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Halteeinrichtung für die Verpackung und für den Verkauf von Haarspangen
Die Erfindung bezieht sich auf eine Halteeinrichtung für die Verpackung und für den Verkauf von
Haarspangen od. dgl. Bisher werden z. B. Haarspangen unter Verwendung von Kartons verpackt und zum
Verkauf feilgeboten, in welche Löcher eingestanzt sind, durch die die Spangenschliesse hindurchgesteckt und an der Rückseite des Kartons geschlossen werden kann. Die bisherige Art einer Verpackung und eines
Feilhaltens von Haarspangen od. dgl. ist verhältnismässig umstandlich und es sind die verwendeten Ein- richtungen kostspielig. Ein Nachteil besteht auch darin, dass die Einrichtung beim Lösen z. B. einer Haar- spange gegebenenfalls zerreisst und damit unansehnlich wird.
Auch ist es kaum möglich, eine Haarspan- ge, wenn sie etwa nicht entsprechen sollte, wieder auf der Einrichtung zu befestigen.
Es sind Halteeinrichtungen bekannt, die aus einer Schiene mit Fuss und einer abnehmbaren Stütze be- stehen. An der Schiene sind Auflagen oder Behälter, z. B. für Brillen, befestigt. Die Stütze ist mehrtei- lig ausgebildet und umständlich mit der Schiene verbunden und daher auch nur schwierig zu lösen.
Schliesslich lassen sich die bekannten Einrichtungen nicht flach zusammenlegen und verpacken.
Die Erfindung bezweckt, die Nachteile der bekannten Einrichtungen zu beseitigen und besteht im wesentlichen darin, dass die Stütze zwei Eingriffshaken trägt, deren einem ein Gegenhaken an der Schiene zugeordnet ist, während der andere Eingriffshaken einen den Schienenfuss übergreifenden Einschnitt aufweist, Nach einer vorzugsweisen Ausführungsform besteht bei der Halteeinrichtung die Stütze aus einem flachen Winkel, dessen Schenkel an ihren freien Enden die Haken tragen und dessen Scheitel zur Abstützung auf einer Abstellfläche dient und hiefür gegebenenfalls mit einem Fortsatz versehen ist.
Die erfindungsgemässe Einrichtung kann aus Kunststoff im Spritz-oder Pressverfahren billig hergestellt werden. Sie ermöglicht ein einfaches Lösen und Wiederanbringen der Stütze, lässt sich zur Verpackung flach zusammenlegen und kann auch wiederholt verwendet werden.
Weitere Einzelheiten der Erfindung werden an Hand der Zeichnung näher erläutert, welche eine beispielsweiseAusführungsformeinerHalteeinrichtung für die Verpackung und für den Verkauf von Haarspangen od. dgl. schematisch veranschaulicht. Es zeigt Fig. 1 eine Schrägansicht der Halteeinrichtung und Fig. 2 einen Querschnitt durch dieselbe.
Der wesentliche Teil der erfindungsgemässen Halteeinrichtung ist eine Schiene 1, an deren Rückseite Quersprossen 2 als Eingriffsmittel für eine Spangenschliesse 10 und an deren Vorderseite Längsrillen 3 als Eingriffsmittel für die an der Rückseite einer Spange e angebrachten Zähne 11 angeordnet sind. Die Schiene 1besitzt an ihrem unteren Ende einen Fuss 4. Sie ist ferner mit einer lösbaren Stütze 5 zum Feilhalten von Spangen aufstellbar. Die Stütze ist aus einem flachen Winkel gebildet und besitzt am oberen Ende des einen Schenkels einen Eingriffshaken 6, der in einen Gegenhaken 7 an der Schiene eingehängt werden kann. Ein unterer Eingriffshaken 8 ist an dem andern Schenkel der Stütze 5 angebracht und übergreift den Fuss 4.
Die Stütze ist dadurch leichter abnehmbar, so dass die erfindungsgemässe Einrichtung nach Abnahme der Stütze zum Transport einer entsprechenden Anzahl von Haarspangenz. B. in einem Plastiksäckchen leicht verpackt werden kann. Die Stütze kann zum besseren. Aufstellen der Einrichtung an dem Scheitel einen Fortsatz 13 tragen.
Die Schiene 1 kann im Querschnitt eine U-förmige Gestalt aufweisen, wobei neben den Quersprossen
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2 entsprechende Einschnitte in den Schenkeln des U-Querschnittes angeordnet sind, so dass die Spangenschliesse eine satte Auflage findet.
An dem oberen Ende der Schiene 1 kann ein Rahmen 12 zum Anbringen von Reklameaufschriften vorgesehen sein.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Halteeinrichtung für die Verpackung und für den Verkauf von Haarspangen od. dgl., die eine Schiene mit Fuss und eine abnehmbare Stütze aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Stütze (5) zwei Eingriffshaken trägt, deren einem (6) ein Gegenhaken (7) an der Schiene zugeordnet ist, während der andere Eingriffshaken (8) einen den Schienenfuss (4) übergreifenden Einschnitt aufweist.