AT222667B - Verfahren zur Regelung der Zwischenüberhitzung des Dampfes bei mit Zwischenüberhitzern versehenen Kesseln - Google Patents

Verfahren zur Regelung der Zwischenüberhitzung des Dampfes bei mit Zwischenüberhitzern versehenen Kesseln

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AT222667B
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  Verfahren zur Regelung der Zwischenüberhitzung des Dampfes bei mit   Zwjschenüberhitzern   versehenen Kesseln 
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Regelung der Zwischenüberhitzung des Dampfes bei mit Zwischenüberhitzern versehenen Kesseln, wobei ein Teil der Rauchgase abgesaugt und in die Brenn- kammer rückgeführt wird. 



   Die Regelung der Zwischenüberhitzungstemperatur des Dampfes wird durch Rezirkulation der Veri brennungsgase im Kessel durchgeführt. Die Verbrennungsgase werden entweder aus dem Bereich höherer
Temperaturen direkt hinter dem Überhitzer oder aus dem Bereich niedriger Temperaturen hinter dem
Kessel entnommen. Die entnommenen Verbrennungsgase werden dann entweder in die Verbrennungskam- mer oder erst hinter die Verbrennungskammer vor den Dampfüberhitzer, u. zw. mittels eines besonderen
Rezirkulationsventilators zugeführt. Bekannt ist ferner die Ausführung der Regelung durch Zwischenüber- hitzer mit selbständiger Feuerung, gegebenenfalls mit eigenen Brennern. 



   Diese bekannten Ausführungen sind jedoch mit beträchtlich erhöhten Investitionskosten und bei Re- zirkulation der Verbrennungsgase, mit einer bedeutenden Abnützung und Störanfälligkeit des   Rezirkula-   tionsventilators verbunden. 



   Die erwähnten Nachteile beseitigt das erfindungsgemässe Verfahren zur Zwischenüberhitzungsrege- lung des Dampfes bei mit Zwischenüberhitzern versehenen Kesseln. 



   Erreicht wird dies erfindungsgemäss dadurch, dass die Rauchgase hinter dem Kessel von einem Luft- ventilator angesaugt und nach Beimengung zur Verbrennungsluft über Lufterhitzer den Brennern zugeführt werden. 



   Die Erfindung ist im folgenden an Hand eines in der Zeichnung schematisch dargestellten Ausfüh- rungsbeispieles, welches die Anordnung eines Kesselsatzes wiedergibt, näher erläutert. 



   Bei herabgesetzter Kesselleistung saugt der Luftventilator 3 ausser kalter Luft auch Rauchgase aus einem hinter einem Saugventilator 4 befindlichen Rauchkanal an. Die Luftmenge wird jedoch durch die angesaugten Rauchgase nicht geändert, denn die Verbrennungsregelung erhöht sofort die Leistung des Luft- ventilators 3 um die Menge der angesaugten Verbrennungsgase. Dabei entspricht die zugeführte Brenn- stoffmenge der erforderlichen Kesselleistung. Das Gemisch von Luft und Rauchgasen wird über einen Luft- erhitzer 2 zu einem Brenner 6 geführt, dem auch Brennstoff 5 zugeführt wird. Die angesaugten Rauchgase verursachen in der Verbrennungsluft eine Verlangsamung der Verbrennung, damit auch eine Verlänge- rung der Flamme und zugleich eine Herabsetzung der Verbrennungstemperatur.

   Diese herabgesetzte Ver- brennungstemperatur und die verlängerte Flamme bewirken eine Verminderung der in der Brennkammer durch Strahlung abgegebenen Wärme. Es wird dadurch die Temperatur der Verbrennungsgase vor dem
Konvektionszwischenüberhitzer 1 erhöht, was bei der gleichzeitigen Geschwindigkeitserhöhung der Ver- brennungsgase infolge der Vergrösserung ihrer Menge um die angesaugten Rauchgase zu einer Erhöhung der Temperatur des zwischenerhitzten Dampfes führt. 



   Das erfindungsgemässe Regelverfahren kann sowohl bei Kesseln für gasförmige und flüssige Brennstoffe als auch bei solchen für Kohlenstaub Anwendung finden. 



   Gegenüber der Regelung durch Rezirkulation der Verbrennungsgase bietet das erfindungsgemässe Verfahren folgende Vorteile : 

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1. Verminderung der Investitionskosten um den Preis des Rezirkulations-Rauchgasventilators mit Zubehör und Verminderung der Erhaltungskosten dieser Einrichtung. 



   2. Der Luftventilator wird auch bei möglichst herabgeminderter   Kesselleistunginnerhalb     desBerei-   ches des optimalen Wirkungsgrades arbeiten, was zusammen mit der Ersparnis des Leistungsbedarfes eines besonderenRezirkulations-Rauchgasventilators eine Herabminderung des Eigenverbrauches des Kessels und damit eine Erhöhung des Wirkungsgrades des ganzen Aggregates bedeutet. 



   3. Durch die Weglassung   desRezirkulations-Rauchgasventilators   erhöht sich auch   der Kesselwirkungs-   grad. 



   4. Durch die letzte Stufe der   zusätzlichen Kesselflächen   strömen die Rauchgase samt den rezirkulieten Gasen, denn diese werden erst hinter dem Kessel abgeführt, so dass ihre vergrösserte Menge eine mä- ssige Erhöhung des Übergangskoeffizienten an diesen Heizflächen und damit eine Erhöhung des Wirkungsgrades bedeutet. 



   Das erfindungsgemässe Regelverfahren erfordert keine besondere Vorrichtung, demnach auch keine erhöhten Investitionskosten bei Kesselaggregaten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Verfahren zur Regelung der Zwischenüberhitzung des Dampfes bei mit einem Zwischenüberhitzer ausgestatteten Kesseln, wobei ein Teil der Rauchgase abgesaugt und in die Brennkammer rückgeführt wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Rauchgase hinter dem Kessel von einem Luftventilator (3) angesaugt und nach Beimengung zur Verbrennungsluft über Lufterhitzer (2) den Brennern zugeführt werden.
AT956860A 1959-12-21 1960-12-21 Verfahren zur Regelung der Zwischenüberhitzung des Dampfes bei mit Zwischenüberhitzern versehenen Kesseln AT222667B (de)

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