AT222477B - Verfahren zur von außen erfolgender Trennung sowie anschließender Annahme des auf der Formatwalze einer Wickelpappenmaschine aufgewickelten Faserstoffbelages und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens - Google Patents
Verfahren zur von außen erfolgender Trennung sowie anschließender Annahme des auf der Formatwalze einer Wickelpappenmaschine aufgewickelten Faserstoffbelages und Vorrichtung zur Durchführung des VerfahrensInfo
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Description
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Verfahren zur von aussen erfolgender Trennung sowie anschliessender
Annahme des auf der Formatwalze einer Wickelpappenmaschine aufgewickelten Faserstoffbelages und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur selbsttätigen Trennung und Abnahme des auf der Formatwal- ze von Pappenmaschinen aufgewickelten Pappenstoffes und eine Vorrichtung zur Durchführung des Ver- fahrens.
Die bekannten Verfahren mit maschineller Trennung und Abnahme des Pappenstoffes von der Wickel- walze schneiden den Pappenstoff entlang einer vorgebahnten Trennlinie auf der Wickelwalze von innen nach aussen und versuchen den aufgeschnittenen Belag mittels Pressluft durch Öffnungen in der Wickel- walze von ihr wegzublasen.
Es ist auch bekannt, den Belag von in Schichten aufgewickelten Faserstoffen auf der Formatwalze von innen her teilweise zu durchlochen und erst bei Erreichung der gewünschten Enddicke endgültig zudurchschneiden.
Ferner ist es auch bekannt, einen in einer Nut der Formatwalzenoberfläche liegenden Draht von den beiden Enden der Formatwalze gegen die Mltte zusammenzuziehen und auf diese Weise den Pappenstoffbelag zu durchtrennen.
Die vorliegende Erfindung besteht darin, dass die Trennung des Faserstoffbelages durch eine Vielzahl von Einzeldurchdringungen entlang der vorgesehenen Trennlinie eingeleitet, der durchtrennte Faserstoffbelag durch Saugeinrichtungen von der Formatwalze weggezogen und in an sich bekannter Weise auf eine Fördereinrichtung gebracht wird.
Erfindungsgemäss sind die Einrichtungen zur Durchdringung des Faserstoffbelages entsprechend der Stärke des Belages unterschieden. Als Träger der Durchdringungskörper und der Absaugeeinrichtung für den Faserstoffbelag Ist ein zur Formatwalze paralleler, um ihre Achse schwenkbarer und von ihr angetriebener Balken vorgesehen, der den durchtrennten Faserstoffbelag, wie an sich bekannt, auf eine Transporteinrichtung ablegt und durch Schwerkraft in die Ausgangsstellung zurückkehrt.
Die von aussen angreifende Durchdringungseinrichtung Ist erfindungsgemäss so gestaltet, dass durch sie, vor allem bei dicken Belägen, die Endkante des von der Formatwalze ablaufenden Faserstoffbelages abgeschrägt wird.
Das Auslösen des Schneidvorganges und die Abnahme des Belages wird, wie bekannt, von der Dicke des Belages auf der Formatwalze gesteuert. Die Steuereinrichtung ist erfindungsgemäss so ausgeführt, dass sie mit einfachen mechanischen Mitteln von der Formatwalzendrehung bewerkstelligt wird und keine zusätzliche Antriebskraft erfordert.
In der Zeichnung Ist eine Vorrichtung zur Ausübung des erfindungsgemässen Verfahrens dargestellt.
Es zeigen : Fig. l die Gesamtanordnung der Vorrichtung im Bereich der Formatwalze einer Wickelpappenmaschine in Schrägansicht, Fig. 2 die Steuereinrichtung der Trenn-undAbnahmevorrichtung in Seitenan- sicht, Fig. 3 eine beispielsweise Form der Trennvorrichtung im Längsschnitt für dünne Belagstärken, Fig. 4
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tenansicht.
In dem in Fig. l dargestellten Formatwalzenbereich einer Wickelpappenmaschine stellt 1 die Formatwalze und 2 die Antriebswalze dar. Zwischen beiden läuft das Stoffb1nd 3 durch, welches das Faservlies
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die Ausgangsstellung zurück, da der Kippmitnehmer 21 durch die am Maschinenrahmen befestigte Ruckführung 39 (in Fig. 1 und 2 vor der Formatwalzenstirnseite zu denken) auch in seine Ausgangsstellung gebracht wird, so dass sich der Mitnehmer 22 an ihm vorbei bewegen kann.
Wenn durch die Drehung der Formatwalze 1der auf dem Förderband 38 wegbeförderte Faserstoffbelag die Berührungsstelle zwischen Formatwalze 1 und Antriebswalze 2 verlässt, wird vom Stoffband 3 das neue Vlies auf die Formatwalze aufgetragen. Damit dieses neu auflaufende Vlies nicht durch das ablaufende dicke Faserstoffblatt behindert wird, sich an der Formatwalze anzusaugen (es wurde sonst mit dem Stoff- band 3 über die Antriebswalze 2 ablaufen) wird der die erste Walze 40 der Fördereinrichtung so angeord- net, dass der ablaufende Faserstoffbelag nach dem Verlassen des Stoffbandes 3 entlang der Formatwalzen- oberfläche geführt wird.
