61 versehen, in der ein Auslösezapfen 62 beweglich ist, der sich gegen den Steg 29 der Druckplatte 28 legt und über das hintere Ende 17 des Zapfens 18 vorsteht, um mit einer Spannungsfreigabeeinrichtung zusammenzuarbeiten. Wenn der Zapfen 62 in
Fig. 1 nach rechts verschoben wird, wird die Druckplatte 28 entgegen der Kraft der Feder 31 verstellt, die Kissen 41 werden entlastet und das Rad 40 kann frei gedreht werden.
Da die Finger 5U, 59' entgegengesetzt gekröpft sind, wird der Faden gehindert, sich zwischen den Scheiben 50 und 51 zu verkeilen.
Wenn der auf den Faden wirkende Zug erhöht wird, wird ein auf dem Rad befindlicher Faden auf den Fingern 59, 59' nach einwärtS gezogen. Da sich der Spalt zwischen benachbarten Fingern 59, 59' nach in- nen verengt, die fadenfithrenden Flächen der Finger aber parallel verlaufen, wie dies Fig. 5 zeigt, wird der Faden nicht gequetscht, wenn er nach innen auf die radialen Finger gezogen wird. Die Verminderung der Umfangslänge des Fadens, die mit einem Einwärtswandern verbunden sein müsste, wird durch die grösser werdende Distanz der Auflageflächen der Finger, betrachtet in Richtung parallel zur Radachse, ausgeglichen, um die Fadenlänge auf dem Spannrad unabhängig von der Grösse der wirkenden Fadenspannung konstant zu halten.
Der vorliegende Fadenspanner liefert somit tatsächlich einen Widerstand gegen Bewegen des Fadens, der unabhängig von der Art des Fadens ist, wobei der Weg, den der Faden über dem Rad 41 nimmt, die wirkende Spannung ebenfalls nicht beeinflusst.
Der Fadenspanner ist einfach herzustellen ; die besondere Scheibenausführung des Rades 40 verkleinert die rotierende Masse, wodurch Trägheitskräfte und infolgedessen der Vorlauf, der bei den bekannten drehbaren Spanneinrichtungen im allgemeinen auftritt, sehr gering werden.
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