AT222599B - Meißelschneidrolle - Google Patents

Meißelschneidrolle

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Reed Roller Bit Co
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Meisselschneidrolle 
Die Erfindung bezieht sich auf   eine Meisselschneidrolle mit einem im wesentlichen konischen Schneid-   körper und einer Kalibrierfläche, die beide mit Zähnen versehen sind. 



   Das Bohren eines tiefen Bohrloches erfolgt mit einem Rollenmeissel, der am unteren Ende einer   Bohr-   stange montiert ist. Wenn die Bohrstange umläuft, dringen die Schneidrollen in die Formation ein. Wenn   sich ein Meissel   abgenutzt hat, wird die Bohrstange aus dem Bohrloch ausgebaut und der abgenutzte Meissel von ihr entfernt ; danach wird ein neuer Meissel an ihrem unteren Ende angeschraubt und in das Bohrloch abgesenkt, so dass die Bohrung fortgesetzt werden kann. Es ist wichtig, dass der Meissel ein Bohrloch von stets gleichem Durchmesser bohrt ; wenn nämlich der Durchmesser des Bohrloches abnimmt, weil der Mei- ssel sich abnutzt, muss das Bohrloch nachgebohrt werden, bevor der neue Meissel die Bohrlochsohle erreichen kann, die von dem abgenutzten und verkleinerten Bohrmeissel hergestellt worden ist.

   Es ist also von wesentlicher Bedeutung, dass während des Bohrens die Abmessung des Bohrloches beibehalten wird, damit neue Meissel (oder andere Gegenstände) bis auf die Sohle des Bohrloches abgesenkt werden können. 



   Die Erfindung stellt sich die Aufgabe, einen Meissel mit Schneidrollen einer verbesserten Zahnanordnung zu schaffen, die wirkungsvoller bohren, wobei die Abmessung des Bohrloches beibehalten wird. 



   Die erfindungsgemässe Meisselschneidrolle ist dadurch gekennzeichnet, dass die Zähne des Schneidkörpers gegenüber den Zähnen an der Kalibrierfläche in Umfangsrichtung versetzt sind und dass jeder Zahn des Schneidkörpers divergierende Teile aufweist, die in die beiden benachbarten Zähne der Kalibrierfläche übergehen. Zweckmässig liegt dabei eine Rille zwischen zwei benachbarten Zähnen jeweils dem Fuss eines Zahnes gegenüber. Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung reichen die Rillen bls zur Hüllfläche der Zähne. 



   Die besondere Formgebung der erfindungsgemässen Meisselschneidrolle ermöglicht nicht nur das Bohren eines im Durchmesser gleichbleibenden Bohrloches, sondern ergibt auch eine festere Stützwirkung für den   Kalibrierzahn   gegenüber bisher bekannten Ausbildungen. 



   Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung wird an Hand der beigefügten Zeichnung beschrieben, die eine Seitenansicht einer konischen Schneidrolle in Betriebsstellung zeigt, in der sie gegen die Formation am Boden eines Bohrloches gedrückt wird. 



   Die Schneidrollen besitzen eine den Durchmesser des Bohrloches haltende Kalibrierfläche 86'und einen im wesentlichen konischen Schneidkörper A. Es sind auch die Sohle 6 und eine Seitenwand 7 des 
 EMI1.1 
 trennt sind. 



   Der konische Körper A ist mit in Umfangsrichtung verteilten Zähnen 82 versehen, die von Rillen 82' gebildet werden. Am äusseren Ende aller Zähne 82 sind divergierende Wandteile 83 vorhanden, die in die benachbarten Zähne 84 an der Fläche 86'übergehen. 



   Die Wandteile 83 sind zwischen den benachbarten Rillen   82'und   88 ausgebildet. Es lassen also die Rillen 82'des Körpers A und die Rillen 88   der Fläche 86'einen   Teil des Körpers A zur Bildung der Wandteile 83 übrig. Gegebenenfalls können die Zähne 84 mit Vertiefungen 86 zur Aufnahme eines Hartmetalles 87 ausgebildet sein. 



   Die Rillen 88 bilden Kanäle, in denen das Bohrklein aus dem Raum zwischen dem Schneidwerkzeug und der Seitenwand des Bohrloches entweichen kann, so dass es von der Bohrflüssigkeit aus dem Loch herausbefördert werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : EMI2.1 die beide mit Zähnen versehen sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Zähne (82) des Schneidkörpers (A) gegenüber den Zähnen (84) an der Kalibrierfläche (86') in Umfangsrichtung versetzt sind und dass jeder Zahn (82) des Schneidkörpers (A) divergierende Teile (83) aufweist, die in die beiden benachbarten Zähne (84) der Kalibrierfläche (86') übergehen.
    2. Schneidrolle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Rille (88) zwischen zwei benachbarten Zähnen (84) jeweils dem Fuss eines Zahnes (82) gegenüber liegt.
    3. Schneidrolle nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Rillen (88) bis zur Hüllfläche der Zähne (82) reichen.
AT317659A 1959-04-27 1959-04-27 Meißelschneidrolle AT222599B (de)

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