Des weiteren wird zur Unterstützung dieses Vorganges die Abnahmevorrichtung erfindungsgemäss nach Fig. 8 mit einer Formleiste 42 versehen, welche die zuletzt ablaufende Belagkante 43 abschrägt und somit einen leichteren Übergang des Vlieses auf die unbedeckte Formatwalze ermög- licht.
Die im vorstehenden beschriebene Mechanik zur Einleitung des Abnahmevorganges mittels Steuer- exzenter 16 und der Mitnehmer 21 und 22 kann auch durch an sich bekannte elektrische oder elektroma- gnetische Vorrichtungen ersetzt werden, die ebenfalls wie bekannt, von der Dicke des Faserstoffbelages auf der Formatwalze ihren Startimpuls erhalten.
Die hier beispielsweise beschriebene Trenneinrichtung kann insofern unterschiedlicher Art sein, als die gedachte Verbindungslinie der Spitzen der Durchdringungskörper entweder parallel zur Formatwalzenachse ist, oder in der Mitte der Formatwalze weiter entfernt ist als an den beiden Rändern.
Ebenso kann die Abnahmevorrichtung in Form der Saugpolster mit Saugnäpfen ausgestattet sein, die wahlweise an eine Unterdruckanlage angeschlossen werden kann, oder die auch in Abhängigkeit von der Stellung des Balkens 4 in der Kulisse 8 von Unterdruck auf Überdruck geschaltet werden kann.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur von aussen erfolgenden Trennung sowie anschliessenden Abnahme des auf der Formatwalze einer Wickelpappenmaschine aufgewickelten Faserstoffbelages, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennung durch eine Vielzahl von Einzeldurchdringungen entlang der vorgesehenen Trennlinie eingeleitet, der durchtrennte Faserstoffbelag durch Saugeinrichtungen von der Formatwalze weggezogen und in an sich bekannter Weise auf eine Fördereinrichtung gebracht wird.
Claims (1)
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchtrennung dünner Faserstoffbeläge mittels keilförmiger, in bezug auf die vorgesehene Trennlinie längsgerichteter Durchdringungskörper eingeleitet wird.3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchtrennung dicker Faserstoffbe- läge mittels dornförmiger, in bezug auf die vorgesehene Trennlinie quergerichteter Durchdringungskörper eingeleitet wird.4. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Ansaugung des Faserstoffbelages zwecks Abnahme an den seitlichen Enden des Belages erfolgt.5. Verfahren nach den Ansprüchen l bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Endkante des von der Formatwalze ablaufenden Faserstoffbelages abgeschrägt wird.6. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach den Ansprüchen l bis 5, dadurch gekennzeich- net, dass als Träger der Durchdringungskörper (29,30) und der Absaugeeinrichtung (33) für den Faserstoff- EMI3.1 ner Balken (4) vorgesehen ist, welcher den durchtrennten Faserstoffbelag, wie an sich bekannt, auf eine Transporteinrichtung (38) ablegt und durch Schwerkraft in die Ausgangsstellung zurückkehrt.7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Balken (4) mit einer Formleiste (42) zur Abschrägung des Faserbelages ausgestattet ist.8. Vorrichtung nach den Ansprüchen 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegung des Balkens (4) durch eine Kulisse (8) und einen um die Formatwalzenachse (26) drehbaren Arm (25) bestimmt ist.9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Einleitung der Arbeitsbewegung des Balkens (4) durch eine Steuerbewegung einer Mitnehmerscheibe (14) über einen Exzenter (16), eine Steuerstange (18) und einen Kipphebel (21) auf einen Mitnehmer (22) auf der Formatwalze bestimmt ist.10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Annäherung der Mitnehmerscheibe (14) an die Formatwalze (1) in Abhängigkeit von einer Steuerscheibe (15) und einem Steuerkranz (17) erfolgt. <Desc/Clms Page number 4>11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Umfang der Mitnehmerscheibe (14) der Länge einer Unterbrechung des Steuerkranzes (17) entspricht.12. Vorrichtung nach den Ansprüchen 10 und 11, dadurch gekennzeichnet, dass für die Annäherung der Mitnehmerscheibe (14) an die Formatwalze (1) eine Einstellvorrichtung (10,11) vorgesehen ist.13. Vorrichtung nach den Ansprüchen 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Umfang des Exzenters (16) mit dem der Mitnehmerscheibe (14) übereinstimmt.14. Vorrichtung nach den Ansprüchen 8 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückführung des Balkens (4) nach der Rückführung des Kipphebels (21) unter Einwirkung einer Steuerkulisse (39) durch Eigenschwere und die der Steuerstange (18) durch eine Feder erfolgt.
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| AT222477B true AT222477B (de) | 1962-07-25 |
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1216674B (de) * | 1963-02-14 | 1966-05-12 | P J Wolff & Soehne G M B H | Automatik-Formatwalze fuer die Herstellung von Wickelpappen od. dgl. |
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1958
- 1958-08-16 AT AT572658A patent/AT222477B/de active
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